Megadeth (inkl. Abschiedsalbum "Megadeth")

Gibt wohl noch einen weiteren, bisher unveröffentlichten Bonustrack:


Dann warte ich mal auf die Super-Duper-Tour Edition...
Uns scheinbar noch einen weiteren, deren Titel keiner kennt:


Ganz unten.

Könnte ja kotzen bei vier Tracks, die nicht auf dem Vinyl sind. Vielleicht gibt es ja mal eine Bonus-Single mit allen Bonus Track von der "Last-Album" Session.

Man wird ja noch träumen dürfen.
 
Wer im Kino war, weiß wahrscheinlich, dass eine Textzeile aus „Another bad day“ von einem ausgefallenen Zahn von Dave inspiriert wurde (Nachwirkung der Bestrahlung des Kehkopfkrebs). Jetzt ist es wieder passiert, und Scott Ian hat Rücken, was dann gleich zu einem witzig selbstironischen Reel auf Instagram verwurstet wurde… „Old men on tour“ :D

 
Meine Albumliste würde wohl folgendermaßen ausschauen:

1. Rust in Peace
2. Peace Sells
3. Youthanasia
4. Countdown to Extinction
5. Killing is my Business
6. So Far, So Good, So What!
7. Cryptic Writings
8. The System has Failed
9. Endgame
10. Dystopia
11. Megadeth
12. Th1rt3en
13. The Sick, The Dead, The Dying
14. United Abominations
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15. The World Needs a Hero
16. Super Collider
17. Risk

Rust in Peace ist für mich DAS Überalbum und wohl mein liebstes Metal Album zusammen mit der Somewhere in Time von Maiden. Die ersten drei sind fest verankert. Die Youthanasia hat einen großen emotionalen Wert, da vor allem mich der Song "The Killing Road" erst auf die Band aufmerksam gemacht hat. Auch der Rest des Albums ist wirklich klasse. 4-6 könnte ich täglich tauschen, da gibt es wohl keine fixe Anordnung. Die Cryptic Writings mag ich auch wirklich gerne. Bis zum 14. Platz kann ich wirklich jeden Album was abgewinnen. Danach kommt allerdings der große Cut. Mit den letzten 3 Alben kann ich nur bedingt etwas anfangen und sind auch für mich nicht wirklich gut.
 
inkl.
no Megalife Till leatherdeth, wo er sämtliche eigene komponierte Metallica- Songfragmente covert.
:D
Wenn man vom Teufel spricht!!!!

Hätte ich bloß nichts gesagt .. :D :D :D :D :D
 
Wenn man vom Teufel spricht!!!!

Hätte ich bloß nichts gesagt .. :D :D :D :D :D

Das ist aber auch nix neues, du weißt, dass er diese Story auch in anderen Interviews schon ausgebreitet hat?
Ich vermute, dass das eine direkte Folge um das Hickhack um die Songwriting Credits für die eigentlich geplante offizielle Veröffentlichung des Demos unter dem Metallica-Logo war, was ja letzen Endes zum erneuten bis jetzt andauernden Bruch zwischen Dave und James/Lars führte und ersterer sein verletztes Ego mit einer Veröffentlichung unter eigenem Namen streicheln wollte

Aber davon ab, Ellefson ist ja zur Zeit nerviger als alles andere…wie wärs wenn er mal über Metal Church reden würde?
 
Das ist aber auch nix neues, du weißt, dass er diese Story auch in anderen Interviews schon ausgebreitet hat?
Nee, das lese ich jetzt erst, Ist wohl die erste Blabbermouth-News, wo dieser Interviewabschnitt mal Teil der Headline ist.
Ich hatte ja gestern noch über die Idee gescherzt, und wäre nicht im Leben drauf gekommen, dass dies schon überlegt wurde.
Und prompt finde ich die Idee als News.
Mal gucken, worüber ich noch scherzen könnte? ;)
Ach ja, vielleicht kommen Metallica auf die Idee, das Megadeth Debüt zu covern.
Wozu 2x remixen, wenn man es einfach neu aufnehmen kann?:D
 
Einen zum Thema habbich noch… Es existiert ja übrigens ganz offiziell unter dem Namen „No Life Till Leather“ ein aktuelles Tribute Album, das aber das gesamte Kill em All abdeckt, mit zum Teil schon älteren Coverversionen (zb Motorhead Whiplash).
Jedenfalls das komplette Abum mit allen Songs in korrekter Reihenfolge.
Da brauchte es natürlich noch jemand, der Anesthesia übernimmt.
Ladies & Gentlemen, yours truly Mr. DAVID ELLEFSON…

 
Einen zum Thema habbich noch… Es existiert ja übrigens ganz offiziell unter dem Namen „No Life Till Leather“ ein aktuelles Tribute Album, das aber das gesamte Kill em All abdeckt, mit zum Teil schon älteren Coverversionen (zb Motorhead Whiplash).
Jedenfalls das komplette Abum mit allen Songs in korrekter Reihenfolge.
Da brauchte es natürlich noch jemand, der Anesthesia übernimmt.
Ladies & Gentlemen, yours truly Mr. DAVID ELLEFSON…


Das ist zwar ein ganz interessantes Medley und David Ellefson ist natürlich ein fantastischer Bassist, aber ich finde, es gelingt ihm noch nicht mal ansatzweise, das typische Feeling eines Cliff Burton einzufangen. Irgendwie klingt das alles ganz schön steif und lodert nicht. Anders ausgedrückt: Cliff Burton war der Jimi Hendrix der Bassgitarre. David Ellefson bleibt dagegen vergleichsweise farblos und entbehrt jegliches künstlerische und visionäre Flair.
 
@Iron Ulf Ja! Das Ding ist sowas von lasch auf allen Ebenen…wenn auch nicht schlecht gespielt offensichtlich.
Klassischer Fall von „ganz nett, nächstes Thema bitte“.
Ich fand nur die Ironie in dem Zusammenhang mit dem weiter oben genannten Interview über die Ellefson-No-life-till-leather Thematik absolut köstlich.
Auf seinem eigenen youtube Kanal bespricht er diese Coverversion dann auch nochmal in einem Interview aber völlig ohne Seitenhiebe in dem Fall.
 
Das ist zwar ein ganz interessantes Medley und David Ellefson ist natürlich ein fantastischer Bassist, aber ich finde, es gelingt ihm noch nicht mal ansatzweise, das typische Feeling eines Cliff Burton einzufangen. Irgendwie klingt das alles ganz schön steif und lodert nicht. Anders ausgedrückt: Cliff Burton war der Jimi Hendrix der Bassgitarre. David Ellefson bleibt dagegen vergleichsweise farblos und entbehrt jegliches künstlerische und visionäre Flair.
Ja, Cliff Burton war halt ein toller Rhythmus-, aber vor allem auch ein einzigartiger, innovativer Lead-Bassist! Das "Pulling Teeth" Medley von David Ellefson ist geschmackvoll zusammengestellt und anständig gespielt, aber halt irgendwie brav. Er war halt bei Megadeth für die Rhythmussektion zuständig (und nie so im "Rampenlicht" wie Cliff Burton bei Metallica), und da hat er einen großartigen und wichtigen Teil beigetragen.
Daher schaue ich mir lieber das hier an: https://www.youtube.com/watch?v=okeSIYi79kw (wurde mir gerade nach dem Ansehen des "Pulling Teeth" Covers vorgeschlagen). Bei den entsprechenden Alben achtet man ja sonst (als Nichtmusiker zumindest) nicht so explizit auf den Bass...
 
Ja, Cliff Burton war halt ein toller Rhythmus-, aber vor allem auch ein einzigartiger, innovativer Lead-Bassist! Das "Pulling Teeth" Medley von David Ellefson ist geschmackvoll zusammengestellt und anständig gespielt, aber halt irgendwie brav. Er war halt bei Megadeth für die Rhythmussektion zuständig (und nie so im "Rampenlicht" wie Cliff Burton bei Metallica), und da hat er einen großartigen und wichtigen Teil beigetragen.
Daher schaue ich mir lieber das hier an: https://www.youtube.com/watch?v=okeSIYi79kw (wurde mir gerade nach dem Ansehen des "Pulling Teeth" Covers vorgeschlagen). Bei den entsprechenden Alben achtet man ja sonst (als Nichtmusiker zumindest) nicht so explizit auf den Bass...

Cliff Burton konnte zwar ganz schön die Finger fliegen lassen, und restlos alle seiner Leads sind ikonisch, aber ich habe ihn nie so sehr als Solisten wahrgenommen. Was ihn auszeichnete, war vor allem auch sein harmonisches Gespür. Wenn er Riffs konterkarierte oder ungewöhnliche Intervalle zu den Gitarren setzte, entstand diese typische teils melancholische, teils fiebrige Spannung, die Metallica so nur mit Cliff Burton zu evozieren vermochten. Von daher ist er für mich zugleich ein archetypischer und visionärer Bassist, der sein Instrument bis ins letzte Detail verstanden hat und es dabei transzendiert. Vielleicht war er vielmehr Komponist, Arrangeur und Künstler, als bloßer Instrumentalist. Und das ist für mich das spannende an diesem Ausnahmemusiker. So sehr ich ihn auch zu analysieren versuche, es wird mir nie gelingen, in Gänze zu greifen, was ihn ausmachte. Er hatte dieses ureigene Element, das wahre Genies von allen anderen unterscheidet. David Ellefson, so gut er auch ist, verstehe ich. Im Vergleich zum Künstler Cliff Burton ist er für mich ein exzellenter Handwerker. Auch eine Ausnahmeerscheinung, aber eben kein Innovator, kein Visionär.

Und dann war Cliff zu all dem auch noch eine Rock'n'Roll-Wildsau par excellence. Kann man sich doch alles nicht ausdenken, was für ein Mensch...!
 
Cliff Burton konnte zwar ganz schön die Finger fliegen lassen, und restlos alle seiner Leads sind ikonisch, aber ich habe ihn nie so sehr als Solisten wahrgenommen. Was ihn auszeichnete, war vor allem auch sein harmonisches Gespür. Wenn er Riffs konterkarierte oder ungewöhnliche Intervalle zu den Gitarren setzte, entstand diese typische teils melancholische, teils fiebrige Spannung, die Metallica so nur mit Cliff Burton zu evozieren vermochten. Von daher ist er für mich zugleich ein archetypischer und visionärer Bassist, der sein Instrument bis ins letzte Detail verstanden hat und es dabei transzendiert. Vielleicht war er vielmehr Komponist, Arrangeur und Künstler, als bloßer Instrumentalist.
Ja, irgendwas in der Art hätte ich auch fast geschrieben.
Mit "im Rampenlicht stehen" meinte ich auch nicht, dass er vor allem als Solokünstler hervorstach, aber zumindest hat er sich von seiner Bühnenpräsenz und seinem musikalischen (auch kompositorischen) Beitrag her niemals hinter seinen Gitarristenkollegen verstecken müssen, eher im Gegenteil.
 
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Gerade noch mal die "Countdown To Extinction" und dann "Dystopia" (Japan-Import mit echt sehr gutem Bonustrack) gehört und so sehr ich das 1992er Album auch mag, ich bleibe dabei, dass "Dystopia" und so einige andere Post-2000er Alben der Band noch mal ne ganze Ecke besser sind. Aber gerade "Ashes In Your Mouth" ist schon echt großartig (inzwischen mein Lieblingssong von dem Album - wahrscheinlich auch, weil viele der anderen eher simpel aufgebaut sind, was mir bei MEGADETH nicht so gefällt, auch wenn auch Stücke wie "Foreclosure Of A Dream" oder "Sweating Bullets" so ihre Finessen haben. Aber häufig sind mir die Songs ein wenig zu geradlinig für diese Band).
Vielleicht schiebt sich "Megadeth" bei mir im Ranking doch noch vor "Countdown To Extinction", mal abwarten...
 
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und so sehr ich das 1992er Album auch mag, ich bleibe dabei, dass "Dystopia" und so einige andere Post-2000er Alben der Band noch mal ne ganze Ecke besser sind.

Okay, dass man Dystopia FAST auf CtE Level sehen kann….joah okay. Aber ne ganze Ecke besser und diverse andere post-2000er Alben auch noch?! Neeee… :acute:
An der CtE mag ich, dass sie nach der Rust mal eben so einen kompletten Stilwechsel mit 12 völlig unterschiedlichen Songs darstellte, die allesamt sehr cool waren und einen gewissen Reiz hatten und zudem noch einen all time greatest Hit mit an Bord hatte. Für mich auch eine absolute kompositorische Machtdemonstration, Grunge ging gerade los, Thrash war auf dem Rückzug, auch Maiden zu dem Zeitpunkt ausgelutscht, und Mustaine erfindet Megadeth mal eben völlig neu und läutet die erfolgreichste Phase der Band ein.
 
Für mich ist das neue, finale Album ein richtiger Knaller geworden. Die Scheibe läuft bei mir seit VÖ regelmäßig und nutzt sich in keiner Weise ab.
Ein in sich geschlossenes Album, dass die stärken von Megadeth vereint und somit einen sehr guten Abschluss darstellt.
Das Songwriting ist auch wieder grandios, da einfach in jedem Song Elemente sind die direkt im Ohr und Kopf bleiben. Das war schon immer die Stärke von Dave und seinen Mannen. Das was seine Ex Band in Perfektion beherrscht, kann er halt auch.
 
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