Non-Metal-Jahresrückblick 2018

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Nach ewig langem Den-Halben-Thread-Durchhören und Bilanz-Ziehen bin ich dann auch mal so weit :D:

1. Idles – Joy As An Act Of Resistance:

Dazu hab ich an anderer Stelle ja schon genug gesagt. Meine unangefochtene Nummer 1 dieses Jahr.

2. Lebanon Hanover – Let Them Be Alien:
Ich bin weit davon entfernt das Album zu jedem Zeitpunkt hören zu können (anders als Idles), aber in manchen Momenten ist es einfach das Beste, das es gibt. Lebanon Hanover spielen feinsten Darkwave mit Post-Punk und Gothic-Elementen. Der Bass führt wie sich das gehört alles an, dazu gibt’s Gitarren und/oder elektronische Spielereien. Alles in allem nicht wirklich etwas Neues, aber das Album ist einfach so schön drüber und lässt kaum ein Klischee aus. Das fängt bei den monotonen, vor Apathie und Depression nur so triefenden Gesangsperformances an (vor allem die ultratiefen Vocals des Typen killen mich jedes Mal), und hört mit den kruden deutsch-englischen Lyrics auf (ich sag nur „). Insgesamt hat das Album eine völlig verwirrende Wirkung auf mich. Zum Einen bin ich mir nie sicher, ob die das tatsächlich Ernst meinen, oder ob da nicht doch eine große Portion Ironie mitschwingt. Und zum Anderen weiß ich nicht, ob ich selbst das Ganze jetzt eigentlich noch ironisch abfeiere, oder ob ich das jetzt tatsächlich gut finde. So oder so, das Album ist dieses Jahr so oft in meinem Player gelandet, dass alles andere als Platz 2 reiner Selbstbetrug wäre.

3. Shame – Songs of Praise:
Indie-Rock mit ordentlichem Post-Punk-Einschlag. Parallelen zu Idles ergeben sich vor allem durch die lyrische Qualität und die Grundstimmung (mal wütend, mal amüsiert, mal bissig, aber nie auswegslos und irgendwie unverschämt weise) , musikalisch lassen sich die beiden, finde ich, nicht wirklich vergleichen. Wie auch immer, Shame ist hier jedenfalls auch ein wahnsinnig tolles Album gelungen. Besonders angetan haben es mir diese jugendliche Frische, die beinahe singenden, tanzbaren Gitarrenmelodien („One Rizla“) und der originelle Wechsel aus ruhigen, rhythmisch gesprochenen Passagen und darauf folgenden emotionalen Ausbrüchen („The Lick“). Für ein Debüt wirklich erstaunlich viele Hits (allein die ersten 4 Songs, sowie „Friction“)und erstaunlich wenige Reinfälle (nämlich keine). Man darf gespannt sein, was da noch kommt.

4. Maggot Heart – Dusk To Dusk:
Ich hoffe das Album darf in diesen Thread. Es gibt zwar Metal-Anleihen, aber alles in allem würde ich Maggot Heart doch eher irgendwo in der Schnittstelle zwischen (Post) Punk, Garage Rock und dreckigem Rock verorten. Ist ja auch egal, gut ist das Album so oder so. Das fängt schon mit dem wirklich tollem Sound der Scheibe an, der den Dreck und diese unterkühlte, ruppige Ausstrahlung perfekt einfängt. Überhaupt liebe ich diese völlig rotzige, leicht herablassende, aber auch irgendwie melancholische Attitüde, mit der Linnéa singt und Gitarre spielt. Ich hätte zuvor ja nicht gedacht, dass es so etwas wie eine urbane Atmosphäre gibt, aber wenn die jemand vermittelt, dann wohl Maggot Heart auf ihrem Debüt. Anspieltipps: „Medication“, „Dusk To Dusk“, „Strange Women“

5. Crippled Black Phoenix – Great Escape:
Crippled Black Phoenix brillieren hier mal wieder mit ihrer einzigartigen Mischung aus schwermütigem Post Rock, Art Rock und Pink Floyd. Vor allem „To You I Give“ ist sooo schööön. Der Song ist, finde ich, das Beste, was sie seit der „I, Viligante“ veröffentlicht haben und haut mich jedes Mal so von den Socken, dass ich das restliche Album schon gar nicht mehr schlecht finden kann. Das haben sie schon taktisch klug gemacht, denn dadurch bin ich immer gewillt über den Mittelteil des Albums hinwegzusehen, der sich in meinen Augen teilweise etwas zu sehr in ambientartigen Klanglandschaften und Soundspielereien verliert. Macht aber letztlich nichts, denn auch da sind tolle Momente dabei („Madman“, „Nebulas“) und das Ende mit dem zweiteiligen Titeltrack ist eh wieder richtig stark.

6. Tropical Fuck Storm – A Laughing Death in Meatspace:
Selten hat ein Bandname, die stilistische Ausrichtung so gut umschrieben. Was für ein schräger Mix aus Psychedelic, Garage, Surf, Noise, Blues und Art Rock. Absolut unkonventionell, tolle Gitarrensound, intelligente Texte, stürmisch, unberechenbar, aberwitzig. Dazu gibt’s eine originelle Mischung aus zentralem männlichem, oft eher gesprochenem Gesang (hat was von frühem Nick Cave) und einer Frauenstimme, die meist wie einem Dialog antwortet. Ist genauso merkwürdig, wie es klingt. Allerdings ist das Album wirklich erstaunlich eingängig. Man höre einfach die ersten drei Songs, ich denke, dann weiß man schon, ob die Band einem etwas gibt, oder nicht.
Danke jedenfalls @Tiz für die Erwähnung hier im Thread, sonst wäre ich da wohl nicht drauf gestoßen.

7. Denzel Curry - TABOO | TA13OO:
Hier gebührt mein Dank wiederum @Axe To Fall , ohne dessen konstantes Abfeiern des Albums, ich hier wohl gar nicht erst reingehört hätte. Ich bin jetzt kein dogmatischer Anti-Hip-Hop-Hörer, aber vor allem an neueren Sachen gefällt mir nun mal relativ wenig und wenn ich dann auch noch Cloud/Trap Rap lese, bin ich eigentlich schon so gut wie raus. Ist jetzt auch nicht so, als wär ich vor Begeisterung in die Luft gegangen, als ich das Album zum ersten Mal gehört habe. Manches fand ich gut, vieles so naja. Aber aus irgendwelchen Gründen hatte ich dann doch immer öfter Lust auf das Album und es kristallisierten sich mit der Zeit so einige tolle Songs und großartige Momente heraus. Mein persönlicher Köder war wohl „Clout Cobain“, der mich eigentlich sofort überzeugt hatte (liegt vermutllich an meinem jugendlichen Kurt Cobain-Wahn). Insgesamt gefallen mir die nachdenklichen Stücke nach wie vor besser, unter anderem weil da seine lyrischen Qualitäten mehr zur Geltung kommen (etwa in dem (anti-)politischen „Sirens“ oder in „Taboo“ über sexuellen Missbrauch). Mittlerweile hab ich aber auch meinen Spaß an Songs wie „Sumo“ oder „Switch It Up“, wenngleich ich diese Sich-Selbst-Abfeiern-Songs im Hip Hop wohl nie so wirklich verstehen werde.
 
So, das waren jetzt die Besten der Besten. Es folgen die Plätze 8-15, die allesamt Top 10 Potential haben. Dieses Mal mit eher loser Reihenfolge und mit dem Vorsatz mich etwas kürzer zu fassen:

8. Daughters – You Won't Get What You Want:
Wurde hier ja schon viel gelobt, da kann ich mich nur anschließen. Das Album wächst und wächst und wühlt mich jedes Mal wieder auf mit seiner extrem manischen, intensiven und klaustrophobischen Stimmung. Macht nicht unbedingt Spaß das zu hören, aber es verfehlt seine Wirkung nie und die Songs können noch dazu auch einiges.

9. Parquet Courts – Wide Awake:
Ich war zunächst etwas enttäsucht, weil ich aus irgendwelchen Gründen dachte, Parquet Courts gehen in die Idles/Shame-Richtung. Als ich das Album dann aber ohne entsprechende Erwartungen gehört habe, hat es mich dann aber doch überzeugt, und wie. Schön experimentelle, teilweise funkige Mischung aus Art Punk und Indie/Garage Rock mit tollen Anklängen an die 60er und 70er Jahre. Ich weiß nicht warum, aber das ist mein diesjähriges Weihnachtsalbum.

10. Anna von Hausswolff – Dead Magic:
Ich muss es nochmal mit den Vorgängern versuchen, die haben bisher nie so ganz gezündet. Das Album hingegen hat mich unerwarteterweise überzeugt. Liegt wohl vor allem an ihrer überirdischen Gesangsleistung, man höre nur mal „The Mysterious Vanishing Of Electra“, in dem sie teilweise in Diamanda Galas'sche Sphären vordringt.

11. Lemur – Die Herrschaft der Kakerlaken (EP):
Danke für die Erwähnung @Lifelover . Das ist die Art von Deutschrap, die ich mir anhören kann und will (mit JDH hab ich's auch versucht, aber das will nicht so wirklich klappen). Kritische, zynische Texte, düstere Endzeitstimmung und dazu diese (gewöhnungsbedürftige, aber coole) nasale nölige Stimme und die gesummten Backgroundchöre. Vor allem der erste Song „Alles hat ein Lied verdient“ hat es mir angetan.

12. The Dead Brothers – Angst:
Wieder eine Entdeckung aus diesem Thread, dieses Mal danke ich @ProfessorHastig . Bei deiner Beschreibung hatte mich das Album eigentlich schon. Ich meine, Chanson, Blues, Walzer, Balkan-Folk - das ist genau der Scheiß auf den ich Bock hab. Vielleicht fehlen ein bisschen die Knaller, aber das ist schon wirklich herrlich kauzige Musik,die stimmungstechnisch schön zwischen Jahrmarkt und morbiden Mord-/Begräbnisszenarien à la Nick Cave changiert.

13. Wolvennest – Void:
Auch so ein Album, bei dem ich nicht weiß, ob es hier willkommen ist, da die Gitarrenteppiche schon eher im Black Metal zu verorten sind. Aber die beschränken sich meist eher auf ein Hintergrundrauschen, während sich im Vordergrund nicht-metallische, spannendere Dinge abspielen, die grob als psychedelischer doomiger Krautrock mit englischen und französischen, weiblichen und männlichen Gesang umschreiben lassen. Das Album ist zwar relativ lang, aber in meinen Augen nie langatmig, schafft es es doch eine enorme hypnotisierende Sogwirkung zu entfalten. Anspieltipp: „Ritual Lovers“ (der Hit) und „The Gates“

14. Henrik Palm – Many Days:
Wahrscheinlich das einzige Album in meiner Liste, das hier noch nicht erwähnt wurde. Es handelt sich um das erste Soloalbum des Gittaristen Henrik Palm (ex-In Solitude, ex-Ghost). Erinnert auch teilweise an In Solitude, insgesamt handelt es sich aber um eine sehr eigenständige Mischung aus (Post) Punk, Prog, Acid und Garage Rock der 70er. Erinnert mich teilweise etwas an Maggot Heart, ist aber introvertierter, experimenteller und weniger auf den Punkt. So gibt es zum Beispiel einen instrumentalen Song mit schönem Led Zeppelin-Vibe, während anderswo etwa ein Saxophon oder eine Sängerin zum Einsatz kommt. Anspieltipp: „Dogs“

15. Amen 81 – Attack Of The Chemtrails:
Dieses Mal danke @Nystagmus . Wenn schon Deutschpunk, dann bitte so. Mit einer ordentlichen Prise Crust und Hardcore, politisch, auf die Fresse, kurz und schmerzlos, lediglich unterbrochen von ein paar Sprachsamples.. Diese hohe, hysterische, heliumartige Stimme ist gewöhnungsbedürftig, passt für mich aber letztlich sehr gut.



Und jetzt noch die Plätze 15-25 im Schnelldurchlauf und noch loserer Reihenfolge:


16. MeWithoutYou – [Untitled]:
Interessante Mischung aus Post-Hardcore und Indie Rock. In der Mitte des Albums, lassen sie etwas nach, aber Anfang und Ende finde ich sehr stark

17. Gunship – Dark All Day:
Abwechslungsreiches Synthwave-Album mit verschiedenen Sängern und Sängerinnen. Das Album ist zwar etwas zu lang und in der zweiten Hälfte geht ihm ein bisschen der Saft aus, aber dafür entschädigen Songs wie „Dark All Day“ oder „Rise The Midnight Girl“.

18. Emma Ruth Rundle – On Dark Horses:
So ganz überzeugen wird sie mich wohl nie, aber ich finde das Album löst sich wegen der etwas positiveren Stimmung etwas von Chelsea Wolfe und Konsorten. Außerdem sind die Songs insgesamt auf einem höheren Niveau, auch wenn mir ein paar Hits fehlen.

19. Colter Wall – Songs Of The Plains:
Ich bin ja wahrlich kein großer Country-Kenner, aber das Album läuft mir einfach gut rein. Die Stimme ist schön tief und es ist einfach herrlich anachronistisch mit seinem Western-/Prärie-Vibe.

20. Hop Along – Bark Your Head Off, Dog:
Wunderschönes warmes, positives Album zwischen Folk, Indie und Acoustic. Im Zentrum steht der tolle, vielseitige, glasklare und irgenwie expressionistische Gesang von Frances Quinlan. (Erinnert mich immer aufgrund der quirligen Art immer an diese Ukulelespielerin aus Scrubs)

21. Pusha T – Daytona:
Wieder Hip Hop, produziert von Kayne West. Textlich meilenweit von der Qualität Denzel Currys entfernt, aber es macht Spaß, ist schön kurz, und die Jazz/Blues/Funk/Soul-Samples sind cool.

22. Current 93 – The Light Is Leaving Us All:
Kling eigentlich wie immer. Mir ist das Album etwas zu lieblich, ich hätte da gerne noch mehr Dunkelheit und Wahnsinn. Aber ich liebe nun einmal Tibets Stimme.

23. Rome – Hall Of Thatch:
Der Neofolk-Anteil ist finde ich nicht mehr so groß, stattdessen gibt es viele fernöstliche und religiöse Elementeg. Der Gesang geht eher in die Richtung von Großmeistern wie Leonard Cohen oder Nick Cave. Ruhig, schwermütig, relativ sperrig, lohnt sich aber.

24. Car Seat Headrest – Twin Fantasy:
LoFi Indie Rock. Ich mag die gebrochene, verzweifelte, aber doch kräftige Stimme, sowie die Laut/Leise-Dynamiken. Ansonsten fehlt mir etwas die Abwechslung.

25. All Traps On Earth – A Drop Of Light:
Retro Progressive Rock mit Jazz-Elementen im Stil von King Crimson und, bezüglich der Filmmusik-Einflüsse, Goblin. Teilweise orchestral (Bläser, Streicher, Flöten, Opernsängerin), teilweise ruhig, immer düster.
 
14. Henrik Palm – Many Days:
Wahrscheinlich das einzige Album in meiner Liste, das hier noch nicht erwähnt wurde. Es handelt sich um das erste Soloalbum des Gittaristen Henrik Palm (ex-In Solitude, ex-Ghost). Erinnert auch teilweise an In Solitude, insgesamt handelt es sich aber um eine sehr eigenständige Mischung aus (Post) Punk, Prog, Acid und Garage Rock der 70er. Erinnert mich teilweise etwas an Maggot Heart, ist aber introvertierter, experimenteller und weniger auf den Punkt. So gibt es zum Beispiel einen instrumentalen Song mit schönem Led Zeppelin-Vibe, während anderswo etwa ein Saxophon oder eine Sängerin zum Einsatz kommt. Anspieltipp: „Dogs“
Ist von 2017. :D Aber Klugscheisserei mal beiseite, das Ding ist fantastisch und gut, dass du darauf nochmal hinweist. Lief ja hier (trotz Fenriz-Huldigung) ja ziemlich unter dem Radar, vielleicht hätte ich es auch mal etwas konsequenter abfeiern können. Ansonsten war's live auch ganz fantastisch und die Maggot-Heart-Parallele sehe ich ebenso. :)
 
So, dann versuche ich mich auch mal an so einer Liste, auch wenn ich nicht unbedingt zu theoretischen Wortausbrüchen neige, sondern eher ein Freund der Emotion bin. Ich beschränke mich mal auf 6 Alben.

1. Idles - Joy as an act of Resistence

Über die Scheibe wurde ja schon genug geschrieben. Das Debut-Album war schon der mich im Sturm erobernde Hammer und Album #2 konnte alle Erwartungen locker übertreffen. Hab letztens mit einer Freundin überlegt, welche Alben man immer höre könnte und da war JaaaoR sehr weit vorne bei mir :) Die richtige Band zur richtigen Zeit!

2. Lebanon Hanover - Let them be Alien

Wunderschöne, sich nicht zu ernst nehmende Melancholie mit einem Augenzwinkern. Auch die Vorgängeralben höre ich sehr häufig, das hier hat sich wunderbar eingereiht und mich durch nicht sonderlich leichte Zeiten in diesem Jahr begleitet, mich dabei aber nicht runtergezogen, sondern eher melancholisch romantisiert und mich an schöne Dinge erinnert.

3. Hiob - Abgesänge

Mein Kneipenkörper-Philosoph-Ich fühlt sich wärmstens geborgen in den tollen Beats und Texten, rhethorisch bzw. lyrisch für mich im deutschen Rap auf dem Siegertreppchen und irgendwie bläst der Herr alle Zweifel an meinem Lebensstil weg :D

4. Shame - Songs of Praise

Hier kann ich meine Goutierung nur schwer beschreiben, Musik und Energie passen momentan perfekt.

5. Pöbel MC/Milli Dance - Soli-Inkasso

Assige Pöbelscheibe mit politischer Kante, beste Scheibe um sich mit Feuerwasser wegzusprengen! Flow, Beats und Texte ziehen mir schon automatisch die Adidas-Trainingsjacke an und drücken mir das Hansa in die Hand.

6. Laudare - d.é.o.m.é

Spontanfindung durch diesen Thread, hab ich mir noch keine Gedanken zu gemacht, aber emotional passt das!

Auf Platz 6 könnte auch die Seperation Anxiety von Cassus stehen. Als ich die Seperation Anxiety hatte, war die LP für mich da <3
 
Uiuiuiui viel Nonmetal hab ich mir '18 nicht neu gegeben, aber Mal schauen. Aus dem Bauch und ohne Rangfolge:

Unmaker: Firmament
Wenn ein paar Punks mit einigen Metalheads eine Death-Rock-Platte veröffentlichen kommt sowas dabei raus. Da gibt es ein rumpeliges Ur-Christian-Death-Grundgesrüst mit Bauhaus Bass- und Gitarrenspiel und The-Cure-Melodie-Drama-Gespür. Das ganze Death-Rock-Revival ist heute ziemlich totegedudelt und in der bloßen Beschreibung des Klangs kommen Unmaker wenig innovativ dabei weg, denn im Prinzip war das die Beschreibung aller Death-Rock-Revival-Kombos seit Scarlets Remains und Cinema Strange, wobei der Gesang von Unmaker mehr auf Rozz Williams' als Andi Sexgangs Spuren wandelt. Und das Abtun als eine Band von vielen wird der Veröffentlichung nicht wirklich gerecht. Immerhin liegt das Songwriting eben doch auch in einem Metal-Fahrwasser, auch wenn die Songs dann nicht nach Metal klingen. Die frühen bis mittleren Killing Joke sind hier als Referenz anzuführen. Im Post-Punk/Gothic-Rock ist Firmament damit das Album, dass mir 2018 am besten gefallen hat. Songs wie Children of the Cloud klingen da irgendwo zwischen Southern Death Cult und Killing Joke und dabei weder geklaut noch aufgesetzt, das soll Unmaker, in diesem doch reichlich ausgelutscht wirkendem Genre erst Mal einer nachmachen.

A Slice of Life: Restless
Ähnliche Baustelle wie Unmaker, aber 80er-affiner. Rozz Williams, Peter Murphy, David Bowie prägten den Gesang. 80er-Wave-Pop-Rock wie The Mission, The Cult, The Cure, Siouxsie ans the Banshees und Peter Murphy standen der Musik Pate. Das Ganze ist anständig geschrieben und gut gespielt, aber kann jetzt nicht mit aktuellen Vergleichsgrößen wie Soror Dolorosa mithalten. Dabei fällt mir auf, dass
Ascetic und she past away Mal was neues machen könnten.

Molly Nilsson: 20/20
Nilsson bleibt ihrem Konzept treu. Dudelige 80er-Soundtrack Synths mit Popappeal und dazu ihr verträumt-melancholischer Singer-Songwriter-Gesang. 20/20 ist weder die beste noch die schlechteste von Nilsson. Mir fehlen ein wenig die richtig packenden Nummern, die ich sonst immer bei ihr habe. So eine Übernummer wie I hope you die oder I'm still wearing his jacket fehlt, aber 20/20 ist dennoch wunderbar positiv-melancholischer Wave.

Tearful Moon: Evocation
Ein Dark-Wave-Konzeptalbum über den Geist eines ungeborenen Kindes von einem atypischen Electro-Wave-Duo mit früh-90er-Oberdüsteren und endlos triefendem Dark Wave. Das hat gewiss ein kräftiges Augenzwinkern und erinnerte mich früh an das Album Schwarze Messe von Untoten und etwas an ein paar NDT-Klassiker. Highlight des Albums ist der featuring-Track mit This Cold Night Run Away, Simon. Aber sonst ist das eben ein klischeebeladener Batzen Düster-Musik die sichs heute kaum noch wer traut zu machen. Eben auch weil es sich 2018(!) irgendwo der Lächerlichkeit preisgibt derart tief in Weltschmerz zu sinken. Andererseits nimmt sich das Duo eben nicht so absolut ernst damit.


Im Dark-Jazz gab es bei mir neues von:
  • Neon Dread
  • E.E. Engström & The Twin Street Tree Trunk Love Ensemble
  • Lowering
Ist alles träges Gedudel. E.E. Engström war schon Mal besser. Von Lowering war besonders Brooklyn spannend wird aber punktuell etwas kitschig. Die EP von Neon Dread Wire Cross war da die beste Veröffentlichung, jedoch auch keine die wirklich mit Namen wie Povarovo, Dale Cooper Quartett & the Dictaphones, Mount Fuji oder Bohren mithalten kann. E.E. Engström konnte das Mal (Loving Fog Fiends), das '18er Small Town Curse kann man gut zu Cocktailpartys laufen lassen, mehr ist da aber leider nicht.

Edit:
Ach ja Lebanon Hanover und Preoccupation hab ich auch ... Evtl später mehr dazu.
 
Second Still: Equals (EP)
Objektiv wohl das beste im Post-Punk/Dark Wave was ich im letzten Jahr vom letzten Jahr gehört habe. Joy-Division-Basslinien, programmiertes Drumming, ein paar sphärische Synths, etwas Cure-Gitarre und in den Hintergrund geschobener leicht hallender Gesang mit markanten Akzent. Das ist schon ziemlich stark.

Nürnberg: Skryvaj
Eigentlich nicht groß der Rede wert. Früher Goth-Punk in der Landessprache der weißrussischen Band vorgetragen. Nicht schlecht, aber so ist auch ohne großen Nennwert.

Preoccupation: New Material
Ja Espionage ist ein verdammt genialer Opener, leider ergeht sich das Album Danach zunehmend in Mittelmäßigkeiten. Kein total mieses Album, aber die Erwartungen die Espionage schürt kann danach keine Nummer erfüllen, stattdessen bekommt man öfter vor sich dahinplätschernde Post-Punk-Musik.
 
Lebanon Hanover - Let Them Be Alien
Sehr schoener Text! Mir gehts beim Hoeren der Platte aehnlich und ich werde tlw fast verwirrt, wenn die aus jeder Pore der Musik rieselnde minimalistische Trostlosigkeit dann mit overload agierenden Vocals und abstrusen Texten konterkariert wird. Man ist sich halt nie sicher, ob oder wie ernst das Ganze gerade ist :D
 
Sehr schoener Text! Mir gehts beim Hoeren der Platte aehnlich und ich werde tlw fast verwirrt, wenn die aus jeder Pore der Musik rieselnde minimalistische Trostlosigkeit dann mit overload agierenden Vocals und abstrusen Texten konterkariert wird. Man ist sich halt nie sicher, ob oder wie ernst das Ganze gerade ist :D
Ok, dann bin ich da schon mal nicht der einzige. Ich kannte die vorher nicht und habe mir diese Frage beim Hören permanent gestellt.
 
Ok, dann bin ich da schon mal nicht der einzige. Ich kannte die vorher nicht und habe mir diese Frage beim Hören permanent gestellt.

Lebanon Hanover: Let them be Alien
Die Gruppe pflegt dies selbstironische 80er-Trash-Minimalismus-Weltschmerz-Nihilismus-Ding schon eine ganze Weile. Das beste Album von Lebanon Hanover ist Tomb for Two. Das war damals eine kleine Revolution im Dark Wave, kam aber irgendwo zwischen She Past Away, Linea Aspera, Molly Nilsson, Prayers etc. in einer Phase in welcher das Dark- und Electro-Wave-Genre plötzlich unerwartet neuen Schwung aufnahm. Let them be Alien ist zwar ein gutes Album, aber das erste von Lebanon Hanover bei dem sich einige Füller in der Mitte eingeschlichen haben. Und die Qualität des Duos ist immer noch hoch, aber es wirkte mit diesem Konzept vor ein paar Jahren noch frischer. Bester Song: True Romantic

Edit: noch was schreiben werde ich wohl zu Bruce Lamont und zu Mirrors for psychic Warfare.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bruce Lamont: Broken Limbs Excite No Pitty
Die Amis rund um Neurosis und Kooperationspartner haben ja gefühlt seit Dekaden eine eigene Variante des Apocalyptic Folks geprägt. Countrylastig mit Nick-Cave-Huldigungen aber dennoch reichlich Post-Punk/Post-Industrial Gezirpe. Broken Limbs Excite No Pitty nimmt sich da nicht groß raus. Lamont der mit Yakuza, Corrections House, Bloodiest und unzähligen Gastbeteiligungen fest im US-Metalzirkus steckt erschafft auf seinem zweiten Album einen Klangteppich nach dem anderen. Wabernd und dröhnend manchmal gen Bohren, manchmal gen Di6 und manchmal gen Badalamenti-Lynch-Soundtrack schwebt die Musik vor der Lamont verhallend raunt und mit dem Saxophon immer wieder Dissonanzen setzt vor und zurück. Atmosphäre ist das große Wort des Albums. Eine tiefe, schwebend elegische Atmosphäre. Wenn man Broken Limbs Excite No Pitty so hört wird deutlich welchen Anteil Lamont am Debüt von Corrections House gehabt haben muss. Das zweite war deutlich von Parkers Wax-Trax-Liebe geprägt, das erste war ebenso wie dies Album in eine dichte apokalyptische Atmosphäre getaucht. Broken Limbs Excite No Pitty ist ein zauberhaftes Kopfhörer-Rotwein-Album um den Tag abzuschließen. Es ist ein Album für Abendstunden, Kerzenlicht und Lektüre. Und da nachdem er die Apokalypse mit Excite No Pitty (Cave singt zu Bohren) einleitet und das Feuer mit 8-9-3 schürt (mit einem Badalamenti-Lynch-Finale) schürte erklingt mit Mclean unerwartet zärtlich der Neofolk sphärisch-verhallte Gesang zu sanften Gitarrenakkorden. Es folgt das Countrylastig, mich gar an Tomahawks Debüt erinnernde Goodbye Electric Sunday, es raunt und gähnt, ächtzt und keucht, die nächtliche Wildwestwüste bis sich das Saxophon bedrohlich freejazzig den Hintergrund erobert. Es folgen Neither Spare nor Dispose -ein weiteres Bohren-bis-Badalamenti-Atmosphärenstück aus Gitarrenakkorden, Soundfläche und Geraune-, The Crystal Effect -Waberne Synthsoundnebel ohne viel Struktur- und Moonlight and the Sea ein tragisch fragiler Neofolk-Rausschmeisser.
 
Non-Metal-Jahreshochlichter, habe ich auch ein paar zu bieten.

Apoptose - Die Zukunft
Das fünfte Album des Klangkünstlers würde ich als sein fragilstes bezeichnen. Mit jedem Album hört man eine deutliche Weiterentwicklung in Sachen Soundkreation.
Waren auf den Vorgängern die Einflüsse aus Folk, Industrial, Minimal, Ambient und perkussiven Elementen deutlich wahrnehmbar, zerfliessen sie hier zu einer unheimlichen,
unterschwellig bedrohlichen Einheit, wobei die Folk Elemente und die harten perkussiven Passagen verschwunden sind, was jedoch kein Makel ist.
Eines seiner Markenzeichen (Kinderstimmen), daß die intensive dystopische Atmosphäre trägt und formt ist natürlich wieder vorhanden und spiegelt für mich die Zerbrechlichkeit der Zukunft, angesichtst des Zustands der Menschheit, immer wieder in den Vordergrund.
Auch die Stimme des Kontratenors Daniel Sans und die Art und Weise wie er hier wirkt, gestalten diese Zerbrechlichkeit.
Mit dem ersten Track "Just Two Hours" wird einem der Einstieg leicht gemacht, ist aber auch ein Hammer-Song. Danach muß man etwas Zeit investieren und mit jedem Durchlauf erkennt man neue, spannende Facetten in seinem Klangkosmos und begreift worum es dem Künstler hier geht.
Treffend auf den Punkt gebracht durch eine Kinderstimme: "Wir sitzen in unseren Zimmern und draußen wird unsere Zukunft zerstört."

Ashram - Human And Divine

Ein Album aus dem Neoklassik (hauptsächlich) / Darkwave (in Spurenelementen) Bereich. Hauptsächlich Gesang, Violine und Klavier. Mag vllt. einigen zu pathetisch daherkommen, doch finden sich hier wunderschöne Melodien zu denen man einfach mal runterkommen kann. Mag ich nicht immer hören und auch nicht nebenbei, doch wenn man mal eine melancholische Ruhephase braucht / hat, bietet diese Musik einen schönen Rahmen dazu.
Auch hier gibt es wieder Songs die einem sofort ins Ohr gehen und andere, die ihre Faszination erst nach einigen Hörgängen offenbaren.
Das Video zum u.a. Song hat leider in der heutigen Zeit wieder viel zu viel Relevanz und ich deute die Musik dazu als Antithese zum dargestellten Geschehen.
https://www.youtube.com/watch?v=gO6Xb5NZzqY

Inade - The Nine Colours Of The Threshold
Nach fast 10 Jahren gibt es endlich wieder Kost der beiden Dark-Ambient Ausnahmekünstler.
Trotz der langen Zeitspanne, wirkt hier nichts, aber absolut gar nichts zu lange ausgearbeitet und damit verschlimmbessert. Im Gegenteil, sie liefern hier eines ihrer
stärksten Werke ab, das zu einer spannenden Reise abseits von Raum und Zeit einlädt.
Abgesehen von den beiden ersten Songs, die mich etwas an das Nebenprojekt Circular eines der Protagonisten erinnert, bekommt man den typischen Inade Sound, ohne
daß es wie eine Kopie ihrer selbst klingt. Wabbernde, düstere und pulsierende Klanglandschaften des Unbekannten, nicht Fassbaren. Man schwebt, hält inne, lauscht und
reist weiter ohne zu ahnen wohin, aber das ist auch egal. Man ist gefangen in der amporphen Weite der Klänge, die Bezug nehmen auf Gustav Meyrink, H.P. Lovecraft
(mal wieder H.P.L., aber warum auch nicht) und anderen aus der okkulten Ecke. Doch niemals karikieren sich Inade selbst durch zuviel Pathos oder übliches Dark-Ambient Gewummere. Ein Licht in der mehr und mehr in Gleichförmigkeit endenden Dark-Ambient Szene.
Kopfhörer auf, Augen zu und abheben.
https://www.youtube.com/watch?v=qckNM23FJ50

Pterygium - Concealing The Past
Ein Mann Projekt, der geschickt Noise, Industrial, Dark-Ambient und Power Electronics zu einem schmackhaften Ganzen vermengt.
Ist sein CD-Debut, von ein paar Tape VÖ abgesehen. Muss leider gestehen, daß ich hier den Sound höre den ich so in etwa selber machen wollte. Diese Melange aus den genannten Stilen passt. Vergleichbar vllt. mit Prurient's "Frozen Niagara Falls", doch hat hier jeder Song für mich eine tragende Grundlage aus einem der o.g. Stile,
die dann ergänzt werden. Das ergibt sicherlich kein homogenes Album, aber eine abwechslungsreiche Reise, ein Hindernissritt der Spaß macht und stets kurzweilig bleibt.
Ein gelungenes Debut, dessen einziger Kritikpunkt für mich ist, daß manche Songs einfach zu kurz sind um sich darin zu verlieren.
Hier kann und möchte ich keine Hörprobe angeben, da die Songs doch zu unterschiedlich sind. Wer sich angesprochen fühlt, möge das Orakel der Tube befragen und
sich durchhören.

Riversea - The Tide
Nun sind wir in der Schublade Prog-Rock gelandet. Man darf hier keine Innovation erwarten, was mich an diesem Album so fasziniert ist die Ruhe und Unaufgeregtheit dieses
Albums. Hier gibt es keine herausragenden Höhepunkte in den Songs und genau das fasziniert mich. Es sind wunderschöne, melodische Songs, begleitet durch einen warmen,
fragilen, leicht rauen, melancholischen Gesang mit einer für mich wunderbaren Stimmfarbe. Man geniesst die Ruhe, welche die Songs ausstrahlen, man kann einfach mal zu schönen Melodien abschalten und sich treiben lassen. Es ist eine homogen Einheit von Anfang bis Ende, ohne Wellen. Hier wird nichts neu erfunden, es wird einfach nur
schöne entspannte Musik gemacht.
https://www.youtube.com/watch?v=FTya9kZfTpY

Twelfth Night - Sequences
Es ist nur ein Song, den die Band hier veröffentlicht, allerdings in drei Versionen.
Die erste Version (23:24 min) ist die, wie die Band ihn ursprünglich haben wollte aber nie veröffentlichen durfte, jaja die Plattenfirmen.
Die zweite Version (23:22 min) ist rein instrumental, es fehlt also nur der Gesang und 2 Sekunden.
Die dritte und weitaus kürzere Version (9:56 min) wird durch das Piano bestimmt und ist für mich der kleine Geheimtip im Bandkosmos, da hier die Melodie nochmal auf ein anderes Level transportiert wird.
Irgendwo weitestgehend im Prog-Sektor verortet, gibt es hier einen wunderbaren Anti-Kriegs-Song, angelehnt an eine persönliche Geschichte eines Kriegsveterans aus dem I. Weltkrieg (soviel ich weiss), der sehr facettenreich ist. Geführt von tollen Melodien, Drehungen und Wendungen, sowohl insstrumentell als auch gesanglich.
Allein der Anfang der Piano-Version lässt mein Haare Spalier stehen.
Da ich leider die neuen Aufnahmen nicht im Netz gefunden habe, hier die VÖ auf der Live Scheibe der Band aus dem Jahre 1984, der deutlich macht wohin die Reise geht.
Für mich einer der emotionalsten und besten Songs ever.
https://www.youtube.com/watch?v=kqqykA0QzSI

Hoffe für irgendjemand ist etwas interessantes dabei.
Falls nicht, Danke das ich Euch langweilen durfte. :D
 
Apoptose - Die Zukunft
Das fünfte Album des Klangkünstlers würde ich als sein fragilstes bezeichnen. Mit jedem Album hört man eine deutliche Weiterentwicklung in Sachen Soundkreation.
Waren auf den Vorgängern die Einflüsse aus Folk, Industrial, Minimal, Ambient und perkussiven Elementen deutlich wahrnehmbar, zerfliessen sie hier zu einer unheimlichen,
unterschwellig bedrohlichen Einheit, wobei die Folk Elemente und die harten perkussiven Passagen verschwunden sind, was jedoch kein Makel ist.
Eines seiner Markenzeichen (Kinderstimmen), daß die intensive dystopische Atmosphäre trägt und formt ist natürlich wieder vorhanden und spiegelt für mich die Zerbrechlichkeit der Zukunft, angesichtst des Zustands der Menschheit, immer wieder in den Vordergrund.
Auch die Stimme des Kontratenors Daniel Sans und die Art und Weise wie er hier wirkt, gestalten diese Zerbrechlichkeit.
Mit dem ersten Track "Just Two Hours" wird einem der Einstieg leicht gemacht, ist aber auch ein Hammer-Song. Danach muß man etwas Zeit investieren und mit jedem Durchlauf erkennt man neue, spannende Facetten in seinem Klangkosmos und begreift worum es dem Künstler hier geht.
Treffend auf den Punkt gebracht durch eine Kinderstimme: "Wir sitzen in unseren Zimmern und draußen wird unsere Zukunft zerstört."

Whut? Es gibt eine neue APOPTOSE?o_O:jubel:
Habe erst vor 2 Monaten nach ihm gesucht, weil ich wissen wollte ob er nach der "Bannwald" noch was veröffentlicht hat und nichts gefunden. o.O
Die wird aber sowas von gekauft. Danke für die Erwähnung!:top:
 
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