Viel zu wenig Maiden hier... der IRON MAIDEN-Thread

Dieses Thema im Forum "IRON FISTS - Heavy Metal & Doom Metal" wurde erstellt von schneezi, 21. August 2014.

  1. Dogro

    Dogro Till Deaf Do Us Part

    Immerhin eines ist richtig in der erneut erstklassig fomrumierten Beschreibung: Die Einstufung zum Debüt. Bei mir sind das zwar beides 10er Alben, aber eigentlich ist "Killers" eine 11. Das ist musikalisch so grandios wie auf dem Debüt, klingt aber noch grantiger, obwohl es glatter produziert ist. Paradox? Ja, mei. So empfindet man halt als norddeutscher Euphoristiker mit Schnappatmung. Wenn ich meinem Freundeskreis von damals, der insgesamt ein knappes Jahr eher als ich im Stromgitarren-Universum unterwegs war, Glauben schenken darf, war man bei Erscheinen ein bisschen irritiert darüber, dass so viele bereits bekannte Songs (Sampler etc) darauf vertreten waren. Ich habe Maiden mit "Killers" (mein zweites Magnetband) kennengelernt und war nach kurzer Irritation über die Härte dieser Musik, komplett angefixt. Eine Platte für eine Insel.
     
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  2. Air Raid Siren

    Air Raid Siren Deaf Leppard

    Ja, leider. Mit dem jeweiligen Fußball„verein“ verhält es sich ja ab spätestens der Regionalliga heutzutage nicht anders. Wohl dem, der mit mit all dem nix am Hut hat! Für mich gilt trotz Ausgliederung der Profiabteilung aus dem Verein nach wie vor NUR DER HSV - Weil das Herz nicht anders kann.
     
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  3. Damage Case

    Damage Case Till Deaf Do Us Part

    Eins dieser Alben, das sich einfach nicht kaputt hören lässt. Mit 14 Anfang der 90er entdeckt, war der junge Damage Case total verwirrt, denn da sang ja gar nicht derselbe Sänger wie auf der mit der Gummizelle drauf (Sängerwechsel waren mir damals noch nicht geläufig, war jung und unschuldig). Scheiße, das ist ja schon 27 Jahre her...:hmmja:
    Bis heute liebe ich die Instrumentals auf dem Album, Wrathchild war noch nie so "mein" Song, dafür mochte Bruce Bruce ihn ja umso mehr, sodass er ihn 1998 unter dem Titel "The Tower" nochmal veröffentlicht hat. Gnihihi...
    Mit der zweiten Seite wurde ich lange nicht wach, erst als ich nach dem Tape Mitte der 90er das Vinyl erwarb und merkte, dass nach Innocent Exile noch gar nicht Schluss war... dafür liebe ich die A-Seite bis heute umso mehr, eine meiner liebsten überhaupt. Aber auch "Killers" und "Prodigal Son" möchte ich nie mehr missen. Für mich ein Riesenalbum mit einem Riesencover und einfach einer Unmenge an Power.

    Für mich hättest Du jeden Song eine Note höher bewerten können. Album reißt die 9er-Marke locker.
    *vorfreu auf TNOTB*
     
  4. Lycanthrop

    Lycanthrop Till Deaf Do Us Part

    Ich wiederhole mich: Beste Produktion eines klassischen Metalalbums.
    Bin mit dem Debüt bis heute nicht warm geworden. Dafür hat "Killers" sofort gezündet und schlägt bei mir so einige der direkten Nachfolger locker. Tolles Ding und, wie @Damage Case schon richtig schrob, absolut unkaputtbar!
     
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  5. BavarianPrivateer

    BavarianPrivateer Till Deaf Do Us Part

    Leicht besser als das Debüt, aber DiAnno singt leider immer noch. Absoluter Oberkiller für mich auf diesem Album (neben "Killers" und "Wrathchild) ist übrigens "Another Life". Trotzdem: Gegen das, was in den 80ern gemeinsam mit Bruce noch kommt, hat "Killers" leider keine Chance.
     
  6. Jan P.

    Jan P. Till Deaf Do Us Part

    So ist´s recht :top::top:
     
  7. BavarianPrivateer

    BavarianPrivateer Till Deaf Do Us Part

    Gut gesagt! :top:
     
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  8. Horstmen

    Horstmen Deaf Dealer

    abgesehen davon,dass noch das schweine uk porto oben drauf kommt!

    und früher gab's die event shirts mit daten nur bei den konzerten..... :thumbsdown:
     
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  9. Hero Of The Day

    Hero Of The Day Till Deaf Do Us Part

    Mag die Killers auch lieber als das Debüt, da einfach alles noch mal nen tacken besser ist.....

    The Ides Of March: 8/10
    Wrathchild: 10/10
    Murders In The Rue Morgue: 9,5/10
    Another Life: 9/10
    Genghis Khan: 7/10
    Innocent Exile: 8/10
    Killers: 10/10
    Prodigal Son: 7,5/10
    Purgatory: 8/10
    Twilight Zone: 7/10
    Drifter: 7/10

    Gesamt: 9/10

    BTW: Produktion ist grandios!
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2019
  10. c0nn0r

    c0nn0r Deaf Dealer

    Killers ist für mich das rundere Album, ohne schwache Momente wie das Debut. Das Ding rockt einfach von Anfang bis Ende! Ist eine meiner Top Maiden-Scheiben.
     
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  11. DeadRabbit

    DeadRabbit Till Deaf Do Us Part

    KILLERS ist das größte und beste, was es gibt. Die Krone der kulturellen Schöpfung. Ein Monument.
    Di 'Anno ist Gott. Punkt.
    Abweichende Meinungen sind objektiv falsch.
     
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  12. Spatenpauli

    Spatenpauli Till Deaf Do Us Part

    Ich gebe mich da schon länger keinen Illusionen mehr hin - Maiden ist eine Company, welche die maximale Erlösoptimierung pflegt.
    Bier, F2P-Videospiel, Comicmarke, Textilien, VIP-Wichs, Gedöns wie Make Up-Täschchen....Tonträger spielen da schon lange nur noch eine untergeordnete Rolle.

    Ich bin hingegen dankbar für "Kleinigkeiten" wie den Vinylrelease der Platten mit Blaze oder die Tatsache, dass die Konzerte preislich noch halbwegs im Rahmen liegen.

    Im Gegensatz zu anderen Combos dieser Größenordnung schaffen Maiden es aber, wenigstens ab und an neue Platten rauszuhauen, die mich zudem weiterhin überzeugen. Und das hat nichts mit Schönhören zu tun, es trifft weiterhin auf meine volle Gegenliebe. Was beispielsweise "If Eternity Should Fail" vom letzten Album noch immer mit mir anstellt, ist sagenhaft. Dieser Umstand sowie die umwerfenden Liveauftritte (der vom letzten Jahr in Hannover rangiert in meiner persönlichen Alltime-Rangliste sehr weit oben) sorgen dafür, dass ich in einem gewissen Rahmen Maiden weiterhin gerne und mit Leidenschaft die Stange halte. Nur eben ohne ausschweifenden Merch-Kauf.

    Aber ohne diese unsympathische Melkerei wäre es eben noch netter.
     
  13. DeadRabbit

    DeadRabbit Till Deaf Do Us Part

    Nun, der Steve muss ja immerhin ca. 25 Kinder nebst Exfrau am kacken halten.
     
  14. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Leute, was habt ihr eigentlich immer gegen Instrumentalstücke? Die habt ihr hier viel zu niedrig bewertet (zählen für mich mal wieder zu den Highlights)!
     
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  15. Prodigal Son

    Prodigal Son Till Deaf Do Us Part

    Punkt 1: 6,5 für Prodigal Son? Da bin ich persönlich beleidigt :acute:
    Punkt 2: Irgendwie passen Deine sehr positive Kritik und die zwar gute, aber nicht überragende Note nicht zusammen. Gibt es für Dich nur drei 10er-Alben auf diesem Planeten?
    Wenn man das Notensystem auch immer im Vergleich mit anderen Bands heranzieht, dann kann ich selbst mit bestem Willen keinem der ersten 7 Maiden Alben weniger als 10 Punkte geben.

    Die Killers ist bei mir dabei auf Platz drei (hinter NotB und SiT). Da stimmt alles. Für mich war auch die Stimme von Paul nicht ungewöhnlich. Ich habe Maiden Ende 82/Anfang 83 als kleiner Pimpf das erste Mal mit der damals neuen NotB gehört, gleich darauf auch das Debut und die Killers auf Kassette. Auf Platte hab ich dann die Maiden Japan EP zuerst gekauft, weil meine paar Kröten Taschengeld nur für ne Maxi gereicht haben und die der Radio Popp (ja, so hießen lokale Elektronikfachgeschäfte damals noch) gerade da hatte. Killers und Innocent Exile live waren dermassen der Hammer. Die Killers-LP kam dann erst ein/zwei Jahr später mal in meinen Besitz.
     
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  16. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Es fehlt ihnen halt der Sänger...
     
  17. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Sänger finde ich im Metal tatsächlich gar nicht essenziell. Die meisten Instrumentale begeistern mich viel mehr als so einige Songs mit Gesang (ich kenne von Metal-Bands, die ich mag, sogar so gut wie keine Instrumentalstücke die ich nicht super finde - egal ob jetzt bei Maiden, Metallica, Flotsam & Jetsam, Omen oder Helstar - die Instrumentale zählen meist echt zu meinen Favoriten, während es bei den meisten Bands immer auch den einen oder anderen "regulären" Song gibt, den ich gar nicht mag).
     
    c0nn0r gefällt das.
  18. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    The Ides Of March: 9,5/10 (eines der besten Intros aller Zeiten!)
    Wrathchild: 9/10 (gemessen an der Kürze passiert hier auch mal wieder einiges)
    Murders In The Rue Morgue: 9,5/10 (eine gefühlvolle Einleitung, die in eine richtig schön flotte Nummer mündet)
    Another Life: 9,5/10 (geiles Pendeln zwischen stampfend und rasend, cooler Bass!)
    Genghis Khan: 10/10 (aggressiv und atmosphärisch, diese Gitarren spielen mich in den Himmel!)
    Innocent Exile: 9/10 (Super Bass-Einleitung, irrer Rhythmus, tolle Melodien)
    Killers: 10/10 (Hammerteil, herrlich aggressiv und rhythmisch leicht vertrackt)
    Prodigal Son: 9,5/10 (eher ruhiges Stück im vertrackten Dreivierteltakt, geiles Schlagzeugspiel und eines der schönsten Gitarrensoli der Diskografie)
    Purgatory: 9,5/10 (melodischer early Speed Metal - macht die Band ja leider schon lange nicht mehr...)
    Twilight Zone: 8/10 (gehört für mich nicht zum Album und finde ich auch ein wenig schwächer als die anderen Songs, allerdings besser als "Sanctuary")
    Drifter: 8,5/10 (nicht ganz so spannend, wie die meisten anderen Stücke, aber das - wie auf dem ganzen Album - grandiose Schlagzeugspiel wertet es auf)

    Da ich "Twilight Zone" nicht dazu zähle, würde ich hier insgesamt 9,5 Punkte geben.
     
  19. Hugin

    Hugin Till Deaf Do Us Part

    Jo, ich bin da speziell, ich weiß, aber für mich existieren Instrumentale irgendwie nicht. Es ist nicht so, dass sie mich stören würden, wenn sie laufen und ein Zehntel eines Albums ausmachen, aber sie bleiben nicht hängen und geben mir fast immer null Mehrwert; als wären sie nicht da. Deswegen spielen Bands wie Long Distance Calling in meiner Welt auch keine Rolle. Sie fabrizieren ein gefälliges Nichts, das keinerlei Eindruck hinterlässt. Ich finde den Zugang zur Musik an sich immer über den Gesang, fehlt der Gesang, fehlt der Zugang. Mit Ausnahme von "Sting Of The Bumblebee" und "William's Tale" würde ich vermutlich kein metallisches Instrumental beim Namen benennen können, wenn ich es höre. Okay, vielleicht noch "Into The Unfathomed Tower". Aber auch nur vielleicht.
     
  20. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Finde ich echt krass - gerade beim Metal sind doch auch ohne Gesang alle "Zutaten", die diesen Stil ausmachen, vorhanden. Aber ich bin da wohl auch das extreme Gegenteil zu dir - sofern es nicht gerade herausragende Sänger sind, ist der Gesang für mich fast nie so wichtig, wie der instrumentale Teil der Musik.
    Ich habe meinen Fokus beim Musikhören eigentlich beinahe immer auf den Instrumenten (der Gesang ist, wo vorhanden, ja meist eh so vordergründig, dass man ihn automatisch mitbekommt).
    Der Klang verzerrter E-Gitarren war schließlich das, was mich von Anfang an bei Hardrock und Metal in seinen Bann gezogen hat - Gesang (auch guten) gibt es halt auch bei anderer Musik. Daher hab ich früher sogar in erster Linie auf die Gitarren geachtet (inzwischen sind alle Instrumente etwa gleichberechtigt im Fokus).
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2019
    c0nn0r gefällt das.
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