US Metal Special - The Forum Strikes Back!

  • Ersteller Ersteller Anon12
  • Erstellt am Erstellt am
Wenn mir jemand was von US-Metal erzählt kommt mir unwillkürlich und intuitiv ein gewisser Stil und Klang in den Kopf. Erklären kann ich den nicht aber mit Slayer, Flotsam und Anthrax hat er
definitiv nix zu tun.

Da ich`s nicht erklären kann hier mal stellvertretend ein Musterbeispiel von genau diesem Klang.

 
Wenn mir jemand was von US-Metal erzählt kommt mir unwillkürlich und intuitiv ein gewisser Stil und Klang in den Kopf. Erklären kann ich den nicht aber mit Slayer, Flotsam und Anthrax hat er
definitiv nix zu tun.

Da ich`s nicht erklären kann hier mal stellvertretend ein Musterbeispiel von genau diesem Klang.


Sehr gutes Beispiel.
 
Ich habe gerade mal wieder Apollo Ra ausgebuddelt, inspiriert durch das Special. Die sind auch eine gute Referenzband für das Genre. Wahnsinnig schade, dass nix aus der Band geworden ist.


Gerade Bands wie Apollo Ra sind auch der "Core" dessen was für mich US Metal bedeutet. Das Herz dieses Stils schlägt imho in der Gemengelage zwischen dem was man auch US Power Metal nennen kann, und eben Bands wie Apollo Ra, die den Ansatz der frühen Fates Warning und vor allem der frühen Queensryche gepaart haben mit traditionellem und oftmals auch heftigerem Metal. Ergo: Bands die gerne mal das Signe Progressive Power Metal tragen. Die Namen kennen wir ja alle, Heir Apparent, Lethal, Screamer, Sanctuary etc.

Aber im Bereich um dieses Herz herum spielt sich auch noch einiges ab was für mich durchaus unter den Term US Metal fallen kann. Von stark durch klassichen Hard Rock beeinflussten Bands wie Breaker bis zu doom/deathig klingenden Sachen wie Dream Death/Penance. Von Mixturen aus Thrash und Power Metal wie Iced Earth auf den ersten 3 Alben bis Frickel-Spezialisten wie eben Watchtower. Von Kautz-Metallern wie Cirith Ungol bis Epic Vertretern wie Warlord. Und und und. Ähnlich wie der noch beliebtere / bekanntere Term NWOBHM greift US Metal eigentlich eher als geographische Umschreibung denn als stilistische.

Aber was soll man sich darüber Gedanken machen wenn der Großteil der Bands die man dem Genre zuordnen kann einfach nur großartige und ergreifende Musik spielt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade Bands wie Apollo Ra sind für mich auch der "Core" dessen was für mich US Metal bedeutet. Das Herz dieses Stils schlägt imho in der gemengelage zwischen dem was man auch US Power Metal nennen kann und eben Bands wie Apollo Ra die den ansatz der frühen Fates Warning und vor allem der frühen Queensryche gepaart haben mit traditionellem und oftmals auch heftigerem Metal ergo Bands die gerne mal das Signe Progressive Power Metal tragen. Die Namen kennen wir ja alle, Heir Apparent, Lethal, Screamer, Sanctuary etc.

Aber im Bereich um dieses Herz herum spielt sich auch noch einiges ab was für mich durchaus unter den Term US Metal fallen kann. Von stark durch klassichen Hard Rock beeinflussten Bands wie Breaker bis zu doom/deathig klingenden Sachen wie Dream Death/Penance. Von Mixturen aus Thrash und Power Metal wie Iced Earth auf den ersten 3 Alben bis frickel Spezialisten wie eben Watchtower. Von Kautz-Metallern wie Cirith Ungol bis Epic Vertretern wie Warlord. Und und und. Ähnlich wie der noch beliebtere / bekanntere Term NWOBHM greift US Metal eigentlich eher als geographische Umschreibung denn als stilistische.

Aber was soll man sich darüber Gedanken machen wenn der großteil der Bands die man dem Genre zuordnen kann einfach nur großartige und ergreifende Musik spielt?

Abgesehen vom Doom/Death stimme ich voll und ganz zu.
 
Sehr sympathische Nennungen in den 250: Attila, Bitch, Anvil Chorus, Blacklace, Hawk, Rychus Syn.
 
Für mich ist die Frage mit der Grenzziehung tatsächlich immer noch schwierig. M.E. gibt es schon so etwas wie einen "US-Metal-Stil", bei dem vor allem der Gesangsstil und das "Epic"-Konzept eine Rolle spielen, aber auch mit dem Kriterium kommt man dem nicht bei. Mein Verdacht ist, dass mit "US-Metal" vor allem die Veröffentlichungen bei bestimmten Labels (v.a. Metal Blade und Roadrunner) zu einer bestimmten Zeit gemeint sind. Die Grenzen zum Hairmetal, aber auch zu Twisted Sister oder W.A.S.P. verlaufen da fliessend, in der anderen Richtung wäre Flotsam (die ich letzten Monat mal wieder live sehen durfte) viel näher an der ganzen Thrash-Fraktion als z.B. an Virgin Steele.
 
Wenn mir jemand was von US-Metal erzählt kommt mir unwillkürlich und intuitiv ein gewisser Stil und Klang in den Kopf. Erklären kann ich den nicht aber mit Slayer, Flotsam und Anthrax hat er
definitiv nix zu tun.

Da ich`s nicht erklären kann hier mal stellvertretend ein Musterbeispiel von genau diesem Klang.

Sehr gutes Bsp.
Bei mir wäre das u.a., wie auch im Heft erwähnt, die SEANCE EP:


Wenn ich das Heft endlich daheim hätte, könnte ich mich dem Special auch mal intensive widmen. Sind doch einige Scheiben drin, die ich jetzt weniger genommen hätte, bzw. Andere der Gleichen Band.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für Leute, die bissl tiefer in die Materie eintauchen und sich mit der Texas Metal Szene beschäftigen wollen, gibt's auf TEXAS METALUNDERGROUND tolle Infos, Videos, Interviews, Songs, etc.
Ab und an kommen auf T.M.U. Records auch ein paar echt tolle Releases, die man jedem US-Metal Fan ans Herz legen kann!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für mich ist die Frage mit der Grenzziehung tatsächlich immer noch schwierig. M.E. gibt es schon so etwas wie einen "US-Metal-Stil", bei dem vor allem der Gesangsstil und das "Epic"-Konzept eine Rolle spielen, aber auch mit dem Kriterium kommt man dem nicht bei. Mein Verdacht ist, dass mit "US-Metal" vor allem die Veröffentlichungen bei bestimmten Labels (v.a. Metal Blade und Roadrunner) zu einer bestimmten Zeit gemeint sind. Die Grenzen zum Hairmetal, aber auch zu Twisted Sister oder W.A.S.P. verlaufen da fliessend, in der anderen Richtung wäre Flotsam (die ich letzten Monat mal wieder live sehen durfte) viel näher an der ganzen Thrash-Fraktion als z.B. an Virgin Steele.

Eine zweidimensionale "Map of US Metal" wäre spannend.
 
Das lustige an der ganzen US-Metal Diskussion ist, ähnlich wie bei der Überschneidung Speed/Thrash, dass jeder hier die Sache ein bisschen Anders sieht.
Denke der "Kern" des US-Metals, und somit die meisten der Top-100 Platten, muss nicht gross diskutiert werden; bei weniger bekannten Bands scheiden sich schon oftmals die Geister ob der Genrebezeichnung. Ist das nun reinrassiger US-Metal? Oder doch eher Progressive Metal; oder vielleicht sogar Melodic-Metal?

Ich persönlich zähle in meiner kleinen US-Metal Welt grad den Melodic Metal in den meisten Fällen mit dazu. Werden Einige sicherlich Anders sehen, aber das ist ok.
Ein Gutes Bsp hierfür sind AXIS, deren Album nun ENDLICH am 31.07 über No Remorse Records zum ersten Mal offiziell veröffentlicht wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube, ich stelle mir so eine Art Heavy Metal Paradies vor, welches als Abbild der Welt in jedem Ort dessen Metal-Geschichte vereint, so dass ich mich einfach da reinbegeben und nacherleben kann. Ist vielleicht auch einer kleinen Schwäche für Modellbauten geschuldet...

Zweidimensional reicht aber auch. Ich mag Karten... da fällt mir ein, es gibt auf jedenfall sone Heavy Metal Map - leider nicht als Weltkarte und mit einem etwas diskutablen Genreinhalt- und -entstehungsverständnis.
 

Ein Anderes Bsp für meine Definition von melodischem US-Metal sind die unveröffentlichten REBELLLION Songs.
Viele würden das noch nicht mal Metal nennen, ok, das "...and the Battle Begins" Album war reinrassiger US-Metal, aber grad die von Ed Snow eingesungenen Songs auf der "Unreleased" CD bringen mich jedesmal wieder zum heulen (vor Freude natürlich). Was allein hier bei "Enter The Silence" an Melodien aufgefahren wird, ist nicht von dieser Welt und eigentlich ein Muss für jeden Genrefan!
 
Nochmal bisschen Werbung in eigener Sache.
Für die Neuen im US-Metal, oder eben jede, die bissl über den Tellerrand hinausblicken wollen, gibt's im eigenen US-METAL THREAD viele Bandvorstellungen incl. Hörproben.
Bei speziellen Fagen steh ich natürlich gern zur Verfügung, sofern ich helfen kann.
 
Sehr sympathische Nennungen in den 250: Attila, Bitch, Anvil Chorus, Blacklace, Hawk, Rychus Syn.


Blacklace? oh man oh man, wenn man so einen (entschuldigt den Ausdruck) Nillenkäse auch auffährt hat man ne 250er Liste aber schnell voll.

Bitch lass ich mir ja noch gefallen, nicht weil sie musikalisch so doll wären, sondern halt weil sie halt schon zu den ganz frühen Bands gehören, aber Blacklace? Keine Ahnung wie viel sensationelle US Metal Demos weichen mussten damit so'n Kram wie Blacklace auftauchen kann. Muss wohl der Stacey Faktor sein *g*

Ok, genug gemotzt
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten