Karnivool

@Vauxdvihl

Wo würdest du In Verses eigentlich in der Diskografie einsortieren?

Ich habe jetzt alle Alben nochmal gehört und sehe das neue nochmal ein gutes Stück vor der ebenfalls großartigen Sound Awake.

1. In Verses 10/10
2. Sound Awake 9,5/10
3. Themata 8,5/10
4. Asymmetry 8-8,5/10 (da bin ich mir noch etwas unschlüssig. möglich, dass ich da einfach noch mehr Zeit investieren muss)
 
Also, dass "In Verses" ihr bestes Album ist, sehe ich auf jeden Fall auch so. Läuft auch gerade wieder und ich bin jedes Mal aufs Neue verliebt. Habe Drew & Kenny im IV (heute morgen geführt, demnächst online) auch gesagt, dass sie von mir aus gerne das gesamte Album auf Tour spielen können. Da ist keine Sekunde zu viel. Ich glaube aber nicht, dass sie das machen.

Anyway, mein Listenwahn wäre wohl so:
In Verses - 10/10
Sound Awake - 9.5/10
Themata - 9.0/10
Asymmetry - 8.5/10

"Asymmetry" ist zuletzt aber bei mir wieder etwas gewachsen. Ich mag die zwei so unterschiedlichen Hälften mit dem extrem sperrigen Beginn um 'Nachsh', 'A M War' und 'The Refusal' und dann im Kontrast die fragile Seite mit 'Sky Machine' und 'Alpha Omega'. Zumal ein Song wie 'We Are' auch echt ein Hit ist, der sich am Ende aber total dagegen wehrt. Der Titel ist hier also total Programm. Von daher bin ich da auch wieder kurz vor der 9.
 
Also, dass "In Verses" ihr bestes Album ist, sehe ich auf jeden Fall auch so. Läuft auch gerade wieder und ich bin jedes Mal aufs Neue verliebt. Habe Drew & Kenny im IV (heute morgen geführt, demnächst online) auch gesagt, dass sie von mir aus gerne das gesamte Album auf Tour spielen können. Da ist keine Sekunde zu viel. Ich glaube aber nicht, dass sie das machen.

[...]
Wo gibt's das Interview? Da bin ich auch interessiert.

Für mich ist In Verses auch ein großes Album. So sehr hatte mich Karnivool bisher noch nicht gepackt. Schade, dass es zum Köln-Konzert nicht passt.
 
Hier das Review ist auch nicht schlecht… hab mich gerade beim „Groove-Lesen“ erwischt.


Fazit:
Reviewer sowie Prog-Elitisten sowie reviewende Prog-Elitisten und elitäre Prog-Reviewer sind sich alle einig: stark! :top:
 
Na gut, nach Caligula's Horse die 2. Band (naja, die Dritte, wenn wir den Schmetterlingseffekt mitzählen...), die mich erst kaum, dann ein wenig mehr und nun voll erwischt hat. Ein Album, das zunächst an manchen Stellen gar ein wenig widerborstig daher kommt (der Opener!), dich dann aber um so nachhaltiger mitreißt. Schwer zu sagen, wo es am Jahresende in meinem persönlichen Ranking landet, aber es ist ziemlich sicher drin. Womöglich hat er wirklich einen ganz besonderen Zauber, dieser Aussie-Prog. Und ich denke, Köln visiere ich mal an...
 
Das Album hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen und wird sich erst wahrscheinlich nach Monaten völlig erschließen.
Sie haben hier etwas erschaffen, was sonst eigentlich nur Tool können. Waren früher eben deren Einflüsse noch das tragende Etwas im Sound von Karnivool haben sie diese nun in ihren Ureigenen Stil eingebaut, was dazu geführt hat, dass man sich freischgeschwommen hat vom übermächtigen Vorbild.
Ein großes, progressives und dennoch sehr berührendes Album. Album des Jahres Kandidat.

Mein absoluter Abschnallmoment: Song 2 das Riff mit dem unfassbaren Drumbeat darunter.
Bluesig, fast schon Westernmäßig. Dann diese Wahngesangslinie. Wie unfassbar gut das alles ist....
 
Oje, gerade bei Powermetal.de den neuen Soundcheck gesehen. Clawfinger 2 Plätze über Karnivool ist schon hart :D . Und Cryptic Shift nochmal paar Plätze weiter unten (da ist es noch ok, weil nicht Musik für Jedermann....).
Wächst mit jedem Durchlauf immer noch das Album (genau wie die Course of Fate.....). Schön wenn sich die Lieder im Kopf festfräsen........
 
Oje, gerade bei Powermetal.de den neuen Soundcheck gesehen.
Die „falschen“ Redakteure im SC-Team für diese Musik. ;)
Ich hab es drüben auch schon geschrieben: wer kann es denen verdenken?

Ich bzw. einige hier freuten sich auf das Album. Ich bin bei 9 Spins aktuell und kann sagen: tolles Album.
Verstanden habe ich es aber auch noch nicht komplett.

Was sollen die Soundchecker mit denke mal 2-4 (?) Spins je Album für eine Note geben? Da kann man meines Erachtens noch keine 10 zücken.

Daher: Platzierung i.O., der Monatssieger hat auf jeden Fall auch Potenzial und mit BIG BIG TRAIN ist auch etwas (Dudel-)Prog recht weit oben. :top:
 
Ich bin bei 9 Spins aktuell und kann sagen: tolles Album.
Verstanden habe ich es aber auch noch nicht komplett.

Sowas habe ich jetzt schon öfter gelesen und das überrascht mich doch etwas.
Ich empfinde das Album als super eingängig (im positiven Sinne). Spätestens nach dem dritten Spin haben sich da alle Songs ins Gehirn gefressen. Sicher nicht alle Details, aber die Refrains und Melodien durchaus.
 
Nee, bei mir leider nicht.
Wobei, „leider“ ist eigentlich das falsche Wort.
Der Sound packte mich auch sofort und durch die Referenzen/Reviews ist auch klar, dass ich ans Ziel komme. Hab nur länger eine Herausforderung. :D

Es gibt einige Prog-Bands, bei denen tue ich mich etwas schwerer bis es „Klick“ macht:
- KARNIVOOL
- HEAVENS CRY
- THE BUTTERFLY EFFECT
- RISHLOO

…die fallen mir spontan ein. Da brauche ich für gewöhnlich eher 10+ Spins.
Vielleicht erkennt jemand ein Muster warum das so ist.
 
Sowas habe ich jetzt schon öfter gelesen und das überrascht mich doch etwas.
Ich empfinde das Album als super eingängig (im positiven Sinne). Spätestens nach dem dritten Spin haben sich da alle Songs ins Gehirn gefressen. Sicher nicht alle Details, aber die Refrains und Melodien durchaus.
Danke. Ich dachte schon, das geht nur mir so. Ich finde das Album null sperrig. Ich finde auch Vergleiche mit Tool sehr merkwürdig. Besonders beeinflusst von Tool fand ich die Musik von Karnivool eigentlich nur ein bisschen auf dem Debüt und selbst da nur wenig. Die größte Ähnlichkeit ist der Name.
 
Danke. Ich dachte schon, das geht nur mir so. Ich finde das Album null sperrig.
Ich denke es liegt teilweise auch daran, dass ihr ggf. den Sound der Band schon gut drin habt und ihr wisst was euch erwartet.

Bei mir gut bekannten Bands komme ich auch wesentlich schneller rein.
Die von mir aufgezählten Bands sind welche, bei denen ich die letzten Jahre erst den Erstkontakt hatte.

Egal. Der Weg ist…der Weg! :)
Manchmal auch etwas länger.
 
Bei mir gut bekannten Bands komme ich auch wesentlich schneller rein.
Spielt sicher eine große Rolle, zumindest, wenn ich von mir ausgehe. Den meisten Bands ist eine gewisse Grundstilistik zu Eigen, die die "Kenner" natürlich schon mehr oder minder verinnerlicht haben.

Ich gebe zu, dass mich nach den durchwegs tollen Vorabsingles der Opener zunächst eher so semi-geflasht hat. Grundsätzlich bleibt mittlerweile aber alles auf mehr als angenehme Art und Weise im Ohr kleben, bis zum Konzert in Köln (ich hoffe, es klappt...könnte terminlich noch was dazwischen kommen momentan, ergo: abwarten....) muss ich wohl noch ein wenig was aufarbeiten.
 
Finde das Album jetzt auch eher super eingängig. Kann sein, dass es an meinen Hörgewohnheiten liegt, aber vor ein paar Jahren hätte ich es wohl unter ganz normalem (Alternativ) Rock zugerechnet. Aber es wird wohl immer so Bands geben die einem nicht so liegen. Bei mir sind es zum Beispiel Leprous. Ist ja eigentlich genau die Richtung Musik die ich am liebsten höre, und Einar singt toll, aber ich kann selten ein Album am Stück hören. Das ist dann wohl der persönliche Geschmack.........
 
Ich finde das Album auch alles andere als sperrig, trotzdem hat es bei mir etwas gedauert. Manchmal ist es so, das Potential das es zündet ist eindeutig vorhanden, aber der Funke springt noch nicht so recht über.
Ich merke da, da ist etwas was einen noch nicht gleich erreicht. Das spielt sich dann aber auf emotionaler Ebene ab und hat nichts mit einer Komplexität zu tun, die ich hier auch nicht erkenne. Das Album ist musikalisch maximal ein Prog Grenzgänger.
Plötzlich aber wirken die Songs tiefer und fangen an etwas in einem zu berühren, was vorher da aber noch nicht so recht greifbar war.
Das neue Karnivool Album ist dafür ein Paradebeispiel. Einige Male über Bandcamp habe ich mich recht schwer getan inzwischen packt es mich.
 
Zurück
Oben Unten