KK's Priest (incl. Sermons Of The Sinner,VÖ 01.10.21)

Wie kommst du darauf? Ich selbst weiß es nicht. Aber rein von dem was KK und Glenn live gespielt haben, hätte ich gesagt Glen war immer der Garant für die Gitarrenmelodien. KK war schon immer mehr der rotzige Heavy Metal Gitarrist und Glenn eher der Virtuose für melodische Soli. Ich persönlich mag die neuen Judas Priest Sachen auch mehr (da melodischer) finde aber auch den harten und rotzigen Heavy Metal von KK geil.
Nun ja, wenn ich zB Live Vengeance sehe oder auch das Rock Pop Video , dann solieren Downing und Tipton schon ziemlich gerecht geteilt. Und wenn sie das nicht nacheinander oder zusammen tun, dann kommt eine Granate wie The Sinner daher und KK spielt sich alleine in einen Rausch, es geht/ging also. Somit finde ich schon, dass er eigentlich ein Fachmann für Gitarrenmelodien ist, er aber seine Trümpfe wegen des belanglosen Songwritings nicht mehr auszuspielen in der Lage ist.
Niemand bedauert das mehr als ich, aber für mich ist offensichtlich, dass er wie oben erwähnt praktisch keine echte Relevanz mehr hat.
 
Phoenix/Arizona, vorgestern:


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Diese Setlist haben sie im Mai auf der Europatour in München fast identisch genauso gespielt. Damals gab es nur anstelle des Diamnds & Rust-Covers ein wunderbares Beyond the realms of death. Zusätzlich haben sie Victim of changes anstelle des Priest-Doppels Before the dawn und Sinner gespielt.


Damals habe ich das aber nicht als "Heimweh" empfunden - und ich war schon sehr zufrieden. Es war ein wunderbarer Abend.
 
Die atmosphärischeren Stücke wie "Diamonds And Rust" funktionieren mit des Rippers Stimme und Stageacting nicht - der ist für die high octane-Sachen wie geschaffen.
(allerdings bin ich auch mit der Priest-Version von D&R nie glücklich geworden, da mir das unverhunzte Original sehr am Herzen liegt)
 
Jugulator nur ein mal vertreten. Verstehe ich schon wieder nicht. Owens singt zwei Priest Scheiben ein, aber.die werden quasi komplett ignoriert. Mit Before the Dawn aber immerhin eine sehr schöne Überraschung rausgekramt.
 
da hat aber jemand ganz schön Heimweh.... fast nur Priest Songs....
Naja, aber mal ehrlich, welche Band dieser Ära hat den dieses "Heimweh" nach früheren Zeiten bei Live-Auftritten dieser Tage nicht? (Und ja, ich bewerte "KK's Priest" in dem Zusammenhang ganz klar als direkte "Nachfolgeband" von "Judas Priest", weil sie das vom ganzen Konzept her ziemlich offensichtlich sein soll).

Höchstens "Accept" fallen mir da spontan ein, die oftmals tatsächlich recht viel aus der Ära mit Mark Tornillo spielen.
 
Naja, aber mal ehrlich, welche Band dieser Ära hat den dieses "Heimweh" nach früheren Zeiten bei Live-Auftritten dieser Tage nicht? (Und ja, ich bewerte "KK's Priest" in dem Zusammenhang ganz klar als direkte "Nachfolgeband" von "Judas Priest", weil sie das vom ganzen Konzept her ziemlich offensichtlich sein soll).

Höchstens "Accept" fallen mir da spontan ein, die oftmals tatsächlich recht viel aus der Ära mit Mark Tornillo spielen.

war jetzt auch nichtmal so brutal negativ gemeint, ok kleine Stichelei vll. schon, aber ich würds ja allen Beteiligten gönnen wenn sie es vll. nochmal zusammen versuchen könnten,
das sind alte Männer jenseits der 70, da müssen die schon hinne machen
:)
 
Mir ist in der Setlist zu wenig von KK selber. Von JP will ich einfach nichts hören. Gefällt mir einfach nicht. So, jetzt ist es raus. *PUH*
 
Wenn ich das Blasse, Lieblose und Unpersönliche in der allgemeinen Präsentation und zusätzlich noch belanglos-austauschbares Songwriting bevorzuge, dann würde ich auch Kenny Downing and his nameless Ghouls den Vorzug geben.
 
Eine gute Stunde lang KK im Zoom-Gespräch, was die Teilnehmer zwar wie frisch aus der Geisterbahn aussehen läßt, aber nichtsdestotrotz rechr kurzweilig ist:

 
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