HELSTAR

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von Acrylator, 9. April 2016.

  1. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Gab's hier wirklich noch keinen Thread zu einer der besten (US) Power-Metal-Bands der 80er?
    Helstar zählen zumindest mit ihren drei Alben aus der zweiten Hälfte der 80er Jahre ("Remnants Of War", "A Distant Thunder" + "Nosferatu") auch heute noch zu meinen Lieblingsbands, immerhin schon seit fast 23 Jahren, auch wenn qualitativ nicht alles so großartig war.

    Das Debüt "Burning Star" (1984) war stilistisch noch recht nahe an Judas Priest (mal eher wie eine 80er-Jahre-Version von "Sad Wings Of Destiny", mal auch in Richtung der damals aktuelleren Sachen), zeigte aber auch schon ein wenig Eigenständigkeit, vor allem im tollen "Dracula's Castle". Insgesamt auf jeden Fall ein gutes Debüt!
    Hier mal das (bessere) Cover der Euro-Pressung (US-Pressung hatte ein anderes):
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    Bereits 1986 erschien mit dem Zweitwerk "Remnants Of War" etwas ganz Anderes, hier schuf sich die Band ihren ganz eigenen Stil, den man ganz grob zwischen Iron Maiden (Gitarrenmelodien, anspruchsvolle Rhythmik) und Metallica (Riffs, allgemein höherer Härtegrad als bei Maiden) ansiedeln könnte und der dabei durch das extrem hohe technische Niveau und die teils recht komplexen Songs, sowie den eigenwilligen Gesang von James Rivera geprägt ist. Mit "Angel Of Death" (ja, im selben Jahr wie Slayer, aber ein ganz anderer Song) gab's hier auch eine etwas eingängigere, aber auch interessant aufgebaute Hymne. Hier wird mit einem Metallica-artigen Riff angefangen, von dem zweistimmige Gitarren zu einem treibenderen Riff überleiten, das dann in einen Speed-Metal-Part gipfelt, worauf der aggressive Refrain folgt - die letzten drei erwähnten Teile kehren nochmal wieder, dann folgt der finale Midtempo-Part der durch einen Chor begleitet wird und dadurch sehr atmosphärisch wirkt (aber instrumental, bzw. zumindest rhythmisch dennoch relativ komplex ist).
    Mit diesem Album haben Helstar sich völlig von ihren Vorbildern Judas Priest gelöst und ihren eigenen Stil definiert.

    Auf "A Distant Thunder" (1988) wird dieser fortgesetzt und verfeinert, hier und da vielleicht noch etwas melodischer, wie in "Winds Of War", aber auch noch etwas technischer ("Genius Of Insanity", "Whore Of Babylon"). Für viele ist ja "Remnants Of War" bis heute das beste Album der Band, aber ich finde "A Distant Thunder" (trotz des superbeschissenen Covers) tatsächlich noch etwas besser, egal ob man nun das etwas an Maidens "Rime Of The Ancient Mariner" erinnernde "Abandon Ship" (diese Rhythmusgitarren!), die bereits erwähnte Hymne "Winds Of War" oder das mächtige "Scorcher" anmacht, ich bekomme überall Gänsehaut! Das Album hat mich als 16-Jährigen 1993 total umgehauen, genau soetwas hatte ich gesucht, technisch, anspruchsvoll und melodisch, aber dabei mit mehr Power und Aggressivität als beispielsweise bei Iron Maiden! Noch heute liebe ich die Scheibe wie damals (was längst nicht bei allen Alben, die ich zu der Zeit toll fand, der Fall ist).

    Sogar noch etwas besser finde ich dann das 1989 erschienene "Nosferatu" (hatte die CD im Sommer 1993 zusammen mit dem Vorgänger bei Hellion Records im Sonderangebot für je 15,- DM gekauft - das waren die Original-CDs aus den 80ern, die Wiederveröffentlichungen kamen erst einige Jahre später).
    Hier gibt es (vor allem gitarren)technisch noch mehr Wahnsinn, dennoch hat das Album eine gewisse Atmosphäre, die dem Thema gerecht wird (wobei nicht alle Songs der Scheibe von Vampirgeschichten handeln), was vielleicht auch durch die (absolut unkitschigen) Klassikeinflüsse im Gitarrenspiel und den gelegentlichen Einsatz von Keyboards (dezent) kommt. Für mich ist es bis heute eines der besten Metalalben der 80er (und im - musikalisch extrem starken - Jahrgang 1989 wird es nur von Dream Theaters Debüt knapp auf den zweiten Platz verwiesen)! Auch nach dem Hundertsten Durchlauf wird es einfach nicht langweilig, weil so unheimlich viel in den (oft gar nicht so langen) Stücken passiert und dennoch genügend Dampf dahinter ist (einige Parts gehen, wie schon auf den beiden Vorgängern, nicht selten in Richtung Speed/Thrash), mitreißende Melodien gibt's auch zu Hauf! Das recht schlichte, plakative aber sehr effektvoll gemalte Covermotiv ist auch mein liebstes von der Band:
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    Danach wurde es leider Still um die Band, 1990 erschien noch ein Demo mit vier Songs im ungefähr selben Stil (wie auf den drei Vorgängeralben), die es aber leider nie auf ein reguläres Album schafften (immerhin aber deutlich später auf die Demo-Compilation "The James Rivera Legacy"), kurz danach zerbrach die Band auch.

    1995 gab es noch eine kurz andauernde Reunion in neuer Besetzung (ohne Gründungsmitglied Larry Barragan), mit der "Multiples Of Black" eingespielt wurde - produziert von Dave Ellefson, der hier wirklich keinen guten Job ablieferte - klingt doch alles sehr nach mittelmäßigem Demo. Auch song-/spieltechnisch schaltete die Band hier mindestens einen Gang zurück, zwar bot man immer noch guten Power Metal, aber deutlich geradliniger, ohne die technischen Finessen und Details der Vorgängeralben.
    Nach diesem Flop (kommerziell gesehen auf jeden Fall, wobei ich das Album insgesamt auch musikalisch recht enttäuschend finde, auch wenn ich mich 1995 erstmal gefreut hatte, dass überhaupt etwas Neues von der totgeglaubten Band erschien) war jahrelang gar nichts mehr von Helstar zu hören.

    2006 gab es dann eine Reunion des "Remnants Of War" Line-ups (ohne den alten Drummer) und 2007 erschien ein Album mit Neuaufnahmen von Songs der ersten vier Alben ("Sins Of The Past") plus zwei neuen Songs. Für jemanden, der alle regulären Alben von der Band hat, eigentlich überflüssig, aber damals immerhin ein Lebenszeichen! (Wer die CD haben möchte, kann sie von mir für 7,- € inklusive Versand haben - absolut neuwertig, auch, was die geprägte Hülle angeht!)

    2008 erschien dann "King Of Hell" mit lieblosem Computer-Cover und auch etwas sterilem Sound, aber der alte Helstar-Stil war größtenteils wieder da! Die zwei neuen Songs vom "Sins Of The Past" Album waren hier zusammen mit sieben weiteren brandneuen Stücken zu hören, die die meisten Fans zufrieden stellten, mich allerdings nicht so richtig nachhaltig begeistern konnten, was zu einem Teil auch an der leblosen Produktion liegen mag. Gut ist die Scheibe aber allemal, vor allem im abschließenden 9-Minuten-Epos "Garden Of Temptation" blitzt auch noch mal die alte Kreativität auf.

    Zwei Jahre später erschien mit "Glory Of Chaos" bereits ein weiteres Album, das allerdings auf zwiespältige Reaktionen traf - da hier nun fast nichts mehr vom typischen Stil der Band zu hören ist (bis auf wenige, kurze Momente und den unverkennbaren Gesang, der hier aber noch etwas extremer ist). Die Band bewegt sich mit ihrer Musik nun eigentlich durchgehend im Thrash Metal.
    In "Pain Will Be Thy Name" vom Vorgängeralbum hatte sich diese Wandlung bereits abgezeichnet, jedoch stellte der Song auf der Scheibe noch eine Ausnahme dar.
    Wenn man um die Hintergründe weiß, verwundert diese Wandlung allerdings nicht weiter, denn die beiden Gitarristen hatten zu der Zeit seit einigen Jahren noch ein Thrash-Metal-Side-Project namens Eternity Black, für das einige der Songs von "Glory Of Chaos" eigentlich auch geschrieben (und z.T bereits als Demoaufnahmen veröffentlicht) wurden. Wahrscheinlich wollte man auf Nummer Sicher gehen, da von Helstar bestimmt ein paar mehr CDs verkauft werden, als von einem neuen, unbekannten Thrash-Projekt.
    Ich finde das Album sogar gar nicht schlecht, auch wenn es schade ist, dass hier die für die Band eigentlich so typischen filligran-verspielten Gitarren größtenteils fehlen. Dennoch ein ordentliches Thrash-Brett.

    "This Wicked Nest" (2014) scheint mir stilistisch ein Mix aus den beiden Vorgängeralben darzustellen, das Album besitze ich allerdings noch nicht, da damals mein Interesse an neuem Material von der Band nicht mehr so groß war und mich der sterile Sound abgeschreckt hat. Inzwischen ist die CD aber bestellt, sollte bald auch hier eintreffen.

    Heute ist übrigens ein neuer Song über iTunes veröffentlicht worden ("Black Cathedral"), der Schnipssel, den man sich davon kostenfrei anhören kann, klingt für mich schonmal sehr vielversprechend und der Song geht siebeneinhalb Minuten!

    https://itunes.apple.com/us/album/black-cathedral-single-single/id1101449015
    Klingt auf jeden Fall wieder so, wie ich es mir erhofft hatte! Das kommende Album soll konzeptionell wieder an "Nosferatu" anknüpfen, was mich der Scheibe noch freudiger entgegenfiebern lässt!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2016
  2. Matty Shredmaster

    Matty Shredmaster Till Deaf Do Us Part

    Ich besitze die ersten 5 Alben und die JR Legacy, und bis auf Multiples Of Black finde ich auch alles davon gelungen.
    Die Reunion-Alben haben mich aber nicht besonders interessiert, was vor allem an James Rivera liegt. Er ist ein prima Sänger, war aber eine Zeitlang derart überpräsent, dass ich ich ihn mir ein wenig totgehört habe. Ich habe sie vor zwei Jahren oder so noch in Lünen gesehen. Da spielten unter anderem auch Delirious und Evil Invaders, und danach wirkten Helstar ein bisschen hüftsteif. Wir sind tatsächlich auch nach etwa der Hälfte abgereist, die Band hat an dem Abend einfach nicht gekickt.

    Von den Klassikern mag ich Remnants Of War am liebsten, mein Lieblingssong The King Is Dead enstammt jedoch A Distant Thunder.
     
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  3. Anon12

    Anon12 Guest

    Die "Burning Star" hat mich damals mit ihrem Stil und vor allem sehr eigenen Sound total in ihren Bann gezogen. Die "Remnants Of War" ist für mich insgesamt das stimmigste Album und "Destroyer" sowas wie die Essenz der Power und spielerischen Klasse der Band, sowie der Vocal-Präsenz Riveras.
     
  4. maidenmaniac67

    maidenmaniac67 Till Deaf Do Us Part

    Die resten vier Alben gehören natürlich mit zum Besten, was der US-Metal zu bieten hat. "Run with the Pack" wird auf immer und ewig zu meinen Lieblingssongs gehören.

    "Multiples of Black" kann dann leider nicht mithalten und stellt trotz einiger gelungenen Momenten eine kleine Enttäuschung dar.

    " "King Of Hell" gefällt mir dagegen abgesehen von dem unpassenden Bollersound wieder ganz gut.

    Die beiden letzten Alben brauche ich nicht. Das ist einfach nicht der Sound, den ich von HELSTAR hören möchte. Eine so wunderbare Band beraubt sich durch sinnlose Härte selber ihrer großartigen Qualität
     
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  5. maidenmaniac67

    maidenmaniac67 Till Deaf Do Us Part

  6. Iced_Örv

    Iced_Örv Till Deaf Do Us Part

    Du glaubst nicht, wie viel Arbeit du mir mit dieser Zusammenfassung abgenommen hast. Das kann ich direkt so unterschreiben.
    Und Distant Thunder kannte ich noch nicht, mein Geldbeutel dankt Dir
     
  7. Stormrider

    Stormrider Till Deaf Do Us Part

    Die beste Helstar?

    Ich glaub die nennt sich "Breathe Deep The Dark".
     
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  8. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

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  9. AndDogroLivedOn

    AndDogroLivedOn Till Deaf Do Us Part

    Meine ewigen Klassiker wären dann wohl die ersten drei, mit "A Distant Thunder" ("Winds of War" FTW!) als absolutem Höhepunkt. "Nosferatu" war mir schon zu frickelig, bei der ansonsten sehr guten "King of Hell" hakte es wirklich etwas am Sound, und alles danach ist eh eher zweite Wahl. Riveras Projekt Distant Thunder ziehe ich eigentlich allem vor, was nach der gleichnamigen Helstar-Scheibe noch gekommen ist.

    Das, und ja, Destiny's End halt. Oder wie Klaus Meine sagen würde: Destiny's Child.
     
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  10. Anon12

    Anon12 Guest

    Man sollte halt wissen, wann es Zeit ist zu gehen... (Binsenweisheit #136)
     
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  11. Black Pearl

    Black Pearl Till Deaf Do Us Part

    Gibt es immer noch Kritik an der aktuellen HELSTAR? Ja natürlich, sie sind more heavy geworden. Und klar, so als Fan klassischen US Power Metals, ist dies einigen Fans aufgestossen. Aber mal ehrlich, ich erkenne immer noch HELSTAR in den Songs und mir selber ist es ja auch ungewohnt, dass sie so radikal agieren. Nur, offen gesagt, das ist mir lieber als anders herum. Wenn sie verweichlichen würden. Das Problem ist, dass man diese, ja, harten Töne, von einer Band wie HELSTAR nicht gewohnt ist. Ich finde es gut. Und ich finde auch die Platte gut. Und ebenso, dass sie IM TRADITIONELLEN STIL härter wurden. Sie haben sich nicht verkauft. Sie haben ein paar Pfunde auf die Waage draufgepackt. Aber sind immer noch reiner US Power Metal. Nur eben in verschärfter Form. Und das stört mich ein bisschen, wenn eine Band, die seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit abliefert, die von der Qualität wohl mit zum Besten zählt, was im Metal wohl möglich und machbar ist, kritisiert werden. Jetzt haben sie halt mal die Dampframme ausgepackt. Na und? Sie gehen halt drauf. Nach all den Jahren. Immer noch. Ich habe Respekt vor so einer Leistung.
     
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  12. Pavlos

    Pavlos Till Deaf Do Us Part

    Der Acrylator hat das, wie schon in vielen seiner langen Band-Vorstell-Threads zuvor, ganz wunderbar zusammengefasst.

    Die vier ersten Scheiben gehören in JEDES Metal CD Regal.

    IN JEDES!!!!!!

    Danach kam auch noch gutes Zeug, und auf die Neue bin ich gespannt as fuck.
     
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  13. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Never!
    Wobei das Doppel "Idle City/The Fortress Unvanquishable" schon wirklich ganz großes Kino ist - für mich allerdings das einzige von der Band, das etwa mit Helstars Hochphase mithalten kann, der Rest ist da meist weniger kreativ und verspielt, wenn auch immer noch gut.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2016
  14. Siebi

    Siebi Till Deaf Do Us Part

    Alles bis inklusive "Multiples Of Black" plus Distant Thunder- und Destiny's End-Scheiben läuft hier freudestrahlend fistraisend regelmäßig. Seit dem Comeback eine gesichtslose Plastikproduktions-Combo, die gerne Thrash spielt, aber nicht kann.
    Neues Album? Von mir aus. @Southern Man kauft, ich bekomm die mp3s getropft, passt. :)

    Apropos Destiny's End. Hier die Pre-Production Demos für Interessierte. Die einzelnen Songs sind per Kontextmenü speicherbar.
    http://unvanquishablefalcon.blogspot.de/2010/12/destinys-end-pre-production-demos-1997.html
    http://unvanquishablefalcon.blogspot.de/2011/03/destinys-end-pre-production-demos-1999.html
    http://unvanquishablefalcon.blogspot.de/2010/11/destinys-end-transition-joe-floyds-mix.html
     
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  15. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Schlecht ist das definitiv nicht, aber ich finde, das ist musikalisch schon ne Ecke weniger einfallsreich und eigenständig, teils fast austauschbar (bis auf den Gesang) wenn man es mal mit Helstar vergleicht. Hier fehlt mir einfach die Kreativität, das ist halt eher (handwerklich guter) generischer Klischee-Metal, den man so ähnlich schon extrem oft gehört hat.
     
  16. Sandman

    Sandman Till Deaf Do Us Part

    HELSTAR ist eine von den Bands, die zu ihrer Glanzzeit völlig an mir vorüber gegangen ist. Hab sie dann durch Zufall live kennengelernt (Rock Hard Festival 2008). Toller Gig, der auch der Hauptgrund dafür war, dass ich sie mir im Essener Turock drei Jahre später wieder angeguckt habe. Am Ende war dies mein Konzert des Jahres und der endgültige Anreiz, mir Scheiben wie "Nosferatu" und "Rising from the Grave" zuzulegen.
     
  17. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Das mit der Überpräsenz von Rivera sehe ich ähnlich, außerdem ist seine Stimme über die Jahre auch eindimensionaler geworden, manchmal nervt er mich regelrecht. Live (und ja auch auf den letzten Helstar-Alben) ist das oft weniger melodisch, manchmal hat man fast das Gefühl, er kann nur noch in immer der gleichen Tonlage kreischen. Manchmal singt er aber auch sehr gut.
    Als Live-Band hab ich Helstar allerdings bisher insgesamt nur in Hochform erlebt - egal, ob auf dem Keep It True 2008, auf dem Headbangers Open Air 2009 oder bei einer Clubshow in Bremen 2012. Da war nichts mit "hüftsteif", alle drei Gigs mit Super-Songauswahl und toller Performance (wurde da gefühlt bei jedem Konzert besser, aber 2008 waren sie ja auch noch nicht so lange in der Besetzung zusammen). Am besten fand ich den Auftritt in Bremen, obwohl James da irgendeine Beinverletzung hatte, aber das war trotzdem eine sehr energiegeladene Show mit toller Setlist und super Publikum!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2016
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  18. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Ich glaube, die größte Kritik kam von vielen Fans eher schon zur vorletzten Scheibe, "Glory Of Chaos" - die ist definitiv kein US Power Metal (schon gar kein reiner - wenn, dann schon eher reiner Thrash Metal). Die letzte, "This Wicked Nest", scheint mir eher ein Mix aus beidem zu sein. Das Instrumental klingt auf jeden Fall total nach alten Helstar. Die Produktion ist halt nur leider sehr steril, daran kranken für mich auch die ganzen letzten Exodus-Alben und die letzte Heathen.
    Dem neuen Song nach zu urteilen (sofern das über meine Computer-Boxen geht) scheint der Sound des nächstens Albums aber wieder besser zu werden und musikalisch lässt der Schnippsel mich auch schon auf Großes hoffen!
    Muss echt versuchen, meine Erwartungen da nicht zu hoch zu schrauben!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2016
  19. Siebi

    Siebi Till Deaf Do Us Part

    Die tapfere Hugin-Schule der gedämpften bis nicht vorhandenen Erwartungen will gelernt sein. :)
     
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  20. Legacy

    Legacy Deaf Dealer

    Helstar? Geil. Immer wieder gerne.
    Ich mag auch die "Multiples Of Black". Sogar sehr. Weil zum Teil anders, mutig. Aber mit trotzdem tollen Songs. Wie Kreator zu "Renewal" Zeiten.
     
    maidenmaniac67 und Siebi gefällt das.
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