POWERWOLF - Wake up the wicked (VÖ 26.7.24)

Erster Eindruck der Blessed & Possessed :
Wieder gut, aber trotzdem "enttäuschen" mich die Wölfe
zum ersten mal ein wenig.
Zum ersten Mal sehe ich keine Steigerung zum Vorgänger, sondern
Stagnation bzw. sogar einen leichten Rückschritt.
Allerdings war Preachers of the Night eh das, für mich, perfekte Powerwolf-
Album.
Mal sehen, wie Blessed nach mehrmaligem Hören rüberkommt...
 
Während im Hintergrund (obwohl, ist recht laut, kann man da von Hintergrundmusik reden???) die neue POWERWOLF Scheibe läuft und
mir diese wie immer hervorragend gefällt, oute ich mich hier dann auch gleichzeitig mal als Fan dieser Band. Schlagermetal? Klingen immer gleich?
Kindermetal? ...ist mir doch sowas von egal... sie verbreiten bei mir gute Laune und das ist es, was für mich zählt.

Habe sie bisher einmal erst live gesehen, aber die nächsten "Wolfsnächte" im Oktober stehen ja schon an und die Karte dafür habe ich auch schon.
Die Jungs verbreiten live sogar noch mehr Spaß, als auf den CDs und ich freue mich mega auf den Gig.

Mit "Let There Be Night", höre ich gerade einen Song, der sich etwas vom anderen Songmaterial abhebt und der ist einfach... :jubel::jubel::jubel:
 
Es fällt zwar kein Wort mehr direkt zum "bösen Festival, dessen Name niemand aussprechen darf" (egal wie lieb einige betteln) - aber ganz ohne geht halt doch nicht. Für was habe ich 2 flotte Zeigefinger, eine große Festplatte und ein Diktiergerät zwischen meinen Ohren? Hoffentlich verzeiht man mir mein kommendes Abschweifen.

Ich mag keine Kinderlieder!

Egal ob Anfang der 70 er in der Schule, zeitgleich in der ZDF-Hitparade, dann in den 80 ern mit Nena & Co. und auch heute nicht - egal ob von Andrea Fischer und sonstigen Schlagerbarden oder irgendwelchen Metal-Pussis wie Schanett Biedermann, bzw. blödsinnigen Piraten-Chören. Und als es noch IM1 gab, lief da abends zufällig häufig Powerwolf und ich dachte, "was soll diese Schminke, die Zappelei und dieser Kinder-Refrain"?

Aber meine persönliche Runningorder (App auf dem geliehenen Smartphone, weil ich so etwas ansonsten nicht benötige) für dieses oben erwähnte, namentlich aber nicht benannte, Festival, weil man dessen Name nicht aussprechen darf, kam zu dem Schluss, dass es zeitlich und verfassungsmäßig gut passen würde, wenn ich den Samstag dann so beginnen würde...

Das Fahrrad lief wie immer gut außenrum und der asphaltierte Dorfpfad, an dessen plötzlicher Öffnung ich evtl. nicht ganz schuldlos war, brachten mich schnell zum Eingang B, wo leider 1000 Leute vor mir, auf die Leibesvisitation warteten, die am Vortag selbst meinen Mini-Busschlüssel zum Vorschein brachte. Aber, wie insgesamt viermal, als ich in die Reihe trat, hieß es wieder mal: "Bändchen hoch" und 1 Minute später flitzte ich, flink mit meinen passenden Gummistiefeln, Richtung True Metal Stage. Nicht dumm von hinten drängelnd, sondern grazil seitlich einschiebend, fand ich Sekunden später, als schon die ersten Takte liefen, rechts neben der Bühne, eine ca. 5 qm große Freifläche, ungefähr in Reihe 10.



Sekunden später klopfte mir ein zarter Finger auf die Schulter und ein, noch nicht ganz fertig ausgeprägtes, Mädel von vielleicht 13 - 16 Jahren, mit knapp 150 cm Höhe, meinte, beeindruckend frech, selbstbewusst und aggressiv ich solle ganz schnell verschwinden, denn sie sähe nichts mehr. Für Sekunden war ich sprachlos. Da der Song gerade zu Ende war, erklärte ich ihr dann nett, dass ich mich niemals direkt vor Leute dränge, dass das hier aber etwas anderes sei und ich mich ja 3 m vor ihr, direkt hinter Andere stelle. Das Argument zählte nicht, denn sie brauchte ja die lange Flucht um als Superknirps noch etwas von dem herumhampelnden Keyboarder erhaschen zu können. Papa stand nebendran und hielt sich wortlos zurück. Ich verwies dann auf Styroporblock, ö.ä. Hilfsmittel - sie aber, dass das nichts bringen würde - ich dass ich das schon vor über 30 Jahren gemacht habe. Als sie dann meinte, "das glaubst Du ja selbst nicht", wurde es mir zu dumm und ich verwies nur noch auf meine Kutte und ignorierte die wütende Zwergin. Wäre sie mir nicht dumm gekommen, hätten ich und vielleicht auch Papa sie mal auf die Schultern genommen.

Ach ja, die Musik ging vorne weiter - und so ein Typ, den ich, wegen des Namens, eher als Türke, der perfekt deutsch kann, aber absichtlich ein bisschen holpert, eingeschätzt hätte, machte NONSTOP sympathischen Spaß und kündigte einen Gute-Laune-Song nach dem anderen an, der auch sehr wohlklingend gemischt aus den Boxen dröhnte - in genau der richtigen Lautstärke. Und selbst der altersschwache Metaller sprang in die Höhe, rekte Faust oder die Pommesgabel und gröhlte mit, wenn es ihm und seiner rechten Publikums-Hälfte angezeigt wurde. Das Saarländer lustige Leute sind, weiß der Altmetaller, seitdem er einen 50 jährigen mitfahrenden Freund gefunden hat, der zwar kaum einen Brocken englisch kann (fand z.B. Det ierion geil und regte sich manchmal über die Sekru Itti auf - die Beispiele könnte ich beliebig lange fortführen), aber mit extremen Tempo sein metallisches Unwissen ausbessert. Und diese Kapelle passt genau dazu (nur ihm selbst gefällt das gar nicht, denn er bevorzugt - ganz im Gegensatz zu mir Gegrunze).

Gegrunze kann man Atilla aber wirklich nicht vorwerfen und da ich keine Kinderlieder mag, war das auch weder Schlagermetall, noch sonst irgend etwas negatives. Klar, um mich herum war man schon jünger, als bei den Quireboys, Priest oder Uli Roth. Aber die, auf den Körpern herum hängenden, T-Shirts trugen auch Schriftzüge von Sepultura, Death Angel oder Bloodbath... und deren Besitzer strahlten, lachten, gröhlten und sangen, aber eben nicht kindischen Mittelalter-Klimbim, sondern harte, aber eben eingängige Abgeh-Nummern, die ich als "Mitmacher der großen AOR-Zeit" schon immer mochte. Ob ich mir dieses neue Album hole, von dem einiges gespielt wurde, weiß ich nicht. Eher mal irgend so eine Bestof-Sache. Viel schief machen, kann man ja nicht. Die bleiben sich treu. Aber beim nächsten Festival schaue ich mir diese Band wieder an. Selten hat mir relativ Unbekanntes gleich so viel Spaß gemacht und meine Gehörgänge belebt.

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Setlist
  1. Lupus Daemonis
  2. Sanctified With Dynamite
  3. Coleus Sanctus
  4. Army of the Night
  5. Amen & Attack
  6. Armata Strigoi
  7. Resurrection by Erection
  8. Werewolves of Armenia
  9. Blessed & Possessed
  10. We Drink Your Blood
  11. In the Name of God (Deus Vult)
  12. Lupus Dei
  13. Wolves Against The World
 
Zuletzt bearbeitet:
Es fällt zwar kein Wort mehr direkt zum "bösen Festival, dessen Name niemand aussprechen darf" (egal wie lieb einige betteln) - aber ganz ohne geht halt doch nicht. Für was habe ich 2 flotte Zeigefinger, eine große Festplatte und ein Diktiergerät zwischen meinen Ohren? Hoffentlich verzeiht man mir mein kommendes Abschweifen.

Ich mag keine Kinderlieder!

Egal ob Anfang der 70 er in der Schule, zeitgleich in der ZDF-Hitparade, dann in den 80 ern mit Nena & Co. und auch heute nicht - egal ob von Andrea Fischer und sonstigen Schlagerbarden oder irgendwelchen Metal-Pussis wie Schanett Biedermann, bzw. blödsinnigen Piraten-Chören. Und als es noch IM1 gab, lief da abends zufällig häufig Powerwolf und ich dachte, "was soll diese Schminke, die Zappelei und dieser Kinder-Refrain"?

Aber meine persönliche Runningorder (App auf dem geliehenen Smartphone, weil ich so etwas ansonsten nicht benötige) für dieses oben erwähnte, namentlich aber nicht benannte, Festival, weil man dessen Name nicht aussprechen darf, kam zu dem Schluss, dass es zeitlich und verfassungsmäßig gut passen würde, wenn ich den Samstag dann so beginnen würde...

Das Fahrrad lief wie immer gut außenrum und der asphaltierte Dorfpfad, an dessen plötzlicher Öffnung ich evtl. nicht ganz schuldlos war, brachten mich schnell zum Eingang B, wo leider 1000 Leute vor mir, auf die Leibesvisitation warteten, die am Vortag selbst meinen Mini-Busschlüssel zum Vorschein brachte. Aber, wie insgesamt viermal, als ich in die Reihe trat, hieß es wieder mal: "Bändchen hoch" und 1 Minute später flitzte ich, flink mit meinen passenden Gummistiefeln, Richtung True Metal Stage. Nicht dumm von hinten drängelnd, sondern grazil seitlich einschiebend, fand ich Sekunden später, als schon die ersten Takte liefen, rechts neben der Bühne, eine ca. 5 qm große Freifläche, ungefähr in Reihe 10.



Sekunden später klopfte mir ein zarter Finger auf die Schulter und ein, noch nicht ganz fertig ausgeprägtes, Mädel von vielleicht 13 - 16 Jahren, mit knapp 150 cm Höhe, meinte, beeindruckend frech, selbstbewusst und aggressiv ich solle ganz schnell verschwinden, denn sie sähe nichts mehr. Für Sekunden war ich sprachlos. Da der Song gerade zu Ende war, erklärte ich ihr dann nett, dass ich mich niemals direkt vor Leute dränge, dass das hier aber etwas anderes sei und ich mich ja 3 m vor ihr, direkt hinter Andere stelle. Das Argument zählte nicht, denn sie brauchte ja die lange Flucht um als Superknirps noch etwas von dem herumhampelnden Keyboarder erhaschen zu können. Papa stand nebendran und hielt sich wortlos zurück. Ich verwies dann auf Styroporblock, ö.ä. Hilfsmittel - sie aber, dass das nichts bringen würde - ich dass ich das schon vor über 30 Jahren gemacht habe. Als sie dann meinte, "das glaubst Du ja selbst nicht", wurde es mir zu dumm und ich verwies nur noch auf meine Kutte und ignorierte die wütende Zwergin. Wäre sie mir nicht dumm gekommen, hätten ich und vielleicht auch Papa sie mal auf die Schultern genommen.

Ach ja, die Musik ging vorne weiter - und so ein Typ, den ich, wegen des Namens, eher als Türke, der perfekt deutsch kann, aber absichtlich ein bisschen holpert, eingeschätzt hätte, machte NONSTOP sympathischen Spaß und kündigte einen Gute-Laune-Song nach dem anderen an, der auch sehr wohlklingend gemischt aus den Boxen dröhnte - in genau der richtigen Lautstärke. Und selbst der altersschwache Metaller sprang in die Höhe, rekte Faust oder die Pommesgabel und gröhlte mit, wenn es ihm und seiner rechten Publikums-Hälfte angezeigt wurde. Das Saarländer lustige Leute sind, weiß der Altmetaller, seitdem er einen 50 jährigen mitfahrenden Freund gefunden hat, der zwar kaum einen Brocken englisch kann (fand z.B. Det ierion geil und regte sich manchmal über die Sekru Itti auf - die Beispiele könnte ich beliebig lange fortführen), aber mit extremen Tempo sein metallisches Unwissen ausbessert. Und diese Kapelle passt genau dazu (nur ihm selbst gefällt das gar nicht, denn er bevorzugt - ganz im Gegensatz zu mir Gegrunze).

Gegrunze kann man Atilla aber wirklich nicht vorwerfen und da ich keine Kinderlieder mag, war das auch weder Schlagermetall, noch sonst irgend etwas negatives. Klar, um mich herum war man schon jünger, als bei den Quireboys, Priest oder Uli Roth. Aber die, auf den Körpern herum hängenden, T-Shirts trugen auch Schriftzüge von Sepultura, Death Angel oder Bloodbath... und deren Besitzer strahlten, lachten, gröhlten und sangen, aber eben nicht kindischen Mittelalter-Klimbim, sondern harte, aber eben eingängige Abgeh-Nummern, die ich als "Mitmacher der großen AOR-Zeit" schon immer mochte. Ob ich mir dieses neue Album hole, von dem einiges gespielt wurde, weiß ich nicht. Eher mal irgend so eine Bestof-Sache. Viel schief machen, kann man ja nicht. Die bleiben sich treu. Aber beim nächsten Festival schaue ich mir diese Band wieder an. Selten hat mir relativ Unbekanntes gleich so viel Spaß gemacht und meine Gehörgänge belebt.

Anhang anzeigen 24754

Setlist
  1. Lupus Daemonis
  2. Sanctified With Dynamite
  3. Coleus Sanctus
  4. Army of the Night
  5. Amen & Attack
  6. Armata Strigoi
  7. Resurrection by Erection
  8. Werewolves of Armenia
  9. Blessed & Possessed
  10. We Drink Your Blood
  11. In the Name of God (Deus Vult)
  12. Lupus Dei
  13. Wolves Against The World
Jaja, die gudde Saarländer
:D

Schöner Bericht @Alt-Metaller :top:
 
Es fällt zwar kein Wort mehr direkt zum "bösen Festival, dessen Name niemand aussprechen darf" (egal wie lieb einige betteln) - aber ganz ohne geht halt doch nicht. Für was habe ich 2 flotte Zeigefinger, eine große Festplatte und ein Diktiergerät zwischen meinen Ohren? Hoffentlich verzeiht man mir mein kommendes Abschweifen.

Ich mag keine Kinderlieder!

Egal ob Anfang der 70 er in der Schule, zeitgleich in der ZDF-Hitparade, dann in den 80 ern mit Nena & Co. und auch heute nicht - egal ob von Andrea Fischer und sonstigen Schlagerbarden oder irgendwelchen Metal-Pussis wie Schanett Biedermann, bzw. blödsinnigen Piraten-Chören. Und als es noch IM1 gab, lief da abends zufällig häufig Powerwolf und ich dachte, "was soll diese Schminke, die Zappelei und dieser Kinder-Refrain"?

Aber meine persönliche Runningorder (App auf dem geliehenen Smartphone, weil ich so etwas ansonsten nicht benötige) für dieses oben erwähnte, namentlich aber nicht benannte, Festival, weil man dessen Name nicht aussprechen darf, kam zu dem Schluss, dass es zeitlich und verfassungsmäßig gut passen würde, wenn ich den Samstag dann so beginnen würde...

Das Fahrrad lief wie immer gut außenrum und der asphaltierte Dorfpfad, an dessen plötzlicher Öffnung ich evtl. nicht ganz schuldlos war, brachten mich schnell zum Eingang B, wo leider 1000 Leute vor mir, auf die Leibesvisitation warteten, die am Vortag selbst meinen Mini-Busschlüssel zum Vorschein brachte. Aber, wie insgesamt viermal, als ich in die Reihe trat, hieß es wieder mal: "Bändchen hoch" und 1 Minute später flitzte ich, flink mit meinen passenden Gummistiefeln, Richtung True Metal Stage. Nicht dumm von hinten drängelnd, sondern grazil seitlich einschiebend, fand ich Sekunden später, als schon die ersten Takte liefen, rechts neben der Bühne, eine ca. 5 qm große Freifläche, ungefähr in Reihe 10.



Sekunden später klopfte mir ein zarter Finger auf die Schulter und ein, noch nicht ganz fertig ausgeprägtes, Mädel von vielleicht 13 - 16 Jahren, mit knapp 150 cm Höhe, meinte, beeindruckend frech, selbstbewusst und aggressiv ich solle ganz schnell verschwinden, denn sie sähe nichts mehr. Für Sekunden war ich sprachlos. Da der Song gerade zu Ende war, erklärte ich ihr dann nett, dass ich mich niemals direkt vor Leute dränge, dass das hier aber etwas anderes sei und ich mich ja 3 m vor ihr, direkt hinter Andere stelle. Das Argument zählte nicht, denn sie brauchte ja die lange Flucht um als Superknirps noch etwas von dem herumhampelnden Keyboarder erhaschen zu können. Papa stand nebendran und hielt sich wortlos zurück. Ich verwies dann auf Styroporblock, ö.ä. Hilfsmittel - sie aber, dass das nichts bringen würde - ich dass ich das schon vor über 30 Jahren gemacht habe. Als sie dann meinte, "das glaubst Du ja selbst nicht", wurde es mir zu dumm und ich verwies nur noch auf meine Kutte und ignorierte die wütende Zwergin. Wäre sie mir nicht dumm gekommen, hätten ich und vielleicht auch Papa sie mal auf die Schultern genommen.

Ach ja, die Musik ging vorne weiter - und so ein Typ, den ich, wegen des Namens, eher als Türke, der perfekt deutsch kann, aber absichtlich ein bisschen holpert, eingeschätzt hätte, machte NONSTOP sympathischen Spaß und kündigte einen Gute-Laune-Song nach dem anderen an, der auch sehr wohlklingend gemischt aus den Boxen dröhnte - in genau der richtigen Lautstärke. Und selbst der altersschwache Metaller sprang in die Höhe, rekte Faust oder die Pommesgabel und gröhlte mit, wenn es ihm und seiner rechten Publikums-Hälfte angezeigt wurde. Das Saarländer lustige Leute sind, weiß der Altmetaller, seitdem er einen 50 jährigen mitfahrenden Freund gefunden hat, der zwar kaum einen Brocken englisch kann (fand z.B. Det ierion geil und regte sich manchmal über die Sekru Itti auf - die Beispiele könnte ich beliebig lange fortführen), aber mit extremen Tempo sein metallisches Unwissen ausbessert. Und diese Kapelle passt genau dazu (nur ihm selbst gefällt das gar nicht, denn er bevorzugt - ganz im Gegensatz zu mir Gegrunze).

Gegrunze kann man Atilla aber wirklich nicht vorwerfen und da ich keine Kinderlieder mag, war das auch weder Schlagermetall, noch sonst irgend etwas negatives. Klar, um mich herum war man schon jünger, als bei den Quireboys, Priest oder Uli Roth. Aber die, auf den Körpern herum hängenden, T-Shirts trugen auch Schriftzüge von Sepultura, Death Angel oder Bloodbath... und deren Besitzer strahlten, lachten, gröhlten und sangen, aber eben nicht kindischen Mittelalter-Klimbim, sondern harte, aber eben eingängige Abgeh-Nummern, die ich als "Mitmacher der großen AOR-Zeit" schon immer mochte. Ob ich mir dieses neue Album hole, von dem einiges gespielt wurde, weiß ich nicht. Eher mal irgend so eine Bestof-Sache. Viel schief machen, kann man ja nicht. Die bleiben sich treu. Aber beim nächsten Festival schaue ich mir diese Band wieder an. Selten hat mir relativ Unbekanntes gleich so viel Spaß gemacht und meine Gehörgänge belebt.

Anhang anzeigen 24754

Setlist
  1. Lupus Daemonis
  2. Sanctified With Dynamite
  3. Coleus Sanctus
  4. Army of the Night
  5. Amen & Attack
  6. Armata Strigoi
  7. Resurrection by Erection
  8. Werewolves of Armenia
  9. Blessed & Possessed
  10. We Drink Your Blood
  11. In the Name of God (Deus Vult)
  12. Lupus Dei
  13. Wolves Against The World
Schönes Ding! Ich mag PW sehr.
Vielen Dank für den Bericht aus *Ort des unaussprechlichen Grauens* :D
 
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