HAMMERFALL (inkl. Dominion, 16.8.2019)

Das Beste Hammerfall-Album ist...?

  • Glory to the Brave

    Stimmen: 156 68,4%
  • Legacy of Kings

    Stimmen: 46 20,2%
  • Renegade

    Stimmen: 11 4,8%
  • Crimson Thunder

    Stimmen: 12 5,3%
  • Chapter V

    Stimmen: 3 1,3%

  • Umfrageteilnehmer
    228
Ist die frage ob jemand, der ein bestimmtes Genre nicht leiden kann überhaupt die Platten bewerten sollte bzw. sollte ein Redakteur möglichst objektiv oder möglichst subjektiv werten?

Ich meine, da hast du z.B. ein ziemlich gutes klassisches Metal Album und dann kommen dann dahergelaufene und geben nur 4 Punkte (oder weniger, ähem) weil sie nichts mit klassischem Metal anfangen können und plötzlich landet das Album viel weiter hinten im Soundcheck als es eigentlich gewesen wäre. Das ist doch irgendwie unfair, oder?

@Draconus Siehe die 2 Punkte für The Haunted - Exit Wounds von Janina (0-3 Rohstoffverschwendung).
Hätte Frank Albrecht für Blues Pills auch 2 Punkte gegeben, wäre alles super. Aber so sollte die Dame aber mal ganz schnell
deutlich mehr Metal hören. Ich denke, richtig schlechte Musik (vom Songwriting her, musikalisch sowie von der Produktion),
da gibt es ganz andere Kandidaten.
 
Nein, weil man eh nicht objektiv werten kann, und es deshalb am besten ist, sich und den anderen das von vorne herein einzugestehen, und dann gleich konsequent rein subjektiv zu werten. Der Durchschnittswert und damit der Rang im SC ist doch eh völliger Schnickschnack. Wichtig ist m.E. allein die tabellarische Übersicht, damit du auf einen Blick schauen kannst, was denn diejenigen Soundchecker, deren Geschmack dir am nächsten ist, von einem Album halten. Alles andere ist doch nur ein werbewirksames Gimmick, das Spaß macht, das man aber nicht allzu ernst nehmen sollte.
Aber die tabellarische Übersicht ist doch auch eine Art Werbung für die Bands die da mitmachen und wenn da eine CD von jemandem absichtlich schlecht bewertet wird, obwohl es ein handwerklich gut gemachtes Album ist, könnte man damit im schlimmsten Fall sogar potentielle Käufer vergraulen. Vielleicht etwas übertrieben, aber es ist zumindest keine gute Werbung.
 
Das ist richtig, aber als Journalist musst du dich halt fragen, ob es besser ist, Gefälligkeitsnoten zu geben, und damit den Leser über den tatsächlichen Grad deines Gefallens zu täuschen, oder aber gleich eine ehrliche Note zu posten. Würden das alle Magazine machen, dann wären das die Bands und Promoter gewohnt, und es gäbe kein Theater. Aber dadurch, dass manche Kollegen eben die obligatorischen "tun keinem weh"-6-Punkte geben, weil das Album ja "für sein Genre" und vor allem "handwerklich" gut ist, obwohl man es freiwillig nie wieder anhören würde, entsteht eben so eine Erwartungshaltung gerade bei großen Namen, dass man entweder Alben außerhalb der eigenen Stilpräferenz am besten gar nicht, oder wenn doch, dann halt mit diesen "ist nicht meins, aber für den Stil gut"-6-Punkten bewerten. Das ist aber letztlich doch völlig fürn Allerwertesten.

Was habe ich denn davon, wenn der soundcheckeigene Plüschrocker der neuen CC sechs Nettigkeitspunkte gibt, nur damit die "BÄÄÄÄHHHH!"-2-Punkte den tollen Death-Metallern nicht den Schnitt versauen? Eben, gar nichts! Wäre ich auch der Plüschrocker, dann schaue ich doch genau auf dessen Note, weil ich wissen will, ob die neue CC vielleicht ausnahmsweise auch mal was für Plüschis ist.

Und von wegen "handwerklich gut gemacht"... Geschenkt! Wenn im Monat 250 neue Promos aufschlagen, dann macht die Redaktion doch eh eine Vorauswahl, und die Rübenkeller-Produktion landet eh nicht im Soundcheck. Dass das alles für sein Genre im Zweifel handwerklich gut gemacht ist, was im Soundcheck landet, sollte ja selbstverständlich sein und keine extra Belohnung in Notenform erfahren.

Man hat ein Notenspektrum, das man bitte auch ausnutzen soll, und wenn man eine Platte richtig furchtbar findet, dann kriegt die halt nur einen Punkt, und nicht 5,5.

Klar, die Promoter und Labels nutzen Soundcheck-Platzierungen gerne als Werbung. Aber das klappt halt nur, wenn man wirklich eine Platte am Start hat, die in einer Redaktion einen breiten Konsens erfährt. So soll es ja auch sein. Der Unterschied ist doch nur, dass bei einer fairen Nutzung des ganzen Spektrums der Erste und der Letzte halt im Schnitt drei bis vier Punkte auseinander sind, und bei einer Nice-Guy-Nutzung eben nur 1,5 Punkte. Ansonsten bleibt doch alles gleich.
 
Könnten wir den letzten Beitrag von @Hugin bitte in Stein meisseln und in jedes Musikforum der Welt anpinnen? Denn das ist sowas von die verdammte Wahrheit, das man damit doch diese unsägliche mimimi-Diskussion zum schweigen bringen könnte.
 
@Draconus Das DF soll also keine zu schlechten Noten geben, weil es sonst schlechte Werbung für eine Band ist und damit potentielle Käufer vergraulen könnte?

Lies dir doch bitte nochmal unter diesen Gesichtspunkten das Vorwort der ersten Deaf Forever Ausgabe durch. ;)
 
@Draconus Das DF soll also keine zu schlechten Noten geben, weil es sonst schlechte Werbung für eine Band ist und damit potentielle Käufer vergraulen könnte?

Lies dir doch bitte nochmal unter diesen Gesichtspunkten das Vorwort der ersten Deaf Forever Ausgabe durch. ;)
Anders, man soll keinem guten Album schlechte Noten geben, nur weil es einem nicht gefällt. ;) Das ist so wie wenn jemand in einem Test der Mercedes S Klasse eine schlechte Bewertung gibt, nur weil er BMW besser findet.

Nehmen wir mal an ich sollte Blues Pills bewerten und ich gebe 2 Punkte weil ich damit nix anfangen kann. Was meinst du was dann los wäre. Dann soll man lieber garkeine Wertung abgeben und statt der Summe der Punkte lieber einen Durchschnitt der vergebenen Wertungen machen.

Man muss ja auch erstmal wissen was für ein Geschmack die Redakteure so haben. Lieber garkeine Wertung als eine ungerechtfertigte schlechte.
 
Dieses ganze Zahlen-Brimborium ist doch sowieso nur eine TL;DR-Form des Reviews im besten Falle. Das, was der Mensch wirklich von der Platte hält, steht doch im Text. Und wenn im Text steht "Handwerklich nett gemacht, für Genrefans kaufenswert aber ich finds halt total doof" und am Ende steht ne 2/10 dann ist das erklärbar, nachvollziehbar und auch richtig so. Wo kommen wir denn hin, wenn wir hinterher "subjektiv 2/20, objektiv 7/10" am Ende hinklatschen?
 
Anders, man soll keinem guten Album schlechte Noten geben, nur weil es einem nicht gefällt. ;) Das ist so wie wenn jemand in einem Test der Mercedes S Klasse eine schlechte Bewertung gibt, nur weil er BMW besser findet.

Nehmen wir mal an ich sollte Blues Pills bewerten und ich gebe 2 Punkte weil ich damit nix anfangen kann. Was meinst du was dann los wäre. Dann soll man lieber garkeine Wertung abgeben und statt der Summe der Punkte lieber einen Durchschnitt der vergebenen Wertungen machen.

Man muss ja auch erstmal wissen was für ein Geschmack die Redakteure so haben. Lieber garkeine Wertung als eine ungerechtfertigte schlechte.

Auch wenn ich als Betroffener - sprich : Punkteverteiler - eigentlich nichts mehr zu diesem endlosen Thema schreiben wollte, kann ich hier meine Flossen nicht still halten.

Während man bei einem KFZ durchaus objetive Unterscheidungen treffen kann, ist die bei Musik nicht möglich. Wann ist Musik "besser" als andere? Woran macht man das fest? An der Anzahl der Noten, die einzelne Musiker innerhalb eines vorher definierten Zeitraumes spielen? An der Häufigkeit der Taktwechsel? Am Stimmvolumen des Sängers? Wohl kaum.

Jeder misst die Qualität der Musik doch nach anderen Vorgaben: Nämlich nach seinen eigenen. Es geht schlicht und ergreifend darum, ob mich die Musik erreicht und ob sie bei mir im Optimalfall Emotionen auslöst. Ich maße mir dabei nicht an Klassik oder Jazz zu beurteilen, weil ich davon a-tens zu wenig Ahnung habe und b-tens mich diese Musik eben auch nur selten emotional berührt, weil sie eben zu weit entfernt von meinen Hörgewohnheiten agiert.

Höre ich jetzt aber Blind Guardian, dann höre ich Musik, die mir gefallen müsste und stelle jedes Mal aufs Neue fest, dass der Mann am Mikrofon nicht singen kann. Dies sehen Milionen von Würfel-Metal-Hörern anders, was aber nichst an meiner Meinung ändert. Denn, was ich vor ein paar Buchstaben noch wie eine allgemein gültige Ansicht habe erscheinen ließ, ist in Wirklichkeit doch nur mein subjektives Empfinden beim Anhören der Kürsch'schen Vortragsform. Daher bekommt eine Blind Guardian bei mir niemals eine hohe Benotung.

Ich höre jetzt seit etwas über 30 Jahren Stromgitarren-Musik und habe natürlich meine Vorlieben. So kann ich mit DM/BM oftmals weniger anfangen, bin aber dennoch in der Lage zu sagen, was mir auch in den Bereichen gefällt und was nicht., da ich mich grundsätzlich auch mit diesen Stilen beschäftigt habe.

Bim DEAF FOREVER finde ich es sehr gut, dass wir durch die recht ausführlichen Vorstellungen der einzelnen Redakteure von Beginn an, eine Ahnung bekommen, wem der einzelne Leser mehr und wem weniger "trauen" darf. das war beim alten RH auch so: Ich nahm den SC zur Hand und wusste: Gute Note vom Schäfer oder Trojan und ich musste reinhören. Das ist ja in den Jahren komplett abhanden gekommen, da die Fluktuation innerhalb der Redaktion unglablich hoch war und am Ende sehr viele Schreiberlinge dort aktiv waren (und es wohl auch noch sind), von denen ich gar nichts wusste. Die waren plötzlich da, schrieben über Platten oder Konzerte, die mich eigentlich interessierten, sagten mir mit ihren Rezensionen aber gar nichts. Da waar die Note im Endeffekt völlig überflüssig.

Eine "persönliche" Bindung zum Redakteur in Verbindung mit einer Note finde ich aber immer noch toll. Da bin ich altmodisch.
 
Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang schön, wenn die Redakteure zu den Alben auch mehr Kommentare geben würden. Muss ja kein Roman sein, aber ich finde das würde die Reviews etwas wertvoller machen, als wenn ein Review sagt SUPER und im Soundcheck landet das Album nur im Mittelfeld. Hat der eine Redakteur die Fanboybrille auf? Haben die anderen Redakteure keine Ahnung? Das wäre doch mal ein interessantes Konzept, weil man in den Metal Magazinen oft nur immer nur eine Meinung zu einem Album hat und ein paar mehr wären doch interessanter. Muss ja nicht zu jedem Album sein, aber zu denen, wo man meint, dass es viele Leute interessiert. Zum Beispiel hier bei der neuen Hammerfall. Und nicht nur zur Judas Priest. Ein Satz würde ja oft schon reichen. Wenn da nur eine Zahl steht, weiß man nie: Ist das Album wirklich so schlecht oder gefällt die Stilart dem Redakteur nicht oder wie oder was? Bei der einen Testerin, dessen Name Janina ich nicht nennen will, hat es wohl eher mit schlechtem Geschmack oder keine Ahnung zu tun, denn Accept nur 4, Dark Fortress nur 4, Overkill nur 3,5, Unisonic nur 3, Ghoatwhore nur 3, Hammerfall nur 3,5, The Haunted 2, Dragonforce nur 2,5... irgendwie ist die im falschen Magazin glaube ich. Und dieser Johannes Paul auch. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber die tabellarische Übersicht ist doch auch eine Art Werbung für die Bands die da mitmachen und wenn da eine CD von jemandem absichtlich schlecht bewertet wird, obwohl es ein handwerklich gut gemachtes Album ist, könnte man damit im schlimmsten Fall sogar potentielle Käufer vergraulen. Vielleicht etwas übertrieben, aber es ist zumindest keine gute Werbung.
Genauso hat Frääääänk mal im RHF argumentiert, als es um eine ähnliche Band ging wie Blues Pills. Würde er niemals bei sich zuhause hören,
aber gibt trotzdem 7-8 Punkte. Um welche Band es damals ging, ist mir gerade (zum Glück) entfallen. Frank Albrecht gibt der The Haunted 9 Punkte.
Einer gibt also 9, der andere 2 Punkte. Vielleicht sollte man im Souncheck sowas wie [/] = (k.A.) einführen. Warum darf Janina überhaupt Alben
bewerten? Die hat nicht 1 Review (zumindest keine gesehen) geschrieben. Ist sowas normal? Und der Leimy schreibt etliche, taucht aber nicht im
Soundcheck auf? Find ich skurril.
 
Warum darf Janina überhaupt Alben bewerten?

Weil sie das Heft layoutet und gedroht hat, es komplett SCHWARZ einzufärben, wenn sie nicht ihren Drang zum ZERSTÖREN beschissener Platten im Soundcheck ausleben darf. Außerdem ist sie der Antichrist und kann ganz Dortmund von rasenden Dämonen aus den untersten Ebenen der Hölle zu Tode ficken lassen, wenn sie will.

Aber nun zurück zu Hammerfall. Hat schon schlimmere Platten dieses Jahr gegeben.
 
Hat der eine Redakteur die Fanboybrille auf? Haben die anderen Redakteure keine Ahnung? Das wäre doch mal ein interessantes Konzept,
weil man in den Metal Magazinen oft nur immer nur eine Meinung zu einem Album hat und ein paar mehr wären doch interessanter.
Geschehen im DF-Heft bei Judas Priest. Aber alle ca. 50 Platten? Würde ich mir wünschen, aber wird nicht machbar sein.
 
@Deaf F. Du machst doch gerne neue Threads auf. Wie wäre es denn wenn du einen zum Thema Bewertungen aufmachst, dieses Thema spamt sich jetzt schon in mehreren Threads rum und es wäre doch schön wenn das alles gesammelt an einem Ort stattfinden würde. Dann könnten die Leute denen es wichtig ist da zusammen diskutieren, und die anderen Threads, wie der hier, würden nicht komplett ins OT abrutschen.
 
@Deaf F. Du machst doch gerne neue Threads auf. Wie wäre es denn wenn du einen zum Thema Bewertungen aufmachst, dieses Thema spamt sich jetzt schon in mehreren Threads rum und es wäre doch schön wenn das alles gesammelt an einem Ort stattfinden würde. Dann könnten die Leute denen es wichtig ist da zusammen diskutieren, und die anderen Threads, wie der hier, würden nicht komplett ins OT abrutschen.
*zustimm*
 
Fänd ich auch besser. Aber ehrlich gesagt, in welchem Bereich des Forums, da habe ich keine Antwort drauf.

Im Off-Topic Bereich (Beerdrinkers and Hell Raisers) finden haufenweise Musik-Diskussionen statt, die nicht an spezielle Bands, Genres etc. gebunden sind.Da würde so etwas ganz gut hinpassen, finde ich.
 
Man könnte es auch im Forum zum Heft aufmachen, da sich ja viele an den Bewertungen von Janina stören und dementsprechend im Thread zur ersten Ausgabe die Diskussion immer wieder aufflammt.
 
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