Seehawk
Till Deaf Do Us Part
NPR hat wieder eine Highlight-Liste rausgehauen mit einem Strauß bunter, v.a. amerikanischer Künstler aus allen Stilrichtungen (einziges Metal-Album: Blood Incantation):
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Das Album rotierte jetzt bei mir etliche male und ich bin wieder total angekommen im Julie Kosmos. Ihr Gesang / Screams ist extrem und polarisiert. Love it or hate it! Es passt für mich "mittlerweile" perfekt. Vor ein paar Jahren konnte ich mit ihr gar nichts anfangen. Erst die Kollaboration mit Cult Of Luna und ihrem Mariner Album hat mir den Zugang ermöglicht. @Der böse Och: super geiler threadJulie Christmas - „Ridiculous And Full Of Blood“
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Bei dieser Dame ist es auch passend, sie noch zur Weihnachtszeit zu nennen, hat sie doch von ihren Eltern den entsprechenden Zweitnamen wegen ihrer Geburt am Weihnachtstag bekommen. Julie Christmas kennen einige Metalheads vermutlich durch ihre Kollaboration mit Cult of Luna 2016 und dem daraus resultierenden Album „Mariner“ (ich bereue es bis heute noch, dass mich damals die weite Anreise zu den Konzerten abgeschreckt hat). Man hat es bei ihr mal wieder mit einer äußerst markanten Stimme zu tun. Zahmen Klargesang hat sie schon drauf, aber oft bewegt sie sich im Bereich Schreien oder zumindest an der Schwelle dazu (bei dem Song „End Of The World“ ist auch Johannes Persson von COL als Gastsänger dabei). Stilistisch kann man das unter Post-Metal laufen lassen und obwohl Julies Gesang sicher ebenso stark wie eigenwillig ist, finden sich in den Songs überraschend viele Melodien, die auch hängen bleiben. „Ridiculous And Full Of Blood“ ist erst ihr drittes Solo-Album seit 2010, aber sie hat davor und währenddessen auch noch bei anderen Bands mitgewirkt – zum Beispiel Made Out Of Babies und Battle Of Mice. Starke Frau in der Metalszene jedenfalls – wer sie noch nicht kennt, sollte sich mal mit ihr beschäftigen, Stoff gibt es genug.
Video zu „End Of The World“ (feat. Johannes Persson): https://www.youtube.com/watch?v=zdJZn83jErw
Live @ Hellfest 2024: https://www.youtube.com/watch?v=8y_Rj-wnP7g
Komplettes Album: https://juliechristmas.bandcamp.com/album/ridiculous-and-full-of-blood
Auch hören:
Battle Of Mice
„Sleep And Dream“ (2006): https://www.youtube.com/watch?v=1k74EB4XVp0
Made Out Of Babies
„How To Get Bigger“ (Live, 2010): https://www.youtube.com/watch?v=xruieFsv0ok
Komplett unbekannt. Aber allein schon wegen Cover und Deiner Beschreibung muss ich da reinhörenUniform - American Standard
Komplett unbekannt. Aber allein schon wegen Cover und Deiner Beschreibung muss ich da reinhören
Hui bin gespannt, wie es dir gefällt! Find das Cover auch sehr stimmig, hat was von den Chat Pile-AlbumcovernKomplett unbekannt. Aber allein schon wegen Cover und Deiner Beschreibung muss ich da reinhören
Da muss ich wiederum selbst noch reinhören, kenne bisher nur das aktuelle Album.![]()
die auch
Teil 2:Zurück in härtere Sludge/Noise/Post-Gefilde. Teil 1:
Der Thread hat ja inzwischen Tradition.Das Album rotierte jetzt bei mir etliche male und ich bin wieder total angekommen im Julie Kosmos. Ihr Gesang / Screams ist extrem und polarisiert. Love it or hate it! Es passt für mich "mittlerweile" perfekt. Vor ein paar Jahren konnte ich mit ihr gar nichts anfangen. Erst die Kollaboration mit Cult Of Luna und ihrem Mariner Album hat mir den Zugang ermöglicht. @Der böse Och: super geiler threaddanke dafür!
Liebe alle Veröffentlichungen bei Deinem Short Name Dropping, außer Bobbie Dazzle. Die hab ich noch nicht gehört, wurde woanders aber auch schon gefeiert. Muss ich unbedingt nachholen.Lila Ehjä - Clivota
Hiebei handelt es sich um eine junge französische Solo Künstlerin. Ihre Musik variiert zwischen Wave / industrial und noise Rock. Ich bin durch Zufall über einen US YouTuber am Samstag auf das Album aufmerksam geworden. Kurz darauf das Album angehört und war sofort schockverliebt. Das Album habe ich am gleichen Abend noch bestellt.
2024 war für mich überhaupt in sehr starkes Jahr in Bezug auf Alben von weiblichen Solo Künstlerinnen.
Short Name dropping:
* Noga Erez
* Chelsea Wolfe
* Rosalie Cunningham
* Bobbie Dazzle
* Julie Christmas
* Beth Gibbons
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- YouTube
Auf YouTube findest du die angesagtesten Videos und Tracks. Außerdem kannst du eigene Inhalte hochladen und mit Freunden oder gleich der ganzen Welt teilen.youtu.be
Boah, fuck, die Chain Cult ist mir ja vollkommen durchgerutscht! Danke für die Erinnerung! Auch sonst großartige Liste!Teil 2
Sabrina Carpenter – Short n´ Sweet
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Die Reaktionen hier werden zwischen „WTF?!“ und „WER?!“ pendeln. Egal, das hier ist eine super Pop Platte, die mir richtig gut reingelaufen ist. Somit meine Überraschung des Jahres, da es nun wirklich nicht mein bevorzugtes Genre ist. Carpenter hat zudem offensichtlich Humor und ist nicht so aalglatt wie das Gros der Pop-Zunft (checkt mal das Splatter Video zu "Taste"). Für mich außerdem mal wieder ein Augenöffner, wie sehr man doch in seiner Bubble lebt. Ihren Namen hab ich schon mal irgendwo gehört, aber WIE groß die ist hat mich dann schon umgehauen.
The Chisel – What A Fucking Nightmare
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Oi! mit gepfeffertem (Hardcore-) Arschtritt. Ohne Scheiß, das ist auf einer Stufe mit den Genre Legenden.
Begeistern konnten dazu noch:
Schedule1 - Crucible
Bleib Modern – Bleib Modern LP
Chain Cult – Harm Reduction
Poison Ruin – Confrere (EP)
Leftovers – Es Kann sein dass alles endet
Sprints – Letters To Self
Amyl And The Sniffers – Cartoon Darkness
The Cure – Songs Of A Lost World
Rixe – Tir Groupé (EP)
[Edit: vergessen] Conservative Military Image - No Squares in Our Circle
Ein paar Hip Hop und Hardcore Sachen poste ich dann noch die nächsten Tage.
PS: Schön, dass hier was los ist. Da wird ich mit Sicherheit in das ein oder andere noch reinhören müssen. Keep it coming!![]()
Hat mich, als ich bei Erscheinen reingehört hab, irgendwie nicht so gekriegt, weil sich dieses Hin und Her zwischen harten und ruhigen Momenten für mich nicht so stimmig angefühlt hat und das Geschreie etwas anstrengend wirkte. Aber gerade läuft das Album nochmal und dieses Mal gefällt's mir ziemlich gut und es erreicht mich viel mehr. Also in dem Sinne danke fürs Animieren zum noch einmal eine Chance gebenGlassing - „From The Other Side Of The Mirror“
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Das Album der Texaner ist ein Grenzgänger. Einerseits über weite Strecken ein ordentlicher Härtegrad mit kaum zu überhörenden Black-Metal-Einflüssen, aber andererseits bin ich doch klar der Meinung, dass sich das Album nicht eignet, um es als Black-Metal-Album vorzustellen. Dafür sind wiederum die Post-Elemente zu ausgeprägt. Speziell die überwiegend geschrieenen Vocals passen interessanterweise sowohl auf ein Black-Metal- wie auch ein Post-Hardcore-Album. Und auch wenn ich bei meinen Beschreibungsversuchen hier etwas rumeiere, so ist das doch ein sehr stimmiges Album zwischen Härte und Atmosphäre.
Video zu „Defacer“: https://www.youtube.com/watch?v=_JNpXCe14LU
Komplettes Album: https://glassing.bandcamp.com/album/from-the-other-side-of-the-mirror-2
Ging mir ähnlich mit dem Glassing-Album: Ursprünglich war meine Tendenz "ja, ist nicht schlecht, aber auch nicht sooo besonders". Aber irgendwas davon hatte sich dann anscheinend doch in meinen Gehörgängen verhakt, weshalb ich das Album dann doch immer mal wieder hörte. Und es wuchs schließlich genug, dass ich mir irgendwann sagte, OK, jetzt "muss" ich das Album dann doch noch kaufen.Hat mich, als ich bei Erscheinen reingehört hab, irgendwie nicht so gekriegt, weil sich dieses Hin und Her zwischen harten und ruhigen Momenten für mich nicht so stimmig angefühlt hat und das Geschreie etwas anstrengend wirkte. Aber gerade läuft das Album nochmal und dieses Mal gefällt's mir ziemlich gut und es erreicht mich viel mehr. Also in dem Sinne danke fürs Animieren zum noch einmal eine Chance geben
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