MINSTRELS: Wir ermitteln unsere JETHRO TULL Top25!!

Zur Under Wraps Diskussion, kein Song in meinen Top 70. Wenn man die besten Songs von Under Wraps und Walk Into light als Platte veröffentlicht hätte, wäre aufgrund des ähnlichen Stils eine annehmbare Scheibe entstanden, aber so...

Fiktive Under Wraps/Walk Into Light:

Under Wraps 1
European Legacy
Heat
Nobody's Car
Under Wraps 2
Apogee
Fly By Night
Made In England
Black And White Television
Looking For Eden
Different Germany
Na, schon eine etwas spärliche Auswahl, was? ;) Für mich als "Under Wraps"-Ultra müssten noch "Automotive Engineering" (der Text!), "Astronomy", "General Crossing", "Tundra" und "User Friendly" dabei sein. Der Vollständigkeit halber: "Lap Of Luxury" und "Later, That Same Evening" finde ich schon arg nervig und auch "Paparazzi" und "Radio Free Moscow" (besserer Gegenvorschlag: "Radio Moscow" von Tømrerclaus) sind nicht unbedingt essenziell. Ansonsten kann ich mangels realistischer Chancen für die Songs offenlegen: Das Duo aus "Nobody's Car" und "Heat" hat es locker in meine Top 20 geschafft und "Automotive Engineering" ist dann, weil die beiden Hälften eines Konzeptalbums ja als ein Song gezählt wurden, noch in selbige hineingerutscht. :)
 
Na, schon eine etwas spärliche Auswahl, was? ;) Für mich als "Under Wraps"-Ultra müssten noch "Automotive Engineering" (der Text!), "Astronomy", "General Crossing", "Tundra" und "User Friendly" dabei sein. Der Vollständigkeit halber: "Lap Of Luxury" und "Later, That Same Evening" finde ich schon arg nervig und auch "Paparazzi" und "Radio Free Moscow" (besserer Gegenvorschlag: "Radio Moscow" von Tømrerclaus) sind nicht unbedingt essenziell. Ansonsten kann ich mangels realistischer Chancen für die Songs offenlegen: Das Duo aus "Nobody's Car" und "Heat" hat es locker in meine Top 20 geschafft und "Automotive Engineering" ist dann, weil die beiden Hälften eines Konzeptalbums ja als ein Song gezählt wurden, noch in selbige hineingerutscht. :)
Das muss ich jetzt erst mal sacken lassen. Die vier Outtakes von Under Wraps sind für mich mit das schlimmste, was unter Jethro Tull veröffentlicht wurden, verstehen kann ich aber auch, das jemand, der diese elektronische Ausrichtung mag, darüber begeistert ist. Einig sind wir uns bei Lap Of Luxury, Paparazzi und Radio Free Moscow. Die Live Konzerte seinerzeit waren ja nicht schlecht, da kamen die Under Wraps Stücke wesentlich stärker rüber und ich würde mich freuen, wenn auf dem Box Set, das im nächsten Jahr erscheinen soll, ein komplettes Konzert von 1984 erhalten wäre, denn weitere Outtakes soll es laut Anderson nicht geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Budapest, mein Platz 2. Ich kenne tatsächlich wenige Lieder über 10 Minuten, die so kurzweilig sind wie dieser hier. Und dann diese Lyrics.... Auf die war ich schon immer neidisch. Die hätte ich auch gerne geschrieben. Böse Zungen könnten den Text in der heutigen Zeit auch als "me too" klassifizieren. Für mich sind diese Lyrics ganz einfach die schönste Liebeserklärung an die Schönheit der Frau, die ich je gelesen und/oder gehört habe. Einfach wunderschön...
 
Die Live Konzerte seinerzeit waren ja nicht schlecht, da kamen die Under Wraps Stücke wesentlich stärker rüber und ich würde mich freuen, wenn auf dem Box Set, das im nächsten Jahr erscheinen soll, ein komplettes Konzert von 1984 erhalten wäre...

Da können wir wohl von ausgehen. Vom Konzert am 9.9.1984 im Hammersmith Odeon, das in Auszügen bereits als "Live At Hammersmith '84" veröffentlicht wurde, gibt's ein komplettes Bootleg (Soundboard), und z.B. bei "Sormwatch" und "A" waren ja auch Konzerte der entsprechenden Touren enthalten, die zuvor schon als Bootlegs kursierten.

Sicher bekannt, aber dennoch hier ein feiner längerer Mitschnitt der Tour mit Bild:

 
So, wieder da nach ein paar Tagen in Hamburg und zu viel Ablenkung vom Forumsgeschehen.
Beide Songs - Dark Ages und Budapest - waren Listenanwärter, sind aber an der Vielzahl anderer Favoriten gescheitert. Wäre meine Liste in einer anderen Stimmungslage entstanden, hätten sie aber durchaus reinrutschen können.
Und ganz klar: in einer "Dire Straits"-Challenge landet "Budapest" in meiner Top Ten ;)
 
Da können wir wohl von ausgehen. Vom Konzert am 9.9.1984 im Hammersmith Odeon, das in Auszügen bereits als "Live At Hammersmith '84" veröffentlicht wurde, gibt's ein komplettes Bootleg (Soundboard), und z.B. bei "Sormwatch" und "A" waren ja auch Konzerte der entsprechenden Touren enthalten, die zuvor schon als Bootlegs kursierten.

Sicher bekannt, aber dennoch hier ein feiner längerer Mitschnitt der Tour mit Bild:

Ja, ist bekannt, aber natürlich klasse, ich habe außerdem noch ein komplett gefilmtes Konzert vom 12.09.84 in Barcelona auf DVD, ist zwar nicht so professionell, aber trotzdem sehenswert.
 
So, wieder da nach ein paar Tagen in Hamburg und zu viel Ablenkung vom Forumsgeschehen.
Beide Songs - Dark Ages und Budapest - waren Listenanwärter, sind aber an der Vielzahl anderer Favoriten gescheitert. Wäre meine Liste in einer anderen Stimmungslage entstanden, hätten sie aber durchaus reinrutschen können.
Und ganz klar: in einer "Dire Straits"-Challenge landet "Budapest" in meiner Top Ten ;)
Da ist er wieder, der Dire-Straits-Vergleich. Ich verstehe ihn und will ihn gleichzeitig nicht verstehen. Der banale Grund: Dire Straits ist für mich emotionsloses, klinisch kaltes Spiel, denn ich HASSE (Entschuldigung) den Gitarrentone von Knopfler.
 
Da ist er wieder, der Dire-Straits-Vergleich. Ich verstehe ihn und will ihn gleichzeitig nicht verstehen. Der banale Grund: Dire Straits ist für mich emotionsloses, klinisch kaltes Spiel, denn ich HASSE (Entschuldigung) den Gitarrentone von Knopfler.
Kann man so sehen. Für mich gehören "Dire Straits" zu meiner musikalischen Sozialisierungs- und Prägungsphase. Mit "Brothers in Arms" nachts über ne leere Autobahn rauschen... Ich liebe Knopflers Spiel. Schon aus Nostalgiegründen. Da machste nix.
 
Kann man so sehen. Für mich gehören "Dire Straits" zu meiner musikalischen Sozialisierungs- und Prägungsphase. Mit "Brothers in Arms" nachts über ne leere Autobahn rauschen... Ich liebe Knopflers Spiel. Schon aus Nostalgiegründen. Da machste nix.
So ist das. Ich bin hier ja auch eher der Sonderling. Machste auch nix.
 
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Reaktionen: Hel
Es ist eher der Gitarrentone als das Gitarrenspiel. Ich empfinde den als gläsern, unnahbar und kühl.
Ich liebe ja das Debüt abgöttisch, da empfinde ich das allerdings überhaupt nicht so. Schon bei den ersten zarten Tönen des Openers 'Down The Waterline' wähne ich die Musiker direkt neben mir stehend. Mit wenig Verzerrung und Hall. Das klingt so lebendig, so echt, so nah. Ich liebe diese trockene Produktion so fucking much!! Bei den späteren Sachen würde ich dir dann allerdings zustimmen - hab die aber auch schon ewig nicht mehr gehört und müsste da nochmal reinlauschen.
 
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11. My God
(Aqualung, 1971)
Punkte: 109
Votes: 10
Schnitt: 10,9

 
Ach, My God, eins der Highlights von ihnen, vor allem Live entwickelt der Song eine unglaubliche Wucht, erst filigran durch Anderson's Akustikgitarre und dem klagenden Gesang und dann knallt die Leadgitarre von Barre ins Geschehen, das die Wände wackeln. Weiter geht es bis zum Mönchschor und wieder zurück. Live wurde ein langes Flötensolo in den Song integriert mit den bekannten Gimmicks von Anderson. Die Lyrics wurden zum Teil geändert, was man in einigen frühen Versionen des Songs gut hören kann. Übrigens mein Platz 3.
 
Da ist er wieder, der Dire-Straits-Vergleich. Ich verstehe ihn und will ihn gleichzeitig nicht verstehen. Der banale Grund: Dire Straits ist für mich emotionsloses, klinisch kaltes Spiel, denn ich HASSE (Entschuldigung) den Gitarrentone von Knopfler.
Also, ich glaube, egal wie toll oder schlimm man die Dire Straits findet, das ist wahrscheinlich das einzige, was man seinem Gitarrenspiel nicht vorwerfen kann. Zumal er als einer von ganz wenigen seine E-Gitarre ohne Plektrum spielt, also noch direkter am Mensch und Gefühl dran ist. Wie man es sonst eher nur von einer akustisch gezupften kennt.

Die Songs und den Gesang finde ich persönlich dagegen auch größtenteils Scheiße :D Vor allem, wenn es zu sehr ins Country-ähnliche abdriftet. Brothers in Arms ist die Ausnahme, den Song mag ich sehr. Ist aber ja auch eher untypisch.
 
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