OPETH - Listenwahn und "The Last Will And Testament" (2024)

Das erste Mal von Opeth habe ich circa 1999 gehört. Damals stimmte mir (Gitarrenanfänger) ein Klassenkamerad (Gitarrenvirtuose) meines besten Freundes meine Gitarre nach Gehör und erzählte irgendwann wie großartig diese Band wäre. Ich mochte diesen Typen nicht. Überheblich, großkotzig und einfach ein Unsympath vor dem Herrn. Ein Typ der erzählte das er während seines Mathe LKs, Riffs berechnet usw. Und weil ich diesen Typen einfach nicht leiden konnte, habe ich niemals in irgendein Album dieser Band reingehört. Ich hoffe ich bin nicht die einzige Person auf der Welt die so weird ist. Haha. Nun gut. Jahrzehnte später nahm ich im Blood Incantation Faden einen Kommentar bzw. Vergleich zur Blackwater Park (Absolute Elsewhere) wahr.
Was soll ich sagen, die habe ich mir dann als kompletten Blindkauf eingetütet und bin dem Album seit jeher verfallen. Ich liebe alles daran. Da ich diese Woche dann als Geburtstagsgeschenk für meinen Schwager zwei Tickets für das Konzert nächstes Jahr in Gelsenkirchen gesichert habe, möchte ich mich einrfach viel mehr mit dieser Band beschäftigen. Mir schwebt vor 3-5 Platten zu ordern die mir möglichst ein gutes Bild all ihrer Schaffensphasen näher bringen. Habe mich natürlich mal quer durch den Thread gelesen und mich für folgende Alben entschieden:

Orchid
Still Life
Ghost Reveries
Pale Communion
Last Will And Testament

Einwände? Verbesserungsvorschläge?

Fern sei es mir, einer jungen Liebe im Weg zu stehen. Ich würde die Fünf so wählen:

My Arms, Your Hearse
Still Life
Watershed
Pale Communion
The Last Will and Testament
 
Das erste Mal von Opeth habe ich circa 1999 gehört. Damals stimmte mir (Gitarrenanfänger) ein Klassenkamerad (Gitarrenvirtuose) meines besten Freundes meine Gitarre nach Gehör und erzählte irgendwann wie großartig diese Band wäre. Ich mochte diesen Typen nicht. Überheblich, großkotzig und einfach ein Unsympath vor dem Herrn. Ein Typ der erzählte das er während seines Mathe LKs, Riffs berechnet usw. Und weil ich diesen Typen einfach nicht leiden konnte, habe ich niemals in irgendein Album dieser Band reingehört. Ich hoffe ich bin nicht die einzige Person auf der Welt die so weird ist.

Ich kann den Typen schon beim drüber Lesen nicht ausstehen...würde mir auch keine Alben anhören, die der mag...also keine Sorge bezüglich deiner Weirdness
 
Das erste Mal von Opeth habe ich circa 1999 gehört. Damals stimmte mir (Gitarrenanfänger) ein Klassenkamerad (Gitarrenvirtuose) meines besten Freundes meine Gitarre nach Gehör und erzählte irgendwann wie großartig diese Band wäre. Ich mochte diesen Typen nicht. Überheblich, großkotzig und einfach ein Unsympath vor dem Herrn. Ein Typ der erzählte das er während seines Mathe LKs, Riffs berechnet usw. Und weil ich diesen Typen einfach nicht leiden konnte, habe ich niemals in irgendein Album dieser Band reingehört. Ich hoffe ich bin nicht die einzige Person auf der Welt die so weird ist. Haha. Nun gut. Jahrzehnte später nahm ich im Blood Incantation Faden einen Kommentar bzw. Vergleich zur Blackwater Park (Absolute Elsewhere) wahr.
Was soll ich sagen, die habe ich mir dann als kompletten Blindkauf eingetütet und bin dem Album seit jeher verfallen. Ich liebe alles daran. Da ich diese Woche dann als Geburtstagsgeschenk für meinen Schwager zwei Tickets für das Konzert nächstes Jahr in Gelsenkirchen gesichert habe, möchte ich mich einrfach viel mehr mit dieser Band beschäftigen. Mir schwebt vor 3-5 Platten zu ordern die mir möglichst ein gutes Bild all ihrer Schaffensphasen näher bringen. Habe mich natürlich mal quer durch den Thread gelesen und mich für folgende Alben entschieden:

Orchid
Still Life
Ghost Reveries
Pale Communion
Last Will And Testament

Einwände? Verbesserungsvorschläge?
Statt "Orchid" würde ich "Morningrise" nehmen, statt "Pale Communion" eher "In Cauda Venenum", das sind in meinen Ohren die deutlich besseren Alben der jeweiligen Phasen. Und "Watershed" fehlt auch, da die eigentlich ihre eigene Phase ist (wobei das neue Album auch etwas davon hat), auch wenn die nicht so ganz weit von den Vorgängern weg ist. War aber schon irgendwie noch eine Neuerung, wenn auch nicht so extrem, wie das Album danach.
Ach ja, und "Damnation" fehlt natürlich! Das Album (das ruhigste der Diskografie) ist wie kein anderes der Band!
Also, mit nur 5 Alben zusätzlich zur "Blackwater Park" wird es schwierig...;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Absolut. PC ist ja für mich das Lowlight von Opeth und ICV dann tatsächlich das beste Album der Prog-Phase.
Dachte schon, ich sei der einzige, der das so sieht! "Pale Communion" hat ein paar enorm starke Songs, aber in der Mitte schwächelt das Album für mich immer ziemlich ("Moon Above, Sun Below" - für mich der schwächste Longtrack der Bandgeschichte, "Elysian Woes", "Goblin").
 
Morningrise
Blackwater Park
Damnation
Watershed
In Cauda Venenum (schwedische Version)

Das sind die 5 Alben, die ich jedem ans Herz legen würde.
Du hast noch einen Joker, da Ironborn "Blackwater Park" ja bereits hat! ;)
Aber gute Wahl! Und ja, "In Cauda Venenum" unbedingt in der schwedischen Version (oder halt die Doppel- oder Dreifach-CD-Version, wo beides drin ist).
 
"Still Life" - war meine erste Opeth
"Deliverance" - Leben fühlt sich unvollständig an, wenn man den Titeltrack nicht kennt
"The last will and testament" - Das aktuelle Album muss sein, damit man weiß wo bei der Band vorne ist
"Mornigrise" - Oldie but Goldie
"In cauda venenum" - Schwedische Vocal Version

Früher oder später benötigt man wohl doch alles andere auch..
 
Dachte schon, ich sei der einzige, der das so sieht! "Pale Communion" hat ein paar enorm starke Songs, aber in der Mitte schwächelt das Album für mich immer ziemlich ("Moon Above, Sun Below" - für mich der schwächste Longtrack der Bandgeschichte, "Elysian Woes", "Goblin")
Mich hat das Album damals wahnsinnig enttäuscht, ich fand die Heritage nämlich tatsächlich recht stark und war dann echt unterwältigt. Auch live fand ich die Lieder echt nicht so toll. Ab sorceress ging es dann wieder bergauf.
 
Pale Communion ist mitnichten irgendeine Rote Laterne, sondern schlicht und einfach, zusammen mit der Damnation das kompakteste Album der Band.


Ja, Heritage und Sorceress sind viel schlechter, weil sie streckenweise echt langweilig sind. Aber die Heritage ist zumindest noch stimmungsvoll langweilig.

Ich sehe aber auch ICV als das stärkste Album dieser Bandphase .
 
Ja, Heritage und Sorceress sind viel schlechter, weil sie streckenweise echt langweilig sind. Aber die Heritage ist zumindest noch stimmungsvoll langweilig.
Bei beiden Alben finde ich die Songs im einzelnen interessant und teilweise stark, wie "Nepenthe, Folklore (David Bowie Part!), Häxprocess, Era, Chrysalis" aber beiden Alben fehlt der Fluss.
 
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