Helloween

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von Mondkerz, 20. August 2014.

  1. vincen2vega

    vincen2vega Deaf Dealer

    o_O Beziehst du das auf den gesamten Metal Kosmos oder auf den melodischen, Speed Power Metal??? In letzterem sehe ich nämlich Tabula Rasa, mit der dringenden Aufforderung alles unter Denkmalschutz zu stellen, was da jemals großartig war. Da gibt es für mich in der Szene aktuell zu wenig Liebe für...:)
     
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  2. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Da bin ich (leider) sehr bei dir. SIGNUM REGIS finde ich in dem Sektor einigermaßen toll, aber das ist jetzt auch nichts, was die Klassiker des Genres bei mir in den Schatten rücken würde. Wobei ich sagen muss, dass der Stil an sich bei mir seit ein oder zwei Jahren wieder besser einschlägt. Hat mich so ab der heißen Phase der Iron Saviours, Metaliums, Mob Rules... usw... auch zunehmend gelangweilt, aber inzwischen gibt mir der Stil schon wieder ein Gefühl des Heimkommens. War halt doch eine der ersten großen Verliebtheiten in metallischen Dingen.
     
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  3. Guardian

    Guardian Till Deaf Do Us Part

    Auf den gesamten Kosmos... Die Spielart des Metal, wie Helloween ihn spiel(t)en, ist bei mir irgendwie insgesamt eher schlecht gealtert, weshalb von Hellowenn wohl auch nur "Walls Of Jericho" in der Sammlung bleiben wird.

    Die "alten Klassiker" nur aus Nostalgiegründen noch in der Sammlung zu behalten, obwohl sie einen inzwischen nicht mehr wirklich etwas geben, funktioniert bei mir einfach nicht... Beim Metal wie auch bei anderen Stilen.

    Da wird dann halt dann und wann mal die Sammlung feucht durchgewischt, und gut ist... Ein paar der zahlreichen Alben, von denen ich mich über die Jahre getrennt habe, habe ich mir dann irgendwann doch irgendwo her mal wieder besorgt, aber beim Großteil bereue ich absolut nichts.

    Da muss ich halt einfach auch Realist sein, und einsehen, dass so manche anfängliche Euphorie oft recht schnell mal einer gewissen Ernüchterung weicht... Ich bin halt manchmal doch recht schnell begeisterungsfähig. ;)
     
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  4. Waspmaniac

    Waspmaniac Till Deaf Do Us Part

    Sieht bei mir ähnlich aus. Helloween waren bei mir aber der Anfang meiner Metal-Sozialisation, von daher bleiben auch natürlich die Kiske-Sachen in der Sammlung.
    Die laufen allerdings nur noch sehr selten, einen Großteil der Sachen kann ich mir nicht mehr gut anhören....wobei ich gestern zufällig bei YouTube auf den Wacken-Gig von 2018 gestoßen bin, da lief mir tatsächlich ne Gänsehaut über den kompletten Körper...geil :top:.
     
  5. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Hier läuft gerade die "Live in São Paolo", die schon ein wunderschönes Livealbum ist. Die Tour war auch richtig klasse.
     
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  6. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Wo gerade - siehe oben - die "Live in São Paolo" so freudig ihre Runden dreht und hier darüber gesprochen wird, dass für den einen oder anderen HELLOWEEN früher mal total wichtig war, die Liebe aber abgekühlt ist oder sich gar ein Desinteresse oder eine Entfremdung eingestellt hat, habe ich auch noch mal intensiver über HELLOWEEN und meine persönliche Beziehung zu dieser Band nachgedacht. Für mich war "Keeper II" seinerzeit anno 1988 eines der Big-4, der ersten vier Metalalben, die ich überhaupt je zu hören bekam, weil sie mir ein Freund auf Kassette überspielt hatte. Die anderen drei waren MANOWARs "Kings Of Metal", U.D.O.s "Animal House" und AXXIS' "Kingdom Of The Night". Die einzige dieser Band, die nicht nachhaltig den Weg zu meinem Herzen gefunden hat, war und ist AXXIS, von der ich nach wie vor nur das Debüt habe, doch auch AXXIS mag ich. Die anderen drei - allen voran natürlich MANOWAR - spielten und spielen für mich bis heute eine sehr große Rolle.

    Musikalisch und ganz persönlich ist MANOWAR zusammen mit den einige Jahre später entdeckten CIRITH UNGOL-Alben und der Norsk-BM-Welle für mich über alles erhaben und elementar wichtig, doch auch HELLOWEEN kommt eine ganz exponierte Rolle in meinem musikalischen Leben zu. Das hat viele Gründe. Zum einen teile ich die Liebe zu HELLOWEEN mit einigen sehr guten Freunden (auch wenn die nicht alle den Sängerwechsel zu Deris mitmachen wollten), zum anderen ebneten mir die Fanforen dieser Band (Your Turn und Helloweenboard) den Weg ins Internet-Zeitalter. Mit meinem ersten Internetanschluss folgte auch die Registrierung als User in diesen beiden Foren, später dann auch die Mitarbeit als Mod und Admin, was für mich der entscheidende Schritt vom Kinderzimmer-Metalhead dazu war, mit anderen Fans in Kontakt zu treten, und viele Kontakte bis nach Mexiko, Indonesien, Brasilien etc... haben sich bis heute erhalten. Die internationale HELLOWEEN-Gemeinde war etwas ganz Besonderes, auch wenn sie in der Sängerfrage leider oft zerstritten war. Dennoch habe ich hier viele super nette Menschen kennen gelernt, die ich nicht missen möchte.

    Ja, das sind so die Rahmendaten. HELLOWEEN war und ist für mich essentiell wichtig und dessen bin ich mir auch stets gewahr. Dennoch: Auch bei mir rutscht die Band immer wieder mal etwas aus dem Fokus meines musikalischen Interesses. Manches Mal habe ich ein paar Monate oder auch mal ein oder zwei oder drei Jahre lang kaum den Drang danach, HELLOWEEN zu hören, doch irgendwann trifft es mich dann wieder wie der Blitz und es ist dann wie Heimkommen. Aus diesem Grund und auch weil ich in den letzten Tagen öfters mal HELLOWEEN gelauscht habe, ist es mir grad ein Bedürfnis, diesen Beitrag hier zu teilen. Die United-Geschichte lässt sich echt nur mit ganz viel bösem Willen schlechtreden, und - das habe ich ja weiter oben schon mal angedeutet - gerade wenn man damals als Mod im Helloweenboard die jahrelangen Grabenkämpfe der widerstreitenden Fanfraktionen live mitbekommen hat, einfach besonders schön, mit anzusehen, wie harmonisch, stimmig und erfolgreich das von außen betrachtet abgeht. Das wirkt nach Freude am Musizieren und ist einfach nahe der Perfektion umgesetzt. Kein Wettstreit der Eitelkeiten, keine Neidhammeleien, wer mehr Stagetime und Songs bekommt. Jeder singt seine Trademark-Songs, andere Songs singt man gemeinsam, und es ist in Sachen Show, Performance und Songauswahl einfach grandios und rechtfertigt jede Euphorie. Der auf YT verfügbare komplette Wacken-Gig und die neue "United Alive"-BluRay/DVD/CD sprechen Bände.

    Aber die "United"-Geschichte ist noch nicht einmal der Hauptgrund für diesen Beitrag. Vor Kurzem hab ich mir eine zweite Version der "Gambling With The Devil" zugelegt (US-Pressung mit 3 exklusiven Zusatzsongs) und diese oft übersehene Scheibe wieder einige Male angehört, gerade läuft - wie schon einen Beitrag vorher und im WHIG-Thread gesagt - die phänomenale Live-CD "Live in Sao Paolo" von der "Keeper / The Legacy"-Tour 2005/2006, und auch die beweist zwei gerne übersehene Tatsachen: Deris konnte bisweilen sehr wohl Kiske-Songs toll interpretieren und auch die originalen Songs aus dieser Phase konnten in diesem Kontext punkten und standen auf Augenhöhe mit dem Keepers-Material, und ließen das Stimmungslevel live nicht einbrechen.

    So bleibt am Ende für mich die Erkenntnis, dass HELLOWEEN doch eine ganz große musikalische Liebe meines Lebens ist und bleibt, und zwar in allen Phasen, mit allen Sängern, in jedem Line-up. Dafür bin ich den Kürbissen ewig dankbar.

    Jo, ab und zu muss so eine kleine Liebeserklärung einfach sein.
     
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  7. Fuffi

    Fuffi Deaf Dealer

    Vielen Dank für diese Liebeserklärung, @Hugin!

    Für mich hatte keine Helloween-Platte eine solch elementare Bedeutung, wie du sie beschreibst. Ich wurde einige Jahre früher in Sachen Hardrock und Metal sozialisiert. Helloween perfektionierten aber meine Vorlieben und wurden so eine der wenigen Bands, deren Platten ich immer am Erscheinungstag kaufte und abfeierte. Da es immer etliche Songschreiber in der Band gab, blieben sie stets musikalisch überraschend und facettenreich. In jeder Phase bzw. Besetzung.
    Über die Jahrzehnte betrachtet, sind für mich Helloween am besten gealtert. Die Beschäftigung mit neueren Bands führte bei mir eher dazu, die Qualität der Originale noch mehr schätzen zu lernen.
     
  8. Jebbel

    Jebbel Dawn Of The Deaf

    Ich finde es ja eine völlig legitime Sache, dass Bands/Musiker sich weiterentwickeln und nicht immer Bock auf dasselbe haben. Von daher fand ich Chameleon und Pink Bubbles zwar außergewöhnlich, für sich genommen aber auch ganz cool. Haben beide Lieder drauf, die ich nicht mehr missen mag, selbst wenn sie dann doch in einem sehr harschen Kontrast zu den ersten drei Scheiben stehen. Auch die Jahre mit Deris und Kusch/Grapow ist ein eigenes Kapitel, mit einem eigenen Sound, und ebenfalls nicht so recht mit den ersten drei Alben vergleichbar. Für mich hat Helloween mit den Alben nach der Dark Ride - die wiederum für mich ein hammer Album ist - stark abgenommen, was das Interesse angeht. Sowohl musikalisch als auch lyrisch ist das nicht mehr so viel dabei, was mich begeistert hat. Von Einzelsongs mal abgesehen, "King for a 1000 years" ist schlicht fantastisch. Und auch auf der Straight out of hell und My god-given right sind ein paar starke Nummern dabei. Aber die Magie von früher hats für mich nicht mehr.

    Running Wild auch nicht. Blind Guardian auch nicht. Gamma Ray auch nicht.
     
  9. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Mir stellt sich bei solchen Erkenntnissen, und solchen Aufzählungen, für wen alles ähnliches gilt, so oft die Frage, ob es wirklich immer primär an den Bands liegt, oder an unserer eigenen Abstumpfung, Gewöhnung, Übersättigung, Alterung, denn im Endeffekt gilt ja für nahezu jede, na ja, tatsächlich für jede große alte Band, dass bis auf eine Handvoll Ultra-Drüber-Fanboys, die per se immer alles geil finden, was ihre Faves tun, doch fast alle bestenfalls ein "immer noch ganz cool, aber natürlich kein Klassiker wie XYZ" rausrücken, und von dahin eben alle Abstufungen bis "Auflösen bitte!" und "Braucht kein Schwein mehr!". Ich wüsste jetzt echt keine einzige Band mit halbwegs umfangreicher Diskographie und mehreren Jahrzehnten Lebensdauer, auf die das nicht zuträfe. Da spricht dann am Ende doch vieles dafür, dass es weniger mit der abstrakten Qualität der Musik zu tun hat, als mit biographischen Gesetzmäßigkeiten, die sowohl die Musiker als auch die Fans satter, abgeklärter, müder, weniger begeisterungsfähig, routinierter etc... werden lassen, weshalb der Musiker nimmer den Kick rüber bringt wie anno 1984, der Fan aber auch viel, viel schwerer hinterm Ofen hervor zu locken ist. Götterdämmerung... quasi ein Naturgesetz.
     
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  10. Iqui

    Iqui Till Deaf Do Us Part

    Ich sehe das ähnlich. Bands verändern sich nun mal ein wenig mit der Zeit, weil ganz schlicht die Menschen sich verändern. Sie werden älter, haben mehr und teils andere Erfahrungen gemacht und evtl. die ein oder andere, veränderte Sichtweise entwickelt. Das gilt aber sowohl für die Musiker, alsauch für die Fans. Am besten funktioniert es dann, wenn sich Musiker und Hörer in der gleichen Art und Weise verändern. Das gibt es aber eher selten und ich glaube deswegen können oft viele mit den neuen Werken ihrer alten Helden nicht mehr viel anfangen.
     
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  11. vincen2vega

    vincen2vega Deaf Dealer

    Also die „Keeper 3“ ist für mich pure Magie! Eine perfekte Kombination anachronistischer Helloween mit der damals zeitgenössischen Ausrichtung, voller Songs die die Wunderstimme von Deris veredelt. Ich liebe das Album!
     
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  12. Mondkerz

    Mondkerz Till Deaf Do Us Part

    Es gibt auf jeden Fall spätere Alben die für mich mit ihren Klassikern mithalten können, bei Helloween wären das für mich The Dark Ride und Straight Out Of Hell, die beide zu den besten Alben der Band überhaupt gehören.
     
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  13. TheSunknNorwegian

    TheSunknNorwegian Deaf Leppard

    Wirklich schlechte Alben haben die für mich gar nicht. Die Keepers Alben sind für mich was die reine Qualität betrifft nicht so überragend besser besser als das was danach kam .Außer die 2 letzten Kiske Alben.
    Mein Traum wäre ja eher 3 einzelne live sets. Mit jedem Sänger eins. Ich find es nämlich in gewisser Weise grausam wie wenig wirklich von andi gespielt wird wen man sich vor Augen führt das es mit ihm am micro doppelt soviele Studio Alben gibt wie ohne ihn:D
    Aber so ein helloween Festival das solche wünsche bedient wäre eh ein Traum.man könnte Andi Freitag mit seinen Songs Headlinen lassen und samstags spielt er dann vor kiske und hansen noch ein Set mit pc69:D
    Das Leben könnte do schön sein:D
     
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  14. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Bei "Straight Out Of Hell" war ich wohl gerade in einer der erwähnten Kürbis-Baissen; das Album ist mir bisher nicht so ins Blut gegangen. Muss ich demnächst mal wieder auflegen, wo ich gerade eh viel Deris-Ära-Helloween höre. Das ist bei mir immer ein wenig seltsam. Ich halte ja grundsätzlich so ziemlich alle meine Band-Sammlungen komplett, will sagen, ein neues Album der wesentlichen Bands wird normal auch zeitnah zur VÖ gekauft. Manche gibt es dann, die in dem Jahr gar nicht aus dem Player wollen, und dann auch direkt in Fleisch und Blut übergehen (das sind dieses Jahr bisher vor allem die Manowar-EP und die neue Mayhem, sowie dann schon mit Abstrichen Headless Beast, Candlemass und Possessed). Aber manchmal läuft so ein Ding selbst bei einer Lieblingsband nur drei- oder viermal, gefällt dabei sogar gut, aber irgendwie ist's dann doch schnell abgelegt und gerät nicht gerade in Vergessenheit aber doch total aus dem Fokus. Bei Helloween hab ich, wie oben schon gesagt, immer mal so ein paar Jahre, wo die heiße Liebe etwas abkühlt ohne zu verlöschen, und da gibt's dann leider Alben, die ich nicht "by heart" kenne, obwohl sie vielleicht nicht schlechter sind als andere.
     
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  15. peterott

    peterott Till Deaf Do Us Part

    Bei mir war das 1988 im Zeltlager in Friedrichshafen - von einem aus der Nähe von Heilbronn, der mich infiziert hat. Genau das selbe: Nach dem Zeltlager schickte er mir in den folgenden Monaten ein paar Tapes zu, nämlich Keeper I+II, Animal House, Kings Of Metal, Among The Living und die Virgin Killer. Dazu noch die Ride The Lightning, die mir damals aber nicht so richtig reingelaufen ist. Ich revanchierte mich dann mit ein paar anderen Kassetten, die ich damals gekauft habe (noch nix CD oder LP), wie Blackout, In Trance, und später dann Conspiracy. Ab dann ging es mit Tapes kaufen/traden los und 1990 mit dem ersten CD-Kauf als 15-Jähriger (Seven Churches und dann Dethroned Emperor/Morbid Tales). Der erste Sommerferienjob in dem Jahr finanzierte die Stereoanlage dafür... die Zeit vergeht...
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2019
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  16. Michael a.T.

    Michael a.T. Till Deaf Do Us Part

    Das Konzert war auch ein großer Knaller, starke Leistung von allen Mitgliedern (war Live dabei).
     
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  17. vincen2vega

    vincen2vega Deaf Dealer

    Diese ganze Musik, diese ganze Metal Nische war damals einfach geil!!! Sorry, wenn das jetzt nostalgisch verklärt wirkt, aber 1996, 97, 98 waren einfach sooooo schön für mich. Iced Earth mit „Dark Saga“, „Something Wicked...“, Helloween mit der „Better Than Raw“, dem Live Album, der Priest Tribute Scheibe. 1997 von meiner Tanze überraschend 30 Mark bekommen und am 25. August, I’m Karstadt im Rhein Ruhr Zentrum Mühlheim mit der „Somewhere Out In Space“ von Gamma Ray in Händen raus. Im Auto ab in den Discmen, Ohrhörer rein und ab gings!!! Gott was war ich damals glücklich. Noch heute ist das Musik die mich an jedem Tag lächeln lässt und mich wieder aufstehen lässt, wenn ich eigentlich trübe Gedanken hege.
    Solche Alben fehlen mir heute!!!
     
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  18. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Was Iced Earth mit Helloween zu tun haben, musst du mir jetzt aber mal erklären, bzw. warum die derselben "Metal-Nische" angehören...
    Für mich waren das damals schon zwei Paar Schuhe (auch wenn ich zu der Zeit auch viel Melodic Power/Speed Metal viel gehört habe).
     
  19. vincen2vega

    vincen2vega Deaf Dealer

    :D
    Kann ich an meiner eigentlich heute geltenden Logik selber nicht mehr so ganz, aber damals hab ich das alles als „Power Metal“ wahrgenommen. Helloween, Gamma Ray, Iced Earth, Blind Guardian, Savatage, Running Wild, und Priest als Urväter oben drüber, das war für mich der gleiche Topf von Metal. Ich war halt 14, hatte außer einem drei Jahre älteren Cousin niemanden mit dem ich mich über Metal unterhalten konnte und mein Horizont war entsprechend klein. Es gab damals diese Bands und eine wachsende Faszination für Krach wie Cradle, Cannibal Corpse, Death, Dimmu, Marduk. Aber mein Cousin und ich teilten in die gleichen zwei Kategorien ein, wie damals der EMP Katalog: „Normalo“ und „Brutalo“ :D
     
  20. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Ja, ja, der EMP-Katalog. Die Encyclopaedia Metallum der Neunziger. ;)

    Ich weiß auch noch gut, wie das war, als "schon damals"-Komplettist, wenn man wissen wollte, was es von einer Band alles gibt und was einem noch fehlt. EMP-Katalog auswerten, Hellion-Megaliste auswerten, Nuclear-Blast-Katalog auswerten usw... und nicht zwischen Album, Bootleg, Live und Compilation unterscheiden zu können.
     
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