Omen - (inkl. Hammer Damage 27.05.2016)

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von Hugin, 17. August 2014.

  1. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Eine meiner absoluten Lieblingsbands, die ich bisher neun Mal live sehen konnte, die ich mir aber tatsächlich jede Woche wieder live anschauen könnte, weil mir Kenny Powell & Co. niemals langweilig werden. Auch der eher schwache Gig mit Matt Story beim Metal Assault konnte daran nichts ändern, und nach Kevin Goochers Rückkehr waren sie dann trotz diverser Technik-Pannen beim BYH wieder eine echte Macht. Dass sie nächstes Jahr schon wieder bestätigt sind, freut mich riesig, denn da werde ich dann hoffentlich die Zehn voll machen.

    Anlass für den Thread ist das eben über die Bandseite bei FB Video zum kompletten Paraguay-Gig der Band:
    https://www.youtube.com/embed/oS7y05cuPcg

    Außerdem scheint es ja nun doch noch etwas zu werden mit dem seit Jahren angekündigten und immer wieder verschobenen "Hammer Damage". Ich werde es zwar auch erst richtig glauben, wenn ich es in der Hand halte, aber nach den aktuellen Veröffentlichungen aus dem Bandlager bin ich gebremst optimistisch.

    Was die bisherigen Scheiben angeht:

    "Battle Cry", "Warning of Danger", "The Curse" = Götteralben!
    "Escape to Nowhere" = Paul O'Neill halt. Klingt zwar nicht nach Omen, ist aber gut.
    "Reopening the Gates" = Paradebeispiel für die Mittneunziger-Midlife-Crisis alter US-Metal-Helden.
    "Eternal Black Dawn" = Solides Comeback mit drei bis vier Volltreffern und etwas Mittelmaß.
     
  2. Iron Ulf

    Iron Ulf Moderator Roadcrew

    Eine Band, die ich bedingungslos liebe und trotzdem brauche ich, um ehrlich zu sein, nichts Neues von den Jungs. Die ersten drei Alben sind Meisterwerke für die Ewigkeit und die nehme ich mal mit ins Grab.
     
  3. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Nun, ich freue mich schon sehr auf das Album, auch wenn ich jetzt keine gigantischen Erwartungen habe. Ich bin selten so, dass ich von Klassikerbands auch immer nur neue Klassiker erwarte oder lieber gar kein Album. Ich kann mich auch über "nette" neue Alben freuen, weil sie für mich einfach ein Zeichen sind, dass eine Band noch lebt und kreativ sein will, und nicht nur von der Vergangenheit zehrt. Wenn man sich den obigen Live-Link anschaut, dann finde ich, dass sich "1000 Year Reign" perfekt in die Setlist einfügt, auch wenn es natürlich kein "Ruby Eyes" oder "Battle Cry" ist.
     
  4. Iron Ulf

    Iron Ulf Moderator Roadcrew

    Verstehe ich gut. Ist ja jetzt nicht so, dass ein "nur" gutes Album die Klassiker entwertet. Dennoch würde so etwas für mich ein wenig das Gesamtwerk trüben. Ich find's aber auch super, wenn die alten Recken noch Feuer haben und ihr Ding weiter durchziehen und kreativ bleiben. Bei manchen Bands, wie eben Omen oder aktuell auch Sanctuary, krieg ich aber Bammel wenn was Neues ansteht. Hoffen wir das Beste!
     
  5. incognitoo

    incognitoo Till Deaf Do Us Part

    Ist nur zu verständlich. Aber einfach mal positiv auf das beste hoffen. Exodus haben auf Tempo of the Damned ja auch allen nochmal gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. So wie Overkill mit der Ironbound. :jubel:
     
  6. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Genau. Ich rechne in Sachen Omen mit einem Album, das natürlich nicht die Klassiker erreicht, aber mindestens auf Augenhöhe mit "Eternal Black Dawn" sein wird. Würde der Band sogar etwas mehr zutrauen. Wenn das eintritt, dann wäre ich mehr als happy.

    Wollte aber nochmal auf Omen, die Liveband zurück kommen. Ich weiß nicht, warum, aber wie ich schon oben gesagt habe: Omen geht bei mir wirklich immer. Und zwar ganz egal, mit welchem Sänger. Gut, Story war jetzt nicht so der Hit, aber für mich war die Band selbst auf der 1997er-Tour mit Kennys Sohn Greg Powell am Mikro und "Reopening"-Songs im Gepäck eine Offenbarung und hat den damaligen Headliner komplett an die Wand gespielt, ja, pulverisiert. Habe ich Kenny in Augsburg dann auch am Tresen gesagt, während der Headliner noch spielte. Wie hieß der Headliner noch gleich... Fates Warning... ja, genau... wenn man auch "A Pleasant Shade..." am Stück spielen muss. Himmel hilf!

    Mein bester Omen-Gig war der beim SBF mit George Call, als wirklich der Schweiß von der Decke tropfte, aber auch Goocher ist eine echt coole Socke.

    Omen ist einfach immer Energie und Spaß pur!
     
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  7. MetalChris87

    MetalChris87 Deaf Dealer

    Bester Omen-Sänger seit J.D. war George Call.
    Schade, dass er auf dem neuen Album nicht zu hören sein wird (wenns denn überhaupt jemals erscheint)...
     
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  8. Sentinel

    Sentinel Till Deaf Do Us Part

    "Battle Cry" ist eines meiner liebsten 80er-Metal-Alben. Die beiden Nachfolger sind ebenfalls sehr gut, haben das überragend hohe Level des Debüts für mich aber nicht ganz gehalten. Den Rest, vor allem "Reopening The Gates", wollte ich bis heute nie hören.

    Nachdenklich macht mich dieses Zitat jetzt aber schon. Ich muss mal in mich gehen und gebe mir dann vielleicht irgendwann doch noch einen Ruck, das restliche Oeuvre zu verköstigen. Mein grundsätzliches Problem ist, dass die ersten drei Platten für mich etwas magisches haben und ich ziemlich sicher davon ausgehe, dass das bei den restlichen Sachen nicht der Fall sein wird.

    Eins muss ich hier aber unbedingt noch loswerden - und zwar ganz im Ernst - ich LIEBE das Plattencover von "Battle Cry". Ich habe noch nie auch nur ansatzweise verstehen können, dass so viele Leute das nicht mögen.
     
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  9. Kiss of Death

    Kiss of Death Till Deaf Do Us Part

    Wow, die Live-Aufnahme ist wirklich großartig. Macht Lust auf mehr.
     
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  10. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    @ Sentinel:

    Jo, "Reopening" ist auch nicht gut. Das ist halt die typische Scheibe, die eine 80er-US-Metal-Band Mitte der Neuziger in dem Glauben veröffentlichte, dass man nun wie Pantera klingen müsse, um noch einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Genau so, wie es bei Jag Panzer oder Vicious Rumors halt auch war. Doch aus dieser Perspektive waren diese Scheiben auch wichtig zur Selbstfindung. Man kam damit nach Europa und hat irgendwann gemerkt, dass die Leute hier einfach nur das alte Zeug hören wollen. Das hat Kenny damals auch so erzählt. Sie haben von Gig zu Gig mehr alte Songs und weniger Reopening-Zeug gespielt, und nach der Tour war klar, dass die Modernisierung eine Sackgasse war. Es sei aber gesagt, dass "Reopening" auch für Groove-Metal-Verhältnisse ein schwaches Album ist, und viel langweiliger als "Dissident Alliance", das ja immerhin drei oder vier Volltreffer hatte und das Jag-Panzer-Trademark-Gitarrenspiel nicht verleugnen konnte.

    Die "Escape To Nowhere" dagegen ist eine geile Scheibe, die aber einfach nicht wie Omen klingt, sondern wie ein Paul O'Neill-Album. Genau derselbe Effekt wie bei Metal Churchs "Hanging In The Balance". Es klingt wie eine Savatagifizierung der Originalband. Aber trotzdem sind da tolle Songs drauf, und Coburn Pharr ist ein Hammersänger.

    "Eternal Black Dawn" hat für mich vier Volltreffer, allen voran den Titelsong und "1000 Year Reign". Ansonsten ist es halt ein ganz passables aber sicher nicht epochales Retro-Omen-Style-Album mit einem guten Kevin Goocher.
     
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  11. Apparition

    Apparition Deaf Dealer

    Abgesehen von den drei "großen" US-Metal-Bands Queensryche, Fates Warning und Savatage sind Omen für mich schon mit das beste, was es in dem Bereich gibt. Da kommt nicht viel ran. Ok, die erste Heir Apparent und die erste Fifth Angel schon, aber so über drei Alben hinweg ist die Qualität dieser Band schon beängstigend. Ein neues Album brauche ich trotzdem eher naicht, es sei denn, es könnte mit den ersten dreien mithalten.
     
  12. Mondkerz

    Mondkerz Till Deaf Do Us Part

    Ich finde das dritte ja schon leicht schwächer als die ersten beiden Göttergaben. Da Omen aber mein erster Einstieg in den Power Metal waren und ich vor allem beim Debut immer noch Gänsehaut bekomme, würde ich einer neuen Platte auf jeden Fall eine Chance geben. Das da aber wirklich noch was kommt glaube ich erst wenn ich es in den Händen halte.
     
  13. Black Pearl

    Black Pearl Till Deaf Do Us Part

    Lustigerweise sind ausgerechnet OMEN die US Metal-Band, die ich am häufigsten auf deutschen Bühnen erlebt habe. Was erstaunlich ist, da die Band ja eine fast zehnjährige Pause zu verzeichnen hat. Da war sicher auch mal kein so toller Gig darunter, wie beim Auftritt im Würzburg, als Greg zwar alles gab, die großen Fußstapfen eines J.D. jedoch (logischerweise) nicht ausfüllen konnte. Doch unter dem Strich haben sie mir viele Erpelfolienmomente verpasst.

    Von den Platten ist mir die ''Warning of Danger'' die Liebste. Das Eröffnungstrio ''Warning of Danger'', ''March On'' und ''Ruby Eyes'' knallt alles weg und man liegt willig und zu allem bereit da. Die oftmals gescholtene ''Escape to Nowhere'' habe ich über die Jahre auch schätzen gelernt. Die ist viel besser als ihr Ruf.
     
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  14. Iqui

    Iqui Till Deaf Do Us Part

    Ich finde von Omen die Eternal Black Dawn extrem unterbewertet. Kommt selbstverständlich nicht ganz an die ersten drei Alben ran, ist aber trotzdem spitze. Vor allem der Gesang überrascht mich immer aus´s neue. Ich finde der beerbt die Glanztaten von J.D. Kimball doch recht gut und die Songs sind eigentlich durchweg alle gut bis sehr gut!
     
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  15. deleted_76

    deleted_76 Guest

    "Holy Martyr" war einer meiner ersten US-Metalsongs. Ich liebe "Warning Of Danger". Was neues brauch ich nicht.
     
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  16. dawnrider

    dawnrider Deaf Dealer

    Ich habe erst am Wochenende wieder die Eternal Black Dawn gehört. Das ist echt eine feine Scheibe mit ein paar Höhepunkten und gutem Gesang. Es krankt ein wenig am Sound, aber das stört nicht sonderlich. Über eine neue CD, die dieses Niveau hält, wäre ich froh.

    Auch wenn ich Call für den besseren Sänger halte, kann der Gooch doch einiges.
     
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  17. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

  18. M.o.D.

    M.o.D. Deaf Dealer

    Bin mal gespannt, wie der Gig am 14.03. so wird...
     
  19. Saro

    Saro Till Deaf Do Us Part

    Omen? Seit ich diese Band kenne, und das ist noch gar nicht sooo lange der Fall, haben sie einen festen Platz in meiner Top 10 sicher. Auch ich favorisiere die ersten drei Alben, doch auch die Escape To Nowhere sagt mir auf ihre Art zu. Ist zwar schon rein genremäßig betrachtet nicht zu vergleichen, doch kann die meines Erachtens einiges. Die Alben danach kenne ich nicht. Mein Erstkontakt mit Omen war die Warning Of Danger, welche ich seinerzeit als perfekt erachtete, doch mußte sie schlußendlich dem Debüt den Platz auf dem obersten Treppchen freimachen. Was für Kompositionen...
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  20. Bez Milosti

    Bez Milosti Deaf Dealer

    Amen!!
     
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