Viel Spaß in Leipzig
@Vauxdvihl
Danke, den hatte ich.
Intervals als Vorband hat bisher niemand erwähnt, was ich durchaus verständlich finde. Ohne Vorkenntnisse ist das halt technisch sehr beeindruckender, instrumentaler Prog-Metal mit Djent-Schlagseite, aber emotional passiert da halt nix. Dennoch sympathisch und guter Anheizer.
Karnivool ist dann im gut gefüllten WERK2 (ca. 800-900 Leute, schätze ich) natürlich eine ganz andere Hausnummer. Beim eröffnenden 'Ghost' ist der Sound anfangs noch nicht ganz optimal, weil Ian etwas im Wall untergeht, aber daas reguliert sich noch während des Songs und sobald das behoben ist, wird es ein einziges Fest. Bei der Setlist fehlt mir lediglich 'All I Know', ansonsten ist die für mich absolut perfekt. Nicht nur in der Songauswahl, sondern auch im gewählten Spannungsbogen. Live entfalten gerade etwas sperrigere Songs wie 'Drone' und 'All It Takes' noch einmal eine ganz andere Wirkung und Klassiker wie 'We Are', 'Deadman', 'Roquefort' oder 'Themata' werden von der Halle stellenweise regelrecht zelebriert. Ich bin wahrlich nicht der einzige, der hier sehr textsicher unterwegs ist. Das wird natürlich bei 'New Day' einmal mehr besonders deutlich. Es ist immer wieder ein absoluter Genuss den Song live zu erleben, wenn wirklich fast jeder die komplette Nummer mitsingt. Die Zugaben 'Opal' & 'Salva' können da zwar stimmungstechnisch (noch) nicht mithalten, aber wie sagte
@kev2punkt0 treffend zu 'Salva'? Jahrhundertsong! Richtiger ist aber der Plural, weil das für 'Opal' genauso gilt.
Dass ich das dann noch mit einem Kumpel, den ich seit Prä-Corona nicht mehr gesehen hatte, erleben durfte, war dann die Mango auf der Torte. Oder so.