Musikalische Erkenntnis des Tages

Manchmal gibt es so Kleinigkeiten die einem wieder bewusst machen was zeitlose Musik ist. Ich sitze hier gerade vor der Aufzeichnung des Rockpalast Diamond Head gigs 2018 und bin beim Abschlußsong "Am I Evil" angekommen.

Ich gehöre ja schon zu der Altersgruppe die den Song eigentlich erst durch die Metallica Coverversion kennengelernt hat, und das "Originalalbum", also die Woolfe Records Version, von Diamond Head auch erst nach der Metallicaversion erstanden hat. Aber dann schaust du bei so einem Gig auf die Bühne, und der Sänger den du da siehst, und der seinen Job auch gut macht, war zum Zeitpunkt als der Song original released worden ist vermutlich noch nicht einmal geboren, und kennt ihn genau wie ich eventuell auch eher vom Metallica Cover. Ähnliches vermute ich beim aktuellen Bassisten der Band, Drummer und der zweite Gitarrist sind wohl schon etwsa älter, und eigentlich auch bei mindestens der Hälfte des Publikums das gerade vor der Bühne rumbangt und/oder die Hände in die Höhe reisst.

Zeitlose Musik kann schon was tolles sein.
 
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Und beim schauen des Armored Saint Gigs (Same year/ same place) fällt mir gerade wieder auf dass John Bush einer der Sänger der Kategorie "wird wie guter Wein mit den Jahren besser" ist!

Während ich live aber auch auf Platte früher ab und an mal das Gefühlt hatte der Mann ginge zu sehr an seine Grenzen, was er in der Jugend vermutlich auch in der Tat ab und an mal getan hat, finde ich dass der heute seine Stimme bewundernswert unter Kontrolle hat. In einer Art wie es bei eigentlich fast keinem anderen Vokalisten in seinem Alter der Fall ist. Ich wünschte mir Carl Albert würde noch leben und man könnte heute mal seinen Gesang mit früher vergleichen.
 
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Seit der gestrigen Ankündigung des nächsten KIT Headliners läuft hier nach langer Zeit endlich mal wieder die Solitude Aeternus Diskographie rauf und runter. Heute Morgen hatte ich z. B. während meines 2stündigen Fußmarsches durch die Natur u.a. die "Alone" im Player, und boaah, die mächtigen Riffs und die majestätischen Refrains entfalteten hier eine Wucht wie noch nie. Bin echt geplättet.
Danke KIT für's Wiederentdecken. Wird hier sicherlich noch ein paar Tage so weitergehen.
 
Und beim schauen des Armored Saint Gigs (Same year/ same place) fällt mir gerade wieder auf dass John Bush einer der Sänger der Kategorie "wird wie guter Wein mit den Jahren besser" ist!

Während ich live aber auch auf Platte früher ab und an mal das Gefühlt hatte der Mann ginge zu sehr an seine Grenzen, was er in der Jugend vermutlich auch in der Tat ab und an mal getan hat, finde ich dass der heute seine Stimme bewundernswert unter Kontrolle hat. In einer Art wie es bei eigentlich fast keinem anderen Vokalisten in seinem Alter der Fall ist. Ich wünschte mir Carl Albert würde noch leben und man könnte heute mal seinen Gesang mit früher vergleichen.
Oja....Carl Albert war schon ein herber Verlust!!!!:hmmja:
 
"In Flames" von Kruiz kriegt mich absolut jedes Mal wenn ich es höre, und speziell diese Liveversion find ich Bombe!



Sowas nennt man wohl mut Fug und Recht POWERTRIO!


Irgendwie erinnert mich der Song auch ziemlich an gute RAGE.
 
Ich glaube RAM mausern sich zu meiner Lieblings Metalband des neuen Jahrtausends. Ich mochte ja schon Lightbringer und Svbversvm, aber die anderen Platten gefallen mir so langsam immer besser. Hab grade echt Bock auf deren Kram gerade.:verehr:
 
Bemerkenswert, wieviele Klassiker Free in der kurzen Zeit ihrer Existenz ( 1968-1972 ) veröffentlicht haben.
"Fire and Water", Highway", "Heartbreaker" oder das fantastische "Live" ( von den übrigen Alben gar nicht erst zu sprechen ).
In Sachen Bluesrock der damaligen Epoche für mich unschlagbar.

Kossoffs minimalistsiches Gitarrenspiel gepaart mit den unverkennbaren Vocals von Paul Rodgers waren einfach eine grandiose Mischung.
Nur schade, dass die Band in der breiten Öffentlichkeit fast immer nur mit einem ihrer schwächsten Songs ( "All Right Now" ) assoziiert wird.
 
Pride of Lions ist für mich mit das beste aus dem, ich nenns mal "Schmalz AOR" Topf
die beiden Stimmen ergänzen sich perfekt , die Songs oft gerne mal an der Grenze zum Oberkitsch, aber qualitativ so gut dass es schon klar geht
 
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