Moonspell - "1755"

Finde beide Songs super. Nach der „Irreligious“ ist die Band in meiner Welt vollkommen in die, äh, Irrelevanz geglitten. Tatsächlich sind die beiden Tracks auch die ersten, die ich bewusst seit dreißig Jahren von ihnen gehört habe. Passen aber gerade schön in mein persönliches kleines 90s-Revival, das schon eine Weile so vor sich hin schwelt. Bin echt mal auf das komplette Album gespannt.
 
Ich weiß nicht so recht, dafür dass das neue Album von der Plattenfirma großartig als "Irreligious des 21. Jahrhunderts" promotet wird finde ich die ersten beiden Singles eher durchschnittlich, zwar nicht wirklich schlecht aber da haben Moonspell aus meiner Sicht schon weitaus besseres abgeliefert. Klingt aus meiner Sicht auch mehr wie "Darkness And Hope" als wie "Irreligious", ich bin aber dennoch weiterhin auf das ganze Album gespannt, im Albumkontext wirken die Songs vielleicht nochmal anders.
 
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Ich weiß nicht so recht, dafür dass das neue Album von der Plattenfirma großartig als "Irreligious des 21. Jahrhunderts" promotet wird finde ich die ersten beiden Singles eher durchschnittlich, zwar nicht wirklich schlecht aber da haben Moonspell aus meiner Sicht schon weitaus besseres abgeliefert. Bin aber dennoch weiterhin auf das ganze Album gespannt, im Albumkontext wirken die Songs vielleicht nochmal anders.
Ich finde die zweite Single leider sogar ziemlich schlimm :hmmja:
 
Far from God hätte gut auf der Extinct enthalten sein können, hätte dann aber zu den schwächeren Tracks dort gehört.

Wie dem auch sei, wird sowieso gekauft wie alle Moonspell Alben.
 
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"Irreligious des 21. Jahrhunderts"

Never, die neuen Songs sind okay aber weit von Irreligius entfernt, da ist die Night Eternal viel näher dran
 
Die zwei neuen Songs hätten auch auf dem relativ unmetallischen, ruhigen Vorgänger gepasst, finde ich und ist auch nicht gerade mein Favorit von denen.
Album wird trotzdem gekauft. Einen richtigen Totalausfall hat es von Moonspell ja noch nicht gegeben.
 
Hab' das Album jetzt einige Male in Gänze gehört, packe die Gedanken dazu aber natürlich in einen Spoiler:
Was zum einen Ohr hineinfindet, verlässt den Kopf zügig wieder durch das andere. Ich verstehe die Sprache, die dieses Album spricht, einfach nicht. Überall gute Ideen, aber kein einziger guter, zu Ende gedachter und geschriebener Song. Im Nachhinein hätte ich die Singles genau so gewählt, denn "Cross Your Heart" und "Far From God" stehen, obschon für sich genommen schon nicht besonders berauschend, wirklich noch für die besseren Momente. Mit den anderen Songs ergibt der "Irreligious"-Vergleich etwas mehr Sinn, die Qualität dieses Klassikers wird allerdings zu keiner Zeit auch nur ansatzweise erreicht. Dafür fehlt es der Produktion irgendwie auch an Charakter; der Sound ist sauber und nicht übertrieben modern, transportiert aber nichts, kann keine Verbindung zwischen Komposition und Hörer, also mir, herstellen. "Hermitage" hat mir gar nichts gegeben, "Far From God" hinterlässt mich ebenso ratlos. Hier werden auch wieder nicht gerade wenige Idole zitiert, aber das haben "Extinct" oder auch "Omega White" einfach wesentlich besser hinbekommen. Ich werde es an anderer Stelle nochmal versuchen, aber aktuell lässt mich das leider völlig kalt.
 
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"Hermitage" hat mir gar nichts gegeben...

Für mich ist "Hermitage" wiederum ein großartiges Spätwerk von Moonspell, ich mag den progressiven Ansatz in den längeren Songs wie z.b "All Or Nothing", "Apophthegmata" und "Without Rule" sehr und der Ausreißer "The Hermit Saints" gehört für mich sogar zu den besten Moonspell Songs überhaupt. Ein mutiges und für mich wie gesagt ein großartiges Album, die neuen Singles "Far From God" und "Cross Your Heart" wirken im Vergleich dazu für mich wie ein Rückschritt. Mal abwarten aber ich finde es nicht wirklich klug von Napalm Records das neue Album mit Ansagen wie "Irreligious des 21. Jahrhunderts" zu promoten, bei so einem Vergleich kann das neue Album eigentlich nur verlieren...
 
Na wenn das so ist, habe ich gerade das Album auf Vinyl geordert. Werde berichten, wird aber noch etwas dauern.
Gestern erst wieder gehört. Mit Gothic habe ich eigentlich nicht so viel zu tun. Besitze allerdings zwei CDs von Fields of the Nephilim, die ich eigentlich mal wieder hören wollte.
Aber zurück zur "Irreligious". Fernando Ribeiro setzt mit seiner eindringlichen Stimme gleich mal ein Ausrufezeichen.
Die A-Seite mit "Opium" (leider ein bisschen kurz), "For a Taste of Eternity" und "Ruin & Misery" richtg stark, die B-Seite etwas schwächer.

Dann schaun mer mal, was das neue Album so alles kann.
 
Heute hat HRR die neue Moonspell an mich ausgeliefert und ich habe gerade die Erstlauschung abgeschlossen. Die Platte gefällt mir auf Anhieb sehr gut, schließt eng an Hermitage - die ich auch sehr mag - an. Auf jeden Fall wird die Platte noch mit weiteren Durchläufen wachsen. Freue mich auf die nächsten Rotationen!
 
Habe das Album jetzt ein paar mal durch und die beiden Vorabtracks "Far From God" und "Cross Your Heart" erst mal rausgeschmissen, weil ich sie nicht mehr hören kann; kein gutes Zeichen.
 
Hab das neue Album jetzt auch so ca. 5 mal gestreamt. Bin mir aber immer noch nicht schlüssig, ob ich das Album physich brauche. Irgendwie fühlt sich das Album bei jedem mal anders an. Bei einigen Durchläufen war ich richtig begeistert, bei anderen eher gelangweilt. Für das Album muss man wohl in der richtigen Stimmung sein...
Ich denke aber schon, dass es irgendwann im Warenkorb landen wird.
 
Ich komm da auch nicht rein, Irreligious war auch einfach ein Kind seiner Zeit, lusitanisches Feuer in einer gotischen Kathedrale mit vielen verspielten Details, ich denke Sorychta hatte da auch einen grossen Anteil ... Aber das hier ist irgendwie bisschen arg einfach gestrickt und die Tracks, die eingängig sein sollen wirken arg forciert (Far from God), das Verspielte, Filigrane fehlt komplett. Biblical war ganz nett. Vielleicht werde ich nochmal reinhören, aber ich zwinge mich eher dazu ...
 
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