Musikalische Erkenntnis des Tages

Ist das eine Fangfrage? I was Made for Loving You, You Give Love a Bad Name, Livin' on a Prayer, Bad Medicine, Dude (Looks Like a Lady), das gesamte Poison-Album von Alice Cooper und und und. Der Typ war eine Hitmaschine. Wenn ich aber sein Meisterstück hervorheben müsste, so wäre es für mich Livin' on a Prayer. Der Aufbau, die Harmonien, der völlige bekloppte, in immer schrillere Höhen aufsteigende Refrain - Das schreit Achtziger, wie Schnurrbart, High Tops mit Neon-Schnürsenkeln, Hawaiihemd und Vokuhila es nicht besser könnten...!

In die Aufzählung gehört unbedingt auch "Hide your Heart" ( hat er zusammen mit Paul Stanley und Holy Knight verfasst ).
Kein Song repräsentiert für mich die 80er so sehr wie dieser.
Haben wohl auch einige andere erkannt, dass Ding wurde u.a. von Bonnie Tyler, Ace Frehley, Kiss, Robin Beck ( für mich die stärkste Version ) und Molly Hatchet interpretiert.
 
Taylor Swift ist zurecht der Megastar, der Sie ist. War das eine unfassbar grandiose Show! Noch nie sowas erlebt...
Meine Frau hat jetzt auf You Tube mal geschaut und das hier gefunden.

Schon beeindruckend irgendwie.
 
Wer seinen Fans eine 3,5-stündige Show bietet, macht nicht viel falsch. Das darf man auch anerkennen, wenn man kein Fan der Musik ist.
Stimmt. Taylor Swift spielt in der Zeit sogar ~40-45 Songs. Bei Transatlantic waren es in HH 2001 sieben Songs in 3:15 Stunden. Ich muss aber zugeben, dass sich weder Neal Morse noch Mike Portnoy, Roine Stolt oder Pete Trewavas umgezogen haben zwischen den Songs, sonst wären es auch 3.5 Stunden gewesen. War trotzdem geil. So geil, dass man sich 23 Jahre später noch dran erinnert.
 
Big T. hat schon was drauf, das muss man anerkennen, auch wenn die Musik gänzlich an mir vorbeirauscht. Und gerade politisch ist die Dame ein wohl nicht ganz zu unterschätzender Faktor. Glücklicherweise auf der richtigen Seite!
 
Big T. hat schon was drauf, das muss man anerkennen, auch wenn die Musik gänzlich an mir vorbeirauscht. Und gerade politisch ist die Dame ein wohl nicht ganz zu unterschätzender Faktor. Glücklicherweise auf der richtigen Seite!
So würde ich das auch unterschreiben. Auf jeden Fall ein Beispiel auch dafür, wie Musik schlicht Grenzen überwinden und verbinden kann. Die Frau hat Charisma, soviel steht außer Frage - auch, wenn sich dies auf musikalischem Wege für mich nicht transportiert, so aber schon über ihre Persönlichkeit als Solche.
 
Wer seinen Fans eine 3,5-stündige Show bietet, macht nicht viel falsch. Das darf man auch anerkennen, wenn man kein Fan der Musik ist.

Der Musiker in mir zieht ganz tief den Hut vor der Performance. Der Musikschreiber in mir kritzelt hektisch einen Notizblock nach dem anderen voll, um das Phänomen irgendwie einzuordnen. Der Bademeister in mir nickt anerkennend angesichts des formvollendeten Köppers und des vorbildlichen Tauchzugs.
 
Der Musikschreiber in mir kritzelt hektisch einen Notizblock nach dem anderen voll, um das Phänomen irgendwie einzuordnen.
Das ist auch mein großes Fragezeichen mit Taylor Swift. Ich kenne jetzt alle Alben ab der Lovers. Du hast auf jedem Album so 3-5 richtig schmissige Hits, dann noch ne gute Handvoll Songs die einfach gut sind - und der Rest ist rein auf musikalischer Ebene (sprich ist klammer hier den Inhalt der Lyrics als solches aus, jedoch nicht die Vocal Lines als Instrument) meist komplett überflüssiger B-Seiten Schmarrn den jeder ernstzunehmende Produzent gnandelos wegstreichen würde. Ganz schlimm (leider) auf der neuen Scheibe, die mit 31 Songs so dermaßen überladen zu lang geworden ist, dafür dass du maximal 10-11 richtig gute Songs drauf hast.

An der Frau ist eine unglaublich talentierte Poetin verloren gegangen, weil textlich ist das großes Kino was sie auffährt wie man auch an vielen weiblichen Reaktionen sehen kann.
Musikalisch ist das langweilig, überflüssig bis zu Weilen wirklich gut mit Qualitätsschwankungen, die mich an Savatage erinnern.
 
Wacken - ESC - Taylor Swift…ich erkenne ein Muster! :D
Du bist da was ganz großem auf der Spur! ;)
Stimmt. Taylor Swift spielt in der Zeit sogar ~40-45 Songs. Bei Transatlantic waren es in HH 2001 sieben Songs in 3:15 Stunden. Ich muss aber zugeben, dass sich weder Neal Morse noch Mike Portnoy, Roine Stolt oder Pete Trewavas umgezogen haben zwischen den Songs, sonst wären es auch 3.5 Stunden gewesen. War trotzdem geil. So geil, dass man sich 23 Jahre später noch dran erinnert.
Jau, ist doch ne coole Sache.

Achja, aber Nein, es gab keine Umziehpausen. Das ganze ist wenn in den Intro/Outros von Songs passiert. Manchmal direkt auf der Bühne.

Der Musikschreiber in mir kritzelt hektisch einen Notizblock nach dem anderen voll, um das Phänomen irgendwie einzuordnen.
Das könnte ich tatsächlich selber auch noch nicht ganz.
 
Musikalisch ist das langweilig, überflüssig bis zu Weilen wirklich gut mit Qualitätsschwankungen, die mich an Savatage erinnern.
Das ist nun allerdings irgendwie weit hergeholt, finde ich...die Gemeinsamkeiten sind hier in Gänze schon eher bei Null und natürlich gab es bei Savatage nur sehr selten eche Qualitätsschwankungen im Songwriting - dafür ware die Texte vielleicht nicht so packend und poetisch. Ergo: Stilistik anders, Texte anders gelagert, Musik völlig unvergleichbar....wenn Du poetische Texte heranziehst, dann wäre ein Vergleich mit Rush vielleicht passender....
 
Muss auch für den Ticketpreis drin sein.
Die Tickets wären ohne Schwimmbad unter der Bühne ggf. 1-5 EUR günstiger geworden. Und ganz ohne Show, ist es dann nur noch die Hälfte. Spektakel kostet halt Geld. Letztendlich kannst du froh sein, dass wir hier nicht wie in den Staaten "dynamic pricing" haben und so ein Ticket für 150-400 EUR und nicht für bis zu $5000 zu haben ist, wie es zuletzt beim Boss der Fall war.
 
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