So jetzt will ich ich mich auch noch mal zu den Vorwürfen bzgl. meinen Kommentaren hier äußeren. Ich sehe mich überhaupt nicht als „Metal Polizei“ oder sonstigen Schwachsinn…Es ist mir ehrlich gesagt auch scheissegal wie jemand auf Konzerten rumläuft ob kurze oder lange Haare ist mir egal. Natürlich gebe ich zu ich habe manche Sachen genau als Provokation geschrieben und mehr nicht.
Das Nächste ist um auf das Thema Sphinx zurückzukommen, das es sicher den Jungs nicht um nur gratis Freibier ging. Ich meine das Sphinx von vornherein es darauf angelegt haben Stress zu machen, da sie Herrn W. eben genau wie ein gewisser Teil der „Szene“ aufgrund seiner Unsymphatischen Art nicht mögen. Und den Auftritt beim KIT bewusst dazu benutzt haben um genau das zu zeigen.
Zu 1.:
Wie widersprüchlich. Aber bis ich hier fertig geschrieben habe, hat jemand anders deinen Beitrag bzgl kurzer Haare schon zitiert und zerlegt.
Zu 2.:
Das wäre aber in meinen Augen nicht nur schlechter Stil, sondern tatsächlich ein Zeugnis von schwachem Charakter.
Ich für meinen Teil würde mich nicht von jemandem einladen und unterbringen lassen, wenn ich ihn eh scheiße finde, sein Festival scheiße finde etc.
Von Leuten die ich nicht leiden kann, nehme ich für meinen Teil auch nichts. Gar nichts.
Da muss man meines Erachtens konsequent sein.
Nur Rosinen rauspicken, das ist was für Leute, die eigentlich am öffentlichen Leben nicht teilhaben wollen und das System eh bescheuert finden, Kindergeld, Straßen und Krankenhäuser aber dann wieder okay finden. Gleiche Schiene.
Und welchen Sinn hätte es denn auf einem Festival zu spielen, das man scheiße findet, nur damit man das im Nachhinein auch in die Öffentlichkeit tragen kann.
Mir persönlich wäre auch meine Zeit dafür zu schade, aber ich setze wohl einfach andere Prioritäten als die drei Saufnasen.
Dann hätten sie auch im DF Interview schon lospoltern können.
"Dann hätte man das bestimmt nicht abgedruckt, weil das Heft keine anderen Meinungen zulässt." wäre da wohl ein möglicher Einwand.
Das ist auch eine Denkweise, die ich liebe.
Ich weiß eh wie es kommt, also mache ich etwas bzw mache etwas nicht, habe aber nie einen Beweis dafür bekommen, dass es auch tatsächlich so gelaufen wäre.
Aber wer weiß, wäre ich 15 Jahre jünger und offensichtlich bildungsfern aufgewachsen, eventuell würde ich dann auch so etwas für einen smarten, authentischen Move halten.
Wenn ich mit meiner Rumpelkapelle hätte beim KIT spielen dürfen, ich hätte auch noch beim Auf- und Abbau geholfen, mein eigenes Zelt und Bier mitgebracht und was weiß ich was.
Aber Sympathien sind halt individuell, da gibt es keine allgemeingültige Lösung.
Mein einziges Problem mit Oli wäre wohl, dass er dafür gesorgt hat, dass ich mich ein Jahr lang auf Fates Warning gefreut habe, dann aber nach 2 Tagen Festival abends geschafft war und nicht in Stimmung kommen wollte, sodass meine über ein Jahr gewachsene Erwartungshaltung nicht erfüllt werden konnte.
Oh wait, das ist ja allein mein Bier.
Und 2016 und 2017 fand ich es da jetzt nicht so über elitär. Ich konnte mit meiner warmen Limp Bizkit Mütze auf dem Zeltplatz sitzen und trotzdem mir von
@rapanzel ein paar US Metal Tipps abholen. Und das mit Limp Bizkit Mütze.
Ohne Jux, wenn man etwas scheiße findet, dann kann man doch einfach fernbleiben, wenn es um etwas so egales wie präferierte Festivals geht.
Da gibt es ganz andere Missstände, in deren Bekämpfung man seine überschüssige Energie investieren kann.