Müssen Headliner eigentlich zwingend immer zum Schluss spielen?

(Auf nem Techno-Festival, zu dem wir mal wollten (Ja, jetzt entspannen wir uns alle mal kurz.:D), wars sogar so, dass der beste Interpret für 4:30 geplant war. 4. Uhr. 30. Nachts. Mit absolutem Geballer, für das man, um das dann noch durchzuhalten, eigentlich Olympionik sein muss
Hast du mal über Drogen nachgedacht? Zu mir meinte mal eine Freundin, die in die Technoszene abgedriftet war, dass das da alle machen und es einfach dazu gehöre.
 
Hast du mal über Drogen nachgedacht? Zu mir meinte mal eine Freundin, die in die Technoszene abgedriftet war, dass das da alle machen und es einfach dazu gehöre.
Nee, kein Alkohol, kein gar nix. Maximal Koffein ist da ne Option.:top:
Aber klar. Da sind schon Leute unterwegs, die kannste dir nicht ausdenken.
(Obwohl mich das schon das ein oder andere Mal gewundert hat, wie friedlich und raumgebend die Leute da vor Ort sind, die jetzt auf den ersten Blick nicht so wirken…)
 
Ich stehe voll hinter den Aussagen von @Evilmastant und @avi . Mehr Lerche.
Ergänzend dazu: Die beste Erfindung ist hier in einigen Clubs die Sonntags- bzw. Feiertags-Matinee. Einlass 16 Uhr, Beginn 17 Uhr, Bands bestaunen, um 21 Uhr sitze ich geduscht auf dem Sofa und schlafe zu Inspektor Barnaby ein. Bestes Leben.
Das wünsche ich mir so sehr für München!
 
Das wünsche ich mir so sehr für München!
Als die Konzertorgagruppe um Grobi damals noch existiert hatte, gab es einige Sonntagnachmittag Matinees. Hat sich dann leider irgendwann auch still und heimlich aufgelöst. War zwar nur im HC/Punk-Bereich, aber gerade für uns Auswärtige und Bahnreisende war das immer ein Traum. Gemütlich mit dem Wochenendticket reinfahren und auch wieder raus aus München kommen, wenn sonst zu "normalen" Konzerten der letzte Zug um 23:00 Uhr gefahren ist und das auch nur bis Buchloe und nicht noch die letzten 30km ins heimische Bett.
 
Tatsächlich fände ich es mal toll eine Band ohne Vorband zu sehen. Also das generell nur ein Act auftritt und fertig. 19 Uhr beginn, 21 Uhr aus die Maus. 2 Stunden Headliner fertig.
Eine Vorband lasse ich mir ja gerne gefallen, aber ein neuer Trend scheint ja oft 2 oder mehr Vorbands zu sein. Das schlaucht mich nach hinten raus…
 
Tatsächlich fände ich es mal toll eine Band ohne Vorband zu sehen. Also das generell nur ein Act auftritt und fertig. 19 Uhr beginn, 21 Uhr aus die Maus. 2 Stunden Headliner fertig.
Genau das war dann bei Dreamtheater in Bonn der Fall. Wir kamen allerdings zu spät an einem Donnerstag nach der Arbeit an.
Eine ganze halbe Stunde. Macht nichts. Sie spielten ja bis 22. 00h
 
Die einzigen Konzerte ohne Vorband die ich in den letzten Jahren sehen durfte waren Manowar und Bruce Springsteen. Da sollten sich Maiden und andere ein Beispiel daran nehmen. Immerhin hatten die diesmal nur eine Vorband (dafür sehr schlimm! :D ). Priest vor kurzem leider auch mit zwei Vorbands. Auf diese packages mit drei oder vier Bands am Abend habe ich gar keinen Bock mehr. :hmmja:Ein, am besten lokaler Support bei kleinen Gigs, da gehe ich noch daccord, muss aber auch nicht unbedingt sein.
 
Ja, ich weiß. Die Frage lädt natürlich direkt zum "Bashing" ein. So sei es.
Mich beschäftigt die Frage aber schon eine ganze Weile. Zuerst habe ich bei mir festgestellt, dass ich die Headliner immer häufiger "abgeschenkt" habe, meist mit der (internen) Rechtfertigung versehen: "Habe ich schon zigmal gesehen", oder "interessiert mich eh nicht". Die ein oder anderen hätte ich mir vermutlich schon angeschaut, wenn ich dazu noch sinnvoll in der Lage gewesen wäre. Bei mir trifft meine Biorhythmus-Struktur als "Lerche" auf einen immer älter werden Körper, der sich nicht mehr um jeden Preis bis zum Ende eines Festivaltages "schleppen" mag. Ich habe gerad erst wieder bei HOA bemerkt, dass ich die 20-22 Uhr spielen Bands noch mit großer Freude anschauen konnte, danach aber auch nicht mehr wollte. Beim KIT/KIT Rising geht es mir seit Jahren ähnlich.
Allerdings scheine ich damit zumindest nicht ganz alleine zu sein. Ich stelle nämlich auch fest, dass es bei den "Headlinern" oftmals schon sehr licht vor der Bühne wird, oder es sich im Verlauf des Auftritts deutlich leert. Nach dem alten Motto: "Jetzt habe ich zwei Songs gesehen, die Band kann abgehakt werden". Ich finde das nicht nur schade für mich, sondern auch für die Bands, die als Headliner fungieren und ein möglichst vollständiges Publikum verdient hätte.
Warum also nicht den Headliner "zur besten Sendezeit" spielen lassen und danach noch ein oder zwei Bonusbands für die Nachtschwärmer?
Bier den vielen Menschen, die mit dem Metal alt geworden sind, wäre das doch sogar als "inklusive Maßnahme" sinnvoll, oder?
Ich könnte mir vorstellen, dass das auch etwas im Sinne der kleineren Bands ist, dass sie vor dem Headliner spielen. Für viele Besucher ist das bestimmt die Motivation, noch zu bleiben.
Den Kleineren bietet sich die Möglichkeit, vor einer größeren Menge zu spielen.
Wenn der Hauptact nachher natürlich vor drei Leuten spielt, waren wohl zu viele vorher dran.
 
Habe schon einige Festivals gesehen (Namen fallen mir leider gerade keine ein), bei denen der Headliner explizit als vorletzte Band in die Running Order gesetzt wurde und als Abschlussband dann ein musikalisch passender(er) Rausschmeißer.
Bei den Festivals von @Dying Victims Prod ist das häufig so. Find ich auch töfte!
Meine Frau sagt schon seit Jahren angenervt von nervigen Vorbands, dass diese bitteschön nach dem Act, für den man sich hinbemüht hat, spielen sollen.
 
Bei den Bands, die ich so in den letzten Jahren sehen wollte, gab es meistens 2 Vorbands, würden die erst nach dem Headliner spielen, wäre ich da in den meisten Fällen auf der Autobahn und sicher nicht der einzige. Von daher verstehe ich das schon, allerdings bin ich auch Team "früher anfangen", da hätte ich auch nach hinten raus vielleicht noch Luft und Motivation. Ich kann im Prinzip aber auch auf Vorbands einfach nur verzichten.
 
Da in der Einleitung Bezug auf das HOA genommen wurde:
Was man auch bedenken muss ist, dass uns ab und an Bands zur Bedingung machen, der 'Headliner' zu sein.
M.E. ist die Position der letzten Band bei einem Festival kacke, aber das müssen die Bands dann eben selber erkennen, wenn sie es vorher nicht gelernt haben.
Und dieses Jahr hat sich, z.B. bei Catbreath, Cyclone und Strike Master gezeigt, dass es durchaus sinnvoll sein kann, als erste Band zu spielen; kaum einer hat soviel Merch verkauft, wie diese 3!
 
Die einzigen Konzerte ohne Vorband die ich in den letzten Jahren sehen durfte waren Manowar und Bruce Springsteen. Da sollten sich Maiden und andere ein Beispiel daran nehmen. Immerhin hatten die diesmal nur eine Vorband (dafür sehr schlimm! :D ). Priest vor kurzem leider auch mit zwei Vorbands. Auf diese packages mit drei oder vier Bands am Abend habe ich gar keinen Bock mehr. :hmmja:Ein, am besten lokaler Support bei kleinen Gigs, da gehe ich noch daccord, muss aber auch nicht unbedingt sein.
Man hätte Avatar auch nach Maiden spielen lassen können :D
 
Ich kann mich da nur anschließen. Konzerte dürften für mich gerne deutlich früher und das mit den Vorbands ist so eine Sache... natürlich muss es das geben, damit diese Bands eine Chance haben sich zu präsentieren aber dann doch vielleicht wirklich nach dem Headliner. Die meisten Konzertbesucher werden dann sicher noch 1-2 Songs reinhören und dann eben auch bleiben wenn die Bands wirklich gut sind
 
Headliner gerne eher - und vor allem unter der Woche nicht erst um 22 h starten. Ich habe schon viele Konzerte sausen lassen, weil ich am nächsten Tag arbeiten muss. Wenn ich erst um 2 Uhr im Bett bin, wird das schwierig.

Ghost waren wie gesagt klasse: 20 h anfangen, 22 h Schluss - alle rechtzeitig in der Heia.
 
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