22:30 Uhr bis 00:30 Uhr:
CIRITH UNGOL (USA):
CIRITH UNGOL wurden bereits 1972 in Ventura/Kalifornien gegründet und existierten in ihrer ersten Phase bis 1992. In dieser Zeit veröffentlichten
CIRITH UNGOL die zwei Demos „Cirith Ungol“ und „The Orange Album“ – beide erschienen 1979 – und die vier Studioalben „Frost And Fire“ (1981), „King Of The Dead“ (1984), „One Foot In Hell (1986) und „Paradise Lost“ (1991). Alle vier Albumcover stammen von den Buchdeckeln zu der „Elric of Melnibone“-Saga von Michael Moorcock; die Zeichnungen selbst stammen von Michael Whelan.
Der Bandname
CIRITH UNGOL selbst ist dem Roman „Der Herr der Ringe“ von John Ronald Reuel Tolkien entnommen und bedeutet „Spinnenpass“. Dieser ist ein Höhenpass im Land von Mordor, wo das Monster Shelob lauert.
2015 organisierte ein gewisser Jarvis Leatherby – seines Zeichens Sänger und Basser der ebenfalls aus Ventura stammenden
NIGHT DEMON – ein Rehearsal mit Gitarrist Jim Barraza und Drummer Robert Garven. Sänger Tim Baker erschien zu diesem ebenfalls, sang bei dieser Zusammenkunft aber nicht. Nachdem man Angebote von verschiedenen Festivals wie beispielsweise dem
UP THE HAMMERS und dem
KEEP IT TRUE erhielt, entschied man sich,
CIRITH UNGOL zu reformieren. Man bot Michael „Flint“ Vujejia erneut den Job des Bassisten an, dieser lehnte ab und somit bekam Jarvis Leatherby den Zuschlag für die Stelle des Tieftöners.
Nachdem viele Fans kein Ticket mehr für das diesjährige
KEEP IT TRUE bekommen hatten, entschieden die Festivalveranstalter,
CIRITH UNGOL für das diesjährige
HAMMER OF DOOM als Samstagheadliner zu verpflichten. Von der Band wird im Vorfeld eine zwei Stunden Show, bei der das komplette „King Of The Dead“-Studioalbum gespielt werden soll, angekündigt; des weiteren soll der Gig für einen DVD/Live CD-Release mitgeschnitten werden.
Was dann
CIRITH UNGOL zum Abschluß des diesjährigen
HAMMER OF DOOM auf der Bühne abziehen, kann man nur mit einem Wort beschreiben: phänomenal. Man beginnt mit „I’m Alive“ dem zweiten Song des Debütalbums „Frost And Fire“. Tim Baker singt mit seinen 61 Jahren immer noch wie damals auf den beiden Demos Ende der Siebziger und seine vier Mitstreiter zocken souverän auf ihren Instrumenten, als hätte es die damalige Bandpause zwischen 1992 und 2015 nie gegeben. Das Würzburger Publikum ist bei jedem Song textsicher und vor der Absperrung zum Bühnengraben tobt regelrecht der Mob.
Es sind für mich persönlich ganz besondere 115 magische Minuten, die den
CIRITH UNGOL-Auftritt zu einem meiner vier besten Gigs machen, die ich in meiner mehr als bisherigen 31-jährigen Karriere als Besucher von Metal-Konzerten und -Festivals beiwohnen durfte und so richte ich hiermit einen Wunsch an Anja, Heiko und
@Oliver Weinsheimer , bei denen ich mich für zwei außergewöhnlich tolle Tage bedanke: Verpflichtet bitte
CIRITH UNGOL für das
METAL ASSAULT 2018!
Mediaseiten von
CIRITH UNGOL:
Facebook:
https://www.facebook.com/cirithungolofficial
Beste Grüße
babeliron
