Gaukli
Deaf Dealer
Qualität setzt sich am Ende immer durch. – Ok, das ist naiv. Aber falls es so wäre, dann würden sich Tómarúm spätestens jetzt mit ihrem zweiten Album Beyond Obsidian Euphoria direkt reinbrettern in die Spitzengruppe für Todesblei und Schwarzmetall mit technischer Virtuosität, epischer Erzählkunst und proggigem Ideenreichtum.
Die Jungs aus Atlanta haben 2022 mit Ash in the Realms of Stone Icons ein großartiges Debüt hingelegt. Die Black Metal-Schublade, in die das Label sie gesteckt hatte, ist schon da irreführend einseitig gewesen. Beim Nachfolger Beyond Obsidian Euphoria wird ein allzu simples Schubladendenken endgültig durch die musikalische Vielfalt durchkreuzt. Cleaner Gesang, Spoken Word Passage, Black Metall Schreie, Death Metall Growls ... Proggige Rockgitarren, akustisches Saitengezupfe, brachiale Riffgewalt … Atemberaubend abwechslungsreich.
Das Faszinierende: Die Mischung ist absolut stimmig. Die Songs entwickeln sich organisch. Und das gilt auch für das gesamte Album: Beyond Obsidian Euphoria ist dafür gemacht, in einem großen Durchlauf gehört zu werden. Das ist ein Album eher in Analogie zur großen Erzählung - weniger zur Gedichtsammlung. In diesem Fall ist das Fluch und Segen zugleich: Wer sich drauf einlässt, wird mit einem herausragenden Musikereignis beschenkt (klar, ist immer subjektiv, aber zumindest die überbordende Qualität und Spielfreude dürften ein anerkennendes Nicken hervorrufen – selbst bei denen, die ihren Metal am Ende des Tages irgendwie anders mögen). Um sich in einem Rutsch darauf einzulassen, muss man allerdings die knapp 70-minüte Spielzeit unterbringen.
Keine Ahnung, ob sich Tómarúm irgendwann in irgendwelchen Spitzengruppen etablieren. Aber immerhin haben sie es geschafft, ihren eigenen Ort im DFF zu bekommen.
Bei mir zünden sie zu einer 100%. Und welch besseren Ort, um die Begeisterung zu teilen, als hier? Vielleicht ist ja der ein oder die andere von euch begeisterungsbereit oder stimmt direkt in die Volleuphorie ein.
Die Jungs aus Atlanta haben 2022 mit Ash in the Realms of Stone Icons ein großartiges Debüt hingelegt. Die Black Metal-Schublade, in die das Label sie gesteckt hatte, ist schon da irreführend einseitig gewesen. Beim Nachfolger Beyond Obsidian Euphoria wird ein allzu simples Schubladendenken endgültig durch die musikalische Vielfalt durchkreuzt. Cleaner Gesang, Spoken Word Passage, Black Metall Schreie, Death Metall Growls ... Proggige Rockgitarren, akustisches Saitengezupfe, brachiale Riffgewalt … Atemberaubend abwechslungsreich.
Das Faszinierende: Die Mischung ist absolut stimmig. Die Songs entwickeln sich organisch. Und das gilt auch für das gesamte Album: Beyond Obsidian Euphoria ist dafür gemacht, in einem großen Durchlauf gehört zu werden. Das ist ein Album eher in Analogie zur großen Erzählung - weniger zur Gedichtsammlung. In diesem Fall ist das Fluch und Segen zugleich: Wer sich drauf einlässt, wird mit einem herausragenden Musikereignis beschenkt (klar, ist immer subjektiv, aber zumindest die überbordende Qualität und Spielfreude dürften ein anerkennendes Nicken hervorrufen – selbst bei denen, die ihren Metal am Ende des Tages irgendwie anders mögen). Um sich in einem Rutsch darauf einzulassen, muss man allerdings die knapp 70-minüte Spielzeit unterbringen.
Keine Ahnung, ob sich Tómarúm irgendwann in irgendwelchen Spitzengruppen etablieren. Aber immerhin haben sie es geschafft, ihren eigenen Ort im DFF zu bekommen.
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