Sabire - Gates Ajar

Ich glaube mein Highlight ist „Just A Touch Of Acid“.
Diese oooohs und yeaaahs gehen mir nicht aus dem Kopf.
 
Ich finde das Album bzw. die Songs auch bockstark, bin aber noch am Klarkommen mit dem gewöhungsbedürftigen Sound...und ich bin normal absolut kein nerdiger Soundfetischist
 
Ich finde den Sound auch total toll, stehe ich total drauf. Abgesehen von der Begeisterung dafür macht mir das Album nach ca. 10 Durchläufen (nicht mitgezählt) schon Laune. Ist jetzt nix, was mich komplett umhaut, aber nun - es macht einfach Spaß und darüber freue ich mich. Joa, etwas Straffung bzgl. der Länge hätten mir auch zugesagt, aber egal... Besagtes "macht einfach Spaß" ist in meiner Punktewelt im Prinzip sowas wie 7/10 (in meiner Welt sind sieben Punkte echt gut und nicht, wie bei manchen anderen, kurz vor Vollkatastrophe ;D ).
 
Also nach der überragenden EP und der ewig langen Wartezeit ist Jätt für mich eine herbe Enttäuschung.
Bei den simplen Riffs und den wenigen Ideen sind die meisten Songs nach 3 Minuten zuende erzählt, dauern dann aber nochmal 2-3.
Dazu kommt das hölzerne Drumming, das mich völlig abturnt.
Den Sound finde ich okay, weder besonders toll noch besonders schlecht.

Zurzeit stehe ich bei 6/10 Punkten, vielleicht höre ich es mir noch auf 7 schön, die EP ist aber locker ne 9.
 
Ich startete just den Erstlausch und bereits prasselt ein ganzer Schwarm von Gedanken auf einen ein:

69 Minuten ist schon eine ordentliche Ansage ey! Hat bis heute bei mir immer nur mit Iron Maiden geklappt.
Aber bereits das Intro will ich nicht missen.

Wird Alcest seinen AOTY Platz verteidigen können? Bin erst bei "Ice Cold Blood" und hüpf' im Dreieck vor lauter Geilerei.

Weiter geht's... hach ist's bereits schön...
 
Sobald die Scheibe läuft, flutscht es auch, aber bei Alben über - sagen wir 50 Minuten, habe ich manchmal einen Unwillen, sie anzuwerfen.
Deshalb wäre zB die neue Portrait gar nichts mehr für mich - ist eh nicht mehr sooo meine Band, aber 70+ Minuten Portrait laufen zu lassen, würde mich oft abschrecken.
 
Das stimmt. Ich bin auch Freund kurzer, knackiger Scheiben. Die ersten beiden Gorgoroth sind da immer meine Referenz, hihi.
Aber manchmal hat man eben die richtige Stimmung für die langen, vielleicht ausladenden Werke. Bei Jätt scheint das gerade bestens für mich zu passen - und dabei empfinde ich sie momentan an keiner Stelle als ausladend. Eher im Gegenteil: einladend. Liegt bestimmt auch an der Abwechslung, die sich durch die Scheibe zieht.
 
Noch ein Wort zu den Interludes.
Gerade das Finale (Stairs) berührt mich enorm - sei es wegen der persönlichen Geschichte von ihm und auch den Parallelen, welche in mir finden kann.
Damit, spätestens damit hat das Album nun einen festen Platz in meinem Herzen.
 
Wenn da nicht noch was ganz Dolles kommt für mich die Platte des Jahres. Dabei mag ich Überlänge so gar nicht, aber ich höre die immer
komplett am Stück. Lediglich "The River" hätte man sich sparen können. Das atmosphärische Outro ist ebenfalls völlig grandios.
 
Vielleicht hast Du ne Fehlpressung :D.

Nee, im Ernst - ich bin ungern am raunen a'la "wie kann das möglich sein?!?!", aber gibt es denn zB ein ähnliches dieses Jahr, dass Dir besser einfährt, oder ist's (aktuell?) einfach nicht deine Musikschublade?
 
Vielleicht hast Du ne Fehlpressung :D.

Nee, im Ernst - ich bin ungern am raunen a'la "wie kann das möglich sein?!?!", aber gibt es denn zB ein ähnliches dieses Jahr, dass Dir besser einfährt, oder ist's (aktuell?) einfach nicht deine Musikschublade?
Die Mini mag ich und live waren Sabire auch klasse.
Die LP lässt mich emotionslos zurück.
 
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