GrafWettervomStrahl
Deaf Dealer
Das tut so gut, sowas mal zu hören...[...] also diesmal ja fast schon eine Prog-Mainstream-Liste für deine Verhältnisse...![]()
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Das tut so gut, sowas mal zu hören...[...] also diesmal ja fast schon eine Prog-Mainstream-Liste für deine Verhältnisse...![]()
Auch meine Meinung (zum Animals-As-Leaders-Debut).Mich hat das Album beim ersten Hören schon emotional total gepackt, das haben sie in dieser Intensität danach für mich allerdings nie wieder geschafft [...]
Ja, sehe ich ähnlich, auch wenn einiges, was ich gerne höre, für manche vielleicht genau das ist, was du im letzten Satz beschreibst.Ich auch. Aber den Gesang muss etwas ersetzen. Dann muss mir ein Instrument oder ein Soundteppich eine Geschichte erzählen. Gefrickel nahe am „Wahnsinn“ gibt mir nichts.
Joa, das fasst meine Position ziemlich gut zusammen.87: Unbekannt. Die ersten Kommentare lassen mich aufhorchen. Muss ich mir anhören!
86: Dazu später mehr... einiges später...
85: s. Platz 87

Hast Du doch, auf jeden Fall mehr als ich. Ist doch schön, daß wir alle in jedem Thread immer wieder was neues kennenlernen... (ach, und danke für die Communic-Empfehlung!)84: Phantastisches Album! Der Nachfolger "Waves of Visual Decay" ist sogar noch ein Iota stärker, und auch das aktuelle Werk "Hiding from the World" ist famos!
82 und 83 komplett unbekannt, und ich dachte, ich hätte Ahnung, ey...
Das COMMUNIC-Debüt ist toll, ich liebe gerade diese verträumte Atmosphäre ab dem zweiten Stück. Der Opener hingegen klingt mir wirklich zu sehr bei Nevermore abgekupfert (ohne deren emotionale Tiefe zu erreichen), das hast du schon gut beschrieben! Wenn man vom ersten Stück absieht, haben sie dieses Album für mich auch nie wieder erreicht, was die Emotionalität angeht (das letzte Album und "The Bottom Deep" waren immerhin wieder nahe dran - und technisch sicher ne Ecke ausgefuchster).Dann wollen wir mal sehen, ob der nächste Dreier auch auf so viel Verständnis trifft.
Platz 84:
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Communic - Conspiracy In Mind (2005)
Offen gesagt kenne ich nur diese eine Scheibe der Band, aber ich liebe sie sehr. Hört man den Titeltrack, denkt man sofort: So könnten Nevermore im Proberaum geklungen haben, wenn sie alle schön recht müde und abgekämpft waren. Es gibt aber auch ganz andere Songs auf dem Album. Softere. Vielleicht ist @Vauxdvihl der bessere Ansprechpartner für Norweger-Prog. Einfach mal kurz reinhören, wenn Zeit und Bock... sehr abwechslungsreich und viele schöne Ideen, finde ich.
https://www.youtube.com/watch?v=agQJ3CcIysY
Platz 83:
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The Jelly Jam - Prophet Profit (2016)
Als ich damals Ty Tbor, John Myung und Rod Morgenstein zu Promo-Zwecken in schwarzen Hoodies durch die Heide habe stromern sehen, wußte ich schon, das wird was.Ein ganz, ganz feines Album ist das, wundervolle Melodien, sehr hübsche Band-Arrangements, dabei alles sehr unprätentios und bescheiden vorgetragen. Understatement mit was dahinter. Ich staune immer wieder, wie einfach und eingängig Myung Bass spielen kann. Die Drum-Parts oft trickreicher, als man beim ersten Lauschen meinen möchte. Ty in Bestform, seinen Gesang muß man halt mögen (Portnoy hat ihn mal mit Lennon verglichen), aber seine Gitarrenarbeit und sein Songwriting - da gibt´s keine 2 Meinungen, sage ich mal. Bitte unbedingt wenigstens kurz mal antesten, auch und gerade die, die bisher nicht King´s X gehört haben!
https://www.youtube.com/watch?v=PoJWqgdguFo
https://www.youtube.com/watch?v=8H1lGJWRncs
Platz 82:
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Canvas Solaris - The Atomized Dream (2008)
Jetzt mache ich mal was ganz Verpöntes, hier einfach der Wikipedia-Artikel. Wißt Ihr, wie ich auf diese zunächst relativ kurzlebige, dann reaktivierte Band gekommen bin? Lest mal nach, mit welchen Prog-Größen ihr Stil da von den unbekannten Wiki-Autoren verglichen wird: Cynic, Rush, King Crimson, Death (!!!), Watchtower und Mars Volta. Was für eine irre Aufzählung, dachte ich, und hörte rein. Hat mich geflasht. Besonders die Namen "Cynic" und "Crimson" möchte ich dick unterstreichen. Und Pearts Schlagzeugspiel wird man auch bequem ls Vorbild erkennen können. Für Freude des etwas ruhigeren Fahrwassers ist viell. ihr Album "Atomized Dream" etwas. Ausgetüftelt, aber souverän und stilsicher dargeboten. FIndet man wahrlich nicht so häufig. Zum Reinhören das gesamte Album. Wen der erste Track ein bißchen nerven sollte (bei mir hat er diesen Effekt), einfach zum zweiten übergehen:
https://en.wikipedia.org/wiki/Canvas_Solaris
https://www.youtube.com/watch?v=uax0HXcg09w
Vollzeit Instrumental ist aber eher Ausnahme bei mir.
Weil Du gerade nochmal Sanctuary/Nevermore erwähnst: Kann ich sehr gut verstehen, wenn man die knapp (?) jenseits der Prog-Demarkationslinie verortet. Bei mir sind sie halt knapp diesseits, wobei sich "knapp" nur auf offensichtliche Genrezugehörigkeit bezieht, musikinterne Gründe, z.B. "Into The Mirror Black" AUCH als Prog zu klassifizieren, gibt es meiner Meinung nach genügend, ich habe das Album gestern erst wieder ganz gehört und darauf besonders achtgegeben.
Das ist auch ein wichtiger Punkt und bestimmt ganz gewiß die Außenwahrnehmung einer Band mit. Ich merke das auch an mir selbst, wenn ich überlege, was ich hören sollte, wonach mir "gerade ist". Dabei zeichnet sich doch sehr viel aus dem Bereich Prog dadurch aus, daß ungemein viele Dinge in einem Song gleichzeitig passieren, so daß selten nur eine Stimmung bedient wird.Ja, das kann man ganz sicher, aber in meiner Welt habe ich tatsächlich weder Sanctuary noch Nevermore je als Prog wahrgenommen, auch wenn es bei Nevermore zumindest bei "The Politics of Ecstasy"eigentlich gar keiner Diskussion bedarf. Lag womöglich auch daran, dass sich die Band selbst und die Presse sie auch nie als Prog vermarktet hat.
Schön, dass es doch weitergeht
Das ist doch gerade das Interessante, das andere Menschen ganz andere Platten im Fokus haben als man selbst.
87 und 85 kannte ich nicht, sind aber beide bei Apple Music, so dass ich mal reinhören konnte. Für mich ist das beides nichts, weil zu viel Gefrickel. Wahrscheinlich können Leute, die ein Instrument spielen, damit viel mehr anfangen.
Die 86 hingegen finde ich großartig.
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