Thulcandra & Sacramentum Tour 2025

Eddieson

Till Deaf Do Us Part
Thulcandra, Sacramentum, Nephylim EU Tour 2025

07/01/2025 GER Nürnberg, Z-Bau
08/01/2025 GER Stuttgart, Schwarzer Keiler
09/01/2025 GER Oberhausen, Druckluft
10/01/2025 GER Mörlenbach-Weiler, Live Music Hall
11/01/2025 GER Rosenheim, Bavarian Winter Battle
12/01/2025 AT Wien, Escape
15/01/2025 GER Dresden, Chemiefabrik
16/01/2025 GER Herford, Kulturwerk
19/01/2025 GER Hamburg, Logo

ich denke, Herford wird es werden.
 
Ist wohl ne Co-Headliner Tour

Thulcandra-Sacramentum-European-Tour-2025.webp
 
War ein ordentlicher Abriss im ausverkauften Escape.
Interessant dass Steffen Kummerer auch den Bass bei Sacramentum gespielt hat.
Jedenfalls haben beide Bands ordentlich abgeliefert und am Schluss gab es noch ein Cover zum niederknien.
 
Was ist falsch mit meinen Ohren? Irgendwie kann ich die Lobeshymnen auf Thulcandra nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass in Weiher der Sound zu "bollernd" war. Andererseits: Ich habe die Band nicht zum ersten Mal live gesehen, und bei früheren Auftritten war mein Eindruck ähnlich ambivalent. (Was mir im Übrigen mit Kummerers Hauptband genauso geht, obwohl ich Obscura auf der heimischen Stereoanlage durchaus gerne höre.) Bei Thulcandra mögen tolle Musiker am Werk sein; indes: Mir fehlten in der Livesituation die Dunkelheit und auch die Passion; ich konnte die Musik nicht fühlen. Besonders deutlich wurde dies, als Night's Blood als Zugabe gespielt wurde. Böse ausgedrückt: emotionslos nachgespielt wurde. Wenn ich mir die Reaktionen des übrigen Publikums ins Gedächtnis zurückrufe, stellt mein Eindruck möglicherweise aber eine abweichende Einzelmeinung dar.

Ganz anders Sacramentum: Die hatten in Weiher nicht nur den differenzierteren Sound, sondern auch den bei Thulcandra vermissten Wahnsinn. Und das lag hauptsächlich am Sänger, der mit einer Mischung aus Herbert von Karajan und kreativem Ausdruckstanz zu gefallen wusste. Lediglich der Abgang war etwas unelegant (Blutlachen können ganz schön glitschig sein). Trotzdem die (für mich) mit Abstand beste Band des Abends.

Beim Opener Nephylim ging es mir wie später bei Thulcandra: Der Funke wollte nicht überspringen. Die Riffs klangen für meinen Geschmack entweder zu modern oder zu belanglos (und manchmal war es auch eine Mischung aus beidem), während die Melodien zu glatt und zu freundlich waren. Wacken-kompatibel, aber Patera-inkompatibel.
 
Nope da warst du nicht alleine. Sacramentum waren für mich auch die Sieger des Abends gewesen.. Bei Nephylim hatte ich zwischendurch Angst das gleich der Fred Durst auf die Bühne gesprungen kommt und anfängt "Rollin" zu singen. o_O Thulcandra auf die Eins......andersrum hätte es für mich besser gepasst.
 
Was ist falsch mit meinen Ohren? Irgendwie kann ich die Lobeshymnen auf Thulcandra nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass in Weiher der Sound zu "bollernd" war. Andererseits: Ich habe die Band nicht zum ersten Mal live gesehen, und bei früheren Auftritten war mein Eindruck ähnlich ambivalent. (Was mir im Übrigen mit Kummerers Hauptband genauso geht, obwohl ich Obscura auf der heimischen Stereoanlage durchaus gerne höre.) Bei Thulcandra mögen tolle Musiker am Werk sein; indes: Mir fehlten in der Livesituation die Dunkelheit und auch die Passion; ich konnte die Musik nicht fühlen. Besonders deutlich wurde dies, als Night's Blood als Zugabe gespielt wurde. Böse ausgedrückt: emotionslos nachgespielt wurde. Wenn ich mir die Reaktionen des übrigen Publikums ins Gedächtnis zurückrufe, stellt mein Eindruck möglicherweise aber eine abweichende Einzelmeinung dar.

Ganz anders Sacramentum: Die hatten in Weiher nicht nur den differenzierteren Sound, sondern auch den bei Thulcandra vermissten Wahnsinn. Und das lag hauptsächlich am Sänger, der mit einer Mischung aus Herbert von Karajan und kreativem Ausdruckstanz zu gefallen wusste. Lediglich der Abgang war etwas unelegant (Blutlachen können ganz schön glitschig sein). Trotzdem die (für mich) mit Abstand beste Band des Abends.

Beim Opener Nephylim ging es mir wie später bei Thulcandra: Der Funke wollte nicht überspringen. Die Riffs klangen für meinen Geschmack entweder zu modern oder zu belanglos (und manchmal war es auch eine Mischung aus beidem), während die Melodien zu glatt und zu freundlich waren. Wacken-kompatibel, aber Patera-inkompatibel.
Absolute Zustimmung! Bei Thulcandra kam absolut nichts rüber, der Gesang war irgendwie seltsam, das Stageacting routiniert ... Sacramentum habe ich dafür maximal gespürt, trotz kaum bestreitbarem Fremdschämpotenzial, was den Sänger angeht, Karajan trifft Dodheimsgard, aber gut gesungen hat er, der Ketchup-Mann
 
Kurze Frage: Wechseln sich Thul und Sacra jeden Abend ab mit dem letzten Slot?

In Stuttgart haben Thul ja als letztes gespielt.

Überlege morgen nach Dresden zu fahren. Danke!
 
Herford fand ich ziemlich geil grad
Nephylim haben absolut nicht wehgetan. Die hatten ihre Spaß, ich hatte meinen Spaß.
Sacramentum fand ich wirklich sehr gut. Klar, der Sänger mit seinen Karajan-Gebärden sieht erstmal etwas komisch aus, ich fands aber irgendwie sympathisch. Der lief da nach der Show noch rum und wirkte generell recht sympathisch.
Thulcandra haben dann den Rest geliefert sehr routiniert (kein Wunder nach 20 Jahren) und musikalisch top. Hat mir wirklich gut gefallen. Auch der Kummerer kam als netter Typ rüber. Keine Spur von einem zu großen Ego.

War ein schöner Abend! Wenn auch mit nichtmal 100 Leuten nicht sonderlich gut besucht.
 
Hier war auch nur mittelvoll.

Ersten beiden Bands solide. Mir bleibt aber wenig hängen und etwas böser könnte es auch sein.

Sacramentum waren gut, auch wenn ich sie von vor ein paar Jahren besser in Erinnerung hatte.
 
Zurück
Oben Unten