Viel zu wenig Maiden hier... der IRON MAIDEN-Thread

das Ding ist halt, man weiß exakt wie die neue Scheibe klingen wird, 1-2 "schnelle" Songs, ne Halballade und ne Handvoll "progressive" 10 Minüter, das Schema wurde irgendwie
nie wieder durchbrochen seit den mittleren 2000ern
Und das ist durchaus auch Harris‘ eiserne Wille, so wie es auch von anderen Mitgliedern durch die Blumen suggeriert wird.
 
Und das ist durchaus auch Harris‘ eiserne Wille, so wie es auch von anderen Mitgliedern durch die Blumen suggeriert wird.

Paul hat es gar nicht mal so durch die Blume gesagt :D

“He used to call me Hitler. I’ve been called the Ayatollah and Sergeant Major, but Hitler takes the biscuit, really.”

 
Keine Maiden Produktion,ohne das Mr.Harris das letzte Wort hat.

Kevin Shirley ist halt auch kein Martin Birch,an den kam niemand ran.
Aber möchte ich Maiden mit ner Andy Sneap Produktion hören?
Sicher nicht!o_O
Ich finde die Produktionen ab der Brave New World haben diesen "Live im Studio" Charakter,keine tausend Spuren wie bei anderen Kapellen und das Schlagzeug klingt auch noch wie ein Schlagzeug.
Heutzutage isses ja an der Tagesordnung,das die Drums entweder mit nem E-Drumkit eingeholzt werden,oder mit EZ Drummer oder Superior Drummer massiv "verfeinert" werden,deshalb klingt ja alles gleich,besonders im Thrash oder Death Bereich.
Viele Bands kann ich mir deswegen schon gar nich mehr anhören.
Und ich glaube,der Nicko hätte es gar nich lustig gefunden,wenn man seinen Drumsound so verhunzt hätte.

Der Sound auf der Senjutsu is allerdings ne Verbesserung zur Book of Souls.
Was die Synthies angeht,hm,hätte man besser machen können,stört allerdings
mein Hörvergnügen nich wirklich.
 
Martin Birch ist genau das Stichwort. Nicht nur für die Produktion. Ich bin mir absolut sicher, dass Selbiger auf die Arrangements der Songs auch einen Einfluss hatte. Und dass Harris' letztes Wort "unter" Birchs Regie ganz anders ausfiel, als es das heute tut. Stichwort Vertrauen. Birch hatte zuvor schon eine ganze Reihe von Alben produziert, die nachweislich zu den Lieblingsalben der Band zählen.
Davon abgesehen sind sich die Herren nach Adrians und Bruces Abgang (kurze Verschnaufpause) damals wohl der Tatsache bewusst geworden sind, dass sie jetzt alle ganz unerhört reich (zurecht!) sind.
Das ist, zusammengefasst, wohl alles der Grund dafür, dass Maiden nach No Prayer (jawohl, ich liebe die Platte) und 40% von Fear of the Dark nie wieder so angriffslustig, scharf und schnittig wie zuvor klangen/klingen.
Alles wohlverdient, aber ich habe in meinem Leben kaum was geileres als "alte" Maiden gehört. Die "neueren" klingen .... nett.....
Aber schreib mal ein Aces high oder Be Quick or be Dead vom Golfplatz aus.
 
Dieses "luftige" empfinde ich auch so, allerdings wirklich nur auf diesen zwei von dir genannten Alben. Powerslave hat schon einen sehr kräftigen aber gleichzeitig sehr ausgewogene Sound. Überhaupt hat für mich Powerslave DEN Maidensound schlechthin. Noch nen Ticken besser als PoM, nah an Perfektion.
"Powerslave" klingt wirklich super, aber ich mag den Sound der "Piece Of Mind" (absolute Referenz bei Maiden für mich) noch lieber, weil der noch ne Spur aggressiver klingt.
 
Powerslave > Piece Of Mind ;)

Ist für mich eindeutig umgekehrt. Vielleicht hat die Powerslave den besseren Sound, aber ich mag fast alle Songs der Piece lieber als fast alle der Powerslave. Als Album, mit einem Versuch der Objektivität, ist vielleicht doch die Powerslave das bessere Album: extrem variabel und knackig durchkomponiert, kein Ton zuviel und alle Musiker auf 110% Output eingestellt.
 
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