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Es liegt daran, dass früher alles besser war. Anständige Listen haben vertikal zu sein. Haben wir immer so gemacht, haben wir nie so gemacht, da könnte ja jeder kommen!Sorry, wenn ich jetzt noch mal nachhake, aber diese Nummern sind nichts anderes als aufs Wesentliche zusammengedampfte Listen. Und Listen gehören zu diesem Forum doch seit Anbeginn der Zeit, oder nicht? Was ist passiert, dass die jetzt plötzlich verpönt sein sollen? Nur weil man die Titel nicht mehr ausschreibt?
Wie kannst Du bei 5 Plattwn 7x den Opener in Deiner Liste haben? Ansonsten aber stabile Liste!52413
15789325789541213567743214675322457111246536478
Sind dann meine jeweiligen Lieblingssongs.

Das fühlt sich ziemlich richtig an.2-2,5-3-1-4-5
Bei Metallica. Wo sonst kann solch Unsinn entstehen?
Das sieht die Rosie aber anders.Nur 32-16-8 bringt nicht so riesig viel,
o tempora, o mores!
Wer Listenwahn im DFF anzweifelt hat die Kontrolle über so ziemlich alles verloren.
Naja, da fehlt über die Hälfte der Diskographie. Bei einer Band wie Slayer, die immer Platten auf hohen Niveau veröffentlich haben, ist es schon unglaublich, sie nur auf ihre ersten 5 Alben zu reduzieren, nur, und dass ist meine Vermutung aufgrund des hohen Altersdurschnitt hier im Forum, weil man mit diesen Alben den Einstieg in die härtere, was auch immer das bedeuten mag, Musikrichtung gemacht hat. Die Alben danach sind mindestens alle sehr gut.1. Hell Awaits
2. South Of Heaven
3. Show No Mercy
4. Seasons In The Abyss
5. Reign In Blood
1. Hell Awaits:
Slayer drehen ihren Sound deutlich weiter auf und werden hörbar ambitionierter. Die Songs sind komplexer, wirken aber trotzdem roh und bedrohlich. Vor allem die durchgehend düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre macht das Album so stark. Für mich das absolute Highlight ihrer Karriere.
2. South Of Heaven:
Der richtige Schritt. Nach dem Dauerfeuer wird der Druck hier über Atmosphäre, Spannung und weniger Tempo aufgebaut. Unwiderstehlich. Eine. neue Note im Sound, die perfekt funktioniert. Goldschatz.
3. Show No Mercy:
Sehe ich auf einer Stufe mit dem Debüt von METALLICA und EXODUS. Auch hier reizt mich diese jugendliche Unbekümmertheit, die Naivität. Wild, ungeschliffen - aber effektiv bis zum Anschlag. Ich wäre gern dabei gewesen.
4. Seasons In The Abyss:
Das Album bündelt alles, was Slayer bis dahin ausmachten. Schnelle, aggressive Tracks treffen auf schwere, atmosphärische Momente. Vielleicht sogar das abwechslungsreichste Album. Ein heftiges Gesamtpaket ohne große Schwächen. Jeder Song sitzt, die Band hat die volle Kontrolle und weiß was sie will.
5. Reign In Blood:
Nanu? Ja, natürlich ein Meilenstein. Roh, aggressiv, komplett kompromisslos. Für mich trotzdem "nur" Platz fünf, weil mir SLAYER mit mehr Dynamik und Atmosphäre einfach besser gefallen. Das klingt negativer als gemeint - aber ich habe mich irgendwann dabei ertappt, öfter zu anderen Alben zu greifen.
So besser?![]()
Lombardos Ausstieg könnte auch etwas damit zu tun haben. Das hatte damals schon etwas von 'nem Ende einer Ära. 10 Jahre Slayer, gefeiert mit dem Release von Decade Of Aggression, dann bricht die Originalbesetzung endgültig auseinander, man hört jahrelang nix mehr von der Band bis sie vier Jahre nach dem letzten Studioalbum mit gerade einmal einem Halbstünder in suboptimalem Sound um die Ecke kommt, der es den dürstenden Fans mit seinem eher sperrigen Einstieg dann auch noch unnötig schwer macht und ehrlich gesagt an keinen der Vorgänger heranreicht. Das hatte schon etwas von einem Bruch und ist in meinen Augen auch der Hauptgrund, warum Seasons... überbewertet wird - Weil es in der Wahrnehmung noch zur "großen Ära" dazuzählt.Naja, da fehlt über die Hälfte der Diskographie. Bei einer Band wie Slayer, die immer Platten auf hohen Niveau veröffentlich haben, ist es schon unglaublich, sie nur auf ihre ersten 5 Alben zu reduzieren, nur, und dass ist meine Vermutung aufgrund des hohen Altersdurschnitt hier im Forum, weil man mit diesen Alben den Einstieg in die härtere, was auch immer das bedeuten mag, Musikrichtung gemacht hat. Die Alben danach sind mindestens alle sehr gut.
Der Kommentar richtet sich natürlich auch an den Rest, der Slayer nur auf 5 Alben reduziert.
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