GrafZahl666
Deaf Dealer
Da drüben über ihn geschrieben wurde und eine auch hier aktive Userin (
) darauf geantwortet hat...ein Thread zu einem der größten Künstler der Musikwelt aller Zeiten. Zu etwas mehr Ruhm und Ehre erst deutlich nach seinem Tod gekommen. Seine erste Tour war auch seine letzte. Er hat es nicht ertragen, dass die Leute seiner Musik nicht zugehört und dabei geredet haben.
Leider momentan keine Zeit, deshalb nur relativ kurz, was man haben muss:
Five leaves left 11/10 (von 1969, MAGISCH)
Bryter later 9/10 (schwächstes Album da 2-3 schwächere Songs wie Poor boy, trotzdem klasse und mit Übersongs)
Pink Moon 11/10 (bewusst spartanisch nach dem für seine Verhältnisse ausufernden Vorgänger, MAGISCH)
Das waren seine regulären Alben. Mehr gibt es nicht. Posthum erschienen noch zwei extrem hochwertige Compilations.
Made to love magic 10/10 (klingt wie ein vollständiges Album, göttlich)
Family Tree 10/10 (Session mit seiner Mutter und mehr, göttlich, mit teilweiser wunderschöner Live-LoFi-Atmosphäre)
Dazu erschien dann noch deutlich später ein Album mit Musik seiner Mutter, die genauso so gigantisch und magisch ist. Nick ist darauf nicht zu hören. Ihr Instrument ist das Klavier, im Gegensatz zu Nick, bei dem die Gitarre die Basis ist.
Molly Drake 11/10 (schöner und magischer kann Musik nicht sein)
Ich bin beeindruckt von diesem Forum und seinen Teilnehmern. Wer etwas von ihm kennt und es sehr gerne mag, der muss sich diese Sachen besorgen und sich noch mehr reinhören. Wer noch nichts kennt, sollte sich ranwagen und alles nach und nach besorgen und hören. Es gibt viel gute und sehr gute Musik, aber diese Musik ist noch mal was ganz besonderes.
Ach ja, im großen und ganzen macht er Folk und Singer-/Songwriter-Musik, fast immer sehr ruhig und dezent/minimalistisch. Ab und zu gibt es mal Schlenker in Richtung Rock, Pop, Blues, Soul/Gospel (zum Glück sehr, sehr selten wie in Poor boy, ist dann nicht ganz so toll finde ich, aber kommt quasi kaum vor) und noch ein paar Stile mehr. Bei 85-90% seiner Lieder hört man nur ihn und seine Gitarre. Mehr braucht es auch nicht.
Anspieltipp: Da könnte ich zig nennen. Ich nehme mal einen Song von Made to love magic...man kann sich alles blind anhören, man macht nie was falsch. Ein einzigartiges Werk. "Clothes of sand"
www.youtube.com
Und eine sehr schöne Doku um etwas über ihn zu erfahren. Leider starb er sehr früh, möglicherweise war es Suizid, ist aber nicht geklärt. Es kann auch ein Unfall gewesen sein. Für mich einer der Allergrößten, wenn nicht der Größte. Wie kann man (nicht immer, aber oft) nur mit Gesang und Gitarre so eine einnehmende Musik erzeugen? Bin übrigens durch Renske von Katatonia auf ihn aufmerksam geworden, der mir auch Red House Painters, eine meiner absoluten Lieblingsbands, näher gebracht hat (musikalisch noch nicht mal so weit weg von Nick Drake). Doku "A skin too few"/48 Minuten
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Leider momentan keine Zeit, deshalb nur relativ kurz, was man haben muss:
Five leaves left 11/10 (von 1969, MAGISCH)
Bryter later 9/10 (schwächstes Album da 2-3 schwächere Songs wie Poor boy, trotzdem klasse und mit Übersongs)
Pink Moon 11/10 (bewusst spartanisch nach dem für seine Verhältnisse ausufernden Vorgänger, MAGISCH)
Das waren seine regulären Alben. Mehr gibt es nicht. Posthum erschienen noch zwei extrem hochwertige Compilations.
Made to love magic 10/10 (klingt wie ein vollständiges Album, göttlich)
Family Tree 10/10 (Session mit seiner Mutter und mehr, göttlich, mit teilweiser wunderschöner Live-LoFi-Atmosphäre)
Dazu erschien dann noch deutlich später ein Album mit Musik seiner Mutter, die genauso so gigantisch und magisch ist. Nick ist darauf nicht zu hören. Ihr Instrument ist das Klavier, im Gegensatz zu Nick, bei dem die Gitarre die Basis ist.
Molly Drake 11/10 (schöner und magischer kann Musik nicht sein)
Ich bin beeindruckt von diesem Forum und seinen Teilnehmern. Wer etwas von ihm kennt und es sehr gerne mag, der muss sich diese Sachen besorgen und sich noch mehr reinhören. Wer noch nichts kennt, sollte sich ranwagen und alles nach und nach besorgen und hören. Es gibt viel gute und sehr gute Musik, aber diese Musik ist noch mal was ganz besonderes.
Ach ja, im großen und ganzen macht er Folk und Singer-/Songwriter-Musik, fast immer sehr ruhig und dezent/minimalistisch. Ab und zu gibt es mal Schlenker in Richtung Rock, Pop, Blues, Soul/Gospel (zum Glück sehr, sehr selten wie in Poor boy, ist dann nicht ganz so toll finde ich, aber kommt quasi kaum vor) und noch ein paar Stile mehr. Bei 85-90% seiner Lieder hört man nur ihn und seine Gitarre. Mehr braucht es auch nicht.
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Und eine sehr schöne Doku um etwas über ihn zu erfahren. Leider starb er sehr früh, möglicherweise war es Suizid, ist aber nicht geklärt. Es kann auch ein Unfall gewesen sein. Für mich einer der Allergrößten, wenn nicht der Größte. Wie kann man (nicht immer, aber oft) nur mit Gesang und Gitarre so eine einnehmende Musik erzeugen? Bin übrigens durch Renske von Katatonia auf ihn aufmerksam geworden, der mir auch Red House Painters, eine meiner absoluten Lieblingsbands, näher gebracht hat (musikalisch noch nicht mal so weit weg von Nick Drake). Doku "A skin too few"/48 Minuten
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