REVELATIONS: Wir ermitteln unsere IRON MAIDEN Top 50!!

Oha. Meine Vorhersage mit Platz drei für „Aces High“ stimmte also.
Astrein.
Bei der Auswertung nur Platz 3, bei mir isses Platz 2.

Keine Ahnung wie oft ich das offizielle „Aces High“ Video angeschaut habe, mit dem "Spoken Word" Intro von Churchill…
Aber es zog mich immer in seinen Band. Und damals in den Anfängen der 90er gab´s kein DeineTube. Da musste ich mir das VHS Band von nem Kumpel kopieren, was ein immenser Aufwand war.
Und dann: Anschauen, freuen, Soli auf der unsichtbaren Luftgitarre mitspielen, wieder freuen und inbrünstig den Refrain mitgröhlen.
So war das damals, vor über 30 Jahren. Ok. Ist im Jahre 2024 fast gleich. Nur halt ohne VHS Rekorder / Kassetten.
Und wenn dann die letzten Worte im Intro „We shall never surrender“ ertönen….tja, dann…dann geht die Luzie ab.
Und die Begeisterung kennt keine Grenzen.
Ach ja, Lied hat ja auch schon vier Jahrzehnte auf dem Buckel und es wird nicht langweilig diesen Song zu hören.
 
Ach ja, "Aces High" ... in meiner Liste ist er nicht drin, obwohl ich den Song schon sehr schätze und als Opener von Powerslave (oder Live After Death) nicht
missen möchte.
Kann mich noch gut daran erinnern mit einiegn Freunden im Zimmer eines weitern Kumpels zu hocken (alle in Socken, aber mit Kutte!) während der Song in
Endlossschleife auf dem Plattenteller rotierte und ich mich ganz in das Cover der Single vertiefte. Schöne Zeiten waren das ... :)
 
From a musical standpoint, Steve Harris used an interesting concept known as the "mirror structure", which is the midpoint of the song and the place where guitarist Adrian takes over from Dave. Before this point the song follows the following template: introduction, fast guitar harmonies, verse/chorus, 16 bar section in A Minor and a 16 bar solo. However, after the mirror point, the song follows the same template, but in reverse: 16 bar solo, 16 bars in A Minor, verse/chorus, fast guitar harmonies, cadenza. Steve has used this structure for another Iron Maiden song, which is 'Heaven Can Wait', but this is the only Iron Maiden song where the mirror concept is followed with mathematical precision." (thelegendsofmusic)
Toller Song natürlich, nicht in meiner Liste drin, aber dank der obigen Analyse kann ich jetzt wenigstens ganz korrekt benennen, welche Parts mir hier rein musikalisch am besten gefallen: nämlich die "16 bar sections in A Minor". Wieder was gelernt.
Und darüberhinaus erhält die Phrase "Song klingt wie am Reissbrett entstanden" hier doch glatt mal eine positive Bedeutung.
 
Hab ich natürlich auch drin und zwar als


4) Aces High

Live to fly, fly to live

Nicht nur der beste Opener aller Maiden-Alben, sondern in Kombination mit „Churchill’s Speech“ der bestmögliche Konzerteinstieg. Hier gibt’s mitreißende Vollgas-Maiden mit feinstem Sirenengesang und ab Minute 2 ein Solo, das mich jedes Mal die Luftgitarre auspacken lässt.
 
Brucens Affinität zur historischen Fliegerei macht die Sache rund:

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Das ist natürlich keine Spitfire wie in Aces High, sondern das müßte ein Modell wie Manfred von Richthofens Geschoß aus WWII sein, aber egal.
(der Typ im Vordergrund ist ein alter Motörheadbanger-Kumpel.... pleased as Punch :))
 
"Aces High" ist bei mir auf der 12., hätte aber auch in der "eigenen" Liste durchaus einen Platz weiter vorn verdient gehabt. Was ich über den Song denke hat @Pavlos ja bereits im Eingangspost zitiert. Für mich der absolute Inbegriff für die Eröffnung eines Metalkonzerts ("Live after Death" in meiner Welt eines der wichtigsten und vor allem auch sinnvollsten Live-Alben ever - fängt es doch eine Band auf dem, naja, ersten Zenit ihres Schaffens ein). Auch, wenn ich es heute live gern lauschig und überschaubar habe, so ist "Aces High" ab den ersten "Churchill's Speech"-Spoken-Words nach wie vor absolut unerreicht und zeigt, was Musik zu entfesseln in der Lage ist - und hier passt einfach alles, alles, alles. Keine Metal-Band (ich betone: KEINE!) kann diese Energie auf diese Art und Weise auf die Bretter zaubern. Neben "Live after Death" brauche ich in Sachen Livedokumente sonst nur noch "Rock in Rio" von Maiden, der Rest ist mir eher so egal, aber diese Werke sind Livedokumente für die Ewigkeit.

Maiden haben es immer verstanden, die Songs auch live vor völlig überflüssigen Mummenschanz oder Klischees zu stellen. "Aces High" ist der überlebensgroße Beweis dafür.
 
Aces High...Hach ja. Das ist eine ganz besondere Beziehung zwischen uns beiden. Lange bevor Iron Maiden in mein Leben getreten sind, war ich schon längst ein totaler Luftfahrtnerd. Battle of Brittain habe ich bereits in der Grundschule auf VHS so ziemlich jeden Tag gesehen und in der Schule wurden dann auch eher Spitfire und Messerschmitt in die Hefte gemalt, als sich um Rechenoperationen zu kümmern. Daraus entwuchs natürlich auch ein tiefgreifendes Interesse für Geschichte. Somit wusste ich auch bereits vor Aces High um den zitatstarken Winston Churchill. "Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few".

Somit hat Aces High von der ersten Sekunde an offene Türen bei mir eingerannt. Angefangen von dem unglaublichen Coverartwork der Single, der Songtitel alleine, der Text und natürlich die unfassbare musikalische Attacke an sich.
Hier kommen einfach meine zwei großen Faszinationen auf einen Punkt zusammen. Heavy Metal und militärhistorische Luftfahrt. Der Song hat sich bis heute bei mir keinen mm abgenutzt. Ich werde es auch niemals vergessen, als ich den Song 1999 erstmals live erleben durfte. Totales Gefühlschaos. Wirklich.

Ich habe seinerzeit ein Special über Maidensongs mit Luftfahrtbezug verfasst. Das war mir eine absolute Herzensangelegenheit, welche mir immerhin ein Quellennachweis im Wikipediaeintrag des Songs eingebracht hat. :D




Rezeptionen, die sich mit dem Text und seiner geschichtlichen Authentizität beschäftigt haben, bemerken, dass Bruce Dickinson bei Aces High im Vergleich zu seinen späteren Texten über Luftschlachten noch deutlich unreflektierter über den Kampf mit vielen Todesopfern schrieb.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aces_High_(Lied)#cite_note-flying-heavy-metal-2" title=""><span>[</span>2<span>]</span></a>

  1. „Tailgunner“: Flying Heavy Metal - IRON MAIDEN Takes to the Skies. Bleeding4Metal-Webzine, 31. Januar 2021, abgerufen am 29. September 2021.
Knaller, der Text hätte 1:1 von mir kommen können.
Auch ich habe als Jugendlicher Battle of Britain etliche Male gesehen (das erste Mal während eines Famillenurlaubs nach Büsum im Kino).
Ich hatte Spitfire und ME 109 Modelle bei mir im Zimmer stehen. Muss zugeben, dass ich damals ziemlich verklärt gesehen habe, und das Gemetzel
eher als ritterlichen Kampf in der Luft empfunden habe. Das ist inzwischen natürlich anders, die große Faszination ist aber geblieben
und mir geht immer noch das Herz auf wenn ich die alte Ju 52 höre und sehe, die bis vor kurzem noch vom Airport Hamburg gestartet ist.
Als ich vor ein paar Jahre im Battle of Britain Museum in Dover war, hätte ich mich an Postern und Kalendern mit Spitfire Motiven dumm und dämlich kaufen können.
Meine Frau stand kopfschüttelnd daneben…
Aces High ist mein Soundtrack zu der Thematik. Selten hat Text und Musik so perfekt zusammen gepasst: Das gesprochene Churchill Intro, der Fanfaren-artige Beginn
und dann beginnt die Spitfire in die Höhe zu schnellen… Sensationell.

Verdient auf Platz 3, wenn in meiner imaginären Liste auch "nur" auf Platz 5, für mich der beste Album-Einstieg bei Iron Maiden ever und ich hoffe sehr,
dass der Song der Opener der folgenden Tour wird!
 
*Motorengeräusch startender Flugzeuge*
*Live-Publikum*
*„We shall go on to the end, we shall fight in France...........we shall never surrender"*
*Intro*
*vierminüter O(h)gasmus*

So und nicht anders an jedem Tag, an dem diese Platte (natürlich Live After Death) läuft, seit inzwischen gut 38 Jahren.
Wie man ein Konzert bereits mit einem solchen Triumphzug BEGINNEN kann, ist mir bis heute unbegreiflich. Mehr
kann und will ich dazu nicht schreiben. Verdienter Platz 3 ! Ein Vorschlaghammer von einem Song und Albumopener.
 
Meine Nunmer 1 und auf der 2 vermutet. War 1992 oder 1993 mein erster Kontakt bei meinem Versuch aus der Rock-Pop und dann Hardrock (Scorpions) Ecke kommend über die ausgeliehene Live after death mit Iron Maiden warm zu werden, wo mir Aces High und das ikonische Intro sofort auffielen. Es brauchte noch einen zweiten Versuch und so zündete Iron Maiden Ende 1993 mit der Fear of the dark, Live after death, Killers und der Wasted Years-Maxi. Besonders die schnellen Songs wie Aces High Purgatory, Be quick or be dead setzten sich ins Ohr fest und offenbarten meine Vorliebe für melodischen Speed Metal, 2 Jahre bevor ich Helloweens Wall of Jericho entdeckte, nichtsahnend, dass es ein eigenes Subgenre gibt, der sich dann als DER heiße Scheiß entpuppte.:verehr::verehr:Aces High und Purgatory haben für mich deshalb einen hohen Stellenwert, genauso wie als Alben die Somewhere in Time, die Fear of the dark (trotz Schwächen), die Killers und die Powerslave.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am 29.8 habe ich geschrieben:
Bin gespannt ob meine Nr. 1 es in die Top10 schafft.
Nun ja "Aces High" hat es sogar auf Platz 3 geschafft und damit viel höher als ich es je gedacht hätte. Knapp in der Top10 war schon das höchste der Gefühle bevor wir mit der Top50 angefangen haben. Allerdings habe ich mich jedes mal gefreut als anstatt Aces High ein anderer Song kam - zwischendurch aber auch an dem Gedanken "und was wenn er gar nicht kommt?" verzweifelt, auch wenn mir rein kopfmässig klar war, dass dieser Track kommen MUSS. Zum Song selber schreibe ich nicht mehr viel - @Pavlos war so gnädig meinen Kommentar zum Auftakt der World Slavery Tour und dem Opener von Powerslave, was gleichzeitig mein erster Kontakt mit Maiden überhaupt war, zu zitieren - danke :)
Irgendjemand hat geschrieben, dass für ihn dieser Song quasi die Definition von Heavy Metal ist - dem würde ich uneingeschränkt zustimmen. Höhepunkte sind da schwer zu nennen, da der gesamte Song eigentlich nur aus Höhepunkten besteht. Eine kleine Lieblingsstelle: Adrians kurzes Tremolo Effekt bei zweiten "live to fly, fly to live" im Refrain. Weiterer Höhepunkt: der Übergang zwischen Dave's und Adrian's Solo in der Mitte des Songs. Die Soli einzeln sind schon großes Kino und gleichzeitig so songdienlich, also kein unnötiges Gitarrengewichse. Hier liegt die Würze in der Kürze oder wie auch immer der Spruch geht. Beide Soli zusammen sind einfach nur Wahnsinn, ich raste da jedes mal aus :verehr:
In der "live" Version auf LAD wird der Song durch die Churchill Speech als Intro natürlich noch ikonischer und wird einfach zum überragendsten Opener eines Livealbums den man sich nur vorstellen kann.
 
zwischendurch aber auch an dem Gedanken "und was wenn er gar nicht kommt?" verzweifelt, auch wenn mir rein kopfmässig klar war, dass dieser Track kommen MUSS.
Alter, mit dieser Angst habe ich auch konstant gelebt. Habe deswegen eine Weile sogar nicht mehr mitgeschrieben, weil ich jedes ich mal enttäuscht war, wenn ein anderer kam. Und schliesslich kamen schon andere Songs nicht, die ich ansonsten vergöttere (Heaven can wait, Nomad, Tailgunner) und dafür Songs, die ich für absolute Schnarcher halte (Brave new world, Deja Vu und gefühlt alles von der seventh son).
 
Wasted Years - nicht in meiner Liste
Phantom Of The Opera - nicht in meiner Liste
Powerslave - nicht in meiner Liste
Aces High - nicht in meiner Liste

Ich gehe mich dann mal selbst geißeln...spätestens dann, wenn die eigenen Listen offengelegt werden könnte das sowieso gefordert werden ;) (möglicherweise kann das auch in ausgeweiteter oder abgewandelter Form als Programmpunkt zur Abrundung fürs KIT Rising Warm Up genommen werden).

Powerslave finde ich aber ehrlich gesagt auch nicht soooo geil. Wir reden hier immernoch von erstklassigem Material, aber im Vergleich zu Aces High oder Phantom Of The Opera packt mich der Song gar nicht mal so.

Platz 2 und 3 hab ich sicher auch, wenn auch in anderer Reihenfolge. Denke große Überraschungen wirds da nicht mehr geben
 
@Daruma Du bist für deine letzten Worte ab nun offiziell exmatrikuliert, nicht wahr, liebe Mods? ;)
'Deja-Vu' wischt mit dem 'Tailgunner' mit den ausgestochenen Augen eines Blinden, nachts im Tunnel, der eingebrochen ist, den Boden, aber sowas von! Und ebenfalls jeder einzelne Song der "Seventh Son", ja, auch die beiden kritisierbaren. Und ich mag 'Tailgunner' echt.
 
"Powerslave" (das Album) marschiert in der Albumwertung weiter noch vorne, nichts scheint unmöglich ;) Diesmal von Platz 7 auf 4. Jetzt hängt alles von der Reihenfolge (vielleicht gibt es doch eine Überraschung? ;) ) und der jeweiligen Punktezahl der letzen beiden Songs ab. Mehr als Platz 3 hatte (781 Punkte) werden es auf jden Fall...

Platz. Album, Summe der Punkte, Anzahl Songs bisher

1. Somewhere in Time, 2593, 6
2. Seventh Son of a Seventh Son, 2042, 7
3. Piece of Mind, 2004, 6
4. Powerslave, 1846, 3
5. The Number of the Beast, 1791, 5
6. Iron Maiden, 1445, 5
7. Killers, 1080, 4
8. Fear of the Dark, 575, 2
9. Brave New World, 471, 3
10. Dance of Death, 292, 2
11. The X Factor, 234, 1
12. Virtual XI, 224, 1
13. Senjutsu, 219, 1
14. The Final Frontier, 202, 2
15. No Prayer for the Dying, 0, 0
15. A Matter of Life and Death, 0, 0
15. The Book of Souls, 0, 0
 
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@Daruma Du bist für deine letzten Worte ab nun offiziell exmatrikuliert, nicht wahr, liebe Mods? ;)
'Deja-Vu' wischt mit dem 'Tailgunner' mit den ausgestochenen Augen eines Blinden, nachts im Tunnel, der eingebrochen ist, den Boden, aber sowas von! Und ebenfalls jeder einzelne Song der "Seventh Son", ja, auch die beiden kritisierbaren. Und ich mag 'Tailgunner' echt.
Tja, der innere Punk in mir kann das mit dem Provozieren und Anecken halt manchmal nicht sein lassen... :D Aber im ernst. Maiden ist bei mir halt so eng mit der eigenen Biographie verwoben (wie bei vielen anderen wohl auch), dass zumindest von meiner Seite eine objektive Bewertung gar nicht möglich ist. Lange hörte ich Maiden auch nur über ein Mix-Tape und dadurch sind Songs wie Tailgunner für mich persönliche Klassiker geworden. Seventh Son habe ich erst viel später entdeckt und daher verströmt dieses Album für mich nicht dieselbe Magie. Mein Lieblingssong darauf ist übrigens "The Prophecy". Auch ein Hammer Song, der hier nicht aufgetaucht ist
 
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