JUDAS PRIEST > 2024 : Invincible Shield

Gibt es in eurer Stadt auch "Firepower"-Release Parties? Kann mich nicht erinnern sowas schon mal gesehen/gehört zu haben, bei den letzten Priest-Alben jedenfalls sicher nicht (hehe - Bilder einer imaginären Nostradamus-Release Party tauchen auf und erinnern 'Beispielfoto Hospiz' *g*). Konnte noch nicht rausfinden ob das Teil einer Art Promo-Tour ist oder ob das der lokale Club selber eingefädelt hat.
 
Ich habe gerade aufrichtiges Mitgefühl mit dir :schnuller:

Na gut, Painkiller ist nahe dran, makellos zu sein. Da war es arschknapp. So richtig eng. Hätten sie nur 'One Shot at Glory' nicht ganz so happy gestaltet, stimmungsmäßig, hätte es eine runde 10 sein können. Aber mal ehrlich, wollen wir das Makellose, das Perfekte? Also, ich nicht. Das nicht Perfekte ist doch wesentlich schöner und reizvoller.
 
Na gut, Painkiller ist nahe dran, makellos zu sein. Da war es arschknapp. So richtig eng. Hätten sie nur 'One Shot at Glory' nicht ganz so happy gestaltet, stimmungsmäßig, hätte es eine runde 10 sein können. Aber mal ehrlich, wollen wir das Makellose, das Perfekte? Also, ich nicht. Das nicht Perfekte ist doch wesentlich schöner und reizvoller.

Ich finde ja "One Shot at Glory" ist der Grower schlechthin auf Painkiller. "All Guns Blazing" und "Metal Meltdown" sind signifikant schlechter.
 
Na gut, Painkiller ist nahe dran, makellos zu sein. Da war es arschknapp. So richtig eng. Hätten sie nur 'One Shot at Glory' nicht ganz so happy gestaltet, stimmungsmäßig, hätte es eine runde 10 sein können. Aber mal ehrlich, wollen wir das Makellose, das Perfekte? Also, ich nicht. Das nicht Perfekte ist doch wesentlich schöner und reizvoller.
Die Platte ist von den bis dahin erschienen Priest-Platten am weitesten entfernt von makellos.
 
Was findest du denn gut an Painkiller?
Einzelne Songs kann ich mir anhören, bin aber nach spätestens dem dritten Song komplett ermüdet ob der alles erschlagenden Druckluftbeschallung und die drei Songs reichen dann auch für einen sehr langen Zeitraum, weil sie so repetitiv sind, dass man eigentlich nach maximal zwei Minuten den alles wichtige gehört hat. In meinen Ohren ist das halt eine schlimme Platte.
 
Einzelne Songs kann ich mir anhören, bin aber nach spätestens dem dritten Song komplett ermüdet ob der alles erschlagenden Druckluftbeschallung und die drei Songs reichen dann auch für einen sehr langen Zeitraum, weil sie so repetitiv sind, dass man eigentlich nach maximal zwei Minuten den alles wichtige gehört hat. In meinen Ohren ist das halt eine schlimme Platte.

Wusste ich schon, aber ich dachte mir vielleicht gibt's ja trotz des Sounds das eine oder andere Riff dass dich dazu bringt das Ding hin und wieder aufzulegen. Oder vielleicht der Heldentenor in "One Shot at Glory" (der glaube ich im Heft von einem bekannten "Painkiller"-Verächter als Lieblingssong aufgeführt wurde, aber ich erinnere mich grade nicht, von wem).
 
Wusste ich schon, aber ich dachte mir vielleicht gibt's ja trotz des Sounds das eine oder andere Riff dass dich dazu bringt das Ding hin und wieder aufzulegen. Oder vielleicht der Heldentenor in "One Shot at Glory" (der glaube ich im Heft von einem bekannten "Painkiller"-Verächter als Lieblingssong aufgeführt wurde, aber ich erinnere mich grade nicht, von wem).
Nö. Lege ich tatsächlich fast nie auf. Wenn ich anderswo Songs davon höre erzielen diese auch ihre Wirkung, aber nach 15 Minuten nervt es mich halt.
 
Die Platte ist von den bis dahin erschienen Priest-Platten am weitesten entfernt von makellos.

Diese Meinung ist weitverbreitet. Ich höre sie so oft und sie ist schlicht und ergreifend schreiend ungerecht. Alle reden jetzt über Firepower und dass es das Alterswerk der Band sei. Das ist es ja streng genommen auch. Allerdings war Painkiller in meinen Augen schon 1990 das richtige Alterswerk der Band. Ein Album, auf dem sie noch einmal alles rausgehauen haben. Ja, ich weiß, nicht wenigen Priest-Fans ist die Scheibe zu hart, zu unmelodisch, zu brachial, mit zu wenig Gefühl versehen.

Ich weiß nicht, was ich schon alles gehört habe, was den Leuten an der Scheibe nicht passt. Ich stehe immer nur da, versuche nicht den Kopf zu schütteln und denke mir einfach nur, dass das Gespräch ja bald vorbei ist. Painkiller ist aus dem Grund ein Meisterwerk, weil eine Band, die schon etliche Meisterwerke veröffentlicht hatte und der man es nach Ram it Down nicht zutraute, überhaupt nochmal irgendwo, irgendwie in die Spur zu finden, ihre metallischste Scheibe veröffentlichte. Ich verwende bewusst das Wort 'metallisch'. Denn Painkiller ist scharf wie eine Rasierklinge, glänzt wie Chrom und riecht nach Edelstahl, wie ich es von einer älteren Metalband - und das waren sie auch schon 1990 - nie erwartet hätte.

Muss ich mich wegen dieser Meinung schämen, weil einige Personen, die in meinem Alter sind, sich schlicht und ergreifend weigern, auch den harten Power-Metal-Sound einer Band zu lieben, die ihnen in den Jahren zuvor ein schön kuscheliges Gefühl der NWOBHM beschert hat? Nö, muss ich nicht. Painkiller zeigte die Band auf der Höhe ihres Könnens. Jede andere Meinung ist okay, aber ich empfinde sie als strahlende Schönheit einer alternden Band, die ihre letzte Heldentat vollbrachte, im Zeitalter des Metalumbruchs. Danke sehr. Das musste mal raus.
 
Ich finde ja "One Shot at Glory" ist der Grower schlechthin auf Painkiller. "All Guns Blazing" und "Metal Meltdown" sind signifikant schlechter.
All Guns Blazing ist der Überhit, neben Leather Rebel!

Mehr überdreht kann man Metal Lyrics doch garnicht gestalten.

CROSS CUTTING THUNDER CHARGE BLADE OF DESTRUCTION!
FLAMETHROWING HURRICANE DESTROYS THE CAGE!:feierei:

Painkiller Listenwahn:

All Guns Blazing 10/10
Leather Rebel 10/10
Night Crawler 10/10
Between The Hammer...10/10
One Shot At Glory 9,5/10
Hell Patrol 9/10
A Touch Of Evil 9/10
Metal Meltdown 8/10
Painkiller n.F.

:cool:
 
Diese Meinung ist weitverbreitet. Ich höre sie so oft und sie ist schlicht und ergreifend schreiend ungerecht. Alle reden jetzt über Firepower und dass es das Alterswerk der Band sei. Das ist es ja streng genommen auch. Allerdings war Painkiller in meinen Augen schon 1990 das richtige Alterswerk der Band. Ein Album, auf dem sie noch einmal alles rausgehauen haben. Ja, ich weiß, nicht wenigen Priest-Fans ist die Scheibe zu hart, zu unmelodisch, zu brachial, mit zu wenig Gefühl versehen.

Ich weiß nicht, was ich schon alles gehört habe, was den Leuten an der Scheibe nicht passt. Ich stehe immer nur da, versuche nicht den Kopf zu schütteln und denke mir einfach nur, dass das Gespräch ja bald vorbei ist. Painkiller ist aus dem Grund ein Meisterwerk, weil eine Band, die schon etliche Meisterwerke veröffentlicht hatte und der man es nach Ram it Down nicht zutraute, überhaupt nochmal irgendwo, irgendwie in die Spur zu finden, ihre metallischste Scheibe veröffentlichte. Ich verwende bewusst das Wort 'metallisch'. Denn Painkiller ist scharf wie eine Rasierklinge, glänzt wie Chrom und riecht nach Edelstahl, wie ich es von einer älteren Metalband - und das waren sie auch schon 1990 - nie erwartet hätte.

Muss ich mich wegen dieser Meinung schämen, weil einige Personen, die in meinem Alter sind, sich schlicht und ergreifend weigern, auch den harten Power-Metal-Sound einer Band zu lieben, die ihnen in den Jahren zuvor ein schön kuscheliges Gefühl der NWOBHM beschert hat? Nö, muss ich nicht. Painkiller zeigte die Band auf der Höhe ihres Könnens. Jede andere Meinung ist okay, aber ich empfinde sie als strahlende Schönheit einer alternden Band, die ihre letzte Heldentat vollbrachte, im Zeitalter des Metalumbruchs. Danke sehr. Das musste mal raus.
Man muss nur lang genug warten, dann übernimmt einer das Schreiben meiner Meinung. ☺
 
Diese Meinung ist weitverbreitet. Ich höre sie so oft und sie ist schlicht und ergreifend schreiend ungerecht. Alle reden jetzt über Firepower und dass es das Alterswerk der Band sei. Das ist es ja streng genommen auch. Allerdings war Painkiller in meinen Augen schon 1990 das richtige Alterswerk der Band. Ein Album, auf dem sie noch einmal alles rausgehauen haben. Ja, ich weiß, nicht wenigen Priest-Fans ist die Scheibe zu hart, zu unmelodisch, zu brachial, mit zu wenig Gefühl versehen.

Ich weiß nicht, was ich schon alles gehört habe, was den Leuten an der Scheibe nicht passt. Ich stehe immer nur da, versuche nicht den Kopf zu schütteln und denke mir einfach nur, dass das Gespräch ja bald vorbei ist. Painkiller ist aus dem Grund ein Meisterwerk, weil eine Band, die schon etliche Meisterwerke veröffentlicht hatte und der man es nach Ram it Down nicht zutraute, überhaupt nochmal irgendwo, irgendwie in die Spur zu finden, ihre metallischste Scheibe veröffentlichte. Ich verwende bewusst das Wort 'metallisch'. Denn Painkiller ist scharf wie eine Rasierklinge, glänzt wie Chrom und riecht nach Edelstahl, wie ich es von einer älteren Metalband - und das waren sie auch schon 1990 - nie erwartet hätte.

Muss ich mich wegen dieser Meinung schämen, weil einige Personen, die in meinem Alter sind, sich schlicht und ergreifend weigern, auch den harten Power-Metal-Sound einer Band zu lieben, die ihnen in den Jahren zuvor ein schön kuscheliges Gefühl der NWOBHM beschert hat? Nö, muss ich nicht. Painkiller zeigte die Band auf der Höhe ihres Könnens. Jede andere Meinung ist okay, aber ich empfinde sie als strahlende Schönheit einer alternden Band, die ihre letzte Heldentat vollbrachte, im Zeitalter des Metalumbruchs. Danke sehr. Das musste mal raus.

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