OPETH - Listenwahn und "Sorceress"

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Räudi, 19. August 2014.

  1. Paynajaynen

    Paynajaynen Till Deaf Do Us Part

    Es geht nicht immer ausschließlich um das blanke Verständnis der Texte, sondern beispielsweise um transportierte Emotionen des Gesangs. Als Beispiel: Man muss auch nicht der finnischen Sprache mächtig sein, um Moonsorrow "fühlen" zu können.
     
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  2. Pavlos

    Pavlos Till Deaf Do Us Part

    ....die letzten zwei Minuten des letzten Songs sind sowas von intensiv, ich schmelze...

    :verehr:
     
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  3. JAYMZ

    JAYMZ Deaf Dealer

    Das Gefühl hatte ich bei den letzten Beiden auch. Leider wurden sie dann letzteres.
    Die letzte Opeth die mich richtig in ihren Bann gezogen hat war Heritage.
     
  4. Eddieson

    Eddieson Till Deaf Do Us Part

    Die schwedische Sprache passt sich den Songs besser an oder umgekehrt, wie du möchtest.
     
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  5. Pavlos

    Pavlos Till Deaf Do Us Part

    Bei mir nicht, ich mag sie. Allerdings war das jedes Mal ein harter Weg.

    Diesmal habe ich das Gefühl, dass es noch schwieriger werden wird, zu sperrig kommt der Stoff daher. Ich empfinde das momentan als noch komplizierter als die Vorgänger. Aber in der Annahme, dass am Ende des Weges eine Belohnung auf mich wartet, bleibe ich am Ball.

    Allerthings ging mir vorhin folgendes duch den Kopf: In Sachen, ich nenn es mal, (unbekannten) Classic Prog bevorzuge ich fast immer die Originale aus den 70ern. Ich kenne und habe vieles davon. Neue Bands aus der Richtung interessieren mich selten, da greife ich dann doch lieber zu den alten Formationen. Und Opeth mutieren seit der Heritage von Scheibe zu Scheibe immer mehr zur vertonten Obskur-Plattensammlung ihres Anführers. Das ist natürlich nicht zu verurteilen, ich liebe den alten Stoff wie gesagt ja selbst, aber es/er bewegt sich immer weiter aufs reine Kopieren der alten Schule zu, und somit fällt es mir immer schwerer die Hand Akerfeldts nicht loszulassen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2019
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  6. xTOOLx

    xTOOLx Deaf Dealer

    Erster Durchgang: interessant.

    Allerdings fand ich dieses Mal, zum ersten Mal die Stimme grenzwertig.
     
  7. CMF

    CMF Deaf Leppard

    Ne, mag ich nicht. Verschwurbelte Fahrstuhl-Gitarrenmusik. Ich spreche Opeth weder Handwerk noch Seele ab, aber es ist keine Griffigkeit mehr da. Keine Schwere und Härte. Muss ja auch nicht, aber für mich ist das so einfach nichts.
     
  8. DecapitatedSaint

    DecapitatedSaint Till Deaf Do Us Part

    OKY
     
  9. Eddieson

    Eddieson Till Deaf Do Us Part

    Ich find den Gesang auf der neuen extrem Stark. Facettenreicher und stellenweise kraftvoler als auf den Vorgängern.
     
  10. DecapitatedSaint

    DecapitatedSaint Till Deaf Do Us Part

    Dem stimm ich absolut zu!
     
  11. Opa Hoppenstedt

    Opa Hoppenstedt Till Deaf Do Us Part

    Auch, wenn die allermeisten hier die schwedischen Lyriks nicht verstehen (mich eingeschlossen), aber: Handelt es sich bei diesen um die 1:1 Übersetzung der englischen Lyriks (ich gehe mal stark davon aus).
     
  12. RageXX

    RageXX Till Deaf Do Us Part

    Opeth haben ihr ganz eigenes "Burnt Reynolds" komponiert und es ist das letzte Stück der aktuellen Scheibe - eine regelrechte Hymne!

    Seit "Watershed" hat mich kein Werk der Schweden auf Anhieb so gepackt, bei aller Vielseitigkeit regelrecht eingängig, griffig.

    Dazu die Gitarrenarbeit, die zum Einen wieder vermehrt auf Riffs setzt, zum Anderen traumhafte und melodische Soli, die nie zum Selbstzweck verkommen.

    Der Gesang auf schwedisch passt ganz hervorragend, es scheint, als öffne seine Muttersprache für Mikael völlig neue Türen, so emotional waren seine Vocals noch nie.

    Kurz: ich bin aufs Positivste überrascht! Ein ganz, ganz tolles Album.
     
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  13. Paynajaynen

    Paynajaynen Till Deaf Do Us Part

    Anders herum. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist "In Cauda Venenum" in schwedischer Sprache entstanden und wurde dann in's Englische übersetzt.
     
    Lobi und Opa Hoppenstedt gefällt das.
  14. JAYMZ

    JAYMZ Deaf Dealer

    Kann ich genau so unterschreiben. Meiner Meinung nach ist das "Kopieren" auf Heritage am besten gelungen. Die Platte ist irgendwie wirklich progressiv und gewagt.
    Auch der Sound ist absolut hervorragend. Auf den letzten beiden Scheiben waren immer mal wieder vereinzelte Highlights, aber auf Albumdistanz hat es mich dann kalt gelassen.

    Die neue Scheibe habe ich mir bisher noch gar nicht angehört, da sich der Drang momentan sehr in Grenzen hält.
     
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  15. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Das empfinde ich allerdings fast genau anders herum - ich finde, nach "Heritage" kamen mit jedem neuen Album wieder etwas mehr Metal-Elemente zurück in den Sound der Band (in geringen Dosen), auch wenn die Basis seitdem (70er) Progressive Rock bleibt (wobei "Heritage" von den Songstrukturen her das mutigste Album war). Hab das neue Album zwar noch nicht komplett gehört, aber nach dem, was ich bisher darüber gelesen habe, scheint sich der Trend hier fortzusetzen.
    Vor allem klingen auch auf den letzten Alben viele Momente eben doch noch nach Opeth und nicht nach Camel, Comus, Jethro Tull, Caravan oder King Crimson (wenn auch davon inspiriert).
    Bin jedenfalls extrem gespannt auf die neue Scheibe!
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2019
  16. Opa Hoppenstedt

    Opa Hoppenstedt Till Deaf Do Us Part

    So, bin mit dem ersten Hördurchgang der englischsprachhigen CD durch. Ich muss sagen, dass die restlose Begeisterung bis dato ausgeblieben ist. Ist für mich entweder ein Zeichen, dass die Scheibe ein totaler Grower ist, oder sich leider nicht mehr viel tut.
     
  17. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    ...oder dass sie auf Schwedisch einfach besser ist...:D
     
  18. Prog on!

    Prog on! Till Deaf Do Us Part

    "All Things Will Pass" macht "Kindred Spirits" vom aktuellen Arch/Matheos-Werk den Titel "Song des Jahres 2019" streitig. Was für ein Finish!
     
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  19. Captain Howdy

    Captain Howdy Till Deaf Do Us Part

    Ich kann mit den neueren Opeth-Sachen ja durchaus was anfangen, aber die neue Scheibe find ich - im Großen und Ganzen - zum Gähnen langweilig.
    Aber: "Universal Truth" ist echt super!
     
  20. Lazarus

    Lazarus Till Deaf Do Us Part

    Auf jeden Fall das beste Album seit Watershed. Verstehe nicht warum das manche hier sperrig oder arg komplex finden
     
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