JUDAS PRIEST > 2018 - "Firepower"

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von Buddy Graves, 15. August 2014.

  1. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    Den Song find ich richtig, richtig, RICHTIG schlimm! Hätte fast geweint, als ich den Song gehört habe. Ein Verbrechen an der Menschheit!
     
  2. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Nachdem die nahezu einzige transmetallische Stilrichtung, die mich bisweilen ein kleines bisschen begeistern kann, Country der Marke Willie Nelson ist, finde ich das tatsächlich ganz cool, und einfach schön gesungen, und schnulzig... Jo... =)
     
  3. Ian Fraser

    Ian Fraser Till Deaf Do Us Part

    Ich finde das sollte keine Kriterium sein, um eine Platte zu beurteilen. Ist doch völlig Wurst, wie alt die Musiker sind. Entweder haben sie eine gute Platte eingespielt oder eine nicht so gute.
    Für mich ist die Redeemer ok. Gefällt mir inzwischen besser als bei der ersten Lauschung. Da war ich richtiggehend entäuscht. Aber von einer sehr guten Platte ist sie doch sehr weit weg. In Punkten ausgedrückt würde ich ihr ne schwache 7 geben.
     
  4. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Nun gut, das Alter kann schon eine Rolle spielen, wenn man eben gewisse Dinge (z.B. 5 Oktaven Stimmumfang oder 300 Anschläge pro Minute) von Musikern über 60 nicht mehr in dem Maße erwarten kann wie von Musikern Anfang 20. Das heißt aber natürlich nicht, dass man von älteren Herren nicht auch eine tolle Scheibe erwarten und auch bekommen kann. In Sachen Punkte bin ich fast bei dir.
     
  5. Ian Fraser

    Ian Fraser Till Deaf Do Us Part

    Naja, andersrum könnte man aber auch argumentieren, dass eine Band mit DER Erfahrung es einfach drauf haben müsste, anständige Songs zu komponieren und einzuspielen. Hinzu kommt die für mich schwache, drucklose Produktion. Die muss bei so einer gestandenen Band nun wirklich nicht sein. Da muss ich als erfahrener Mucker ein Auge drauf haben und dem Produzenten zur Not auf die Finger hauen.
     
    Siebi gefällt das.
  6. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Genau. Im "Alter" hat man eben gewisse Stärken und gewisse Schwächen, quasi genau umgekehrt wie die "Jungen". Deswegen mag das Alter ggf. eine "Entschuldigung" dafür sein, nicht mehr so zu klingen wie früher. Aber keine Entschuldigung dafür, nicht mehr so gut zu klingen.
     
  7. Southern Man

    Southern Man Till Deaf Do Us Part

    Ich habe sie jetzt dreimal angehört und sie wird nicht besser. Für mich ist das eine blutleere und langweilige Scheibe.
     
    Siebi gefällt das.
  8. Rozzy

    Rozzy Deaf Dealer

    Ich persönlich habe der neuen Priest entgegengefiebert und gehofft, dass Sie besser als die Nostradamus wird (was jetzt nicht unbedingt eine große Hürde ist) und auch einen Tick besser als Angel Of Retribution (was leider nicht passiert ist). Also 7 Punkte sind da schon gerechtfertigt, aber ich persönlich freue mich mehr über die neue Platte, als dass ich darüber enttäuscht bin. Nachdem ich Priest auf dem Bang Your Head erlebt habe und nach 4 Songs ans Zelt flüchten musste, habe ich mich extrem über den Auftritt aufgeregt und mir eigentlich geschworen nie wieder was Neues von Priest zu kaufen. Als mir ein Kumpel einige Jahre später ein Priest Ticket geschenkt hat und ich sozusagen gezwungen wurde in Stuttgart der Band noch eine letzte Livechance zu geben, war ich wieder einigermaßen im Lot, denn der Auftritt war im Vergleich zum Bang Your Head-Gig grandios. Halford war gut bei Stimme, Sound war o.k. und der Faulkner schien der Band neue Energie eingeflöst zu haben. Und ganz ehrlich: das war für mich fast schon eine Erlösung, denn ich will Judas Priest nicht wie Metallica als halbgare Möchtegern Rockstars abstempeln, denn Priest - genauso wie Maiden - dürfen nicht ins vollkommen Belanglose abdriften. Deshalb bin ich sehr froh, dass das neue Album trotz schlechtem Sound und aller Kritik solide geworden ist und mit Battle Cry auch sogar ein Hit dabei ist, der sich in die metallische Gehirnwindung fräst.
     
  9. Sentinel

    Sentinel Till Deaf Do Us Part

    Endlich noch jemand, der ebenfalls "Battle Cry" als herausstechenden Song benennt. Danke! Ich verstehe teilweise die Welt nicht mehr, wenn ich regelmäßig Reviews lese, in denen dieser Titel nicht einmal erwähnt wird.

    Dieser eine Song hätte auf jeden Band-Klassiker seit den 80ern gepasst und sich dort überall problemlos behauptet.
    Vom Rest des neuen Albums mag man halten, was man will. :D
     
  10. The Metallian

    The Metallian Till Deaf Do Us Part

    Also, für mich ist das ein wirklich gutes Album, steht in meiner Hierarchie knapp über Angel of Retribution, und AOR steht vor Nostradamus (trotz Allem ein gutes Album), von den unsäglichen Alben Jogurette und Demolierung rede ich gar nicht erst, da hatten Tipton und Downing dem armen Tim Owens keinen Gefallen getan, sich und der Karriere mit dem NuMetal-Sound ebenfalls nicht. Allerdings hört man sehr deutlich, daß Ken Downings Gitarrensound auf Redeemer Of Souls fehlt. Irgendwie ist das Schneidende und die Schärfe in den Soli und Riffs abhanden gekommen, es klingt gut aber nicht wie früher, überragend, dennoch, die Scheibe kann ich mir im Auto prima anhören. Die Songs an sich sind durchweg gut, der Gesang erwartungsgemäß und Rob´s Alter entsprechend, ich mag gerade Halls Of Valhalla, Down In Flames (hat was von Halford´s Solo-Alben), Battle Cry und Beginning Of The End, aber auch Bring It On und Never Forget (der Song hat was von Abschied, so nach dem Motto "Ihr hättet es wissen müssen"). :top:
    Jetzt bleibt abzuwarten, wie lange es Judas Priest noch gibt und ob der Funke, den Richie Faulkner der Band gegeben hat, selbige lange genug am Leben erhält, um noch ein weiteres Album zu erschaffen oder ob nach dieser Tour in 1-2 Jahren die Band zu Grabe getragen wird. Ich würde mich über den Fortbestand der Band sehr freuen.

    Und wenn man Redeemer Of Souls mit den letzten 3 Iron-Maiden-Scheiben vergleicht, gewinnen Judas Priest mit massigem Vorsprung. Aber sowas von, auch wenn sich Bruce Dickinson (er ist ja auch jünger) über die Jahre die bessere Stimme bewahrt hat. Mein Lieblingssänger ist und bleibt aber Robn Halford, dessen Gesangsleistung auf ROS gut ist, ich hatte nichts anderes erwartet und bin nicht enttäuscht. Besser gut in seiner mittleren Stimmlage gesungen als schlecht in der Höhe. Wer was anderes erwartet hat, sollte zu Ambush - Firestorm, Cobra -To Hell, Grand Magus - Triumpf and Power, Queensryche - Queensryche oder zu den Alben von Enforcer, Striker, 3 Inches Of Blood, Alpha Tiger, Falconer, Stormwarrior usw. greifen. :verehr:
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2014
  11. MethusAlem

    MethusAlem Dawn Of The Deaf

    Schlimm, schlimm, schlimm...ist echt manche "Begründung" warum man ROS nicht mögen darf/soll/kann/muss!!

    Als PRIEST-Fan seit 1978 hab ich wohl alle Höhen und Tiefen der Band miterlebt und ich freue mich sehr darüber, dass man ein Album wie ROS veröffentlicht hat! Die Scheibe ist abwechslungsreich (mit Stärken und Schwächen) und die darf JEDE Band ruhig haben! Klar ist es keine 10, aber auch keine 3 *vogel zeig*, aber vor allem ist es zu 100% JUDAS PRIEST und darauf kommt es doch an!
    Clon-Bands davon gibt es ja haufenweise und eben solche Alben - da ist mir das Original wesentlich lieber, vor allem dann, wenn es IMO authentisch und ehrlich rüber kommt! Meiner Meinung nach ist das recht deutlich im Songwriting zu hören!
    Halford hat immer noch eine einzigartige, charismatische Stimme, ganz ohne Kopfstimme und Screams! Und ich erkenne es an, dass er in seinen Möglichkeiten bleibt und nicht krampfhaft versucht sich selbst zu imitieren (siehe z.B. Eric Adams!!).
    Faulkner hat sich gut eingebracht, wie ich finde...allerdings MUSS man sich bewusst sein, dass eben Tipton der "Chef" ist und bleiben wird!

    Über den Sound kann ich noch nix sagen, ich hab ROS nur als (legalen) Download aufm Rechner!

    Die 7 Punkte vom DF sind absolut gerechtfertigt, wobei ich persönlich eine 8 zücken würde!
     
    Buddy Graves gefällt das.
  12. The Metallian

    The Metallian Till Deaf Do Us Part

    Naja, 7,5 als Gesamtnummer wäre doch angebracht, die 4 bzw. 5,5 oder 6 Punkte von manchem Redakteur oder Schreiber sind mir zu negativ und ziehen ein gutes Album unnötig runter. Aber solange es mir gefällt und ich es hören mag, ist es mir doch latte, was ein Anderer darüber denkt. Und ich mag Halls Of Valhalla, Down In Flames, Battle Cry und auch Beginning Of The End, Creatures, Bring It On und Never Forget. Genauso wie Angel of Retribution und auch Nostradamus durchaus gute Alben sind, aber evtl. erkennt das eine spätere Generation als die heutige. Aber ein großes Feature bringen, das passt dann mal nicht wirklich, denn das Album hier dürfte deren letzte Scheibe gewesen sein, vermute ich mal.

    Ob ein eventuelles neues Iron-Maiden-Album mitmal wieder 6 Longtracks (geschrieben und gegen den Willen der Restband durchgesetzt von Steve Harris himself) und dem beinahe immergleichen langwierigem Songaufbau, halbschnellem Mittelteil und zähfließendem Ende plus 1-2 Midtempo-Nummer auch so kritisch bewertet würde, oder ob dann mal wieder da die Devil´s Blood / Accept / Blues Pills Fanbrille aufgesetzt wird? Übrigens, nicht jeder kann auch auf Led Zeppelin, ich nämlich so überhaupt nicht, und darum kann ich auch nicht auf die Pillen, und deshalb bin ich schon lange nicht doof. Ich höre lieber die Beatles und die Alben ab 1965, anstatt die Ideendiebe vom Bleizeppelin zu hofieren. Punkt. Und auch Accept ohne Udo sind nicht Accept, da fehlen 2 durchaus wichtige Komponenten, auch nach 3 Alben, aber wer das nicht hören will, kann es auch nicht hören, ich jedoch höre es. Mir fehlt da das, was Accept ausgemacht hat, kann es nicht benennen, aber selbst ein Soundalike ist nicht Udo. Und deshalb hören Accept für mich bei Russian Roulette auf und gehen mit einem Album bis Objection Overruled weiter und enden auch da.
     
  13. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    Wo denn?
     
  14. Baloff

    Baloff Dawn Of The Deaf

    Ich hab's versucht. Es geht nicht mehr. Aber ich verbinde mit dieser Band so viel Positives in meinem Metaller-Leben, dass ich auf keinen Fall über sie herziehe.
     
  15. incognitoo

    incognitoo Till Deaf Do Us Part

    Nachdem ich mir die Scheibe jetzt ztum dritten Mal angehört habe kann ich nur sagen, nein sie gefällt mir nicht. Die Songs rauschen nur so an mir vorbei, langweilen mich idR und wenn sie doch einmal vielversprechend starten, kommt garantiert irgendein Part der mir den Song versaut. Halford ist sauschwach. Einige Stellen, an denen er versucht in tieferer Stimmlage zu singen, klingen grauenhaft. Never forget... ist der Song ernst gemeint? Hätten Sie mal besser den gleichnamigen Song von Take That eingespielt. Und dafür die Superduperspezialedition mit hundertdrölfzig Songs von denen ja auch keiner Ausschußware ist, sondern nur Songs die nicht zu dem arschgeilen Redeemer-Material gepasst haben? Also... nä. Ich geh' jetzt ins Bett. Mit 'nem mp3-Player bewaffnet und hör' mir die Screaming... an. Da hatten die Jungs noch Feuer im Arsch und nicht nur im Kamin.
     
  16. MethusAlem

    MethusAlem Dawn Of The Deaf

    "Verbrechen an die Menschheit und oder totale Rohstoffverschwendung" - finde ich nicht sachlich :)
     
  17. AlexDiaboli

    AlexDiaboli Till Deaf Do Us Part

    Angeregt durch diesen Thread geb ich dem Album nochmal ne Chance und schmeiß se gleich aufm Weg zur Arbeit rein.
     
  18. Deathscent

    Deathscent Guest

    Wer brauch den allen ernstes irgendwas von Priest, nach Painkiller? Also so wirklich jetzt...lebensnotwendig ist da doch ganz ehrlich nullkommagarnix mehr!?
     
  19. blackmassreverend

    blackmassreverend Deaf Dealer

    Die Platte ist mit knappen 7 Punkten gut bedient. Gerade Stücke wie Dragonaut oder Metalizer, die völlig auf Teufel komm raus auf Painkiller gebürstet sind, finde ick am schlümmsten. Komischerweise läuft mir die Bonus - CD insgesamt besser, weil in sich runder klingend, rein
     
    Ian Fraser gefällt das.
  20. Achilles

    Achilles Deaf Dealer

    "Redeemer of Souls" hat es als erstes Album nach der Halford-Reunion geschafft, nicht einen faden Beigeschmach bei mir zu hinterlassen. Ich fand "Angel of Retribution" auf Krampf anbiedernd. "Nostradamus" ist keine Priest-Platte sondern ein Hörspiel mit bescheidenen Sprechern. Und doch (Lemmingverhalten) bin ich losgerannt und hab "Redeemer of Souls" am Erscheinungstag gekauft. Nach dem ersten Durchlauf war ich zufrieden. Nach weiteren Umdrehungen angetan. Dann lag die Platte aufgrund anderer Neuerwerbungen erst einmal eine Zeit lang bracht, bis ich sie wieder in den Player packte. DANN aber bliesen mich Songs wie "Halls of Valhalla", "Sword of Damocles" oder "Battle Cry" förmlich um. Ich sortiere die Platte mittlerweile als gutklassige Ergänzung des eigenen Backkatalogs sowie als Portierung der eigenen Stärken im Kontext der Band ein und würde 8/10 Punkten vergeben.

    Und von Priest braucht man definiv mehr als "nur" "Painkiller". Denn die Platte wird in meinen Augen deutlich überschätzt. Zwanghafte Härte und eine Potentierung des eigenen Kanons machen für mich keine bessere Platte als zum Beispiel "Screaming for Vengeance" oder "British Steel".
     
    Frank2 und Buddy Graves gefällt das.
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