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Sehr geile und auch wirklich originelle Idee.Wenn ihr eine große Keeper Part I Fahne oder ein Poster der selbstbetitelten Scheibe von 2021 im Wohnzimmer hängen habt, regelmäßig Helloween Shirts tragt und öfters im Beisein des Nachwuchses Videos von der letzten Tour schaut, dann kann es passieren, dass eben jener Nachwuchs zu Fasching als Keeper gehen will :-D
Da war ich voll dabei.
Sehr geile und auch wirklich originelle Idee.
Schade, dass ich selbst mit Fasching mal so wirklich absolut gar nix am Hut habe, zwecks Nachahmerei
Jo, beruflich bedingt war ich heute Vormittag auch in einem Kinderkarten. Dort war buntes Treiben. Freut mich super für die Kleinen, keine Frage, die hatten dabei den Spaß ihres Lebens, ich hingegen dachte nur: "Hoffentlich bin ich unsichtbar". Aber man selbst ist ja (zum Glück) nicht immer der wichtigste.Wir auch nicht.
Aber seit Kindergarten kommt man nicht mehr so richtig drum rum.
Feine Geschichte. Erziehungsauftrag erfüllt! Wie stellt man den Keeper dar? Roter Umhang is klar, aber dann?Wenn ihr eine große Keeper Part I Fahne oder ein Poster der selbstbetitelten Scheibe von 2021 im Wohnzimmer hängen habt, regelmäßig Helloween Shirts tragt und öfters im Beisein des Nachwuchses Videos von der letzten Tour schaut, dann kann es passieren, dass eben jener Nachwuchs zu Fasching als Keeper gehen will :-D
Da war ich voll dabei.
Schade,hätte gerne noch etwas länger dauern können. Weiki ist ja mal richtig gut drauf & gesprächig.Durch Zufall gesehen: https://www.youtube.com/watch?v=JFx0BwnnfZM
Aktuelles kleines Interview mit Weikath und Deris zur aktuellen Tour - was gut und schlecht läuft und'n bisschen drumherrum. Nicht spektakulär, aber nett.
Krasses Posting! Jaja, Helloween.Mein Einstieg in HELLOWEEN ist für manche wohl etwas ungewöhnlich.
Denn über die Jahrzehnte hinweg, waren sie für mich eher die "Happy Hippo"-Band im Metal Kosmos. Dieses übertriebene, fröhliche Image hat mich nie wirklich angesprochen. Vor gut 20 Jahren bekam ich mal eine MC vom ersten Keeper Album geschenkt. Konnte sie aber nie hören - weil das passende Abspielgerät fehlte. Irgendwann aber über youtube gehört. Aber so ein klassischer Aha-Moment, wie sie viele erlebten blieb bei mir aus...
Und so hat jeder seine eigene Geschichte, haha!Krasses Posting! Jaja, Helloween.
Bei mir bräuchte die Band auch ordentlich Anlauf. Zuerst hab ich die nur indirekt kennengelernt, weil die immer wieder als Referenz genannt wurden, in einem Genre, das meine frühmetallische Sozialisierung sehr geprägt hat.
Als ich dann irgendwann Mal bei der Keeper 2 auf CD zugeschlagen hab, war ich zunächst völlig entgeistert. Bis auf "Eagle..." fand ich das anfänglich lachhaft weichgespült und peinlich.
Während das dann noch mein vorherrschendes Mindset zu der Platte war, haben sich die einzelnen Songs trotzdem irgendwie in mein Hirn gefräßt wie ein Virus und ich hab mich dabei ertappt, die Platte, die ich so doof fand, immer häufiger doch zu hören.
Irgendwann hab ich mir dann die Anfang 2000 immer noch aktuelle "Better than Raw" gekauft und die hat mich sofort gecatcht wie selten ein zweites Album. Der Rest ist dann passiert.
Wer die Chameleon gut findet hört wahrscheinlich auch regelmäßig James Last, Bernd Clüver und hält Ricky King für einen Gitarrengott.
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Kenn ich alle drei.Wer die Chameleon gut findet hört wahrscheinlich auch regelmäßig James Last, Bernd Clüver und hält Ricky King für einen Gitarrengott.
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Mindestens Top 5, vermutlich sogar Top 3.Wer die Chameleon gut findet hört wahrscheinlich auch regelmäßig James Last, Bernd Clüver und hält Ricky King für einen Gitarrengott.
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Ein Schulfreund überspielte mir die „Keeper 2“ auf Tape. Bin dann am nächsten Morgen zur Schule gelaufen. Dann kam „Eagle fly Free“ und mein Leben war anders.Mein Einstieg in HELLOWEEN ist für manche wohl etwas ungewöhnlich.
Denn über die Jahrzehnte hinweg, waren sie für mich eher die "Happy Hippo"-Band im Metal Kosmos. Dieses übertriebene, fröhliche Image hat mich nie wirklich angesprochen. Vor gut 20 Jahren bekam ich mal eine MC vom ersten Keeper Album geschenkt. Konnte sie aber nie hören - weil das passende Abspielgerät fehlte. Irgendwann aber über youtube gehört. Aber so ein klassischer Aha-Moment, wie sie viele erlebten blieb bei mir aus.
Tatsächlich klickte es erst schleichend rund um die Veröffentlichung des selbstbetitelten Album von 2021. Zuvor hatte ich "My God-Given Right" mal aus günstiger Gelegenheit gekauft - ein, zwei Lieder gefielen mir tatsächlich, der Rest eher nicht. Wie gesagt, rund um die Veröffentlichung merkte ich, dass die Band aber mehr zu bieten hat. Und noch bevor das '21er Album kam, besorgte ich mir fast alles und stellte fest - die Band hat mehr zu bieten als fröhlichen Klamauk, die mit Zuckerguss überzogen sind, dass die Beißerchen wehtun. Da tat ich der Band über die Jahre ziemlich unrecht.
Vor allem Kiske hatte ich lange nicht auf dem Schirm. Aber dazu später mehr.
Ich entwickelte nach dem anfänglichem skeptischen Herantasten ein echtes Gefallen an der Band und dann brach das Eis und ich hatte Freude daran.
Meine Lieblingsalben verteilen sich über verschiedene Phasen der Band:
Frühe Phase: "Keeper Of The Seven Keys, Pt. 1"
Mit Andi: "Master Of The Rings", "Time Of The Oath" und "The Dark Ride"
Aktuell: "Helloween"
Mein absoluter Favorit ist dann tatsächlich die "The Dark Ride".
Mir wurde das Album immer als das dunkelste und härteste Album vermittelt und war für mich der greifbarste Moment in meiner Helloween-Laufbahn.
Meine liebsten Songs:
Mit Kiske am Gesang: "Keeper Of The Seven Keys", "Halloween", "First Time"
Mit Deris am Gesang: "Sole Survivor", "Mirror, Mirror", "If I Could Fly", "If God Loves Rock 'N' Roll".
Mit Kiske & Deris am Gesang: "Fear Of The Fallen", "A Little Is A Little Too Much", "Into The Sun" und "Under The Moonlight".
Komme ich zum Case "Kiske" zurück, so gewann ich beim aktuellsten Album der Band folgende Erkenntnis: Zum ersten Mal wünschte ich mir eine größere Gewichtung seines Gesangs. Zuvor war mir Deris mit seinem Gesang immer näher und mag ihn auf Platte immer noch mehr, wenn ich das Gesamtpaket "Helloween" betrachte.
Ich stieg über die letzten 5 Jahre ziemlich zielstrebig die Treppen gen Tiefe herunter und irgendwann waren die Musiker hinter der Band zentraler Punkt meiner Aufmerksamkeit. Allen voran Markus Großkopf. Was da auf den verschiedensten Platten zu hören ist, halte ich für ungemein unterschätzt. Und auch auf meinem bisher einzigen Konzert der Band, blieb mein Fokus immer auf den großen Mann mit den flinken Fingern. Seine sympathische Art bei dieser Dimension, die Kommunikation mit dem Publikum aufrecht zu erhalten. Das fand ich richtig stark.
Weikaths Art von Humor wwar mir jahrelang suspekt. Heute kann ich mit dem ollen Kauz lachen. Handwerklich brauch ich da keine Worte zu verlieren. Ebenso geht es mir mit Gerstner. Der zunächst unter meinem Radar lief und bei dem es brauchte, bis ich merkte, wie er mit Herzblut bei der Sache ist.
Heute ist es so: Ich mag es immer noch, wenn die Härte im Vordergrund steht und der Witz durchscheint. und nicht plakativ genutzt wird. Aber ich komme heute damit besser zurecht, als noch zu Zeiten in dem die Band eher einen schweren Stand bei mir hatte und ich die Band eher oberflächlich abwertete. Was definitiv ein Fehler war. Aber manchmal brauchen die Dinge ihre Zeit.
Das ich "Walls Of Jericho" bisher nicht genannt habe, liegt einfach daran, dass ich mit Hansens Gesang am wenigsten anfangen kann. Musikalisch top.
Meine Live-Erfahrung war nicht nur wegen Großkopf ein wirkliches Highlight.
Die Setlist war für ein erstes Konzert wirklich Top. Kiske und Deris ergänzten sich wunderbar. Die Gesichtsakrobatik eines Deris kam eines Hochleistungssport gleich. Zu den großen Highlights gehörte auch das letzte Drittel von "Skyfall" - live noch besser als auf Platte.
Wenn HELLOWEEN eines bewirkt hat, dann das sich Meinungen zu einer Band immer ändern können. Sie einen neuen Blickwinkel zulassen kann. Scheuklappen Weg, nicht alles über einen Kamm scheren. Die Entwicklung mit mir und dieser Band hätte ich so nie erwartet - und sie gefällt mir nachhaltig. Es ist keine Phase, sondern echte Begeisterung.
Zum Abschluss noch mein Album-Ranking mit Kommentaren:
01. The Dark Ride
02. Keeper Of The Seven Keys - Part 1
03. Helloween
04. The Time Of The Oath
05. 7 Sinners
06. Giants & Monsters
07. Master Of The Rings
08. Walls Of Jericho
09. Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
10. Keeper Of The Seven Keys - Part II
11. My God-Given Right
12. Straight Out Of Hell
13. Chameleon
14. Pink Bubbles Go Ape
15. Rabbit Don't Come Easy
16. Better Than Raw
17. Gambling With The Devil
01. The Dark Ride:
Zu diesem Album kamen unfassbare Erkenntnisse auf. Die Härte, die dunkle Atmosphäre haben mir HELLOWEEN wahnsinnig nahbar gemacht. Ich wurde gewarnt, was es da mit der Härte und der dunklen Stimmung auf sich hat. Aber ich habe das sofort greifen können und in den Kontext packen können. Ich mag dieses Album sehr, auch wenn es untypisch sein mag. Aber aus meiner Sicht vielleicht doch ziemlich schlüssig.
02. Keeper Of The Seven Keys Pt. 1:
Ich habe das Album über Jahre auf MC gehabt und konnte es dann irgendwann nur über Youtube laufen lassen. Das war mir, wie bekannt ist, viel zu zuckerig. Mit der Beschäftigung der Band hievte sich das Album aber mit einer heftigen Wucht nach oben. Für mich der beste Teil der Saga. Allein "Halloween" ist eine Kampfansage. Was da Gitarrentechnisch abgeht, habe ich erst Jahre später wahrnehmen können.
03. Helloween:
Ich bin selbst etwas überrascht über die Platzierung. Das Album lief am Anfang oft und dann weniger. Aber als ich das Ding mit einem gewissen Abstand wieder habe laufen lassen, hat mich das ungemein gepackt. Das sich die Band noch einmal so präsentiert. Im Kontext der großen Zusammenführung hat das nochmal eine ganz eigene Magie. Alles weiter unten hätte ich nicht übers Herz gebracht.
04. The Time Of The Oath:
Ich bin ja eh eher der Deris Typ. Ich weiß noch, wie ich mir beim ersten Durchlauf die Frage gestellt habe, was alle gegen Deris haben. Wer von "Master Of The Rings" noch nicht überzeugt war, müsste doch mindestens hier seinen Frieden gefunden haben. Ich finde das Album in sich unglaublich Rund. "Forever And One (Neverland)" ist ein so wunderschönes Lied. Vor allem auch im Duett mit Kiske und Deris.
05. 7 Sinners:
Diese Härte, eine spürbarere Härte als auf der "The Dark Ride", hat mich sofort am Kragen gepackt. Für mich eines der stärksten Opener ohne übertrieben zu Wirken, wie es zum Beispiel bei "Push" der Fall ist. "Are You Metal?" fällt mir nicht so negativ auf und "If A Mountain Could Talk" finde ich sehr toll.
06. Giants & Monsters:
Ich hatte zur Veröffentlichung und dem ersten Eindruck mal folgendes geschrieben - und finde das auch im Rückblick für mich jetzt noch wahnsinnig passend:
Ich bin mit einer, zurückhaltend möchte ich nicht sagen, aber mit einer abwartenden Haltung an das Album rangegangen. Dieser Weg hier, scheint genau der richtige zu sein um sich von so einem Vorgänger, der ja auch viel Geschichte mitträgt, abzugrenzen. Und das scheint ihnen Gelungen. Das Material klingt Ballastfreier, unverkopfter unangestrengter. Die Aufteilung der Gesänge ist unfassbar gut aufeinander abgestimmt. Rückblickend, war es vielleicht sogar auf dem letzten Album die Romantisierung, dessen was da geschah. Oh, das klingt böse, soll es gar nicht. Mir gefällt das Album ja sehr gut. Hier scheint das nicht nötig. Das klingt so harmonisch, so superintegriert. Die Songs erzählen sich von selbst. Eine wunderschöne Art. Hat viel Höhen in den Songs. Es klingt unheimlich frisch und fluffig. Ich fühle mich manchmal klanglich an eine moderne Version der "Somewhere In Time" erinnert.
07. Master Of The Ring:
Der Einfluss von Deris ist deutlich zu hören. Ich finde es krass, weil ich nicht unbedingt sagen würde, die Band hat wieder in die Spur zurückgefunden. Für mich ist das eher ein in sich fokussierendes Album, das sich ausprobiert, aber in einem gewissen Maß. Es führt an, anstatt ins Leere abzudriften. Tolles rockiges Album mit der ein oder anderen Spielerei.
08. Walls Of Jericho:
Oh, da werden einige den Atem anhalten. Nein, kein Top 3 Album. Dafür übertüncht mir Hansens Gesang zu viel, der mir einfach nicht so zusagt. Trotzdem...wenn es läuft, ist es das rohste Album der Band und damit erstaunlich zu was die Band in der Lage war. Das ist rein musikalisch wirklich großartig, auch wenn es der Platz nicht deutlich macht.
09. Keeper Of The Seven Keys – The Legacy:
Wird, wie ich finde, schlechter gemacht als es ist. Das es zu lang ist, mag sein. Aber so viel länger als andere Alben ist es auch nicht. Ich bewundere den Mut und finde es sogar richtig gut.
10. Keeper Of The Seven Keys Pt. 2:
Schnappatmung die Zweite. Ja, ist so. So ganz überzeugen konnte mich das Album nie. Der Longtrack ist natürlich toll. Aber im Gesamten ist es mir einfach zu plüschig und etwas zu catchy.
11. My God-Given Right:
Mein erstes gekauftes Album der Band. Habe ich aber ziemlich schnell links liegen lassen. Im Nachhinein finde ich den Klang ziemlich frisch, Deris richtig stark. In der Länge gehen einige Songs unter. Mit dem kürzlichen Durchhören bin ich zum Beispiel auf "If Gods Loves Rock 'N' Roll" gestoßen. Ja, catchy as hell. Aber der Groove ist so geil da stört die Simplizität nullkommanull. Das rockt einfach. Will ich live sehen.
12. Straight Out Of Hell:
Hier beginnt dann das, was ich bei jedem weiteren Album auch fühle. Nicht jeder Song ist ein Hit. Die Alben sind stellenweise zu lang. Der Großkopf-Song ist für mich eines der schwächeren.
13. Chameleon:
Ich höre da weiterhin eine Weiterentwicklung raus. Das Album klingt etwas seriöser als zuvor. Allerdings verfährt man sich wahnsinnig oft. Das macht es schwierig. Etwas krampfhaft, gleichzeitig auch viel zu viele Einflüsse, die einen roten Faden vermissen lassen.
14. Pink Bubble Go Ape:
Das diese Veränderung vielen Fans vor den Kopf gestoßen ist, na ja...dafür muss man kein Wissenschaftler sein. Aber wie bei "Chameleon", bewundere ich den Schritt dahin. Mir fehlt ein bisschen der Punch und daran sehe ich eine Fortführung des Sounds zum Vorgänger, wenngleich das musikalisch kaum zu vergleichen ist. Mehr Härte, weniger Fasching hätte dem Album gut getan.
15. Rabbit Don’t Come Easy:
Schwieriges Album. Es klingt genauso, wie die Geschichte dahinter vermuten lässt. Unausgegoren, auf Findungssuche. Gelang nur zu Teilen. Ich habe das als eine Art Übergansalbum abgespeichert.
16. Better Than Raw:
Für mich das schwächste Album mitder Deris, bis dahin. Neben der von mir schon öfters erwähnten übertriebenen Härte, die in dem Song nicht überzeugt, sind es schlicht und einfach auch die Songs die mir zum Teil nicht taugen wollen. Das ist neben Zucker, auch Salz und die Kombi funktioniert hierfür mich nicht.
17. Gambling With The Devil:
Ein merkwürdiges Album. Alle Trademarks sind vertreten aber es bleibt wirklich gar nichts hängen. Das flutscht so durch. Ich hab das echt versucht, aber da findet so wenig Abwechslung statt, dass es für mich das gleichförmigste Album ohne Ausreißer in jeglicher Richtung darstellt.
Gerade deswegen mag ich die Scheibe weil sie eine sehr gute Gitarrenarbeit hat.Wer die Chameleon gut findet hört wahrscheinlich auch regelmäßig James Last, Bernd Clüver und hält Ricky King für einen Gitarrengott.
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