Slayer

Blöde Autokorrektur! Ich meinte natürlich "gottesfürchtiger" Pfad. :D

Noch isses nicht zu spät, von Deinem unheidnischem Tun abzulassen, und umzukehren von Deinen falschen Wegen - If you show no mercy, kill and kill again, practice black magic, obey the final command given by the spirit in black, let your enemies die by the sword and spill their blood upon the altar of sacrifice, then hell awaits, and you will be reborn as the antichrist, and reign in blood forever, while you spend your life's remaining seasons in the abyss... ;)
 
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Noch isses nicht zu spät, von Deinem unheidnischem Tun abzulassen, und umzukehren von Deinen falschen Wegen - If you show no mercy, kill and kill again, practice black magic, obey the final command given by the spirit in black, let your enemies die by the sword and spill their blood upon the altar of sacrifice, then hell awaits, and you will be reborn as the antichrist, and reign in blood forever, while you spend your life's remaining seasons in the abyss... ;)
Hö? Ich sach doch, dass ich wesentlich tiefer als nur bis zu den ersten fünf Alben im diabolischen, schwarzmagischen Slayer-Sumpf drinstecke und andere diesem Beispiel folgen sollen.
 
Hö? Ich sach doch, dass ich wesentlich tiefer als nur bis zu den ersten fünf Alben im diabolischen, schwarzmagischen Slayer-Sumpf drinstecke und andere diesem Beispiel folgen sollen.
Ditt war nu' auch nicht unbedingt wirklich auf Dein Verhältnis zur Slayer-Discographie gemünzt, sondern einfach bloss 'ne kleine alberne Rumspielerei meinerseits, wieviel Slayer-Songtitel zum Thema "Gottlosigkeit" ich in einem einzigen (zugegebenermaßen endlos laaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Schachtel-)Satz wohl so unterbringen könnte. Du solltest also dementsprechend da nun auch Weiss-Gott The Great Cthulhu-Nicht allzuviel hinein interpretieren. ;)
 
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Seh ich genauso, ein böses finsteres Album! Sogar eins meiner liebsten der gesamten Disco. Einziger Kritikpunkt ist der Sound der ist etwas matschig. Zudem muss man Slayer hier echt hochhalten, dass sie zu dieser Zeit in der fast alle anderen sich dem aktuellen Trend hingaben oder softer wurden so ein Album hingekotzt haben. Die Tour dazu war auch der Hammer, die heftigste Lightshow die ich je erlebt habe. Vorband Machine Head mit Burn my Eyes im Gepäck (die im übrigen ne Top Vorband waren, aber niemals (wie hier manchmal erwähnt) Slayer an die Wand gespielt haben).
Kommt selten vor, aber dazu 100% Zustimmung von mir.
Slayer Kongreßzentrum Stuttgart war mein erstes und auch def. bestes Mal Slayer, ich hatte ohne Stress zu haben einfach durch den Moshpit und das abartige Gedrücke die meisten blauen Flecken in meinem Leben, ich sah nach dem Konzi aus als wär die Büffelherde vom Wolfstänzerfilm über mich drübergerannt :D .
Bis heute meine definitiv heftigste Show ever was das Publikum anbelangt, da kamen auch deutlich "härtere" Bands auf ihren konzis nie dran. Und komm mir jetzt bloß keiner mit der Kacke von "polonaisemäßig im Kreis rumrennen bei HSB", die Typen wären in Stuttgart alle verreckt :top:.
 
Kommt selten vor, aber dazu 100% Zustimmung von mir.
Slayer Kongreßzentrum Stuttgart war mein erstes und auch def. bestes Mal Slayer, ich hatte ohne Stress zu haben einfach durch den Moshpit und das abartige Gedrücke die meisten blauen Flecken in meinem Leben, ich sah nach dem Konzi aus als wär die Büffelherde vom Wolfstänzerfilm über mich drübergerannt :D .
Bis heute meine definitiv heftigste Show ever was das Publikum anbelangt, da kamen auch deutlich "härtere" Bands auf ihren konzis nie dran. Und komm mir jetzt bloß keiner mit der Kacke von "polonaisemäßig im Kreis rumrennen bei HSB", die Typen wären in Stuttgart alle verreckt :top:.
Jupp da war ich auch, vielleicht haben wir uns sogar angerempelt damals;)
 
Kommt selten vor, aber dazu 100% Zustimmung von mir.
Slayer Kongreßzentrum Stuttgart war mein erstes und auch def. bestes Mal Slayer, ich hatte ohne Stress zu haben einfach durch den Moshpit und das abartige Gedrücke die meisten blauen Flecken in meinem Leben, ich sah nach dem Konzi aus als wär die Büffelherde vom Wolfstänzerfilm über mich drübergerannt :D .
Bis heute meine definitiv heftigste Show ever was das Publikum anbelangt, da kamen auch deutlich "härtere" Bands auf ihren konzis nie dran. Und komm mir jetzt bloß keiner mit der Kacke von "polonaisemäßig im Kreis rumrennen bei HSB", die Typen wären in Stuttgart alle verreckt :top:.

Davon hast Du nach Demolition Hammer in Kassel auch erzählt
 
Die Schilderungen kann ich nur bestätigen, ich war in Bremen in der Stadthalle, hab mich damals aus dem Moshpit aber schön rausgehalten ;)
 
Für solche Erlebnisse bin ich wohl tatsächlich zu jung...puhh:D

Mein leider einzigens und sehr spätes Slayer-Konzert, war aber auch in Stuttgart. 2019 - letzter Gig in Europa.

The Final World Tour – Stuttgart, Schleyer-Halle (21.07.2019)

Dass ich Slayer hier zum ersten und letzten Mal sehen durfte, war von Anfang an ein klares Highlight.

Geplant war ursprünglich zu zweit. Am Ende waren wir zu dritt unterwegs, alles entspannt über Tickettausch geregelt. Schon auf dem Weg zur Halle war klar: Das hier wird kein normaler Abend.


Vor der Halle: Eskalation vor dem ersten Ton

Vor der Halle war die Stimmung längst auf Anschlag. Überall „SLAAAAAYEEEER“-Rufe, Leute im Dauer-Adrenalin, als würde gleich etwas entschieden werden. Das war kein Warten mehr – das war kollektives Hochfahren.

Und dann kam direkt der erste Realitätscheck: Organisation auf Kante genäht.

Ursprünglich Balingen, dann kurzfristig Schleyer-Halle. Dazu noch die Leute vom abgebrochenen Kiss-Konzert. Rein logisch war klar: Das wird eng. Rein praktisch: es wurde schlimmer.

Die Security irgendwo zwischen Überforderung und Improvisation. Abläufe eher Vorschlag als Regel. Und das Publikum hat sehr schnell angefangen, selbst zu „lösen“, was nicht erklärt wurde.

Dann das Highlight: Bändchen-System.
Zwei Farben. Zwei Bereiche. Klingt simpel.
In echt: sozialer Experiment-Modus.

Denn natürlich gab es Leute, die ihre Bändchen einfach umgedreht haben, sodass aus „Mitte“ plötzlich „Front“ wurde. Und das Verrückte: Es hat irgendwie… funktioniert. Oder es hat einfach niemand mehr ernsthaft kontrolliert. Irgendwo dazwischen.


Slayer

Und dann kamen Slayer.
Und ab da war alles davor irrelevant.
Der Sound? Egal.

Weil was da kam, war kein Konzertstart – das war ein Einschlag.
Reiner Druck. Keine Diskussion.

Setlist-technisch eigentlich schon fast unverschämt - mein Nacken hätte sich am nächsten Tag am liebsten eigenständig zum Wertstoffhof. begeben und in den Schrottcontainer gelegt: „Mandatory Suicide“, „Postmortem“, „Seasons in the Abyss“, „War Ensemble“, „Black Magic“, „Hell Awaits“, „South of Heaven“, „Raining Blood“, „Angel of Death“…

Das war kein Gig. Das war eine komplette Bandhistorie im Zeitraffer, einmal durch den Körper gejagt – ohne Pause, ohne Erbarmen, ohne Atem.
Jeder Song hat gesessen. Jeder einzelne.

Und über allem dieser Abschiedston. Kerry King: unbeweglich wie ein Verstärker, der einfach nur läuft. Tom Araya dagegen sichtbar emotional, als würde er jeden Song ein Stück weiter loslassen.

Als er am Ende als Letzter von der Bühne ging, war das nicht „Show vorbei“. Das war: "Kapitel zu". Nun...zumindest für ein paar Jahre:D


Der letzte Moment danach

Und dann dieser Moment, der nur bei solchen Abenden passiert.

Irgendwo von der Bühne fliegt ein Drumstick mit gefühlt 300 km/h ins Publikum. Kein Wurf. Eher ein letzter Abschiedsreflex der Band in die Menge.
Und bevor überhaupt irgendwer denkt, geht’s schon los.

Vorne bricht das komplette Beutechaos aus. Hände überall. Instinkt statt Logik. Slayer eben.

Ein Typ kriegt den Stick tatsächlich zu fassen… und genau in dem Moment passiert das Gegenteil von Gier:
Er gibt ihn einfach weiter...

...an einen kleinen Jungen auf den Schultern seines Vaters, der wahrscheinlich seit einer Stunde genau darauf gewartet hat.
Und plötzlich ist mitten im Chaos so ein kurzer, stiller Moment. Kein Lärm. Kein Kampf. Nur: passt.
 
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