Mayhem

Muss meine Meinung zur neuen Scheibe revidieren: das Album ist mit Abstand das Beste seit De mysteriis und läuft hier regelmäßig.
Endlich ist diese spezielle Atmosphäre in den Riffs wieder da und auch Hellhammers Drums ballern wieder so richtig rein.
Hätte ich so nicht mehr für möglich gehalten. Direkt auf Vinyl besorgt das Teil: Sehr schöne Aufmachung und tolles Booklet.
Dann muss ich da nochmal eingehender reinlauschen.
 
War das Buch hier eigentlich schon Thema?

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Glaub für nen Zwanni kann man sicher nicht falsch machen. Der hat ja echt noch mehr in meinem Interessenfeld geschrieben, sehe ich grad. Mal auschecken, scheint ein ganz schöner Freak zu sein.
 
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Im November 1990 spielte die norwegische Black-Metal-Band MAYHEM drei Konzerte in der Ex-DDR. Im Eiskeller zu Leipzig entstand durch Zufall ein Mitschnitt, der eigentlich nichts Besonderes wäre, wenn nicht innerhalb der nächsten drei Jahre zwei Bandmitglieder ums Leben gekommen wären und MAYHEM im Mittelpunkt einer Entwicklung stand, die dem norwegischen Black Metal ein gefürchtetes Antlitz verlieh.

Die drei Konzerte organisierte Abo Alsleben und begleitete die Band auf ihrer Tour. Er hat Dead und Euronymous persönlich kennengelernt und erzählt in diesem Buch, wie es zur Tour kam und was alles geschah. Only death is real...?

In seinem Buch „MAYHEM live in Leipzig – Wie ich den Black Metal nach Ostdeutschland brachte“ gibt Abo Alsleben einen einzigartigen Einblick in die alternative Musikszene der späten 1980er und frühen ‘90er Jahre. Seine authentische Erzählweise wird ergänzt durch den erstmaligen Faksimile-Abdruck der Briefe des MAYHEM-Gitarristen Euronymous an den Leipziger und bisher unveröffentlichtes Bildmaterial.
 
Das könnte ein interessantes Buch sein. Schon ewig habe ich mich nach diesen Hintergründen dazu gefragt. Wie es dazu kam, so kurz nach dem politischen Umsturz. Wie kam MAYHEM auf die Idee, Konzerte in Ostdeutschland zu spielen? Ich kann mir vorstellen, dass es ein Zusammenhang gibt zwischen der politischen Einstellung von Euronymous und der Vergangenheit der DDR.
Was ich mich auch fragte war, wie waren die Konzerte besucht und wie wurde MAYHEM im Vorfeld der Gigs bei den ostdeutschen Metal-Fans bekannt (vielleicht durch Westverwandschaften/-bekanntschaften, durch Bootlegs aus Ungarn und deren kopieren auf Kassette usw.). Bin sehr gespannt.
 
Zu der Zeit waren Metal und andere extreme Musikrichtungen im Osten (siehe auch Polen) ein vielfach größeres Ding als im spießigen Westen.

Das spielt dabei sicherlich auch eine Rolle bzgl. dieser MAYHEM-Tour.
Diesen großen musikalischen Enthusiasmus im Osten konnte man ja
auch in diesem DF-Report "Metal in der DDR" nachlesen.
 
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