Hammer Of Doom XII

Dank blöder Fortbildung konnte ich nur abends da sein und habe keine neuen Forumler kennengelernt. Aber die bekannten freudig wiedergesehen!

Hat sich so dermassen gelohnt,es war der Hammer !!!

Highlights :

Warning :verehr: wie gezeichnet kann man sein

Count Raven :verehr: Meine Holde meinte der Sänger hat ne Badekappe auf ,dann musste ich immer an den schmerzlich vermissten @Iron Ulf denken :D, aber was ne coole Sau!

Pagan Altar :verehr: Schlüpper->wusch!

Cirith Ungol :verehr: Sensationell geil,fast zu gut ,war das alles live ? :verehr:

Das Billing ist schwer zu toppen ...

Danke Oli und Heiko :jubel:
 
So, bin gerade im Zug auf der Rückfahrt.
Rollenderweise hat alles ganz gut geklappt, die kleinen Einschränkungen werden durch die Möglichkeit, so ein geiles Festival erleben zu dürfen, locker ausgeglichen.

Ein paar Forianer haben mich mit Plastikfuß erkannt und angesprochen, das hat mich sehr gefreut. Beim nächsten Mal (HoH) bin ich hoffentlich wieder voll einsatzfähig und kann Euch auf Augenhöhe kennen lernen und mit Euch anstoßen.

Mein Festivalfazit:
- Freitag: Procession und Warning zum Niederknien (also zumindest in Gedanken), Witchwood und Lucifer‘s Friend zwar nicht meine Baustelle, aber ging trotzdem sehr gut rein.
Am Samstag dann:
- Cranial: gar nicht so übel, aber kaufen werd ich mir nix.
- Below: solide bis sehr gut (in meinem internen Epic-Doom Vergleich aber klarer Verlierer gegen Doomsday Kingdom).
- Naevus: kannte ich nur vom kurz vorher mal reinhören, solider Auftritt.
- CBP: kein Doom, kein Metal, ich liebe sie trotzdem und besonders live immer gerne ein Highlight. Stark!
- The Vision Bleak: äh, ein Ausfall darf dabei sein.
- The Doomsday Kingdom: mein persönliches, unerwartetes Highlight, da mir die Platte bisher nur ganz gut gefiel. Aber live mit Leif war das gaaaanz großes Kino und die Scheibe macht gerade ihren zweiten Durchlauf heute und klettert gewaltig in meinen Jahrescharts.
- Count Raven: konditionsbedingt nur am Rande von hinten mitbekommen. Waren auch nicht mein Favorit.
- Time Lord, äh Pagan Altar: meine Sorge war, dass der neue Sänger nicht die Magie der Stimme von Terry Jones hin bekommt, aber das hat er super gepackt. Somit: Megageil und ebenfalls ein Highlight.
- Cirith Ungol: nach den Berichten der wenigen Liveauftritte davor, war meine Erwartungshaltung irrsinnig hoch, wohl etwas zu hoch. Aber vielleicht war ich auch schon zu müde, aber war natürlich trotzdem ein Highlight, sie mal live zu sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
bus of torment... bus of torment.. bus of death!!

Wielange diesmal ?

Schön dass ich jetzt auch weiss wer Götz' Freundin ist,die kenne ich noch aus früheren Konzertivitäten .

Und toll dass es meiner Perle auch gefallen hat, von Pagan Altar war sie sogar begeistert ! Sie verbindet mit Doom nur ultralangsam,aber die meisten Bands waren ja auch rockig und ultraheavy :cool:
 
Zum Glück ist Würzburg nur ne knappe Stunde weg da fiel es mir recht leicht mich kurzfristig ins Auto zu setzen und zum HOD zu fahren. War absolut ungeplant, aber dann wirds ja bekanntlich am besten....

Pünktlich zu The Doomsday Kingdom wurde dann die Halle geentert. Kannte die Band gar nicht, was ich gesehen hab war schonmal sehr überzeugend, hab aber nicht den ganzen Auftritt gesehen, da ich erstmal schwätzen mußte.

Anschließend waren Count Raven dran

Und Count Raven waren der absolute Hammer, The Entity und Jen, da gabs richtig Gänsehaut, Kumpel vorne ist total eskaliert und sogar @babeliron begann zu tänzeln. Der Auftritt war leider dann viel zu schnell zu Ende, die hätte ich noch stundenlang anguggen können

Anschließend dann Time Lord, die waren eigentlich der Hauptgrund für mich waren um aufs HOD zu fahren, die Songs von Pagan Altar endlich mal live zu hören , alleine schon Sentinels of hate, der Song kann alles, da gabs auch wieder richtig Gänsehaut, leider kam so langsam "Rücken" auf und ich konnte die Band nicht so ganz genießen wie ich eigentlich wollte.....

Von Cirith Ungol dann nur noch die ersten drei Songs angeschaut. Kann mit der Band rein gar nix anfangen, außerdem hat der Rücken dann komplett zu gemacht, also raus aus der Halle und rein ins Auto

Fazit des Abends, drei saustarke Auftritte gesehen, Count Raven waren einfach unglaublich, da kamen die anderen nicht ran. Zu motzen gibts natürlich auch wieder einiges.
Zum einen Bier gehört die Gurgel hinunter und nicht auf dem Boden verteilt, man kam beim laufen ja gar nicht voran weil man ständig festklebte und dann die ganzen Lappen die in der Halle meinten ständig eine qualmen zu müssen, wie armselig muß man sein es nicht mal ne Stunde ohne aushalten zu können...

Bin mal auf das Billing fürs nächste Jahr gespannt, hat Spaß gemacht und wenn die Bands passen gibts bestimmt wieder nen kleinen Trip nach Würzburg
 
Festivalrückblick, here we go:

Freitag
:

The Temple: Klassischer Doom mit Jammerlappen-Gesang, der teilweise zweistimmig (das war dann schon ganz cool) vorgetragen wurde. Die Griechen erfinden das Rad sicherlich nicht neu - dafür fehlt es an Eigenständigkeit. Ging als Auftakt aber in Ordnung.

Witchwood: Standen zu siebt auf der Bühne. Neben der klassischen Instrumentalverteilung gab es noch einen Orgler und einen Querflötisten (den man aber kaum gehört hat, da er meistens nur den Riffs gefolgt ist). Letzterer hat übrigens nicht auf einem Bein stehend geflötet, was natürlich zu Abzügen führt. Nach einem langen Auftaktsong vernahm ich verzückt die ersten Töne von BÖC‘s „Flaming Telepaths“. Das gibt wiederum Pluspunkte zumal das Cover souverän dargeboten wurde. Ansonsten hat mich der Auftritt aber eher an eine nette Zitatesammlung aus den 70ern erinnert. Originell geht anders.

Procession: Mächtig! Mit einem schon etwas grenzwertig übersteuerten Sound drückte die Band so ziemlich alles nieder. Vom neuen Album wurden glaube ich drei Songs gespielt, wobei gerade die beiden schnelleren Nummern gut zur Auflockerung der ansonsten epischen Setlist beigetragen haben. Leider war der Sound zu undifferenziert, um die Bassläufe (finde ich auf Platte sehr interessant, was da im Tieftonbereich passiert) live nachvollziehen zu können. Trotzdem hätte der Auftritt gerne länger als 45 Minuten gehen dürfen.

Lucifer‘s Friend: Gehört so eine Band auf ein Doom-Festival? Unbedingt! Da ich nur das erste Album kenne, war ich umso faszinierter, ich was die Band für eine Wundertüte an Songs im Köcher hat. Da war ja echt einiges dabei: 70er Psychedelic, Metal-Vorwegnahmen (klar, „Ride The Sky“), AOR, Rock‘n‘rolliges mit fieser Publikumsanimation („woh-hoho-hoho“) und eine Schmalzballade. Davon hat mir längst nicht alles komplett gefallen. Aber umso größer war die Spannung darauf, in welche Richtung wohl der jeweilige nächste Song gehen würde. Hervorzuheben ist auch die Professionalität (hier ausnahmsweise mal positiv zu verstehen) der gesetzteren Herren sowie insbesondere die großartige Gesangsleistung von John Lawton. Klasse!

Warning: Das war einfach nur schön. Befreiend, reinigend, aufbauend. Worauf ich trotzdem gerne verzichtet hätte: Menschen, die unaufhörlich sabbeln. Menschen, die mich (Augen zu) anrempeln. Menschen, die mitsingen. Menschen. So war es mir nicht hundertprozentig möglich, mich in die Musik fallen zu lassen. Trotzdem ein wunderbares Erlebnis, Watching From A Distance einmal live hören zu dürfen. War ich zunächst etwas enttäuscht, dass keine Zugaben gespielt wurden, glaube ich mit etwas Abstand mittlerweile, dass das alles schon genauso richtig war.

Samstag:

Cranial: Nur kurz mal den Kopf reingesteckt. Weder war ich hierfür in Stimmung, noch schien die Musik (Sludge/Post/gähn) besonders genug, um einen längeren Aufenthalt in der Halle zu rechtfertigen.

Below: Zweieinhalb Songs durchgehalten. Langsamer Power Metal der unguten Sorte. Bäh. (@Dark_Pharaoh : Jaja, ich weiß, wo der Ausgang ist... ;))

Naevus: Was für eine Wohltat! Der Wohlfühl-Doom mit Sommerfeeling lässt mein Herz sofort höher schlagen. Man konzentriert sich auf das tolle Heavy Burden, was hier nochmal wesentlich druckvoller als auf der recht zurückhaltend produzierten Platte erklingt. Die Jungs sind top eingespielt und kommen mit ihrer bodenständigen Art richtig sympathisch rüber. Mit Sternchen!

Crippled Black Phoenix: Die erste EP und das erste Album habe ich bei Erscheinen häufiger gehört und fand das durchaus interessant, zumal songorientiert. Hiervon hat sich die Band aber offenbar verabschiedet und ergeht sich jetzt in ausschweifenden Klanglandschaften. Dumm nur, dass mich die auf Wiederholung ausgelegten Songs überhaupt nicht erreichen. So fand ich es einfach nur langweilig.

The Vision Bleak: Nein.

The Doomsday Kingdom: Leif is live! Der Auftritt war grundweg solide, aber so richtig überspringen wollte der Funke bei mir nicht. Der Gesang kam teilweise etwas zu gepresst rüber und bei den Gitarrensoli hat mir eine Rhythmusgitarre gefehlt. Zudem waren die Ansagen teils arg an der Grenze zur Peinlichkeit: (Sänger zeigt auf Leif) „Most call him the Godfather of Doom. I call him [dramatische Pause] a friend.“ Wow.

Count Raven: Auch diesen Auftritt habe ich als solide, aber nicht euphorisierend empfunden. Ich glaube, es wurden nur Songs von High on Infinity und der Mammons War gespielt (plus „Wolfmoon“). Natürlich schön, die Band mal live erleben zu dürfen. Aber in Gedanken habe ich vermutlich bereits Pagan Altar entgegengefiebert.

Pagan Altar (Time Lord): Die Videos vom bislang einzigen Auftritt in dieser Konstellation waren schon vielversprechend und meine Erwartungshaltung entsprechend hoch. Aber bereits nach kurzer Zeit war klar, dass an diesem Abend außergewöhnliches geschehen sollte: Die Backingband war super-tight, Brendan Renigan eine exquisite Wahl als Sänger und Alan Jones komplett on fire. Was der Mann mit der komischen Mütze aus seiner Gitarre geholt hat, ist echt nicht von dieser Welt! Worte werden diesem Ereignis wohl kaum gerecht. Es war einfach pure Magie, die mir Gänsehaut und Dauergrinsen zugleich beschert hat. Danke.

Cirith Ungol: Mehr als 2 Stunden CU-Power inklusive King Of The Dead am Stück - wer kann dazu schon nein sagen? Natürlich niemand, wäre da nicht meine nachlassende Kondition nach einem anstrengenden Festivalwochenende. Um es vorwegzunehmen: Der Auftritt war auf KIT-Niveau, wobei Tim Baker mittlerweile noch abartigere Sachen mit seiner Stimme macht. Ich würde mir das gerne noch einmal mit voller Batterie anschauen, um das alles angemessener würdigen zu können. So hörte ich zum Ende hin dann doch immer stärker den verlockenden Ruf meines Hotelbetts. Eine Sache noch: Das Schlagzeugspiel von Rob Garwen ist ja eine ganz eigene Sache: Ziemlich sloppy, verschleppt, mal hinter mal vor dem Takt. Trägt natürlich auch viel zum Charme des ganzen bei. Ich kann mir vorstellen, dass Jarvis (der von Night Demon aus ja eine mega-tighte Band gewohnt ist), da manchmal wahnsinnig wird, wenn er versucht, einigermaßen synchron zum Takt zu spielen. Egal. Join the Legion!

Es war mir ein Fest! Definitiv eine mehr als würdige Entschädigung für das doch eher maue letzte Jahr.

Und wie immer ein besonderer Dank und viele Grüße an die DFF-Meute. Bis zum nächsten mal! :)
 
Ich schliesse mich den Vor- und wahrscheinlich noch einigen weiteren Nachredenern an. Meine eigenen Wahrnehmungen siehe unten.

Fast einen eigenen Thread wert ist:

1. Stumpfes Rempeln und Drängeln ohne Rücksicht auf Verluste
2. Ständiges Sabbeln während der Stücke
3. Rauchen in der Halle. Vor allem eine Frechheit den Musikern gegenüber
4. Verteilen des Bieres auf dem Hallenboden
5. Wiederwärtiges Verhalten auf der Toilette von einigen
6. Saufen, bis Arzt kommt von einigen Wenigen

Die obige Reihenfolge ändert sich ständig. Habe ich etwas vergessen?

Positiv:

1. Verhältnismäßig kurze Wartezeiten auf das Bier
2. Tolles Team insbesondere an Tag 1 hinter dem Tresen
3. Fantastisches Team an der Garderobe - top motivierte und freundliche junge Damen
4. Eine freundliche und nahezu vollständig sympathische Security
5. Viel Platz und Sitzgelegenheiten für die Leute
6. Ein teils phänomenaler Sound (Warning!)
7. Klasse Bandauswahl
 
Um das Wochenende direkt mit dem nötigen Nervenkitzel einzuläuten, hab ich einfach mal mein Festival-Ticket im Zug vergessen und ohne mich weiter in Richtung Hamburg fahren lassen. Da kam schon richtig Freude auf, als mir das kurz nach Verlassen des Bahnhofs aufgefallen ist. Dass ich trotzdem keine 70 Euro Lehrgeld zahlen musste, verdanke ich Kulanz-Göttin Anja, der ich an dieser Stelle noch mal ein 10 Meter großes DANKE in flammenden Lettern errichten möchte. :verehr:

Zu den Bands:

The Temple
Recht guter Klage-Doom mit nicht immer tollem Gesang. Kein Knaller, aber ein ordentlicher Auftakt ins Wochenende.

Witchwood
Bin mir nicht sicher, ob ich das so richtig erklären kann, aber die haben mich irgendwie total irritiert. Kannte die Band nicht wirklich und hatte eher sowas in Richtung Blood Ceremony erwartet. Stattdessen viele Leute auf der Bühne und ausladender Classic Rock mit Deep-Purple-Anleihen (und hauptberuflichem Querflötisten, wodurch dann natürlich auch Jethro-Tull-Assoziationen aufkamen). War schon erstaunt, dass so eine Band direkt mit einem derart langen Song einsteigt und war dann noch erstaunter, dass sie bei einem Festival-Gig direkt als zweiten Song eine Cover-Version auspacken. Dass sie sich dafür den 11/10-BÖC-Track "Flaming Telepaths" ausgesucht haben, hätte mich eigentlich in Ekstase versetzen können, aber ich war eher verdattert und konnte das alles nicht so ganz greifen. Insgesamt schon ein cooler Auftritt (gerade den Schluss-Part des letzten Songs fand ich richtig klasse), aber ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von der Band halten soll.

Procession
Hier muss ich zunächst widerwillig zu Protokoll geben, dass mich das neue Album bislang leider nicht so packt wie das ältere Material. Ich hoffe, das wird noch, aber auch live fand ich die älteren Songs einfach mächtiger. In Sachen Performance gibt's aber nix zu meckern, das wurde alles schon sehr energisch dargeboten, und spätestens bei dem "Reap"-Titelsong hab ich auch begeistert mitgefeiert. War schon ein richtig guter Auftritt, aber das letzte mal, als die Band beim HoD aufgetreten ist (da war der Typ von Dead Congregation dabei), hat's mich doch noch deutlich härter gekickt.

Lucifer's Friend
Alles, was @Dr. Zoid etwas weiter oben zu dem Auftritt geschrieben hat, kann ich exakt so für mich unterschreiben. Hinzufügen will ich nur, dass mir überraschenderweise die neueste (?) Nummer "Demolition Man" neben den Debüt-Songs am besten gefallen hat; dieser flotter Rocker mit den prägnanten Keyboards hat mir total viel Spaß bereitet.

Warning
Es war wirklich sehr schön, diese Songs mal live erleben zu können. Trotzdem bin ich statt eigentlich angemessenem Emo-Modus immer mal wieder ins Überlegen gekommen, ob Patrick Walker nicht eigentlich noch viel lieber sein neueres Material unter dem aktuellen Bandnamen präsentieren würde - es wird ja seinen Grund haben, dass er das Kapitel Warning vor einigen Jahren abgeschlossen hatte, und gerade bei derart intimer, persönlicher Musik stelle ich's mir irgendwie komisch vor, so eine "Wir spielen unser beliebtestes Album am Stück"-Tour durchzuziehen. Sowas ging mir halt durch den Kopf, was aber keineswegs heißen soll, dass der Auftritt irgendwie lustlos oder 'unehrlich' wirkte. Wie gesagt: Es war sehr schön, diese Songs mal live erleben zu können. Würde Herrn Walker beim nächsten mal aber tatsächlich lieber in einem Club mit Songs von 40 Watt Sun sehen.

Am Samstag dann Cranial ausgelassen und von Below (zum Glück :cool:) auch nur den letzten Song mitbekommen.

Naevus
Ein feiner Start in den zweiten Tag. War jetzt nicht die Art Auftritt, die man als "kompletten Abriss" bezeichnen würde, aber die Songs von der "Heavy Burden" sind einfach klasse (das Debüt kenne ich nicht) und kamen live noch etwas wuchtiger rüber. Prima!

Crippled Black Phoenix
Hab vor Jahren mal die "I, Vigilante"-EP angecheckt, wusste aber eigentlich nicht, was mich erwarten würde. Insgesamt war's für mich ein Wechselbad zwischen erstaunlichen Höhen (den ersten Song fand ich so klasse, dass ich schon gehofft hatte, der würde vielleicht den gesamten Gig einnehmen) und leichten Tiefen (die längeren ruhigen Parts fand ich dann teils doch gepflegt langweilig). Bin aber definitiv froh über die Verpflichtung der Band - besser spannende Non-Metal-Bands als unpassende Metal-Acts (hallo, Samael).

The Doomsday Kingdom
Kenne das Album nicht, hatte dann aber durchaus Freude an den erwartungsgemäß prächtigen Riffs und hochklassigem Songwriting. Verzichtet hätte ich allerdings gerne auf das viel zu häufige Gitarren-Gegniedel und die viel zu angestrengt auf Publikums-Animation angelegten Ansagen.

Count Raven
Find die Band tatsächlich 'nur' ziemlich gut, was auch auf den Gig zutrifft. Der neue Song klang vielversprechend, "Jen" als Abschluss war natürlich klasse. Mehr fällt mir dazu offenbar nicht ein.

Pagan Altar
Mein absoluter Prio-1-Auftritt des Wochenendes. Nicht nur, dass ich endlich mal diese unfassbaren Songs live erleben wollte, sondern auch meinem Bühnen-Erstkontakt mit Brendan Radigan (der seit dem Magic-Circle-Debüt absoluten Gott-Sänger-Status bei mir inne hat) habe ich entgegen gefiebert. Die Hoffnungen und Erwartungen waren turmhoch und wurden mühelos (!) erreicht, wenn nicht gar übertroffen. Es war einfach ALLES sooo geil: Radigan hat die Songs nicht nur hervorragend gesungen (nicht sehr weit weg von den Original-Vocals, aber auch nicht angestrengt 'nachgemacht' klingend), sondern sich auch als fabelhafter Frontmann erwiesen, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu stellen, was natürlich unangemessen gewesen wäre.
Mr. Jones Junior war blendend gelaunt, die anderen drei Bandmitglieder sichtlich motiviert bis in die Haarspitzen, die Songs ("Judgement of the Dead"!!!) natürlich eh unantastbar (wobei es mit "Highway Cavalier" sogar eine Überraschung gab, mit der zumindest ich nicht gerechnet hätte) - ach, was könnte ich noch alles schreiben... Ganz eindeutig der absolute Höhepunkt des Festivals - andere Meinungen kann ich tolerieren, aber nicht akzeptieren. ;)
Die Nachricht, dass es weitere Gigs geben wird, erfreut mich entsprechend sehr, wobei ich es aber eher unpassend fände, wenn die aktuelle Besetzung neue Songs schreiben würde - außerdem soll Herr Radigan ja auch noch mal mit Stone Dagger zu Potte kommen. :)

Cirith Ungol
Klasse Auftritt, würdiger Headliner, Tim Baker (oder zumindest seine Stimme) ist ein absolutes Monster. Dummerweise war bei mir aber komplett die Luft raus, so dass ich immer weiter nach hinten gewandert bin und dann schließlich nach dem "One Foot in Hell"-Block die Biege gemacht habe. Hätte den Gig gerne so abgefeiert, wie er's verdient hätte, aber das ging einfach nicht mehr.

Insgesamt wieder mal ein tolles Wochenende mit super Menschen auf und vor der Bühne - fühlt Euch gegrüßt, wenn ich mit Euch Zeit verbracht habe! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den einzelnen Bands kann ich mich weitgehend meinen Vorschreibern anschließen.
Warning, Pagan Altar, Cirith Ungol ein Traum!:verehr:
The Doomsday Kingdom richtig stark.
Zu unseren Highlights zählten außerdem The Temple, Below, Procession und Count Raven. Da muss ich dann doch teilweise widersprechen. Geschmack halt.;)
Danke für dieses überirdische Billing. Dürfte schwer werden, das zu toppen.
Das waren zwei wunderbare Tage.:top::feierei:
Erwähnt werden müssen natürlich auch noch Old Mother Hell, obwohl die gar nicht gespielt haben, aber irgendwie immer anwesend waren.;)
 
Auch wieder daheim. Meine Erkenntniss des Wochenendes - ich mag den @Grrrwarrrd auch/obwohl er immer so gemein über Venom spricht :D.....

Musik gab es auch hab ich gehört. Nachdem ich Freitag leider erst zu Warning ankam - die dann leider die falsche Band zur falschen Zeit für mich waren (sry)- war der Samstag fantastisch.
Ausführlicheres gibt es sobald ich mich erholt habe......
 
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