Megadeth (inkl. The Sick, The Dying and The Dead)

@Gorkon Ich sag mal so: Diese Verspieltheit hat das letzte Album ein klein bisschen runtergezogen nach meinem Geschmack…zuviel davon als gut gewesen wäre.
Die besten Alben (ergo die ersten 4) sind alle jeweils in sich konsistent und schnörkellos, obwohl insgesamt durchaus Unterschiede von Platte zu Platte bestehen.
Nach denen kommt für mich schon CtE, CW und System. Nur ganz knapp dahinter dann alles andere jeweils im Bereich 8 bis 8.5 außer vielleicht Risk und TWnaH

Wer hat eigentlich sonst noch auf dem Niveau 40 Jahre lang so viel geiles Material veröffentlicht…fällt mir eigentlich nur King Diamond ein. Oder Motorhead.
Die Verspieltheit ist genau das, was Megadeth von allen anderen Bands unterscheidet und in meinen Augen so einzigartig macht. Lieds die Punktgenau kommen, gerade wenn sie der Anfang eines Songs sind. Oft Chaotisch und trotzdem Melodisch. Um mal bei der Super(!) Colider zu bleiben: Hör dir mal ... Burn an. Da passiertt so unglaublich viel in dem Lied und es wirkt alles natürlich und nicht aufgesetzt. Das schaffen so nicht viele. Wären die Gitarren etwas schärfen, könnte das Stück direkt auf der Countdown stehen.

Ansonsten stimme ich dir zu. Kaum eine Band hat so konstant abgeliefert wie Dave mit Megadeth.
 
Die Verspieltheit ist genau das, was Megadeth von allen anderen Bands unterscheidet und in meinen Augen so einzigartig macht. Lieds die Punktgenau kommen, gerade wenn sie der Anfang eines Songs sind. Oft Chaotisch und trotzdem Melodisch. Um mal bei der Super(!) Colider zu bleiben: Hör dir mal ... Burn an. Da passiertt so unglaublich viel in dem Lied und es wirkt alles natürlich und nicht aufgesetzt. Das schaffen so nicht viele. Wären die Gitarren etwas schärfen, könnte das Stück direkt auf der Countdown stehen.
[...]
Das bandtypische vertrackte Songwriting und die klassichen Megadeth-Leads als Pluspunkte zu betonen, dem Song dann allerdings eine Countdown To Extinction-Strickart zu attestieren, ist für mich ein Widerspruch in sich.
 
Megadeth hatten immer schon viele Solos in den Songs bzw. lange Passagen von gefrickel und Solos. Megadeth war immer eine Band zwischen Metal, Punk, Jazz Einflüssen, untypische Songaufbauten.
Ich fand damals alleine den Song Wake up Dead eher "ungewöhnlich" oder verschnörkelt.

Das war der erste Song den ich damals von denen gehört habe und sie klangen damals komplett anders als alle anderen Bands des Genres.
 
Megadeth hatten immer schon viele Solos in den Songs bzw. lange Passagen von gefrickel und Solos. Megadeth war immer eine Band zwischen Metal, Punk, Jazz Einflüssen, untypische Songaufbauten.
Ich fand damals alleine den Song Wake up Dead eher "ungewöhnlich" oder verschnörkelt.

Das war der erste Song den ich damals von denen gehört habe und sie klangen damals komplett anders als alle anderen Bands des Genres.
Das war auch so. Megadeth waren damals die etwas andere Thrashband. Heutzutage, wo alles mögliche bereits probiert wurde, vielleicht schwerer nachzuvollziehen, aber das war auf den ersten Platten schon bahnbrechend und für den Thrasher, der nur Slayer, Metallica und Co kannte, alles andere als schnörkellos.
 
Exakt den Song würde ich jemandem vorspielen, der oder die noch nie Megadeth gehört hat und verstehen will, was diese Band einzigartig machte und immer noch macht.

Genau DAS!! Für mich tatsächlich der beste Song in all of Thrash Metal. Absolut genial.

Aber das hat nix mit „Schnörkeln“ zu tun, das ist einfach nur virtuos verschachtelt :D
Überhaupt, was mich betrifft, meinte ich eher was anderes mit „verspielt“ nämlich überflüssiger Schnickschnack, der sich in späteren Megadeth-Phasen in die Alben geschlichen hat. Am stärksten zu beobachten in der letzten Platte: Was sollen zb diese Ice-T Passagen und/oder Streicher in einem Thrash Song?! Wie das perfekt ohne geht, sieht man in Wake Up Dead!
 
Gelsenkirchen…umme Ecke und Amphitheater/Freiluft….
Nicht uninteressant. Mir persönlich in dem Fall schon fast latte, wer da Support ist. Obwohl mit Anthrax natürlich, das wäre es gewesen.
 
Da kommt ein Film, weltweit im Kino:


MEGADETH: BEHIND THE MASK is a cinematic legacy event in which Dave Mustaine pulls back the curtain on 40 years of MEGADETH, sharing untold stories of the band’s incredible past, and the creative fire that drives the band.

Interwoven throughout, audiences will get to experience the world premiere of MEGADETH'S new self-titled album in full, brought to life with a 40-year retrospective career-spanning interview and Mustaine’s own track-by-track reflections about the band’s final studio album. This one night only listening event will provide a first-listen to this landmark project. MEGADETH: BEHIND THE MASK is an immersive celebration of one of the most influential bands in metal history, capturing their legacy while heralding a powerful new chapter!

Hm, mal Ausschau halten
 
Zurück
Oben Unten