Slow, Deep And Hard — Type O Negative

Bestes Type O/Carnivore Album?

  • Slow, Deep and Hard

    Stimmen: 89 25,9%
  • The Origin of the Feces

    Stimmen: 9 2,6%
  • Bloody Kisses

    Stimmen: 137 39,8%
  • October Rust

    Stimmen: 48 14,0%
  • World Coming Down

    Stimmen: 46 13,4%
  • Life is Killing Me

    Stimmen: 7 2,0%
  • Dead Again

    Stimmen: 8 2,3%

  • Umfrageteilnehmer
    344
natürlich würdiger Abschluss. In meiner Welt das stärkste Album nach dem Debüt! Finde das Songwriting, den Sound, die Grundatmo viel besser und cooler als auf den Vorgängern. Nahezu ohne Schwulst, paar abgefahrene Ideen und gute Songs.

P.S.: wobei es natürlich tragisch und äußerst schade ist, dass es kein Album mehr geben konnte.. Wäre schon spannend gewesen, wohin sich die Band und auch Peter noch so entwickelt hätten.
 
Sehe ich genauso, "Dead Again" ist ein mehr als würdiger Abschluss und weiteres Highlight der Diskographie!

Wobei es mir bei Type O sowieso schwerfällt von Lieblingsalben zu sprechen, das variiert je nach Stimmungslage (wie ja auch jedes Album eine andere Grundstimmung transportiert). Lediglich "Life is Killing Me" fällt für mich geringfügig ab im Vergleich.
 
Demnächst ist wieder die TYPE O NEGATIVE-Biografie erhältlich:

 
Das Buch lohnt sich wirklich, kein lieblos runtergeschriebendes Kommerzwerk und auch keine Heiligsprechung von Petrus Steele

Das Buch lohnt sich wirklich, kein lieblos runtergeschriebendes Kommerzwerk und auch keine Heiligsprechung von Petrus Steele.
Meine mich erinnern zu können, dass ich zur Erstveröffentlichung vom Kauf abgesehen habe, weil das in einer Deaf Forever alles andere als gut besprochen wurde? Versuche mal die Ausgabe im Keller meiner Eltern zu finden.
 
Meine mich erinnern zu können, dass ich zur Erstveröffentlichung vom Kauf abgesehen habe, weil das in einer Deaf Forever alles andere als gut besprochen wurde? Versuche mal die Ausgabe im Keller meiner Eltern zu finden.
Da kann ich mich nicht dran erinnern, ist aber auch schon ein paar Tage her und hätte meine Kaufentscheidung eh nicht beeinflusst ;)
 
Heute habe ich von Lehmanns die Versandbestätigung für 'Soul On Fire' erhalten. Bin sehr gespannt auf das Buch. Ich habe einige negative und einige positive Kritiken in den letzten Jahren gelesen, aber wie so oft im Leben ist es immer besser, sich ein eigenes Bild zu machen. Grundsätzlich bin ich aber sehr froh, dass das Buch neu aufgelegt worden ist, auch wenn es mir vielleicht nicht gefallen sollte.
 
meines ist auch angekommen, und wird im Urlaiub vertilgt, freue mich schon. Mir liegt eh schon seit einigen Monaten quasi was zu TON auf der Zunge, da sich mein Verhältnis zu den späteren Platten nach dem genialen Debüt in letzter Zeit doch noch geändert hat, was ich immer hoffte, aber nicht für möglich hielt.
 
meines ist auch angekommen, und wird im Urlaiub vertilgt, freue mich schon. Mir liegt eh schon seit einigen Monaten quasi was zu TON auf der Zunge, da sich mein Verhältnis zu den späteren Platten nach dem genialen Debüt in letzter Zeit doch noch geändert hat, was ich immer hoffte, aber nicht für möglich hielt.

Mir geht es da relativ ähnlich in Bezug auf die späteren Alben. Das Debut, aber auch den Nachfolger fand ich immer noch klasse, aber an den späteren Alben hab ich dann das Interesse verloren oder besser gesagt, mich haben die Songs einfach nicht erreicht. Vielleicht hab ich aber den späteren Alben auch nicht die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration geschenkt.

Irgendwann hab ich mir dann das CD-Boxset gekauft, um das zu ändern (und die 'Dead Again'). Und seitdem finde ich die komplette Diskografie richtig klasse. Da gibt es kein Album, auf das ich verzichten möchte. Allerdings hat das Debut immer noch ein speziellen Platz bei mir, was daran liegt, dass ich Carnivore immer noch so großartig finde wie in den 1980ern.
 
Diese tonnenschwere,vertonte Depression und Trauer der World coming down, der sexy Groove und Witz der Bloody Kisses und dieses unanstabare Debüt. Slow, Deep & Hard ist und war und ist für mich die bedeutendste Platte, die je im Metal Bereich rausgebracht wurde. Peter Steele hatte die Gabe, seine Gefühltswelt zu vertonen und ich habe ihm das alles so abgenommen. Die Ironie und den sarkastischen Humor haben wir ( und viele andere in Deutschland, von Antifa bis Metal- Journalisten), damals leider nicht so verstanden und das hat das Ganze noch krasser für mich gemacht. Eine der intensivsten Platten aller Zeiten.
 
Alles in allem war 'Soul On Fire' ein kurzweiliges Lesevergnügen, obwohl ich nach den ersten Seiten nicht besonders motiviert war weiterzulesen. Grund dafür war die aus meiner Sicht fehlende Distanz vom Autor zu Peter Steele. Wie oft er erwähnt hat, dass Steele z.B. eine imposante Erscheinung war - das war für mich dann anfangs doch zuviel des Guten. Es ist natürlich völlig ok, wenn er Steele vergöttert, aber etwas mehr Distanz zum Objekt der Begierde hätte dem Buch gut getan.

Das der Autor sich in der Welt des Hardcore nicht besonders gut auskennt wurde deutlich, als er New York als dessen Geburtsort erwähnt. Das liest sich dann so, als hätten sich Black Flag wegen einer Band wie Agnostic Front gegründet. Aber das waren dann auch die einzigen Haare in meiner Suppe. Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass die Biografie autorisiert ist und das die ehemaligen Type O Negative-Bandkollegen mit aktuellen Interviews vertreten sind, aber andererseits bin ich froh, dass es das Buch überhaupt gibt.

Es ist offensichtlich, dass sich Jeff Wagner sehr viel Mühe gegeben hat, im ehemaligen Umfeld von Steele zu recherchieren. Ob nun jede Geschichte der Wahrheit entspricht, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Wagner ca. 350 Seiten mit erfundenen und/oder ausgeschmückten Geschichten gefüllt hat. Besonders interessant fand ich die Carnivore-Zeit, da es dort noch ein paar Dinge gab, die ich bisher nicht wusste. Trotz meiner Kritik würde ich das Buch jederzeit weiterempfehlen.
 
Habe das Buch noch nicht ganz durch und eher quergelesen, bin aber froh es zu besitzen. Besonders interessant finde ich die musikalische Entwicklung von Pete, was die Einflüsse betrifft. Beatles usw. kannte man ja schon und hört man auch raus, aber es gab ja noch viel mehr, eine bunte Mischung aus der Musik, die er bei seinen Schwestern hörte, Hardcore, Metal, New Wave usw., dies hatte hörbar auch wesentlichen Anteil auf die TON-Alben. Auch die Bebilderung mit vielen seltenen Aufnahmen ist sehr gelungen.

Was den Wahrheitsgehalt solch einer Biografie angeht, das ist immer ein Problem und eigentlich auch kaum machbar, selbst (und vielleicht gerade) eine Autobiographie wird das nicht erfüllen können. Aus den vielen Aussagen setzt sich aber ein recht gutes Gesamtbild zusammen, was natürlich auch Widersprüche in sich trägt.

Der Klappentext ist allerdings eher etwas peinlich, Zitat "Wo er auftrat, blieb kein Höschen trocken". Klingt nach Bild oder Praline.
Bei mir war übrigens kein Poster dabei.
 
Ich bin noch mittendrin. Finde es sehr spannend, vor allem halt auch die Carnivore Zeit. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Übersetzung nicht immer so passend ist. Die eingedeutschte Sprechweise klingt nicht selten viel zu drüber. Und die distanzlose Vergötterung wirkt schon auch seltsam. Aber sonst gutes Teil.
 
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