Monuments: Wir ermitteln unsere FATES WARNING All Time Top 25!!

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Meine Alder Nummer 1! Ich hab das Lied nicht einzeln mit Parallels-Songs oder Pleasant Shade verglichen, da hätte ich keine Vergleichsmetrik für ein sinnvolles Ergebnis. Aber während jene beiden Werke als Gesamtalben unverzichtbar sind, sticht The Light and Shade of Things aus Theories of Flight wie der Grimming aus der Ebene (kleine österreichische Berg-Anspielung, vergelt's Gott!).

Mich hat das Lied in einer Phase erwischt, als ich Zeilen wie die "my friend" Passage schwer nötig hatte. Darüber hinaus ist es ein Lied, das gleichzeitig neue Perspektive und starke Gefühle vermitteln kann - hohe Kunst!
 

11. The Light And Shade Of Things
45 Punkte, 9 Nennungen
(Theories Of Flight, 2016)

""Theories Of Flight" ist ein Album über Abschied, über das Unstete, melancholisch und auch düster, manchmal wütend, meistens aber ein Album voller Sehnsucht und unerfülltem Verlangen. Und wieder einmal stechen die Longtracks aus dem Album noch einmal positiv hervor. Da ist zuerst 'The Light And Shade Of Things'; ein Lied, an dem Matheos und Alder länger arbeiteten als an jedem anderen Stück auf dem Album. Der Text handelt von einem Freund Ray Alders, der an einer Überdosis gestorben ist. Ich finde, man kann alle Emotionen, die das auslöst, hören, vor allem Verzweiflung und Frustration klingen durch, obwohl der Refrain optimistisch klingt und das Lied den Hörer nicht herunterzieht." (powermetal.de)

"'The Light And Shade Of Things' ist jedem anderen Fates Warning Longtrack ebenbürtig, und diese wunderschönen Arpeggio-Kaskaden, die sich im Schlußteil in großen Intervallen (teilweise größer als eine Oktave) über den Song ergießen, sind so geschmackvoll abgestimmt, dass man automatisch wieder mal daran erinnert wird, worin der eigentliche Unterschied zwischen Jim Matheos und John Petruccis Songwriting besteht (kein DT-Bashing intendiert). Und Rays Gesang, das muß man auch immer wieder hervorheben, ist unfaßbar geschmeidig und exakt. Einfach Weltklasse!" (@GrafWettervomStrahl )

"While the prior few albums of the “Alder era” had standout songs, even great ones, the album arcs that Jim Matheos used to weave so perfectly simply weren’t there. Then came "Theories Of Flight" and everything changed. Highlighting the simple beauty and elegance of the album is 'The Light And Shade Of Things'. At over 10 minutes, there is ample time for the track to go off the rails or simply lose the vision of the album. Of course, it never does. Alder’s voice is on display early affecting a deep tenor laden with emotional vibrato. For three minutes the track builds tension through increasing minimalism before it explodes into what makes "Theories of Flight" so great, the more aggressive verses supported and anchored by Matheos’ brilliant compositional arc. As the chorus of sorts pops up, minimalism again rears its beautiful, balanced head using syncopation as the main tension builder. Matheos even built in what functions as an extended outro of layered guitars, acoustic and heavily chorus-laden electrics, as Alder croons towards the final buildup that will become the song’s signature." (yourlastrites.com)

Meine Nummer 7.
Das Album muss um so um den Sommer 2016 rausgekommen sein .
Zu der Zeit endete gerade eine langjährige Beziehung ziemlich schmerzvoll.
The Light and Shade of Things war mir in dieser Zeit ein regelmäßiger und treuer Begleiter.
Katharsis pur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie er sich so anpirscht, wie das Leben, wie Situationen, Emotionen, wie Ray mir etwas von Geständnissen, Gefühlen in der Nacht und unausgefochtenen Kämpfen erzählt, dabei wird alles intensiver, zart noch aber intensiver. Eine Kleinigkeit nach der nächsten wird in das musikalische Gewebe gewoben, pulsiert fast ... atmen ... und er überfährt dich, wütend, der Pre-Chorus, rein in die Rhythmik des Lebens, Angst, Verlust, Unverständnis, Sinnfragen (Chorus - folgende Prost-Pre-Choruses) ... durchatmen ... es geht weiter, immer geht es weiter.

Ich habe mich erst etwa in der Zeit des Erscheinens von ToF intensiverer mit FW beschäftigt, habe also zu allen anderen Vorgängern kein zeitaktuelles Hörempfinden. 'The Light and Shade of Things' hatte mich dabei sofort am Haken. Und ist meine Nr. 1. Er berührt mich damals wie heute zutiefst und ich kann jede Zeile, jeden Ton nachempfinden.
 
Der Unterschied zwischen der Arch und Alder Phase ist nicht nur musikalischer Natur: die Verbindung von Lyrics und Musik bekam spätestens ab "Parallels" eine völlig andere Tiefe, was die Faszination FW in meiner Welt auf die Spitze getrieben hat und gerade auf "Theories of Flight" in absoluten Großtaten dieser Verbindung gipfelt. "The Light and Shade of Things" - einer von 2 Songs in meinen Top 10 - konkret: die 7.
 
Der Unterschied zwischen der Arch und Alder Phase ist nicht nur musikalischer Natur: die Verbindung von Lyrics und Musik bekam spätestens ab "Parallels" eine völlig andere Tiefe, was die Faszination FW in meiner Welt auf die Spitze getrieben hat und gerade auf "Theories of Flight" in absoluten Großtaten dieser Verbindung gipfelt. "The Light and Shade of Things" - einer von 2 Songs in meinen Top 10 - konkret: die 7.

Teilweise sind die Arch Texte ja kaum fassbar.
Extrem mystisch, versponnen und verschachtelt.

Matheos und Alder haben das in einen weitaus intimeren Kontext gepackt.
 

10. Still Remains
49 Punkte, 10 Nennungen
(Disconnected, 2000)

"Well, of the seven songs on "Disconnected" two are instrumentals, two of the others I wrote the lyrics for, two Ray wrote the lyrics for, and one we collaborated on. So the only songs I could really speak about would be my two songs, one of which is 'Still Remains', the longer song. To put 'Still Remains' in a nutshell, to put a sixteen-minute song in a nutshell, it deals with a lot of different aspects of the death of my father." (Jim Matheos)

"In den rund 16 Minuten, die 'Still Remains' andauert, beweisen Fates Warning einmal mehr, warum sie seit Jahren zu den größten Bands des Progressive Metals zählen. Atmosphärische, ruhige Passagen wechseln mit virtuosen Instrumental-Parts, vetrackte Härte und melodische Opulenz gehen Hand in Hand, als sei es das Natürlichste der Welt. Stets präsent: das einzigartige melancholische Flair, das das Oeuvre Jim Matheos seit jeher auszeichnet, und das Ray Alder, nach Buddy Lackey (Psychotic Waltz) der wohl gefühlvollste Prog Metal-Sänger überhaupt, perfekt umzusetzen und mitzutragen weiß." (vampster.com)

"The real deal on "Disconnected" is the last song 'Still Remains'. With its 16 minutes it is Fates Warning's second longest song right after 'The Ivory Gate of Dreams', if you don't consider "A Pleasant Shade of Gray" one song. Everything they put into this song works so perfectly well: the industrial passages, the use of piano, the brillant main theme, the melodies, the switching between two different keys and the buildup. In the end everything culminates when Ray Alder sings "You still remain" and the band closes with going back to the keynote in a fantastic deceptive cadence, one of my favourite moments not only in Fates Warning's discography, but in all of music." (metal-archives.com)
 
Meine #3 und der beste Song der Band in diesem Jahrtausend. Mein Vater ist 6 Wochen nach VÖ des Albums gestorben und 'Still Remains' hat mich da natürlich dann noch viele Stufen stärker erwischt, als es der Song wohl ohnehin getan hätte.

Where is the way
where is direction
the ever open arms
of over protection
Where is the hope
where is laughter
the wild winter dreams
of happy ever after

Und wenn Ray am Ende diese 'they remain, they remain, you still remain' singt, ist eh alles aus.
 
Meine Nummer 8. Große Gefühle, Worte, die aufwühlen, Menschlichkeit in all ihren Facetten. Und das mehr als 16 Minuten lang. Ein Kleinod von Song, das diese beschissene Welt ein kleines bisschen weniger scheiße macht. Muss nun natürlich zum Abschluss des Tages nochmal laufen...
 
Tja, was soll ich sagen...
Meine #1 und ich bereue nichts. FW kennengelernt habe ich damals durch die "großen Alten" im Rock Hard Forum (@SMM ja, besonders du bist gemeint) .

Das muss so 2004/2005 gewesen sein. FWX war also das aktuelle Album aber ständig gesprochen wurde über mighty ATG und trotzdem wurde mein ertes Album die Disconnected. Warum weiß ich selber nicht mehr... Ist aber auch egal. Das Album und ganz speziell "Still Remains" haben mir zusammen mit Dream Theaters I&W (das ich auch damals entdeckt habe) eine neue Welt erschlossen und mich in die Welt des Prog eingeführt.

Ich höre Still Remains hier grade und muss sagen diese Göttergabe ist objektiv vielleicht wirklich nicht der beste FW Song aber mich hat er geprägt wie kein zweiter und ich liebe jede Sekunde davon :verehr: :verehr: :verehr:
 
Ich hatte Still Remains null auf dem Radar, für mich lediglich ein guter Longtrack von einem der beiden etwas von mir vernachlässigten Fates Warning Alben. Auch heute kann ich da keinen besonderen Bezug zu dem Song aufbauen.
 
Meine #3 und der beste Song der Band in diesem Jahrtausend. Mein Vater ist 6 Wochen nach VÖ des Albums gestorben und 'Still Remains' hat mich da natürlich dann noch viele Stufen stärker erwischt, als es der Song wohl ohnehin getan hätte.

Where is the way
where is direction
the ever open arms
of over protection
Where is the hope
where is laughter
the wild winter dreams
of happy ever after

Und wenn Ray am Ende diese 'they remain, they remain, you still remain' singt, ist eh alles aus.

Meine Nummer 1.
Und ich kann das total nachvollziehen, was Du geschrieben hast @Vauxdvihl.

Für mich ist "Still Remains" eine Art Soundtrack des Abschiednehmens und Akzeptieren des Unausweichlichen (Jim hat den Song ja nach dem Tod seines Vaters geschrieben).
Zu der Zeit ist meine Oma gestorben, die mir unendlich viel bedeutet hat und eine Art Mutterersatz war (ich habe meine Mutter sehr früh verloren).
Demnach bedeutet mir "Still Remains" einfach so viel und wird immer ein Teil meiner eigenen Identität sein.
 
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