Scheißgeil war das leider nicht gestern in München, was zum Großteil am Praktikanten hinterm Mischpult lag.
Voll war es wirklich nicht im kleinen Club, aber am Ende schon ein paar mehr als die 30 vorverkauften Tickets, von denen der Barkeeper berichtete. Die Hausband Reverend Hound gab einen okayen Auftakt, hätte aber alles (Show insgesamt und einzelne Songs) etwas kompakter sein können.
Helstar dann mit angezogener Handbremse eher routiniert als motiviert, James Riviera zwar professionell, aber auch etwas angeschlagen. Hauptproblem der katastrophale Sound: zuerst viel zu laute Drums und fast nicht hörbarer Gesang, was später etwas besser wurde, aber insgesamt viel zu höhenlastig und total übersteuert. Ich verstehe nicht, dass da niemand aus dem Bandumfeld (Tourmanager, Mercherin) dem Hauspraktikanten die Ohren lang zieht, irgendwann ist ein Besucher hin und hat das gemacht, hat leider nur teilweise zum Erfolg geführt.
Songtechnisch war es ok, die neuen Songs tun nicht weh, sind aber auch keine Highlights, sonst ein Mix über alle Alben hinweg.
Fazit: ging so.