KK's Priest (incl. Sermons Of The Sinner,VÖ 01.10.21)

Hmm. Schwächster der 3 Vorab Songs. Freue mich trotzdem auf das Album, erwarte aber auch keinen großen Unterschied zum Debüt, eine weitere solide 8 Punkte Platte würde mich schon erfreuen. Götz spricht ja im neuen DF von einer deutlichen Steigerung, keine Ahnung wo er die raushört.
 
Wenn das Debüt eine 8er Platte ist, was ist dann im direkten Vergleich Firepower?? Ne 12,5?? Bei aller Liebe, aber das passt doch vorne und hinten nicht.
Die letzte Priest ist voll von Hooks, wiedererkennbaren Melodien und echten Songs, von denen jeder ein eigenes Gesicht hat. Auf dem Downing Debüt ist von all dem, also quasi von richtigen Songs nichts zu hören. Ich gebe zu, die Platte nur zwei, drei mal gehört zu haben. Aber nach der gleichen Anzahl an Durchläufen von Firepower konnte man doch schon mindestens drei Songs mitpfeifen, wo einen (mich) die Sermons Platte null packt.
Keine Ahnung, wie man die beiden Scheiben im gleichen Punktebereich ansiedeln kann.
 
Wenn das Debüt eine 8er Platte ist, was ist dann im direkten Vergleich Firepower?? Ne 12,5?? Bei aller Liebe, aber das passt doch vorne und hinten nicht.[...]
Keine Ahnung, wie man die beiden Scheiben im gleichen Punktebereich ansiedeln kann.

Das tue ich nicht. Firepower ist für mich 'ne glatte 9.
Vielleicht solltest Du Dir das KKs Priest Debut einfach noch ein paar mal in Ruhe anhören, sind schon ein paar echte Knaller (z.B. der Titelsong) drauf.
 
Das tue ich nicht. Firepower ist für mich 'ne glatte 9.
Vielleicht solltest Du Dir das KKs Priest Debut einfach noch ein paar mal in Ruhe anhören, sind schon ein paar echte Knaller (z.B. der Titelsong) drauf.
Nö, nicht mal der ist wenigstens eine "8" wert.
Das komplette Album ist absolut langweilig und nichtssagend.
Sorry, aber bei einem "Künstler" wie KK, der unbestritten zahlreiche Klassiker im Metal Genre kreiert hat, darf man durchaus wesentlich mehr erwarten.
Und was die Meinnung von Kühnemund angeht, der ist auf dem Auge des "Priesters" eh blind wie ein Mundschmiss.
Also absolut aussage"un"kräftig.
 
Na kommt.... musikalische Sensationen oder gar Innovationen hat doch bestimmt niemand erwartet.
Ich find's trotzdem aller Ehren wert, wie der gute Kenneth seinen Lebensabend nach so einigen geschäftlichen Katastrophen bestreitet; der ist zwar sicherlich ein streitbarer Geist, aber auf vergangenen Lorbeeren ruht er sich nicht aus, wie so einige Veteranen seiner Altersklasse.
Seine Steel Mill in Wolverhampton scheint auch gut anzukommen nach dem, was ich so höre.
Also zumindest für den Willen, sich aus einem argen Tief wieder rauszurackern gebührt ihm mein Respekt.
Die Platten brauch' ich allerdings auch nicht :D....
 
Ich hab das Debüt gerade noch einmal gehört. Auffallend ist für mich, dass mit viel Double-Bass Geballer künstlich Dynamik erzeugt werden soll. Das geht aber leider komplett daneben, weil die prägnanten Hooks fehlen. Owens greift das auf und schreit sich durch die uninspirierten Songs um noch irgendwas zu retten. Aber das Songmaterial gibt das einfach nicht her.
Insgesamt finde ich das alles sehr schade, weil Downing ja nicht irgendwer ist, sondern 50% des besten Heavy Metal Gitarren Duos aller Zeiten. :hmmja:
 
Ich kann nur meine Verblüffung von vor zwei Jahren wiederholen. Wie man als Priest-Fan das Debüt nicht mindestens gut finden kann, erschließt sich mir nicht, aber natürlich ist man nicht der Maßstab aller Dinge, von daher würde ich auch nie jemandem seine Abneigung gegen dieses für mich überaus gelungene Album ausreden wollen. Für mich strotzt das Teil vor Hooks, verdammt coolen Songs und atmet Priest-Magic durch und durch. Wie bereits erwähnt, als Priest-Fan habe ich das Gefühl, von gleich zwei Seiten reich beschenkt zu werden. Und was das neue Album angeht, schließe ich mich Götz ohne wenn und aber an...!
 
Bin ich ganz bei dir. Stünde da "Judas Priest" auffem Cover, wäre das nicht der letzte Platz in der Disco und auch nirgendwo in der Nähe des letzten Platzes. Die "Firepower" ist vielleicht über die ganze Distanz qualitativ stetiger, dafür hatte KK IMO die größeren Highlights an Bord (im Gegenzug hatten JP halt auch keinen B-Klasse-Warriors of the World-Klau zu verantworten). Würde beiden Scheiben eine 8 geben wollen...
 
Um noch einmal den direkten Vergleich zu bemühen, hab ich gerade auch noch einmal Firepower aufgelegt. Von Granaten wie Rising from Ruins, Never the Heroes, No Surrender, Sea of Red, oder auch dem Titelsong (um nur einige zu nennen ) ist auf Sermons of the Sinner meilenweit rein nichts zu entdecken.
Das Engagement von Kenneth will ich natürlich nicht in Abrede stellen, aber gute Wille allein, welcher sicher auch aus der Not heraus entstanden ist, reicht eben nicht immer.
Nichtsdestotrotz höre ich mir natürlich auch die zweite Platte an, manchmal dauert es ja auch etwas, bis zusammenwächst, was vermeintlich zusammengehört.:)
 
Ich hab das Debüt gerade noch einmal gehört. Auffallend ist für mich, dass mit viel Double-Bass Geballer künstlich Dynamik erzeugt werden soll. Das geht aber leider komplett daneben, weil die prägnanten Hooks fehlen. Owens greift das auf und schreit sich durch die uninspirierten Songs um noch irgendwas zu retten. Aber das Songmaterial gibt das einfach nicht her.
Insgesamt finde ich das alles sehr schade, weil Downing ja nicht irgendwer ist, sondern 50% des besten Heavy Metal Gitarren Duos aller Zeiten. :hmmja:

Es ist halt kompositorisch auch ein bißchen Priest-copy & paste frisch vom Reißbrett; so richtig was Eigenes hör' ich da tatsächlich nur bei den nach wie vor hammergeilen Soli raus.
Allerdings hat KK mit dem Ripper einfach aktuell den besseren Vokalisten an Bord; so im direkten Vergleich mit seiner Ex-Band.... so traurig mich diese Beurteilung auch stimmt.
 
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