HELL OVER HAMMABURG Vol. 11 // 28. Februar & 1. März 2025

Geil... Bisher ist noch nichts auf dem Billing, wovon ich sagen würde, dass ich da überhaupt keinen Bock drauf habe.

Sowohl Demon als auch Sölicitör muss ich beide unbedingt sehen.

Erst kürzlich habe ich mal wieder das Sölicitör Album gehört und dachte mir noch so, dass da eigentlich auch mal etwas Neues kommen könnte, und zack...

mit einem neuen Album im Gepäck in Hamburg für rauschhafte Momente sorgen werden.

Das wird toll... Ick freu mir. :jubel:
 
Ausser Demon und Tower nix für mich dabei.
Und Demon habe ich schon dutzende Male gesehen.
Vermisse halt sowas wie Eternal Champion, Visigoth oder Kodex...
Bislang einfach nicht so meins!
Ich fahr halt hauptsächlich für die derberen und obskureren Sachen hin, wobei das HOH das einzige Festival sein dürfte wo ich aus Prinzip alles sehen wollen würde wenn das denn zeitlich gehen würde. AK und EC gehe ich mit, Visigoth müsste jetzt nicht unbedingt sein.
 
Wie kann man bei dem Billing nicht extrem angefixt sein?

Das ist ziemlich simpel mit einer Mischung aus guten Bands, die man aber auch sonst öfter irgendwo anders sieht (Demon, The Tower, zuletzt auch Coltre), und Bands, die einen komplett kaltlassen (Blasphemy, Berlin 2.0). Bleiben bisher für mich übrig: Sölicitör als einziges echtes Highlight und Kontact als „mal sehen“.

Die Socialising-Komponente ist natürlich niemals zu unterschätzen, aber dafür einmal längs durchs ganze Land reisen?
Schau ma mal, Ticket da, Hotel reserviert, wahrscheinlich ändert sich meine Vorfreude im Herbst wieder ins Positive.
 
Crypt sermon und Tyrann wären für mich persönlich kleine Highlights, Geschmack und so weiter.

Die bisherigen Bands sagen mir entweder nichts, interessieren weniger oder hat man schon gesehen.

Aber mir ist auch klar dass das kein Maßstab ist und man ins Billing des HOH eigentlich immer vertrauen kann und nachher alles gut ist.

Vermutlich bin ich am Ende doch da aber es wäre natürlich schöner wenn es 2, 3 Bands gibt die man sich auch ohne Festival angeschaut hätte und die fehlen für mich bisher total.
 
Das ist ziemlich simpel mit einer Mischung aus guten Bands, die man aber auch sonst öfter irgendwo anders sieht (Demon, The Tower, zuletzt auch Coltre), und Bands, die einen komplett kaltlassen (Blasphemy, Berlin 2.0). Bleiben bisher für mich übrig: Sölicitör als einziges echtes Highlight und Kontact als „mal sehen“.

Die Socialising-Komponente ist natürlich niemals zu unterschätzen, aber dafür einmal längs durchs ganze Land reisen?
Schau ma mal, Ticket da, Hotel reserviert, wahrscheinlich ändert sich meine Vorfreude im Herbst wieder ins Positive.
Also ich würde nicht hinfahren wenn mir ein drittel und mehr nicht zusagt, da reißt die Atmosphäre und die Leute auch nicht alles raus.
 
Auch wenn das alles (Rock’n’Rolf-Modus on) Produktionsinterna (Rock’n’Rolf-Modus off) sind, gebe ich euch hiermit einen kleinen Blick hinter die Kulissen:

Für jedes HOH erstelle ich eine Art persönliche Wunschliste und versuche im Laufe des Booking-Prozesses, diese Liste in die Tat umzusetzen. Welche Band möchte ich selber sehen und bei uns begrüßen? Dies gestaltet sich mal einfach und mal schwer. Gerade die Positionen der Headliner und Co-Headliner werden zum immer schwierigeren Unterfangen, da die Preise teilweise extrem nach oben geklettert sind. Zwei elementare Bedingungen: 1) die Band muss mir total gefallen. 2) die Band muss für das HOH finanzierbar sein, und zwar so finanzierbar, dass die Qualität des Gesamtprogramms nicht darunter leidet. Ich möchte keinerlei qualitative Kompromisse eingehen, auch nicht bei den Openern und den Bands im Marx.

Es gibt also auch eine jährliche Liste potenzieller Headliner. Blasphemy standen seit Jahren immer mit ganz weit oben, waren in den Vorjahren leider nicht finanzierbar/umsetzbar, aber diesmal klappt es glücklicherweise. Die Liste der Samstagsheadliner (also Melodie bzw. alles andere als böse schwarze Dunkelheit) beinhaltete neben Demon u.a. auch Kodex und Visigoth. Kodex können aus gesundheitlichen Gründen nicht und Visigoth kriegen voraussichtlich bis Anfang März ihr neues Album nicht fertig – und wollen ohne neues Album nicht in D spielen. Es stand u.a. noch das langersehnte Comeback von Kylesa zur Disposition, aber die Band präferiert die großen Sommerfestivals. Da konnte ich finanziell nicht mal ansatzweise mithalten und musste einsehen, dass das nicht realisierbar ist.

Man muss es so klar sagen: Wenn man sowohl den Finanzaspekt als auch meinen eigenen Musikgeschmack als unverrückbare Prämissen hernimmt, dann bleiben nur ganz wenige Kandidaten übrig, die beim HOH als Headliner spielen „können/dürfen“.

Für mich persönlich sind unsere beiden 25er Headliner absolute Highlights. Und die beiden 26er Headliner werden mit Sicherheit ebenso wunderbar. Und danach ist vermutlich ohnehin Schluss und ich werde aller Voraussicht nach das HOH im Laufe des Jahres 2026 würdevoll beerdigen. Der Grund: Die Markthalle wird ab 2026 komplett umgebaut und deshalb sehr lange geschlossen bleiben. Da das Hell Over Hammaburg ganz eng mit dem Charme und den Eigenheiten der Markthalle (in ihrem jetzigen Zustand) verknüpft ist, würde ich es als Etikettenschwindel betrachten, das Festival unter seinem traditionellen Namen einfach an anderer Stelle auszurichten und so zu tun, als wäre das alles logisch und in Ordnung.

Zu den angesprochenen Crypt Sermon: Tolle Band, aber man kann sie sich nur im Rahmen einer Tour leisten – denn 6 Personen aus den Staaten einzufliegen, ist teuer, das wäre ein Headliner-Budget, und für einen Headliner finde ich die Band noch zu klein.

Thema Coltre: Die Band hat bislang insgesamt 5 Shows, darunter 2 in Deutschland (eine 2023, eine vor einem Monat) gespielt. So zu argumentieren, dass man die Band oft oder gar zu oft live sehen könne, ist ein wenig übertrieben, denn mindestens 95% unseres Publikums im kommenden März werden die Band zum allerersten Mal sehen.

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Abwarten bis zum finalen Billing ist vermutlich besser, als vorschnell Fazits zu ziehen.

PS.: 50% der Tickets sind weg.
 
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