MAGMA (FR - Prog Geilerei)

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Lobi, 13. Juli 2017.

  1. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Übrigens klingt "Mekanik Destruktiw Kommandöh" auf der "Concert 1976 - Opéra de Reims" teilweise sogar noch etwas aggressiver als die Version auf "Retrospektiw I + II", nur der Sound ist ein wenig schwächer. Aber wie Paganotti in der Mitte seinen krass verzerrten Bass für 9 Minuten malträtiert, ist schon ganz großes Kino! Die Geigenimprovisation danach ist auch großartig, wenn auch nicht ganz so toll wie bei "Mekanik Zain" von "Live" (1975).
    Hab mir jetzt mal "Theusz Hamtaahk" und "Mekanik Destruktiw Kommandöh" von der 3-CD gezogen und kann die dann jetzt auch getrost verkaufen (Gründe siehe im zitierten Post).
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2017
  2. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    Jetzt hör aber mal auf, mir hier den Mund wässrig zu machen! Ich hab doch kein Geld... :(
     
  3. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    :DIch doch auch nicht (hab in letzter Zeit auch viele LPs und CDs verkauft, um mir die ganzen Magma Scheiben holen zu können);)
    Morgen dürfte ich noch was bekommen, dann habe ich schon 23 Tonträger von der Band (von der ich meinen ersten Tonräger erst vor ca. 2 Monaten bekommen habe)! o_O
    Beim Konzert im Oktober werde ich mir wahrscheinlich auch noch eine weitere Doppel-CD und ein paar DVDs kaufen...
     
  4. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    :)

    Hab' Dir jetzt trotzdem mal 'ne PM geschrieben. Schau mal ins Sado-Maso-Board.
     
  5. Flossensauger

    Flossensauger Till Deaf Do Us Part

    Jetzt lass dir mal was von Papa sagen: Ihr werdet euch schon irgendwie einig. Und gerade du musst Magma hören, hilft ja nix.
     
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  6. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    Ich weiß.

    Du hast ja recht. In beiden Punkten.
     
  7. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Vorhin musste ich bei dem Basssolo übrigens an "Pulling Teeth" von Metallica denken - nur dass Paganotti tatsächlich noch etwas aggressiver und weniger melodisch zu Werke geht.
    Ob Cliff Burton wohl Magma-Fan war?
     
  8. Lobi

    Lobi Till Deaf Do Us Part

    Bombiger Sound. Letztens neu für nen 10er geschossen. Tolles Live-Dokument, auch wenn die Vocals gut an meinen Nerven zerren.
     
  9. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Hm, gerade den Sound finde ich auf der Scheibe nicht so toll (zu viel Hall, etwas dünn, undifferenziert und schrill).
    Da klingen "Live" (1975), die "Retrospektiw" Teile und auch "BBC 1974 Londres" ne ganze Ecke besser, finde ich.
    Die "M.D.K."-Version auf dem Album gefällt mir auch nicht so aber zumindest "Sowiloi" ist hier in der besten Version zu hören und die Aufmachung (Hintergrundgeschichte, Fotos) finde ich auch gut. Ist für Fans also schon ne lohnende Anschaffung, aber bei weitem nicht mein Lieblings-Live-Album ("Theusz Hamtaahk" finde ich auf "BBC 1974", "Retrospektiw I +II" und "Concert 1976" auch besser).
     
  10. Lobi

    Lobi Till Deaf Do Us Part

    Mir gefällt der Sound überaus gut. Fast schon noisig und schön krachig (so auch das Gitarrenspiel). Und ja, Sowiloi ist der Hammer darauf.
     
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  11. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Du müsstest mal den Basssound in der "M.D.K."-Improvisation auf "Concert 1976 - Opéra de Reims" hören! Was Aggressiveres hab ich aus den 70ern noch nie gehört!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2017
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  12. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Ich versuch's gerade mal wieder mit "Attahk" (zum vielleicht fünften Mal - meine am seltensten gehörte Scheibe der Band).
    Das ist instrumental schon alles ziemlich geil, aber die Melodien und vor allem Christian Vanders Gesang wollen mir da leider nicht gefallen. Das klingt mir dann doch oft zu abgedreht/lustig und ich vermisse das düster-dramatische Element in der Musik, sowie auch die längeren Entwicklungen/Steigerungen in den Stücken. Außerdem kommen mir auch zu viele Disco- und an Gospel angelehnte Passagen vor (wobei letztere ja im ersten Stück auf dem Vorgängeralbum und seit der Reunion auch ab und zu mal auftauchen, aber da gefallen sie mir besser).
    Instrumental finde ich "The Last Seven Minutes" und "Nono" am besten, aber da gefallen mir die Gesangslinien und der Ausdruck in Vanders Stimme einfach nicht. "Maahnt" in seiner abgedrehten Verschrobenheit und mit seinem stampfenden Rhythmus hat auch durchaus seinen Reiz, wenn ich in der richtigen Stimmung dafür bin (da muss ich fast an marschierende Schlümpfe denken:D). Das ruhige "Dondai" ist eigentlich auch ganz schön und von den Melodien her gefällt mir das klassikartige "Rindë" am besten, allerdings macht da Vanders Pumuckl-artiger Gesang die Stimmung für mich kaputt (gut, dass sie letzteres später für "Emehntehtt-Ré" nochmal mit Stella als Leadsängerin aufgenommen haben - da finde ich es grandios).
    Definitiv kein mieses Album (spieltechnisch natürlich eh nicht) aber für mich mit Abstand das schwächste von allen aus den 70ern und seit der Reunion.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2018
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  13. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Hab gerade zum ersten Mal die "Emehntehtt-Ré Trilogie" DVD (2017, Aufnahme von Ende 2014) komplett durchgeschaut - Hammer!
    Ist für mich ja auch tatsächlich die bessere Trilogie und die Performance hier auch echt toll (Christian Vander war mit fast 67 immer noch erstaunlich schnell und ausdauernd und natürlich überhaupt ein großartiger Schlagzeuger - und was für ein geiler Bassist ist Phillippe Bussonet eigentlich? Da vermisse ich weder Top noch Paganotti, und das will schon etwas heißen! Aber überhaupt alles großartige Musiker)!
    Auf der DVD gefällt mir sogar "Köhntarkösz" sehr gut, das ich ja sonst in den alten Live-Versionen nie auch nur annähernd so gut fand, wie in der Studioversion (allerdings scheint die Version von der "Mythes Et Legendes Vol. III" sogar noch besser zu sein - hab ich mir auf Youtube angesehen).
    Dienstag kann ich mir das Ganze dann beim Hamburger Konzert endlich mal richtig "live" anschauen!
     
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  14. Lobi

    Lobi Till Deaf Do Us Part

    Mir sind die Magma-DVDs in der Regel zu teuer. Sowas schau ich mir einmal an und dann staubt es ein (es sei denn, es ist ne Live-CD dabei). Die ganzen KC-DVDs habe ich auch nur aus reiner Nerderei.

    Edit: gestern die Inedits sehr billig geschossen. Und dazu eine weitere Robert-Fripp-Soundscapes-CD :D
     
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  15. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Ja, oft schaue ich mir sowas auch nicht an, aber die Band in Aktion zu sehen, ist schon super und irgendwie bin ich gerade halt total im Magma-Fieber und brauche immer mehr von denen (das kennst du ja bei KC auch;)).
    Die "Mythes Et Legendes" DVDs gibt's im Seventh-Records-Shop gerade für je 18,-€, bzw. die ersten beiden Teile zusammen für 30,-€, das finde ich noch akzeptabel (hoffe, das ist auf dem Konzert dann auch so). Für die sonst überall sehr teure "Emehntehtt-Ré Trilogie" Doppel-DVD hab ich bei Just For Kicks 19,99 bezahlt, das fand ich auch noch okay und das war's mir wert, auch wenn ich die vielleicht nur dreimal anschauen werde. Schade finde ich halt echt nur, dass es keine DVDs mit Aufnahmen aus den 70ern gibt, da findet man immerhin einiges auf Youtube (manches auch in guter Qualität).

    Bei "Inédits" muss man halt große Abstriche beim Sound machen, aber als Zeitdokument und für Leute, die alle Stücke von der Band kennen wollen, doch irgendwie unerlässlich (ich hatte für meine auch nur 8,-€ inklusive Versand bezahlt).
     
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  16. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Hab heute die "Concert 1971 - Bruxelles" 2-CD bekommen (wollte ich eigentlich nächste Woche auf dem Konzert kaufen, hab ich jetzt aber von Privat noch eingeschweißt inklusive Versand für 3 Euro weniger als im Magma-Shop bekommen).
    Dachte nach dem Hören der ersten CD schon, dass das ein überflüssiger Kauf war und auch die ersten drei Stücke von der zweiten CD sind jetzt nicht so wahnsinnig interessant (bis dahin alles Stücke der ersten beiden Alben, die sich bis auf teilweise die Länge nicht allzu sehr von den Studioversionen unterscheiden und soundtechnisch auch eher bessere Bootleg-Qualität haben). Aber "Sowiloi" und "Mekanik Kommandoh" (wohlgemerkt 1971) rechtfertigen den Kauf dann doch (auch wenn der Gesang leider zu laut abgemischt ist) - völlig anders als alle anderen Versionen dieser beiden Stücke, die ich bisher kenne! Neben komplett anderer Rhythmusarbeit und Struktur gibt's hier auch Flöten zu hören (und im Mittelteil von "Mekanik..." noch Kehlkopfgesang), was eine ganz andere Atmosphäre erschafft!
    Die beiden Stücke gehen hier zusammen zwar nicht einmal 25 Minuten, aber die sind mir dann die 17 Euro dann doch wert!
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2017
  17. Fire Down Under

    Fire Down Under Redakteur Roadcrew

    Hab mich jetzt auch mal mit den fünf CDs, die ich von @Acrylator bekommen hab, etwas intensiver auseinandergesetzt.

    Am besten gefällt mir bisher "1001° Centigrades" von 1971, die aus drei überlangen Stücken besteht. Zwar ist das tatsächlich noch mehr Jazz-Rock als Prog (letzteres nur ein bisschen), aber immer schon schräg und originell instrumentiert. Und gerade gesanglich dürfte das streckenweise mit zum Kränksten gehören, was zum Erscheinungsdatum überhaupt verfügbar war. Ein gewisser Mike Patton dürfte sich hier die ein oder andere Inspiration geholt haben, und an manchen Stellen knurrt Klaus Blasquiz sogar so wie heute ein gewisser Attila! Sehr geil.

    Gefolgt von "Üdü Ẁüdü". Anfangs fand ich den partiell eingesetzten Scat-Gesang noch etwas anstrengend, aber daran hab ich mich dann doch recht schnell gewöhnt. Das zweite Stück "Weidorje" ist grandios, müsste ich die Atmosphäre beschreiben, dann würde ich diese am Ehesten als "sakral-futuristisch" bezeichnen. Weird shit. Und mit dem 18-Minüter "De Futura" hat man hier einen gewaltigen Koloss aufgestellt, das ist Dunkel-Prog vom Aller-Feinsten! Was für eine Bassarbeit!

    "Attahk" hab ich erst einmal gehört, kann ich noch nicht viel zu sagen, aber schlecht geht anders, auch wenn da vielleicht ein paar eher durchschnittliche Stücke drauf sind.
    Die "Merci" ist dann halt was gänzlich Anderes (der 11-Minüter hat jedoch durchaus interessante Ansätze) und die "Inédits" ist mir bislang zu sehr Jazz.

    Definitiv eine spannende Neuentdeckung. Und da ich die scheinbar besten Alben noch gar nicht besitze, bin ich gespannt, wie es weiter geht!
     
  18. Flossensauger

    Flossensauger Till Deaf Do Us Part

    Spätestens jetzt kommen wir beide um eine zünftige Nummer unter Freunden nicht 'rum.

    Und ja, mE. hast du die Oberknaller noch nicht gehört.
     
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  19. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Ja, deine Favoriten der Alben wären hier auch meine (allerdings in umgekehrter Reihenfolge) und richtig, die besten Alben kennst du noch gar nicht. Freu dich drauf!

    Ob die Alben ab "K.A." allerdings etwas für dich sind, kann ich nicht so recht einschätzen, aber die "Slag Tanz" kannst du da wohl bedenkenlos kaufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2017
  20. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Bei mir haben sich die Empfindungen zu einigen Alben der Band nach meist Dutzenden Durchläufen übrigens z.T. gefestigt, z.T. aber auch ziemlich gewandelt - "Félicite Thösz" und vor allem das Debüt haben etwas abgebaut (finde ich aber beide immer noch wirklich gut), während ich "K.A.", "1001 Centigrades" und auch "Wurdah Itah" inzwischen viel besser finde als am Anfang.
    "K.A." ist sogar inzwischen sehr hoch in meiner Gunst innerhalb der Diskografie, dabei konnte mich das die ersten Male noch gar nicht so begeistern.
    Vorläufig sieht es für mich bei den Studioalben (inklusive der "Slag Tanz" EP) so aus:

    1. Köhntarkösz 10/10
    2. Emehntehtt-Ré 10/10
    3. K.A. 10/10
    4. Mekanik Destruktiw Kommandöh 10/10
    5. Slag Tanz 9,5/10
    6. Üdü Wüdü 9/10
    7. Félicite Thösz 9/10
    8. II / 1001 Centigrades 9/10
    9. Magma / Kobaia 9/10
    10. Wurdah Itah 8,5/10 (da ist noch Potenzial nach oben, muss ich noch öfter hören)
    11. Attahk 7/10
    12. Merci 6/10 (Bisher nur einmal gehört aber vor allem den Opener und "I Must Return" finde ich ganz furchtbar, wenn auch natürlich alles andere als schlecht gemacht - bis auf den Drumcomputer im ersten Stück. "Do The Music", "Otis (Ending)" und "Eliphas Levi" sind für mich die einzigen kleinen Lichtblicke auf der Scheibe)
    Zu den allerbesten Alben der Band zähle ich aber, wie schon erwähnt, auch "Live" von 1975 - gerade die zweite Scheibe davon ist der Wahnsinn und da ist ja auch recht viel sonst (damals) Unveröffentilchtes drauf und die Improvisationen bei "Mekanik Zain" sind einfach grandios!

    Beim Debüt stören mich inzwischen einige Übergänge, die holprig wirken - da wird manchmal schon richtig geil Spannung aufgebaut (was die Band ja ab "M.D.K." perfektioniert hat), die dann aber im Sande verläuft. Trotzdem immer noch sehr interessante, vor Einfallsreichtum strotzende Stücke!
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2017
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