PARTY.SAN 2025 (7.8.-9.8.)

Ja, das kann natürlich sein. Vielleicht gibt es aber dennoch eine Überraschung (Jubiläum). Es wäre zu schön, wenn es ein AMORPHIS Special Set mit Tales und/oder Karelian gebe würde - das glaube ich allerdings nicht. Und ja, das Mittelfeld sehe ich auch als am Wichtigsten an.

Ich bin ziemlich sicher, dass zumindest Amorphis und Hypocrisy ein Special Set spielen werden. Zumal Pädder ja vor gar nicht allzu langer Zeit erst da war.
 
Von Überlappenden Schlagzeugsounds von der Hauptbühne her will ich gar nicht anfangen.
Das kann ich auch bestätigen. Bei keinem bisherigen PSOA waren wir im Zelt so sehr davon angenervt, auf dem rechten eine andere Band als auf dem linken zu hören. Wird neben der längeren Überschneidung auch an ungünstigen Windverhältnissen liegen.
was teilweise auf'em Zeltplatz für Musik gespielt wurde...unerträglich.
Lesungen, Ratespiele und Hörspielsessions gab es auch. Geht meiner Beobachtung nach mit einer Verjüngung des durchschnittlichen Festivalbesuchers einher, die - wie ich vermute, kontrolliert habe ich es nicht - mit einer Verjüngung der durchschnittlichen Festivalband korelliert. Die jüngeren Generationen sind in ihren Ritualen und Vorlieben nicht so festgefahren und um Szenereinheit bemüht. Das ist eine Entwicklung, die ich an sich begrüßenswert finde und dem PSOA auch gewünscht habe. Auffällig fand ich, dass sowas dann in ohrenbetäubender Lautstärke stattfinden muss, damit es auch ja alle mitbekommen. Wen das stört (uns nicht, wir waren ganz hinten wie immer, da ist es ruhig), der muss es halt ansprechen.
 
Nochmal zu Bloodbath: Sicher, der Holmes ist jetzt nicht der, ich sag mal, dynamischte Frontmann, aber ich muss sagen, ich mag seinen Gesang bei Bloodbath und die Setlist war wirklich superb. Allerdings waren die "früher" (also auch beim letzten Abstecher mit Holmes) mehr "für's Auge". Mittlerweile sind's halt n paar Dudes in T-Shirts, die ihr Ding runterzocken. Aber so als Abschlussband war's mir irgendwie ganz recht, Rücken hat gestreikt und ich hab's mir weitestgehend von der Bierbank angeschaut, da hätte ich mich vielleicht eher geärgert, wenn das jetzt noch so ne richtig packende Show gewesen wär, bei der ich gerne "mitgemacht" hätte :D
Immerhin hab ich den Gig nicht wieder zu 95% verpennt wie bei Dismember seinerzeit, mann was hab ich mich da über mich selbst geärgert...

Ansonsten waren Triptykon/Celtic Frost der absolute Abriss, Pig Destroyer ebenso, auch wenn der Electronics-Dude etwas komisch anzuschauen war.
Ärger mich ein bisschen, Blockheads verpasst zu haben. Brauchte aber nach dem ausgedehnten Band-Frühstück n kurzes Päuschen und dachte mir, gut, die ersten 20 Songs kannste skippen, werden ja noch genug übrig bleiben, also kurz zum Zelt. Da hat's dann wohl aber doch ein Getränk zu lange gedauert und ich hab den Schluss knapp verpasst - allerdings haben die auch 10 Minuten zu früh aufgehört. Da hätten andere Grind-Bands noch ein ganzes Extra-Set untergekriegt.

Generell ist das so ein PSOA-Problem von mir: Ich kann mir da eigentlich fast keine Band so komplett ohne Bauchschmerzen schenken. Dazu kommt noch so ein latentes Festival-ADHS inkl. Ultra-FOMO, dass ich eigentlich ständig zwischen den beiden Bühnen, Shopping, Fressi, Saufi und Camp hin und her rotiere. Aber nun gut, Luxusproblem. Super Festival, immer wieder gerne.

Wunschbands für nächstes Jahr, uff, wo fange ich an. Wunschheadliner wären ja seit Jahren schon Mercyful Fate. Ansonsten hoffe ich immer noch auf Visigoth, nachdem die im Corona-Limbo ja schonmal kurz angekündigt waren. Und Haemorrhage, soll ja keiner sagen, dass ich auf dem PSOA nur Heavy Metal-Bands sehen will. Und Exumer vielleicht? Year Of The Goat sind auch überfällig. Und vielleicht ein bisschen far out, aber als Zeltbühnen-Headliner/-Rausschmeißer könnte ich mir Sunn O))) tatsächlich gut vorstellen. Andererseits fürchte ich, die sind für die Zeltbühne schon zu groß, würden aber auf der Mainstage wohl kläglich versanden...
 
Dieses Jahr übrigens den Gamechanger für das "taktische Zwischengetränk" gefunden: O-Saft-Schorle!

Mein Taktik-Drink der Wahl war dieses Jahr Zitronen-Limo gemischt mit Tonic Water. Das hat so richtig bombig rehydriert und mundete auch mit dem ein oder anderen Tropfen Gin darin ganz hervorragend. Insgesamt war es aber wohl das nüchternste Festival für mich seit meinr Einschulung. Abgesehen vom letzten Tag mit Kopp Ab und Korn-Melone abends beim Abbau. Aber auch das hielt sich im Rahmen. Manchmal krieg ich vor mir selber Angst...!
 
Lösungsvorschlag für nächstes Jahr:

Eine Band weniger auf der Mainstage, dafür eine mehr im Zelt. Ob's dort nun früher losgeht oder später aufhört is egal. Hauptsache, die Überschneidung wird auf 0 oder -5 reduziert. Von mir aus könnte man auch einfach eine Band pro Tag streichen. Hauptsache, die dumme Überschneidung is weg.
Zusätzlich - und jetzt kommt's: die Richtung im Zelt umdrehen. Auch da sollte das Publikum bergab schauen. Ich war zwar selbst nicht da, aber mir kamen dieses Jahr zum ersten mal Beschwerden bzgl. Soundüberlagerungen zu Ohren (haha - pun intended).
Desweiteren auf der Seite zum Zeltplatz einfach eine zweite Reihe Zaun als Sichtschutz aufstellen, damit man das Ding auch dort für Durchlüftung öffnen kann.

Den Hauptraum hat man ja eh schon nach links erweitert (was sehr schade ist - früher war es abends eine Wohltat vom Bierstand aus den (Co-)Headliner zu sehen - mittlerweile is der Winkel einfach zu stumpf. Lass das 20m sein, oder 30... aber der Unterschied is echt bemerkbar - oder bin ich der einzige, dem das auffällt??). Zieht doch auch bitte die Hauptbühne dann etwas weiter in die Mitte. Dann bleibt rechts auch mehr für's Zelt und damit auch für die zweite Zaunreihe.

Das alles natürlich nur als Idee.
Man darf mir gerne erklären, warum das so ganz und gar unmöglich ist, weil man das schonmal durchdacht und dann aber wieder verworfen hat.
 
War im Grunde nur wegen dem Celtic Frost Set da und das hat alle Erwartungen erfüllt. Ich habe es als sehr geschmackvoll empfunden, wie von Morbid Tales Songs im Morbid Tales Sound Gewand über Dethroned Emperor im Monotheist Sound, zu den moderneren Songs gewechselt wurde. Hatte vorher einen Maryland Deathfest Auftritt gesehen, bei dem einfach alles im selben Tuning gespielt wurde. Insofern war das eine tolle Überraschung!
 
Noch so eine kleine Träumerei: Ich würde es abfeiern, wenn entweder das Whisky-Zelt sein Programm entsprechend erweitert oder aber es noch so ein "Pub-Zelt" gibt, das sich auf belgisches Bier spezialisiert!
 
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