Hammer Of Doom XII

20:00 Uhr bis 20:45 Uhr: PROCESSION (CHL/SWE/DK):

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Spätestens seit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums „Doom Decimation“ ist die chilenische, schwedische und dänische Epic Doomer-Kollaboration von PROCESSION in aller Munde. Das Album wurde von Januar bis May diesen Jahres in den AudioCustom Studios in Santiago in Chile unter widrigen Umständen aufgenommen, gemixt und gemastert und am 31.Oktober via High Roller Records – übrigens mit der Katalognr. HRR 666 – veröffentlicht. Das Coverartwork zu „Doom Decimation“ stammt vom argentinischen Künstler Fernando Falcone.

Das Album dreht sich um einen Pilger, der realisiert, daß der Mensch eine unaufhaltsame Vernichtungsmaschine ist, die vom Moment der Geburt an auf die eigene Zerstörung zurast. Der Pilger kämpft mit dieser Erkenntnis. Er durchlebt Phasen der Verwunderung, der Erkenntnis, der Krise und der Täuschung. Doch er kann in dieser pessimistischen Geschichte am Ende seinem Schicksal nicht entkommen.“, so PROCESSION-Bandkopf Felipe Plaza im aktuellen DEAF FOREVER, Heft-Nr. 20, S.22.

Ein gewisser Joey DeMaio wäre froh, wenn er heutzutage mit MANOWAR das abziehen könnte, was PROCESSION eine Dreiviertelstunde dem fachkundigen Würzburger Publikum in Sachen Epic Metal kredenzen.


Mediaseiten von PROCESSION:
Facebook: https://www.facebook.com/doomprocession/
Myspace: [URL='http://myspace.com/processionburn']http://myspace.com/processionburn
[/URL]
[URL='https://www.facebook.com/doomprocession/'][URL='http://myspace.com/processionburn']SoundCloud: [URL='https://soundcloud.com/processiondoom']https://soundcloud.com/processiondoom[/URL][/URL]
[URL='http://myspace.com/processionburn'][URL='https://www.facebook.com/doomprocession/'][URL='http://myspace.com/processionburn'][URL='https://soundcloud.com/processiondoom']Contact: [EMAIL='doomprocession@gmail.com']doomprocession@gmail.com[/EMAIL][/URL][/URL][/URL][/URL][/URL]
 
21:05 Uhr bis 22:20 Uhr: LUCIFER'S FRIEND (GER):

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Ursprünglich 1968 als ASTERIX in Hamburg gegründet, benannte sich die Band nach dem Ausstieg von Toni Cavanagh in LUCIFER’S FRIEND um. LUCIFER’S FRIEND, die die Genres Hard Rock, Progressive Rock, Jazz Fusion und Heavy Metal abdecken, waren in der ersten Phase ihres Bestehens von 1970 bis 1982 hauptsächlich eine reine Studioband. Nur am Anfang ihrer Karriere und nach dem Ausstieg 1976 von Sänger John Lawton gaben LUCIFER’S FRIEND einige Konzerte.

Von 1994 bis 1997 ging man in einer zweiten Phase als LUCIFER'S FRIEND II an den Start. 2014 reformierte man sich vor dem Hintergrund der Retro Rock-Welle erneut und ist seit dem wieder unter dem „alten“ Namen LUCIFER'S FRIEND unterwegs.

LUCIFER'S FRIEND wirken so, als wären sie einer Ausgabe der ZDF-Hitparade aus den Siebzigern entsprungen – ich weiss, beim ehemaligen Autoverkäufer Dieter Thomas Heck durften nur deutschsprachige Interpreten performen – aber mit seinem ganzen Auftreten und wie er vor allem das Mikro hält, erinnert Sänger John Lawton eher an einen Schlagerfuzzi, als an einen Rocksänger - aber er sang ja auch u.a. bei den THE LES HUMPHRIES SINGERS, bei denen auch mal ein gewisser Jürgen Drews tätig war!


Mediaseiten von LUCIFER'S FRIEND:
Facebook: https://www.facebook.com/LucifersFriendOfficial
Homepage: http://www.lucifersfriend.com/
 
22:40 Uhr bis 00:20 Uhr: WARNING (UK) (Playing „Watching From A Distance“ in its entirety):

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WARNING wurden 1994 von Sänger Patrick Walker (40 WATT SUN) und Drummer Stuart Springthorpe in Harlow in der Grafschaft Essex im Südosten Englands gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Demos, dem ersten Studioalbum „The Strength To Dream“ und zwei Tourneen – eine UK-Tour mit SOLTICE und eine Europa-Tournee mit JACK FROST – entschied Patrick Walker im Jahr 2001, WARNING auf Eis zu legen, um sich seiner weiteren Leidenschaft, der Schauspielerei widmen zu können, währenddessen Stuart Springthorpe seinen Lebensunterhalt als Lehrer bestritt.

2005 reformierten WARNING sich das erste Mal, nahmen im Frühjahr 2006 im Rosenquarz Studio in Lübeck ihr zweites Studioalbum „Watching From A Distance“ auf, daß sie im Dezember des gleichen Jahres via The Miskatonic Foundation veröffentlichten. Das Album wartet mit fünf Songs und einer Spielzeit von knapp 50 Minuten auf. WARNING spielten anschließend verschiedene Live-Shows, bevor sich die Band im Januar 2009 erneut auflöste.

2016 fanden WARNING erneut zusammen, um im diesen Jahr „Watching From A Distance“ im Rahmen von seltenen Reunionshows komplett zu performen.

Von „Watching From A Distance“ wurden auch zwei verschiedene Limited Editions veröffentlicht: die „Die Hard“- und die „Right Hand Of Doom Version“, jeweils auf 125 Stück limitiert. Die „Die Hard“-Version enthält die „Watching From A Distance“-CD, eine Bonus-CD mit den beiden Demos „Revelation Looms“ von 1996 und „Blessed By The Sabbath“, das ein Jahr später veröffentlicht wurde, ein Patch und zwei Postkarten mit dem jeweiligen Demo-Artwork. Die „Right Hand Of Doom“-Version, die als Holzbox mit dem WARNING-Logo in Gold daherkommt, wartet mit dem gleichen Inhalt wie die „Die Hard“-Version auf und enthält darüber hinaus noch einen Sticker und ein Badge.

Was hätte nicht alles aus WARNING werden können, wenn die Band sich nicht zweimal aufgelöst hätte! Aber hätte, hätte, Fahrradkette – ich weiss, EUR 5 ins Phrasenschwein – wenigstens kommt man am heutigen Abend in den vollständigen Genuss von „Watching From A Distance“, das im DEAF FOREVER, Heft-Nr. 2, S.21 von den wichtigsten Doom Metal-Alben aller Zeiten den neunten Platz einnimmt.


Mediaseiten von WARNING:
Facebook: https://www.facebook.com/Warningdoom/
 
13:30 Uhr bis 14:15 Uhr: CRANIAL (GER):

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Für die 2014 in Würzburg gegründeten Sludge Metaller von CRANIAL ist es ein Heimspiel, als diese am Samstagmittag gegen 13:30 Uhr den zweiten Tag des diesjährigen HAMMER OF DOOM in der Posthalle eröffnen. Das unterfränkische Quartett hat bisher eine EP und dieses Jahr ihr erstes Album „Dark Towers, Bright Lights“ via Moment of Collapse Records veröffentlicht. Mit Gitarrist Michael Melchers hat man ein ehemaliges Mitglied der 2014 aufgelösten OMEGA MASSIF mit an Bord.

Heftige Kost servieren CRANIAL den bereits Anwesenden zu früher Stunde in der Würzburger Posthalle. Bereits nach zehn Minuten entschließe ich mich dazu, mich in den hinteren Bereich der Halle zu verziehen. Es wäre besser gewesen, CRANIAL mit ihrem ganz speziellen Sound zu späterer Stunde auftreten zu lassen.


Mediaseiten von CRANIAL:
Facebook: https://www.facebook.com/CRANIALBAND
 
14:30 Uhr bis 15:15 Uhr: BELOW (SWE):

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Die Epic Doom Metaller von BELOW, nicht zu verwechseln mit ihren gleichnamigen schwedischen Landsleuten aus Huskvarna, wurden 2012 in Nyköping gegründet und haben bisher eine Split und zwei Studioalben, das aktuelle „Upon a Pale Horse“ erschien mit Mai diesen Jahres über Metal Blade Records, veröffentlicht.

BELOW-Sänger Zeb liefert die bisher beste Sangesleistung aller bisher aufgetretenen Vocalisten ab.


Mediaseiten von BELOW:
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Twitter: https://twitter.com/Belowmetal
Contact: belowmetal@gmail.com
 
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