Party.San 2024 (08.-10.08.24)

Letzteres auch bekannt unter "Testament-Syndrom"

Bis vor zwei Jahren hätte ich das sofort unterschrieben. 23 waren die in der Markthalle Hamburg schon gut vom Sound (Voivod als Opener), am vergangenen Weekend auf dem Jailbreak in Dänemark mit dem Old-School-Set gibt es auch rein gar nix zu meckern. Anscheinend hat das Bandmgmt dazugelernt.
 
Also mir ging es eher wie @Iron Ulf, bei leichtem Soundmatsch ein paar Meter gegangen und schon klang es echt gut.
Bei Solstafir hatte ich hingegen keinerlei Soundprobleme (rechts,leicht versetzt vom FoH) ausmachen können.
Einzig bei Sulphur Äon und bei Ultha war es anfangs schwierig, danach ging es aber echt gut.
 
Beim Party.san wird es wohl ähnlich funktionieren, wie bei fast allen größeren oder kleineren Bühnen. Die meisten Bands stöpseln ihre Instrumente an und es gibt einen Line-Check mit der Toncrew vom Festival. Je nachdem wie viel Zeit für den Umbau ist, fällt der Check sorgfältig oder weniger sorgfältig aus. Es muss in der Regel noch weiteres Zeug von der Bühne runter (Drums, Deko, etc.) und neues Zeug rauf.

Größere Bands haben in der Regel jemanden für den Mix dabei. Das bedeutet aber nicht, dass das jetzt den besseren Sound bringt. Oft sind es dann gerade die größeren Bands, wo der Sound richtig daneben ist, da der Soundmensch die Festivalanlage nicht kennt, aber eben damit rumhantiert und je nach Ego die Leute vom Festival einbezieht oder eben nicht.
Dazu kann ich ein wenig mehr sagen. Und das Thema ist beileibe nicht einfach.
Also: Wir waren dieses Jahr zu zweit für den Ton der Hauptbühne zuständig. Klingt jetzt erstmal nach huiuiui, ist aber sehr ernüchternd.
Am Donnerstag z. B. brauchte nur eine Band Hilfe von uns. Alle anderen hatten eigene Tonleute dabei.
Generell kommen 85% der Bands mit eigenen Tonleuten. Da biste dann halt "Babysitter." Oft haben die sogar eigene Mischulte mit bei und mischen darüber.
Dieses Jahr kam es dreimal vor, das wir dem jeweiligen Mischer ins Pult greifen mussten, oder ermahnen mussten. Es gibt halt gewisse Spielregeln. Lautstärke ist z. B. eine davon. Wenn ein Mischer etwa bei 99 bis 102bB liegt ist das vollkommen in Ordnung. Bei Behemoth lag der Kollege Anfangs bei 108-110dB. Headliner hin oder her, das ist zu viel. Da mussten wir eingreifen. Danach war es richtig gut. Headliner, etwas lauter als die anderen und richtig gut.

Wo wir allerdings machtlos sind ist z. B. Wind.... Da sind grade Gitarren und Vocals ziemlich direkt weg, oder schlecht zu hören. Das ist leider so und da gibt's auch nix gegen zu tun. Doch, Wind abstellen.

Was auch ein Problem ist, das, wenn man z. B. bei Bruzz und Brakel steht und da entspannt das Konzert gucken möchte, das der Ton da nicht perfekt sein kann. Denn das ist physikalisch nicht möglich. Die Anlage covered einen bestimmten Teil des Fields und darüber hinaus fehlt halt was.

Dann bleibt noch festzuhalten, das der ein oder andere Fremd Mischer alles andere als gut mischte.
Darüber hinaus waren aber auch viele Kollegen da, die einen excellenten Job gemacht haben.

Ich z. B. Wenn ich ne Band mische gehe auch immer mal n paar Meter vom Mischpult weg ins Publikum um mal dort zu hören. Aber ich schaffe es halt nicht nach ganz vorne oder so. Das ist dann Blindflug.

Bei Solstafir hatten wir am Mischpult und auch davor einen absoluten Bomben Sound. Das war richtig gut. Schade, daß es wo anders halt dann Mist war.

Achso Thema Soundcheck. Beim Party.San bekam keine Band einen gesamten Soundcheck. Nur Linecheck.
Heißt, Instrumente werden angespielt, eingestellt und ab dafür.
Das ist aber auf einigen Festivals die Regel.
Noch schlimmer wird es, wenn du als Mischer deinen Linecheck über nen Kopfhörer machen musst und bis zur Show nichts aus der PA hören darfst.

Wie gesagt, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eigener Mischer, heißt nicht immer gleich besserer Sound. Sollte.... Tut es aber leider nicht. Dann Natur... Wind ist n ganz großes Thema, gerade in Höhen, Hochmitten und Mitten.
Standort... Wo stehe ich, wo will ich was hören?
Und dann halt wie in unserem Fall, als Festival Tontechniker, wenn du die Band absolut nicht kennst und dann vielleicht auch noch nix damit anfangen kannst, dann wird es schwierig.
Wer von euch Bock hat, den lade ich gerne mal für n. Jahr ein, mal kurz am Mischpult vorbei zu kommen und mal in so nen Mix rein zu hören.

So, jetzt hab ich euch mit Technik Bla Bla zugequatscht. Sorry
 
Dazu kann ich ein wenig mehr sagen. Und das Thema ist beileibe nicht einfach.
Also: Wir waren dieses Jahr zu zweit für den Ton der Hauptbühne zuständig. Klingt jetzt erstmal nach huiuiui, ist aber sehr ernüchternd.
Am Donnerstag z. B. brauchte nur eine Band Hilfe von uns. Alle anderen hatten eigene Tonleute dabei.
Generell kommen 85% der Bands mit eigenen Tonleuten. Da biste dann halt "Babysitter." Oft haben die sogar eigene Mischulte mit bei und mischen darüber.
Dieses Jahr kam es dreimal vor, das wir dem jeweiligen Mischer ins Pult greifen mussten, oder ermahnen mussten. Es gibt halt gewisse Spielregeln. Lautstärke ist z. B. eine davon. Wenn ein Mischer etwa bei 99 bis 102bB liegt ist das vollkommen in Ordnung. Bei Behemoth lag der Kollege Anfangs bei 108-110dB. Headliner hin oder her, das ist zu viel. Da mussten wir eingreifen. Danach war es richtig gut. Headliner, etwas lauter als die anderen und richtig gut.

Wo wir allerdings machtlos sind ist z. B. Wind.... Da sind grade Gitarren und Vocals ziemlich direkt weg, oder schlecht zu hören. Das ist leider so und da gibt's auch nix gegen zu tun. Doch, Wind abstellen.

Was auch ein Problem ist, das, wenn man z. B. bei Bruzz und Brakel steht und da entspannt das Konzert gucken möchte, das der Ton da nicht perfekt sein kann. Denn das ist physikalisch nicht möglich. Die Anlage covered einen bestimmten Teil des Fields und darüber hinaus fehlt halt was.

Dann bleibt noch festzuhalten, das der ein oder andere Fremd Mischer alles andere als gut mischte.
Darüber hinaus waren aber auch viele Kollegen da, die einen excellenten Job gemacht haben.

Ich z. B. Wenn ich ne Band mische gehe auch immer mal n paar Meter vom Mischpult weg ins Publikum um mal dort zu hören. Aber ich schaffe es halt nicht nach ganz vorne oder so. Das ist dann Blindflug.

Bei Solstafir hatten wir am Mischpult und auch davor einen absoluten Bomben Sound. Das war richtig gut. Schade, daß es wo anders halt dann Mist war.

Achso Thema Soundcheck. Beim Party.San bekam keine Band einen gesamten Soundcheck. Nur Linecheck.
Heißt, Instrumente werden angespielt, eingestellt und ab dafür.
Das ist aber auf einigen Festivals die Regel.
Noch schlimmer wird es, wenn du als Mischer deinen Linecheck über nen Kopfhörer machen musst und bis zur Show nichts aus der PA hören darfst.

Wie gesagt, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eigener Mischer, heißt nicht immer gleich besserer Sound. Sollte.... Tut es aber leider nicht. Dann Natur... Wind ist n ganz großes Thema, gerade in Höhen, Hochmitten und Mitten.
Standort... Wo stehe ich, wo will ich was hören?
Und dann halt wie in unserem Fall, als Festival Tontechniker, wenn du die Band absolut nicht kennst und dann vielleicht auch noch nix damit anfangen kannst, dann wird es schwierig.
Wer von euch Bock hat, den lade ich gerne mal für n. Jahr ein, mal kurz am Mischpult vorbei zu kommen und mal in so nen Mix rein zu hören.

So, jetzt hab ich euch mit Technik Bla Bla zugequatscht. Sorry

Herzlichen Dank für Deine Insider-Einblicke, ich finde das sehr interessant.

Aber das führt auch zu dem für mich negativen Faktor, den man leider an dem Standort nicht wegbekommt, dem Wind.
Ich finde es beeindruckend wie weit man dort blicken kann, dazu noch die Location Flugplatz, die logischerweise keine Bäume hat, aber beides begünstigt massiv den Wind und beeinträchtigt, wie Du so anschaulich beschrieben hast, den Sound. Für meinem Geschmack leider etwas zu sehr, das habe ich bei manch kleineren Open Airs in windgeschützter Lage (Bavarian Metalheadz, Chaos Descends) oder Festivals mit Hallenbühne (Storm Crusher, Trveheim, KIT) eben nicht.
 
Dazu kann ich ein wenig mehr sagen. Und das Thema ist beileibe nicht einfach.
Also: Wir waren dieses Jahr zu zweit für den Ton der Hauptbühne zuständig. Klingt jetzt erstmal nach huiuiui, ist aber sehr ernüchternd.
Am Donnerstag z. B. brauchte nur eine Band Hilfe von uns. Alle anderen hatten eigene Tonleute dabei.
Generell kommen 85% der Bands mit eigenen Tonleuten. Da biste dann halt "Babysitter." Oft haben die sogar eigene Mischulte mit bei und mischen darüber.
Dieses Jahr kam es dreimal vor, das wir dem jeweiligen Mischer ins Pult greifen mussten, oder ermahnen mussten. Es gibt halt gewisse Spielregeln. Lautstärke ist z. B. eine davon. Wenn ein Mischer etwa bei 99 bis 102bB liegt ist das vollkommen in Ordnung. Bei Behemoth lag der Kollege Anfangs bei 108-110dB. Headliner hin oder her, das ist zu viel. Da mussten wir eingreifen. Danach war es richtig gut. Headliner, etwas lauter als die anderen und richtig gut.

Wo wir allerdings machtlos sind ist z. B. Wind.... Da sind grade Gitarren und Vocals ziemlich direkt weg, oder schlecht zu hören. Das ist leider so und da gibt's auch nix gegen zu tun. Doch, Wind abstellen.

Was auch ein Problem ist, das, wenn man z. B. bei Bruzz und Brakel steht und da entspannt das Konzert gucken möchte, das der Ton da nicht perfekt sein kann. Denn das ist physikalisch nicht möglich. Die Anlage covered einen bestimmten Teil des Fields und darüber hinaus fehlt halt was.

Dann bleibt noch festzuhalten, das der ein oder andere Fremd Mischer alles andere als gut mischte.
Darüber hinaus waren aber auch viele Kollegen da, die einen excellenten Job gemacht haben.

Ich z. B. Wenn ich ne Band mische gehe auch immer mal n paar Meter vom Mischpult weg ins Publikum um mal dort zu hören. Aber ich schaffe es halt nicht nach ganz vorne oder so. Das ist dann Blindflug.

Bei Solstafir hatten wir am Mischpult und auch davor einen absoluten Bomben Sound. Das war richtig gut. Schade, daß es wo anders halt dann Mist war.

Achso Thema Soundcheck. Beim Party.San bekam keine Band einen gesamten Soundcheck. Nur Linecheck.
Heißt, Instrumente werden angespielt, eingestellt und ab dafür.
Das ist aber auf einigen Festivals die Regel.
Noch schlimmer wird es, wenn du als Mischer deinen Linecheck über nen Kopfhörer machen musst und bis zur Show nichts aus der PA hören darfst.

Wie gesagt, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eigener Mischer, heißt nicht immer gleich besserer Sound. Sollte.... Tut es aber leider nicht. Dann Natur... Wind ist n ganz großes Thema, gerade in Höhen, Hochmitten und Mitten.
Standort... Wo stehe ich, wo will ich was hören?
Und dann halt wie in unserem Fall, als Festival Tontechniker, wenn du die Band absolut nicht kennst und dann vielleicht auch noch nix damit anfangen kannst, dann wird es schwierig.
Wer von euch Bock hat, den lade ich gerne mal für n. Jahr ein, mal kurz am Mischpult vorbei zu kommen und mal in so nen Mix rein zu hören.

So, jetzt hab ich euch mit Technik Bla Bla zugequatscht. Sorry
Klasse, danke für die ausführlichen Einblicke! Und die Einladung … eventuell komme ich da tatsächlich drauf zurück. Finde das ganze schon sehr spannend.
 
Thema Wind:

Regarde les Hommes Tomber habe ich zu Beginn von etwa Höhe Merch/DF Stand gesehen und bin dann etwas weiter zur Bühne gewandert.
Da fand ich's fast ernüchternd, als Gesang und Gitarren nicht mehr so verweht ankamen, ich fand das bei der Musik so unfassbar passend. Klar, bringt nicht das rüber, wie's eigentlich sein soll, aber es wirkte so unfassbar gut.
Ähnlich, wie manche Musik auch gerade leise über Kopfhörer nochmal ganz anders wirken kann als aus 'ner kräftigen Anlage.
 
Bin 2025 leider raus. Bekomme an dem Freitag keinen Urlaub :hmmja:
Wenn Napalm Death Samstag spielen sollten, denke ich über ein Tagesticket nach.
Buuuh!

Da ham wir's endlich mal geschafft, uns mehr als nur einmal über den Weg zu laufen und leider trotzdem nicht zusammen abzustürzen - und nu kommst du mit so einer Hiobsbotschaft...

PM mir mal die Nummer von deiner Chefetage. Ich klär das für dich. ;)
 
Dazu kann ich ein wenig mehr sagen. Und das Thema ist beileibe nicht einfach.
Also: Wir waren dieses Jahr zu zweit für den Ton der Hauptbühne zuständig. Klingt jetzt erstmal nach huiuiui, ist aber sehr ernüchternd.
Am Donnerstag z. B. brauchte nur eine Band Hilfe von uns. Alle anderen hatten eigene Tonleute dabei.
Generell kommen 85% der Bands mit eigenen Tonleuten. Da biste dann halt "Babysitter." Oft haben die sogar eigene Mischulte mit bei und mischen darüber.
Dieses Jahr kam es dreimal vor, das wir dem jeweiligen Mischer ins Pult greifen mussten, oder ermahnen mussten. Es gibt halt gewisse Spielregeln. Lautstärke ist z. B. eine davon. Wenn ein Mischer etwa bei 99 bis 102bB liegt ist das vollkommen in Ordnung. Bei Behemoth lag der Kollege Anfangs bei 108-110dB. Headliner hin oder her, das ist zu viel. Da mussten wir eingreifen. Danach war es richtig gut. Headliner, etwas lauter als die anderen und richtig gut.

Wo wir allerdings machtlos sind ist z. B. Wind.... Da sind grade Gitarren und Vocals ziemlich direkt weg, oder schlecht zu hören. Das ist leider so und da gibt's auch nix gegen zu tun. Doch, Wind abstellen.

Was auch ein Problem ist, das, wenn man z. B. bei Bruzz und Brakel steht und da entspannt das Konzert gucken möchte, das der Ton da nicht perfekt sein kann. Denn das ist physikalisch nicht möglich. Die Anlage covered einen bestimmten Teil des Fields und darüber hinaus fehlt halt was.

Dann bleibt noch festzuhalten, das der ein oder andere Fremd Mischer alles andere als gut mischte.
Darüber hinaus waren aber auch viele Kollegen da, die einen excellenten Job gemacht haben.

Ich z. B. Wenn ich ne Band mische gehe auch immer mal n paar Meter vom Mischpult weg ins Publikum um mal dort zu hören. Aber ich schaffe es halt nicht nach ganz vorne oder so. Das ist dann Blindflug.

Bei Solstafir hatten wir am Mischpult und auch davor einen absoluten Bomben Sound. Das war richtig gut. Schade, daß es wo anders halt dann Mist war.

Achso Thema Soundcheck. Beim Party.San bekam keine Band einen gesamten Soundcheck. Nur Linecheck.
Heißt, Instrumente werden angespielt, eingestellt und ab dafür.
Das ist aber auf einigen Festivals die Regel.
Noch schlimmer wird es, wenn du als Mischer deinen Linecheck über nen Kopfhörer machen musst und bis zur Show nichts aus der PA hören darfst.

Wie gesagt, es ist ein zweischneidiges Schwert. Eigener Mischer, heißt nicht immer gleich besserer Sound. Sollte.... Tut es aber leider nicht. Dann Natur... Wind ist n ganz großes Thema, gerade in Höhen, Hochmitten und Mitten.
Standort... Wo stehe ich, wo will ich was hören?
Und dann halt wie in unserem Fall, als Festival Tontechniker, wenn du die Band absolut nicht kennst und dann vielleicht auch noch nix damit anfangen kannst, dann wird es schwierig.
Wer von euch Bock hat, den lade ich gerne mal für n. Jahr ein, mal kurz am Mischpult vorbei zu kommen und mal in so nen Mix rein zu hören.

So, jetzt hab ich euch mit Technik Bla Bla zugequatscht. Sorry
Eine Frage dazu, wo genau werden denn die Dezibel abgenommen?
 
Hier springen gleich zwei Normen ins Gewicht. Einmal die DIN 15905-5, welche die Durchschnitts Lautstärke auf ca. 100dB begrenzt. Wir hatten als Vorgabe 100dB(A) über ein Leg von 10min.
Völlig in Ordnung und völlig ausreichend. Wenn hier mal jemand, grade die Headliner, bei 102 oder 103 liegen ist das immer noch kein Beinbruch.

Desweiteren kommt noch die TA Lärm zum Tragen, welche aber beim Party.San ziemlich unsinnig ist. Diese bezieht sich auf die Lärmbelastung der Anwohner. Hier dürfen tagsüber, au#erhalb der Ruhezeiten 70dB(A) nicht überschritten werden. Innerhalb der Ruhezeiten und ab 22:00 gelten dann 65dB(A)

Die Zahlen hören sich insgesamt "wenig" an, aber man sollte bedenken, daß eine Steigerung der Lautstärke und etwa 6dB, dem menschlichen Ohr, den subjektiven Eindruck vermittelt, es wäre "doppelt so laut."
 
Hier springen gleich zwei Normen ins Gewicht. Einmal die DIN 15905-5, welche die Durchschnitts Lautstärke auf ca. 100dB begrenzt. Wir hatten als Vorgabe 100dB(A) über ein Leg von 10min.
Völlig in Ordnung und völlig ausreichend. Wenn hier mal jemand, grade die Headliner, bei 102 oder 103 liegen ist das immer noch kein Beinbruch.

Desweiteren kommt noch die TA Lärm zum Tragen, welche aber beim Party.San ziemlich unsinnig ist. Diese bezieht sich auf die Lärmbelastung der Anwohner. Hier dürfen tagsüber, au#erhalb der Ruhezeiten 70dB(A) nicht überschritten werden. Innerhalb der Ruhezeiten und ab 22:00 gelten dann 65dB(A)

Die Zahlen hören sich insgesamt "wenig" an, aber man sollte bedenken, daß eine Steigerung der Lautstärke und etwa 6dB, dem menschlichen Ohr, den subjektiven Eindruck vermittelt, es wäre "doppelt so laut."
Vielen Dank für die Erklärungen. Ich kenne es aus einigen Clubs das der Tontechniker speziell zu Anfang aber auch mittendrin ins Publikum geht und den Soubd überprüft. Beim Graveland Festival letztes Jahr in Holland war auch rege Betriebsamkeit, das war ein Open Air. Wenn die Sichtverhältnisse es erlauben (1,68m klein) stehe ich gerne in der Nähe das Mischpultes, bester Sound.
 
Vielen Dank für die Erklärungen. Ich kenne es aus einigen Clubs das der Tontechniker speziell zu Anfang aber auch mittendrin ins Publikum geht und den Soubd überprüft. Beim Graveland Festival letztes Jahr in Holland war auch rege Betriebsamkeit, das war ein Open Air. Wenn die Sichtverhältnisse es erlauben (1,68m klein) stehe ich gerne in der Nähe das Mischpultes, bester Sound.
Jepp, da war ich selber, mit Asphyx. Da hast du das Problem Wind nicht, da das Festival Gelände durch Bäume geschützt ist und es ist nicht so groß wie das PSOA. Da z. B. war ich auch oft mittendrin und hab den Sound überprüft. Das ist allerdings bei Festivals einer gewissen Größe nicht möglich, da ich zu lange bräuchte um zu einem vorderen Platz und wieder zurück zu kommen.
Normal ist das Gang und Gäbe, das ich ins Publikum gehe und überprüfe, was ich da "Verbreche."
 
Zuhause mit einem beinahe gebrochenen Arsch, Unmengen an guter neuer Musik, Brandwunden auf den Boobs, einem Heiratsantrag und fantastischen neuen Bekanntschaften - das war mein erstes Party.San :) Ich bin begeistert und werde nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit am Start sein. Die einzige Frage, die mir bleibt ist: gibt es sowas wie ein lost & found auch für Menschen, die man dort kennengelernt und verloren hat?
Also ich hab mein Glück jetzt auf FB und Instiminsti probiert, kam aber bisher nichts rum. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen?

Ich suche einen Stefan, der am Samstag bei der Metal-Disco war. Er hat lange rotblonde Haare, ist ca 1,70 groß, arbeitet bei (ich glaube) einer Staplerfirma und kommt wohl aus dem Ecken dort. Wir haben uns gesehen und er ging auf die Knie und hat mich gebeten, ihn zu heiraten xD nachdem wir uns zweimal aus den Augen verloren und wiedergefunden hatten, haben wir es geschafft, keine Kontaktdaten auszutauschen.

Vielleicht kennt ja hier jemand jemanden aus der Ecke, der jemanden kennt oder so...wollte doch noch ja sagen zum Antrag ^.^
 
Da hier ja wohl auch Leute vom PartySan mitlesen, neben all der Lobhudelei hier auch mal noch etwas Kritik:
Wenn das so ist, dann möchte ich auch noch zwei Kritikpunkte loswerden:
  • Ich fand die Bühne im Zelt zu niedrig. Ich will die Bands ja nicht nur hören, sondern auch sehen.
  • Der Shuttlebus war zeitweise hoffnungslos überfüllt. Wenn ich schon 20 Euro bezahle, dann möchte ich auch einen Sitzplatz haben. Die Fahrt dauert immerhin eine halbe Stunde.
 
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