[Top of the Progs - 100 Meisterwerke] - Ragexx' Liste

Ein damaliger Klassenkamerad und Kumpel legte auf einer Party "Wind him up" auf. Ich hab's sofort geliebt (inzwischen ist "Framed" auf der "Worlds Apart" mein Song). Das war mein Saga-Einstieg.

"Wind him up" könnte man tatsächlich als "zu präsent" wahrnehmen. "Totgenudelt" im Zusammenhang mit Saga wäre sicher eine falsche Bezeichnung.

Die Liebe zu "Framed" teile ich uneingeschränkt, "mein" Song auf diesem famosen Werk ist übrigens "No Stranger", "Framed" wäre die 2.

Stichwort Saga: eigentlich hätte "Generation 13" noch unbedingt in die Liste gehört - aber scheinbar war mein Gedanke da ähnlich wie der von @Prog on! in Sachen "A pleasant Shade of Gray": das Ding ist so gut, aber auch so total anders, dass ich es irgendwie nicht listen konnte.
 
Meine Lückenband. Habe kurzzeitig mit diesem Sage-Bundle, das hier im Forum angeboten wurde, geliebäugelt, aber erst mal verworfen.

Fanbrille zum Trotz: ein Komplettbundle (also alle Saga-Alben) wäre keine gute Idee. Unverzichtbar wären die Alben 1-4, zudem "The Beginners Guide to throwing Shapes" und "The Security of Illusion". Wenn das alles gefällt, dann kann man auch quasi alle Werke ab "Full Circle" eintüten (vielleicht von "Marathon" und "Sagacity" abgesehen). Das bereits im Vorpost erwähnte "Generation 13"-Album indes ist schwere Kost und ein Exot im Kosmos der Band - aber ein ganz, ganz grandioser.
 
Der Orgasmus eines Ebers kann bis zu 20 Minuten dauern. Dabei produziert er bis zu einem Liter Ejakulat.

Nun, das mit dem Liter hab ich jetzt nicht nachgemessen, aber gestern Abend, zwischen 21:22 und 23:08 Uhr (= 106 Minuten!!), um genau zu sein, hatte ich einen viel, viel längeren Orgasmus als der Eber. Da hab ich nämlich die Texte der Plätze Acht bis Drei gelesen und mich in ihnen feierlich verloren. Danke dafür, @RageXX .

Wie sehr allein schon der Anblick der Cover solcher Meisterwerke einen packt, das können wohl nur echte Musiknerds wie wir alle hier nachempfinden. Da durchfluten innerhalb von Millisekunden ganz viele Informationen, Emotionen und Erinnerungen das Großhirn, da überholen sich die Eindrücke auf dem Gedanken-Highway gegenseitig. Das ist geil, das ist groß, das ist Prog, Baby!!!

Ob der Eber beim Akt auch an Musik denken kann? Hhhmm......
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Orgasmus eines Ebers kann bis zu 20 Minuten dauern. Dabei produziert er bis zu einem Liter Ejakulat.

Nun, das mit dem Liter hab ich jetzt nicht nachgemessen, aber gestern Abend, zwischen 21:22 und 23:08 Uhr (= 106 Minuten!!), um genau zu sein, hatte ich einen viel, viel längeren Orgasmus als der Eber. Da hab ich nämlich die Texte der Plätze Acht bis Drei gelesen und mich in ihnen feierlich verloren. Danke dafür, @RageXX .

Wie sehr allein schon der Anblick der Cover solcher Meisterwerke einen packt, das können wohl nur echte Musiknerds wie wir alle hier nachempfinden. Da durchfluten innerhalb von Millisekunden ganz viele Informationen, Emotionen und Erinnerungen das Großhirn, da überholen sich die Eindrücke auf dem Gedanken-Highway gegenseitig. Das ist geil, das ist groß, das ist Prog, Baby!!!

Ob der Eber beim Akt auch an Musik denken kann? Hhhmm......

Eber gern geschehen. Ich denke, die Top 2 kommt dann in Kürze nach - der O(h)rgasmus mag dann kürzer ausfallen, das liegt dann aber (hoffentlich) nur daran, dass es halt nur noch 2 Platzierungen sind - und nicht am musikalischen Gehalt der noch ausstehenden Alben.

1 Liter? Echt? Das hat was Beängstigendes...
 
Hach, wie schön alles.

Opeth: Die letzte *wirklich* gigantisch gute Opeth.
Dream Theater (Scenes): Toll natürlich. Wobei natürlich nicht die tollste!
Watchtower: Klassiker, natürlich - kann ich aber nicht täglich hören, gehört hier aber natürlich hin
Queensryche (O:M): Klassiker - hab ich in meiner Liste vergessen. Es gibt aber eh zwei bessere QR. :)
Ayreon: Das war 1998 schon ein Augenöffner, diese Scheibe.
Rush: Eines von etlichen perfekten Alben der zweitbesten Band der Erde.
Dream Theater (I&W): Hach, Gänsehaut. Eines der Alben, deren Erstdurchlauf man nie wieder vergisst.
FW (APSOG): Beste Band der Erde. Ich hab aber drei andere FW-Alben in meiner Liste (und vier in meinen Alltime-Faves).
Saga: Kenne ich leider nicht - ich hab tatsächlich kein einziges Saga-Album
Pain Of Salvation: Hätte eigentlich in meine Liste gehört - ich hab mich für das perfekte Element entschieden. Rope Ends macht mich fertig.
Arch/Matheos: Was soll ich dazu sagen? Perfektion - bester Songwriter trifft auf die Jahrhundertstimme. Ich habe leider das Gefühl, dass da keine Platte mehr kommen wird.
 
Dazu passt wohl gestrige Meldung aus dem Tagesspiegel:

Berliner Wildschweine vom Tegeler See getauft​

Fragt man die Berliner danach, wie Wildschweine heißen könnten, kommt nichts Naheliegendes wie Bastian oder Babe heraus. Nein, die beiden Wildschweine haben jetzt berühmte Vor- und, nun ja, Nachnamen.

„Amy Schweinhouse“ und „Keiler Minogue“​

 
@RageXX - Vielleicht hast du ja Lust/Zeit, die Alben als Liste im ersten Posting zu hinterlassen? Das als Überblick mag ich immer ganz gerne...
Ich ärgere mich darüber, dass ich das seinerzeit vergessen habe, obwohl ich es selbst im Vorfeld vorgeschlagen habe! Ich schaue mal, ob mir dazu noch was einfällt, leider kann ich ja vor meinem Eingangspost keinen "neuen" Post einfügen - und ich glaube, die komplette Liste passt nicht unter meinen Eingangspost.
 
Ich ärgere mich darüber, dass ich das seinerzeit vergessen habe, obwohl ich es selbst im Vorfeld vorgeschlagen habe! Ich schaue mal, ob mir dazu noch was einfällt, leider kann ich ja vor meinem Eingangspost keinen "neuen" Post einfügen - und ich glaube, die komplette Liste passt nicht unter meinen Eingangspost.
Ich würde die Liste zum Abschluss machen und dann im Eingangspost einen Link zur Gesamtliste.
 
So, dann mal ins Finale heute!

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Dream Theater - When Dream and Day unite (US, 1989)
Nachdem mich "Images and Words" massivst angefixt hatte war es im Jahr '92 mal gar nicht so einfach, an den Release des Debuts zu kommen: kein Internet, kein nix. Seinerzeit existierte wohl nur die Erstpressung über Mechanix-Records und "Pull me under" war (noch) nicht flächendeckend durch die Decke gegangen. Es dauerte eine Weile und ich habe mir das Album damals altmodisch beim örtlichen Plattendealer meines Vertrauens bestellt. Endlich mit dem Ding daheim angekommen bin ich mir ziemlich sicher, selten eine Cellophanverpackung derart schnell aufgerissen zu haben - und dann ab in den Player damit! Und....äh...was zum...war das? "A Fortune in Lies" war das, eine eher unterirdische Produktion (vor allem im Vergleich mit dem Triggerwunder, das Prater für "I & W" gezaubert hatte - kann man heute zu stehen, wie man mag, seinerzeit war es einfach perfekt), dazu ein Sänger den ich zunächst in der Schublade der schwachbrüstigen Vokalisten verortete (eine JLT- bzw. Joey-Belladonna-Kopie, dünne Stimmchen, trotz wohl klarer, technischer Perfektion). "Status Seeker" klang wie ein Überbleibsel Purple's "Slaves and Masters"-Sessions! War das echt die gleiche Band, die soeben mit ihrem Zweitwerk meine musikalische Welt mal eben mir-nichts/dir-nichts auf den Kopf gestellt hatte? Lange habe ich mit dem Album gefremdelt, da half dann auch das grandiose "Ytse Jam" (dem ich auf meinem ersten DT-Konzert massivst entgegen fieberte) - und ich habe es lange, lange links liegen lassen und nur selten aufgelegt, ja, ei gar enttäuscht war ich, zumal mich mit Fates Warnings "Parallels" eine perfekte Ergänzungsdroge zu "Images and Words" gefunden hatte. Was schreibt der Depp hier eigentlich? Einen Verriss des über eines der wohl wegweisendsten Prog-Metal-Alben ever? Natürlich nicht, aber Schmerz und schonungslose Ehrlichkeit gehören dazu, wenn man Kunst wirklich für sich entdecken will. So war es dann gut 2, 3 Wochen vor dem Konzert in Bonn an der Zeit, sich ausführlich mit "When Dream and Day unite" auseinander zu setzen - was ich seither immer und immer wieder mal getan habe. Und es ist schlicht und ergreifend die beste Dream Theater, ganz einfach. Sie ist ungestüm, sie ist roh, neu, unverbraucht, sie verbindet amerikanischen Journey-AOR ("Status Seeker") mit tollen Melodien, sie bietet mit dem bereits erwähnten "Ytse Jam" das verflixt noch eins großartigste Instrumental, dass der Prog je hervorgebracht hat (nur Rush liegen in dieser Disziplin noch weit davor), sie hat mit "The Killing Hand" ein ganz grandioses Opus am Start, das sich speziell in der "Live at the Marquee"-Version noch einmal ein Stück weit mehr entfaltet, die Keyboards von Kevin Moore stellen alles in den Schatten, allein nachzuhören bei "The Ones who help to set the Sun"...man kann sich reinlegen. Dazu Perlen wie "Afterlife" (ein Chorus zum Mitgrölen, ganz ohne Flachs), der epische Rausschmeißer "Only a Matter of Time", mit "Light and fuse and get away" ein Widerhakenchorus, der im positiven Sinne perverser nicht in die Ohren gehen kann. Über all die Jahre hat das Debut am Ende trotz (oder wegen) seiner produktionstechnischen und gesanglichen Schwächen den Zweitling in meiner Gunst überholt. Das ist derart perfekt unperfekt, richtungs- und wegweisend zugleich, eine Band, die auf der Suche nach ihrer (später durchaus berechenbaren...) Identität einfach drauflos spielt und zeigt, was sie draufhat - und dabei sind Meisterwerke enstanden, 8 an der Zahl. Vielleicht ist es gerade eine bestimmte Naivität und eine noch nicht vorhandene Reife, die den ganz speziellen Zauber dieses Albums ausmacht - ich vermag es nicht zu sagen, ich kann nur meine Meinung dazu schreiben - und es eben auf der 2. einordnen, wo es für mich einfach hingehört. Streng genommen wäre ein Zweitwerk gleicher Bauart zwangsweise gescheitert, da die Band dieses ganz Besondere nicht hätte aufrecht erhalten können: "I & W" war reifer, auf seine Art und Weise visionärer vielleicht, zielgerichteter (auch, wenn die Herren Portnoy und Petrucci da womöglich widersprechen würden). Ist auch ganz egal: ganz, ganz viel Liebe für ein Album, das man wohl nur einmal schreibt/schreiben kann, das mit einem Mix aus Charme und (Un-)Perfektion (im Detail) zu einem Meilenstein wurde. Wer in diesem Text zu viele sich wiederholdende Lobhudeleien findet darf sie gern behalten :).
 
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Threshold - March of Progress (GB, 2012)
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass Mac nach dem Erscheinen von "Dead Reckoning" einfach mal so seinen Ausstieg bekannt gab. Und ich kann mich gut daran erinnern, wie ich mit meiner Frau anno 2007 zur Tour zu diesem Album vor der Matrix in Bochum stand und plötzlich kam da so ein Zottel angejoggt und begrüßte einfach mal jeden, der da so rumstand. Meine Frau wollte wissen, wer denn das nun sei - und ich stellte ihr Damian vor. So gut das halt ging in ein paar Sekunden, denn der Mann war ja in Eile! "Aha, das ist also der Sänger", sagte sie. Wir waren relativ frisch liiert, von daher gab es für uns seinerzeit Wichtigeres als die Querelen im Bandgefüge von Britanniens großartigster Prog-Metal-Band. Was mich aber viel mehr irritierte: war das der gleiche Typ, der auf der "Extinct Instinct"-Tour wie ein Fremdkörper auf der Bühne rumgestanden hatte, Kopf gesenkt, Mikro in der Hand? Der Typ, der nach dem Konzert backstage auf eben jener Tour auf Tauchstatiton gegangen war, während ein bestens aufgelegter Joanne James (damals neu...) am liebsten wohl auch noch meine Unterholse signiert hätte? Fragen über Fragen....
Wer dabei war seinerzeit, der weiß, wovon ich spreche: in welchen Topf Mr. Wilson auch immer gefallen war in den letzten 10 Jahren, er verpasste der Show von Threshold einen massiven Tritt in den Allerwertesten. Das war kein Konzert, das war ein Abriss - und ich glaube, meine Frau hätte Damian auch direkt nach dem Konzert heiraten wollen. Das aber nur am Rande.

Da schnell die Runde machte, dass Damian nun bei Threshold seinen 3. Anlauf nehmen würde bin ich in Sachen Wartezeit auf "March of Progress" regelrecht verrückt geworden: fünf lange Jahre! Als "March of Progress" dann pünktlich zum Erscheinungstermin den Weg in meinen Player fand kam ich aus dem Staunen nicht heraus: die Band hatte es geschafft, ihre komplette Vergangenheit in 10 regelrecht überirdischen Songs zu bündeln! Elemente eher vetrackterer Werke wie "Extinct Instinct" oder "Wounded Land" gaben sich die Klinke in die Hand mit der gern als poppig-melodös geschimpften Ausrichtung des Vorgängeralbums oder Teilen von "Hypothetical" und/oder "Subsurface" - wohlwissend, dass die Band beide Elemente bis zur Perfektion beherrscht und wie kaum eine 2. in Szene zu setzen vermag. Nach einem typisch-melodiösen Threshold-Opener ("Ashes"), der wie eine Weiterentwicklung von "Mission Profile" (einem der perfektesten Songs aller Zeiten) wirkt folgt Perle auf Perle und Threshold vermeiden jegliche Form der Überzuckerung und trauen sich, auch verquere Elemente zu verbauen, nur kurzzeitig vom ganz phantastischen "The Hours" unterbrochen, das man getrost als "geradlinig" titulieren darf.

"March of Progress" ist ein Meisterwerk, ein Referenzalbum, das geschrieben wurde, um Menschen wie mir (die einfach diese Melodie-Prog-Verbindung brauchen) das zu bieten, was immer und immer funktioniert, was dennoch zu jeder Sekunde zu fordern vermag, dazu diese durchweg intelligenten Lyrics mit typisch britischem Anstrich. Und, ja, Damian macht hier klar deutlich, warum er so wichtig für die Band war - ohne seine Vorgänger/Nachfolger zu schmälern: sowohl Mac als auch Glynn haben "AOR-Stimmen", qualitativ hochwertig und zu jeder Zeit auch gut in Szene gesetzt für und mit der Band, Wilson aber ist der Unterschied, der letztlich aus guten Songs noch mehr herausholt, einen ganz besonderen Ausdruck setzt, die Spur tonaler Jon Anderson im Progmetalrockmix.

Für dieses Album hat sich die Band etwas getraut, ihre Komfortzone (in er man es sich nach dem eher "leichter verdaulichen" Vorgänger hätte bequem machen können), stattdessen gibt es gewagtere Prog-Ausflüge wie "Return of the Thought Police" oder ""Liberty, Complacency, Dependency", die klingen, als würden sie eigentlich auf ein Progrockalbum der 70er mit Metalanstrich gehören - und das strahlt bereits das Cover aus. Die zarte Ballade "That's why we came", der Abriss "Don't look down" oder die überirdische Überquerung des Rubicon zum Ausklang - es kann nur ein "March of Progress" geben. Und ich kann mir vorstellen, dass man gut 4 Jahre daran werkelt, ein derart ausgewogenes Album auszuknobeln.
 
Gratulation zu deiner Liste. Top 10 ist ein Hochgenuss progressiver Musik.
Nummer 1 ist ja sowas wie die Konsensband dieses Threads bei der man ja nie was falsch machen kann.
Und deine Nummero zwei ist auch unanfechtbar, obwohl ich sie nicht in meiner Liste hatte.......Schande über mein Haupt.....fand halt 3 Alben noch besser.......
Fortune in lies ist meistens mein Lieblingslied von DT.........
 
Ein Epilog....(womöglich folgt irgendwann noch ein 2....so viel wie ich da eigentlich gern rein packen würde...):
Wie schon eingangs erwähnt ist meine Liste geprägt von Emotionen, Eindrücken, Erinnerungen und subjektivem Empfinden. Die Welt des Progrock/Metal mit allen Spielarten, sie ist für mich eine schier endlose Reise - und natürlich weiß ich um die großen Meister, es fehlen Alben von Yes, von vielen weiteren 70er Größen. Manche holen mich einfach nicht ab, manche erschließen sich mir nicht - für Viele fehlt mir einfach die Zeit und den "klassischen" Prog oder auch den Italo-Prog, der ja (zurecht) einen völlig eigenen Faden hat, für den brauche ich eine bestimmte Grundstimmung und eine bestimmte Aufmerksamkeit, die mir oft fehlt. Ich meine, wer wühlt sich "mal eben so" durch das Schaffen eines Neal Morse oder einer Band wie Magma? Eben. Vielleicht bin ich dafür dann (gefühlt zumindest) doch zu weit vorwärts gerichtet und suche mir eher so aktuellen Kram, der mich dann erwischt, frage mich, wann ich endlich mal wieder ne amtliche Runde 90er kennt-kaum-eine-Sau Prog auflege (zwischen Clepsydra und Manitou sind Welten - aber es ist alles so gottverdammt geiler Kram!). Langer Rede, kurzer Sinn: es war ein Riesenspaß, diese Liste zu machen - und eine jede Weitere hier zu lesen. Ganz, ganz großen Dank, für die anderen Listen, für die Resonanzen - es tut gut zu wissen, dass man nicht der Einzige Bekloppte ist! Und: fangt endlich an, Imminent Sonic Destruction zu huldigen! So.
 
Das Kuriose ist, dass man sich spätestens in der Top 25 verlieren kann. Ich habe die Liste relativ zu Beginn dieser ganzen Aktion gemacht und nur eine einzige Veränderung vorgenommen, die mir irgendwann richtig erschien.

Vor dem Hintergrund dessen, was so alles erschienen ist seither, aber auch unter Berücksichtigung dessen, was einfach mal wieder so durch neuerliches Anhören aufgetaucht ist, würde die Liste heute sicherlich in ein wenig anders aussehen, wobei die Top 25 davon relativ unberührt bleiben würde.

Mir ist aufgefallen, dass sich mein Fokus fast ausschließlich auf den Prog ausgerichtet hat, spätestens, seit ich hier im Forum bin. Auch aufgefallen ist mir dabei, dass es eben Platten und Musikrichtungen zu geben scheint, die unkaputtbar sind. Ich könnte kaum ein Prog-Album nennen, das sich für mich über die Jahr abgenutzt hat, Vieles davon hat mich lange begleitet und ein Ende der Fahnenstange ist nicht abzusehen. Das von dem Ein- oder Anderen ins Feld geführte Dream-Theater-Ermüdungsproblem, das ist mir auch nicht fremd, allerdings muss ich festhalten, dass mich Platten wie "Scenes...", "When Dream and Day unite" oder eben "Images..." kaum weniger fesseln als zu ihren Anfangszeiten, auch ist mir im Zuge unlängst erfolgter, neuerlicher Lauschungen aufgegangen, wie sehr ich z.B. "Systematic Chaos" unterschätzt habe. Dream Theater sind immer noch eine Ausnahmeerscheinung, ohne Wenn- und Aber.
 
Mir ist aufgefallen, dass sich mein Fokus fast ausschließlich auf den Prog ausgerichtet hat, spätestens, seit ich hier im Forum bin.
"Ausschließlich", so weit würde ich in meinem Fall nicht gehen, aber die angenehme Stimmung hier im Prog-Subforum ist etwas, was ich extrem schätze, und was mich sicherlich antreibt/motiviert, noch mehr Prog zu hören (und hier zu diskutieren). DANKE(!!) an alle Progheads in unserer gemütlichen Runde hier - das wollte ich übrigens schon lange mal loswerden. Das Klima da draußen (und damit meine ich nicht nur das Netz an sich, sondern z.B. auch viele Unterforen des DFF) wird immer stürmischer und "komischer", da ist die alltägliche Dosis Prog hier ja fast schon Wellness für die Seele. Sorry für's off topic, weiter im Text....ach ja, will jemand Tee?
 
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