AlexDiaboli
Till Deaf Do Us Part
So, Teil 3 auch angesehen, find ich ebenfalls noch super.
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Nicht dass du dich nicht mehr aus dem Haus traust nach den Filmen!
In welchem Teil ist nochmal diese grandiose Szene wo einer in einem McDrive stirbt?
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So, Teil 3 auch angesehen, find ich ebenfalls noch super.
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Nicht dass du dich nicht mehr aus dem Haus traust nach den Filmen!
In welchem Teil ist nochmal diese grandiose Szene wo einer in einem McDrive stirbt?
Danke für diese mühevolle, aufschlussreiche Rezension. Hat mich jetzt angefixt.![]()
Longlegs (Oz Perkins, 2023)
Es gibt Filme, die sind einfach für einen gemacht. Longlegs für mich zum Beispiel.
Der Film hat alles was ich mir für einen Horror-Thriller wünsche.
Trostlose Grundprämisse, atmosphärische Locations, gute Charaktere und ne tolle Story.
Oz Perkins ist kein Unbekannter. Seine vom Schicksal gebeutelte Familie kennt sicher jeder.
Vater Anthony "Norman Bates" Perkins starb 1992 an den Folgen von Aids und sein Mutter Berry Berenson Perkins
saß in Flug 11 der American Airlines, der am 11.09.2001 in den Nordturm der Twin Towers einschlug.
Des Weiteren hat er den grandiosen Okkulthorror "Die Tochter des Teufels" aka "February" gemacht.
Zur Story sollte man wenig bis garnix wissen. Deshalb nur soviel: Im winterlichen amerikanischen
Hinterland der 1990er Jahre geht seit 30 Jahren ein Serienkiller um. 2 FBI Agenten werden auf den Fall angesetzt.
Verlassene Schuppen, einsame Landhäuser, trostlose Wälder und neblige Nächte. Hier sitzt jeder Shot, trotz recht
unauffälliger aber jederzeit bedrohlicher Kamera. Die Trostlosigkeit erinnert durchaus an "Das Schweigen der Lämmer",
nur, dass die großartige Maika Monroe als FBI Agentin Lee Harker in ihrer apathisch/autistischen Performance eher an
Will Graham denn Clarice Starling erinnert. Blair Underwood als Agent Carter, ihr Vorgesetzter und Partner macht seine
Sache ebenfalls super. Dezente Akte-X Vibes in der Ermittlungsphase. Der Film erinnert teilweise noch an andere Klassiker,
die ich aber aus Spoilergründen unerwähnt lasse.
Als Kontrast zum abgrundtief finsteren Grundton des Film streut Perkins hier und da ein paar skurrile Charaktere ein,
die aber weder deplatziert noch lächerlich wirken (Chef der Irrenanstalt, Pathologe). Lynch light sozusagen.
Dann haben wir da natürlich noch Nicolas Cage als Longlegs selber, den man allerdings unter dem ganzen Make-Up null erkennt.
Sieht aus wie eine verunglückte Gesichts-OP. Freilich darf er wieder voll aufdrehen aber immer passend. Zwar immer
haarscharf an einer Parodie vorbei aber trotzdem bedrohlich und komplett durch.
Im letzten Drittel schlägt der Film eine Richtung ein, die vermutlich nicht jeder mitgehen kann. Für mich aber unglaublich
stimmig und konsequent.
Ein Meisterwerk? Das wird die Zeit zeigen. Für mich wird er das sicherlich werden aber der Film trifft einfach 100% meinen
Geschmack. Zusammen mit "Late-Night with the Devil" das Horror Highlight 2024.
Gesehen im Kino, das leider leer war, was aber der Stimmung zuträglich war da der Film viele ruhige Momente hat.
4.5/5

Mich auch, tolle Rezi!Danke für diese mühevolle, aufschlussreiche Rezension. Hat mich jetzt angefixt.![]()
Mich auch, planen evtl. heute abend gleich ins Kino zu gehen.Mich auch, tolle Rezi!
Auf den Film ich ich gespannt wie ein Flitzebogen.![]()
Longlegs (Oz Perkins, 2023)
Es gibt Filme, die sind einfach für einen gemacht. Longlegs für mich zum Beispiel.
Der Film hat alles was ich mir für einen Horror-Thriller wünsche.
Trostlose Grundprämisse, atmosphärische Locations, gute Charaktere und ne tolle Story.
Oz Perkins ist kein Unbekannter. Seine vom Schicksal gebeutelte Familie kennt sicher jeder.
Vater Anthony "Norman Bates" Perkins starb 1992 an den Folgen von Aids und seine Mutter Berry Berenson Perkins
saß in Flug 11 der American Airlines, der am 11.09.2001 in den Nordturm der Twin Towers einschlug.
Des Weiteren hat er den grandiosen Okkulthorror "Die Tochter des Teufels" aka "February" gemacht.
Zur Story sollte man wenig bis garnix wissen. Deshalb nur soviel: Im winterlichen amerikanischen
Hinterland der 1990er Jahre geht seit 30 Jahren ein Serienkiller um. 2 FBI Agenten werden auf den Fall angesetzt.
Verlassene Schuppen, einsame Landhäuser, trostlose Wälder und neblige Nächte. Hier sitzt jeder Shot, trotz recht
unauffälliger aber jederzeit bedrohlicher Kamera. Die Trostlosigkeit erinnert durchaus an "Das Schweigen der Lämmer",
nur, dass die großartige Maika Monroe als FBI Agentin Lee Harker in ihrer apathisch/autistischen Performance eher an
Will Graham denn Clarice Starling erinnert. Blair Underwood als Agent Carter, ihr Vorgesetzter und Partner macht seine
Sache ebenfalls super. Dezente Akte-X Vibes in der Ermittlungsphase. Der Film erinnert teilweise noch an andere Klassiker,
die ich aber aus Spoilergründen unerwähnt lasse.
Als Kontrast zum abgrundtief finsteren Grundton des Film streut Perkins hier und da ein paar skurrile Charaktere ein,
die aber weder deplatziert noch lächerlich wirken (Chef der Irrenanstalt, Pathologe). Lynch light sozusagen.
Dann haben wir da natürlich noch Nicolas Cage als Longlegs selber, den man allerdings unter dem ganzen Make-Up null erkennt.
Sieht aus wie eine verunglückte Gesichts-OP. Freilich darf er wieder voll aufdrehen aber immer passend. Zwar immer
haarscharf an einer Parodie vorbei aber trotzdem bedrohlich und komplett durch.
Im letzten Drittel schlägt der Film eine Richtung ein, die vermutlich nicht jeder mitgehen kann. Für mich aber unglaublich
stimmig und konsequent.
Ein Meisterwerk? Das wird die Zeit zeigen. Für mich wird er das sicherlich werden aber der Film trifft einfach 100% meinen
Geschmack. Zusammen mit "Late-Night with the Devil" das Horror Highlight 2024.
Gesehen im Kino, das leider leer war, was aber der Stimmung zuträglich war da der Film viele ruhige Momente hat.
4.5/5
Den hab ich damals im Kino gesehen. Seitdem nie wieder, und das wird so bleiben. Die Effekte waren eine Frechheit. So schlecht, dass für mich nichts übrig geblieben ist vom Film. Allein der Soundtrack von Shinedown blieb mir als ganz nett in Erinnerung. Teil 5 hingegen ist wieder sehr vernünftig und steht bei mir neben Teil 1,2,3 im Regal.So, vor kurzem dann Teil 4 angesehen. Ist jetzt auch nicht wirklich schlecht, die Effekte sind leider extrem mies. Ansonsten aber wieder gute Unterhaltung.
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Allein der Soundtrack von Shinedown blieb mir als ganz nett in Erinnerung.

Komme gerade aus dem Kino und kann so gut wie alles unterschreiben.![]()
Longlegs (Oz Perkins, 2023)
Es gibt Filme, die sind einfach für einen gemacht. Longlegs für mich zum Beispiel.
Der Film hat alles was ich mir für einen Horror-Thriller wünsche.
Trostlose Grundprämisse, atmosphärische Locations, gute Charaktere und ne tolle Story.
Oz Perkins ist kein Unbekannter. Seine vom Schicksal gebeutelte Familie kennt sicher jeder.
Vater Anthony "Norman Bates" Perkins starb 1992 an den Folgen von Aids und seine Mutter Berry Berenson Perkins
saß in Flug 11 der American Airlines, der am 11.09.2001 in den Nordturm der Twin Towers einschlug.
Des Weiteren hat er den grandiosen Okkulthorror "Die Tochter des Teufels" aka "February" gemacht.
Zur Story sollte man wenig bis garnix wissen. Deshalb nur soviel: Im winterlichen amerikanischen
Hinterland der 1990er Jahre geht seit 30 Jahren ein Serienkiller um. 2 FBI Agenten werden auf den Fall angesetzt.
Verlassene Schuppen, einsame Landhäuser, trostlose Wälder und neblige Nächte. Hier sitzt jeder Shot, trotz recht
unauffälliger aber jederzeit bedrohlicher Kamera. Die Trostlosigkeit erinnert durchaus an "Das Schweigen der Lämmer",
nur, dass die großartige Maika Monroe als FBI Agentin Lee Harker in ihrer apathisch/autistischen Performance eher an
Will Graham denn Clarice Starling erinnert. Blair Underwood als Agent Carter, ihr Vorgesetzter und Partner macht seine
Sache ebenfalls super. Dezente Akte-X Vibes in der Ermittlungsphase. Der Film erinnert teilweise noch an andere Klassiker,
die ich aber aus Spoilergründen unerwähnt lasse.
Als Kontrast zum abgrundtief finsteren Grundton des Film streut Perkins hier und da ein paar skurrile Charaktere ein,
die aber weder deplatziert noch lächerlich wirken (Chef der Irrenanstalt, Pathologe). Lynch light sozusagen.
Dann haben wir da natürlich noch Nicolas Cage als Longlegs selber, den man allerdings unter dem ganzen Make-Up null erkennt.
Sieht aus wie eine verunglückte Gesichts-OP. Freilich darf er wieder voll aufdrehen aber immer passend. Zwar immer
haarscharf an einer Parodie vorbei aber trotzdem bedrohlich und komplett durch.
Im letzten Drittel schlägt der Film eine Richtung ein, die vermutlich nicht jeder mitgehen kann. Für mich aber unglaublich
stimmig und konsequent.
Ein Meisterwerk? Das wird die Zeit zeigen. Für mich wird er das sicherlich werden aber der Film trifft einfach 100% meinen
Geschmack. Zusammen mit "Late-Night with the Devil" das Horror Highlight 2024.
Gesehen im Kino, das leider leer war, was aber der Stimmung zuträglich war da der Film viele ruhige Momente hat.
4.5/5
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Longlegs (Oz Perkins, 2023)
Es gibt Filme, die sind einfach für einen gemacht. Longlegs für mich zum Beispiel.
Der Film hat alles was ich mir für einen Horror-Thriller wünsche.
Trostlose Grundprämisse, atmosphärische Locations, gute Charaktere und ne tolle Story.
Oz Perkins ist kein Unbekannter. Seine vom Schicksal gebeutelte Familie kennt sicher jeder.
Vater Anthony "Norman Bates" Perkins starb 1992 an den Folgen von Aids und seine Mutter Berry Berenson Perkins
saß in Flug 11 der American Airlines, der am 11.09.2001 in den Nordturm der Twin Towers einschlug.
Des Weiteren hat er den grandiosen Okkulthorror "Die Tochter des Teufels" aka "February" gemacht.
Zur Story sollte man wenig bis garnix wissen. Deshalb nur soviel: Im winterlichen amerikanischen
Hinterland der 1990er Jahre geht seit 30 Jahren ein Serienkiller um. 2 FBI Agenten werden auf den Fall angesetzt.
Verlassene Schuppen, einsame Landhäuser, trostlose Wälder und neblige Nächte. Hier sitzt jeder Shot, trotz recht
unauffälliger aber jederzeit bedrohlicher Kamera. Die Trostlosigkeit erinnert durchaus an "Das Schweigen der Lämmer",
nur, dass die großartige Maika Monroe als FBI Agentin Lee Harker in ihrer apathisch/autistischen Performance eher an
Will Graham denn Clarice Starling erinnert. Blair Underwood als Agent Carter, ihr Vorgesetzter und Partner macht seine
Sache ebenfalls super. Dezente Akte-X Vibes in der Ermittlungsphase. Der Film erinnert teilweise noch an andere Klassiker,
die ich aber aus Spoilergründen unerwähnt lasse.
Als Kontrast zum abgrundtief finsteren Grundton des Film streut Perkins hier und da ein paar skurrile Charaktere ein,
die aber weder deplatziert noch lächerlich wirken (Chef der Irrenanstalt, Pathologe). Lynch light sozusagen.
Dann haben wir da natürlich noch Nicolas Cage als Longlegs selber, den man allerdings unter dem ganzen Make-Up null erkennt.
Sieht aus wie eine verunglückte Gesichts-OP. Freilich darf er wieder voll aufdrehen aber immer passend. Zwar immer
haarscharf an einer Parodie vorbei aber trotzdem bedrohlich und komplett durch.
Im letzten Drittel schlägt der Film eine Richtung ein, die vermutlich nicht jeder mitgehen kann. Für mich aber unglaublich
stimmig und konsequent.
Ein Meisterwerk? Das wird die Zeit zeigen. Für mich wird er das sicherlich werden aber der Film trifft einfach 100% meinen
Geschmack. Zusammen mit "Late-Night with the Devil" das Horror Highlight 2024.
Gesehen im Kino, das leider leer war, was aber der Stimmung zuträglich war da der Film viele ruhige Momente hat.
4.5/5
.Dann kannst du den ja jetzt zu Ende gucken, da können ja erst maximal 30-45 Minuten gelaufen seinFolgendes in einer verstaubten Ecke auf dem Dachboden gefunden.
Dabei handelt es sich um jene Schulhofkopie, die hier bereits mehrfach erwähnt wurde.
Hach...
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Ich hab tatsächlich meinen Videorekorder wieder aufgebautDann kannst du den ja jetzt zu Ende gucken, da können ja erst maximal 30-45 Minuten gelaufen sein![]()
Am 75 Zoll-Oled? Na dann viel Spaß bei dem „Genuss“!Ich hab tatsächlich meinen Videorekorder wieder aufgebaut![]()
Nee um alte private Aufnahmen mit dem PC zu digitalisieren. Wer weiß wie lange die Bänder noch halten.Am 75 Zoll-Oled? Na dann viel Spaß bei dem „Genuss“!![]()
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