Wacken 2023 (02.-05.08.)

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Oh. Das war mir nicht aufgefallen.

Achja. Charly Hübner sieht in der Rolle aus, wie Holger Hübner vor einigen Jahren. Jetzt ist der echte ja eher ein Strich in der Landschaft.
 
Ihr seid ja mit detektivischer Akribie hier am Start! Ich hab mir gestern die ersten beiden Folgen gegeben und bin noch etwas hin- und hergerissen. Es nicht ganz so unangenehm wie befürchtet, aber die Rahmenhandlung ist schon ziemlich abgedroschen. Ich bleib trotzdem mal am Ball. ;)


Achja. Charly Hübner sieht in der Rolle aus, wie Holger Hübner vor einigen Jahren. Jetzt ist der echte ja eher ein Strich in der Landschaft.
Da hab ich mich allerdings neulich auch erschrocken, der Mann besteht ja nur noch aus Augenbrauen. :D

...
Aber. Egal.
Die Serie ist sehr gelungen. Und ich hätte Bock wieder mal hinzugehen.
Kann ich nachvollziehen und ich muss auch mal ne Lanze brechen fürs WOA. Es gibt nämlich wohl kaum ein Festival, wo man seine individuelle Festival-Erfahrung so stark selbst gestalten kann wie in Wacken. Das eine Extrem ist natürlich 7 Tage Party-Vollbedienung inklusive Besuch der Hauptbühnen und dem oberpeinlichen Metal-Yoga, aber ohne auch nur eine Minute mit "echtem" Metal in Berührung zu kommen. Oder man pickt sich ganz gezielt Nischen-Acts und Genre-Größen raus und kriegt den Tag auch damit problemlos gefüllt – und weil man dabei immer wieder denselben Pappnasen mit dem gleichen Geschmack über den Weg läuft, wird das Riesenfestival plötzlich ziemlich intim. Hat letztes Jahr bei mir super geklappt, zumal es auf den Camping-Flächen der Mittwoch-Anreisenden recht gediegen zugeht (d.h. nachts herrscht auch mal Ruhe).


Dieses Jahr gibt es übrigens wieder ein großes Überangebot an Tickets, die Facebook-Gruppen sind voll mit Angeboten unter VVK-Preis, ich könnte bei Interesse evt. auch noch ein Ticket vermitteln.

Vielleicht besorg ich mir selsbt noch eine Karte und schaue Freitagabend ab Iron Maiden vorbei. Allerdings ist der Samstag bis auf The Night Eternal ziemlich mau dieses Jahr, wird also ne spontane Entscheidung.
 
Ihr seid ja mit detektivischer Akribie hier am Start! Ich hab mir gestern die ersten beiden Folgen gegeben und bin noch etwas hin- und hergerissen. Es nicht ganz so unangenehm wie befürchtet, aber die Rahmenhandlung ist schon ziemlich abgedroschen. Ich bleib trotzdem mal am Ball. ;)



Da hab ich mich allerdings neulich auch erschrocken, der Mann besteht ja nur noch aus Augenbrauen. :D


Kann ich nachvollziehen und ich muss auch mal ne Lanze brechen fürs WOA. Es gibt nämlich wohl kaum ein Festival, wo man seine individuelle Festival-Erfahrung so stark selbst gestalten kann wie in Wacken. Das eine Extrem ist natürlich 7 Tage Party-Vollbedienung inklusive Besuch der Hauptbühnen und dem oberpeinlichen Metal-Yoga, aber ohne auch nur eine Minute mit "echtem" Metal in Berührung zu kommen. Oder man pickt sich ganz gezielt Nischen-Acts und Genre-Größen raus und kriegt den Tag auch damit problemlos gefüllt – und weil man dabei immer wieder denselben Pappnasen mit dem gleichen Geschmack über den Weg läuft, wird das Riesenfestival plötzlich ziemlich intim. Hat letztes Jahr bei mir super geklappt, zumal es auf den Camping-Flächen der Mittwoch-Anreisenden recht gediegen zugeht (d.h. nachts herrscht auch mal Ruhe).


Dieses Jahr gibt es übrigens wieder ein großes Überangebot an Tickets, die Facebook-Gruppen sind voll mit Angeboten unter VVK-Preis, ich könnte bei Interesse evt. auch noch ein Ticket vermitteln.

Vielleicht besorg ich mir selsbt noch eine Karte und schaue Freitagabend ab Iron Maiden vorbei. Allerdings ist der Samstag bis auf The Night Eternal ziemlich mau dieses Jahr, wird also ne spontane Entscheidung.
Ich habe leider da noch keinen Urlaub.

Aber ganz ehrlich. Das Wackenbashing ist mittlerweile so lahm geworden. Ja. Hab ich auch mal gemacht, aber nach 12 Jahren, wo ich das letzte Mal da war,hat sich viel verändert. Und ja. Es ist Kommerz. Ist Rock Harz, Summerbreeze, Hellfest etc.,auch.
Und?
Da wird Geld verdient. Völlig okay.
Und irgendwelche Nebenevents sind nice, aber man muss es ja nicht mitmachen.
 
Ich fahre jetzt nach 23 Jahren WOA zum ersten Mal seit das Taschengeld reicht nicht hin. Das fiel mir nicht leicht, ich finde allerdings, das Lineup ist die letzten Jahre immer bockloser geworden und letzten Endes bin ich Metal-/Musikfan und das Lineup ist nun mal das Hauptargument für einen Besuch. Auch hat sich die Veranstaltung mit ihrer Art des Marketings so eine merkwürdige eigene Szene herangezogen, viele Leute dort sind mittlerweile weniger Metal- und eher „Wackenfans“. Das ist leider ein Klientel, welches mir nicht so zusagt, das Verhältnis zwischen Musikfans und (Party-)Touristen ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten.

Dennoch: no hard feelings, ich bin in erster Linie dankbar für all die Jahre, ich hatte immer eine fantastische Zeit dort und es ist natürlich logistisch und technisch nach wie vor ein Top-Festival. Die Leute dort haben da was ganz Großes aus dem Nichts erschaffen und ich gönne denen allen Erfolg. Nicht zuletzt haben wir auch Dank des WOA heute so eine vielfältige Festivallandschaft. In den 90ern haben noch alle verständnislos geguckt, wenn man den Sommerurlaub auf einem Open-Air-Festival verbracht hat.

Dann doch beim Tippen ein bisschen melancholisch geworden. Naja, niemals geht man so ganz, vielleicht schau ich ja nochmal vorbei, um der alten Zeiten willen. Meine Crew fährt hin und hat anscheinend ein Zelt für mich dabei, weil die einfach davon ausgehen, dass ich da im Lauf der Woche irgendwie trotzdem auf den Acker gestiefelt komme.
 
Ich finde es ganz interessant, dass in der Serie (die natürlich auch ein stückweit Werbung ist) der Kerne des Festivals eindeutig Metal ist, eigentlich geht's auch relativ diffus darum, was Metal eigentlich ausmacht. Heißt: die ganzen Mittelalterrocker, Stand-ups-Comedians, Pfahlsitzer und Grießbreikochwettbewerbe sind nicht Teil des Markenkerns und der Selbsterzählung.
 
Kann ich nachvollziehen und ich muss auch mal ne Lanze brechen fürs WOA. Es gibt nämlich wohl kaum ein Festival, wo man seine individuelle Festival-Erfahrung so stark selbst gestalten kann wie in Wacken. Das eine Extrem ist natürlich 7 Tage Party-Vollbedienung inklusive Besuch der Hauptbühnen und dem oberpeinlichen Metal-Yoga, aber ohne auch nur eine Minute mit "echtem" Metal in Berührung zu kommen. Oder man pickt sich ganz gezielt Nischen-Acts und Genre-Größen raus und kriegt den Tag auch damit problemlos gefüllt – und weil man dabei immer wieder denselben Pappnasen mit dem gleichen Geschmack über den Weg läuft, wird das Riesenfestival plötzlich ziemlich intim. Hat letztes Jahr bei mir super geklappt, zumal es auf den Camping-Flächen der Mittwoch-Anreisenden recht gediegen zugeht (d.h. nachts herrscht auch mal Ruhe).

Kann ich absolut bestätigen. Wenn man sich von Onslaught über Striker zu Attic schlägt läuft man grundsätzlich den selben Fressen entgegen, dann kann mans auch behandeln wie ein KIT oder HOA mit viel Beiwerk xD


Dieses Jahr gibt es übrigens wieder ein großes Überangebot an Tickets, die Facebook-Gruppen sind voll mit Angeboten unter VVK-Preis, ich könnte bei Interesse evt. auch noch ein Ticket vermitteln.

Vielleicht besorg ich mir selsbt noch eine Karte und schaue Freitagabend ab Iron Maiden vorbei. Allerdings ist der Samstag bis auf The Night Eternal ziemlich mau dieses Jahr, wird also ne spontane Entscheidung.

Joa, ich habe seit Ewigkeiten keinen Vollpreis bezahlt sondern geguckt, dass ich ein paar Tage vorher an ein günstiges Ticket komme. Auf der anderen Seite: Die Preise steigen, meine Zahlungsbereitschaft nicht. Irgendwann ist vielleicht auch der Punkt erreicht, an dem die Pietät das nicht mehr mitmacht :D mal gucken wie das dieses Jahr aussehen wird.
 
Würde auch mal in die Serie reingucken, aber RTL+ bezahlen erscheint mir noch abwegiger als für alle andere Streamingsdienste über die ich bisher gestolpert bin...
 
Wacken ist doch voll scheiße. Wenn man da hingeht und sich Uriah Heep ansehen will, kommt man zu spät zu Riot City!
0/10!
 
´Schab extra ein Probe-Abo abgeschlossen und mit der, sofort eingeschlafenen, Ehefrau 4 Folgen geschaut.
Sicher kein "großes Kino", aber einiges Interessantes (soweit stimmend), einige Lacher, einige nette Rück-Erinnerungen.

Ich nehme mal an, wenn gute Quoten, geht das dann auch noch weiter. Vielleicht etwas flotter und Charly nicht mehr nur im Bett liegend.

Warum man bei Kleinigkeiten ungenau ist, Eintrittspreis 1990, Schädel, Saxon/BG Vorzug in 1991, Unfall, ... verstehe ich nicht.

Weiß jemand, ob es damals wirklich Vorbehalte, nach amerikanischem Satans-Muster, gab?
 
´Schab extra ein Probe-Abo abgeschlossen und mit der, sofort eingeschlafenen, Ehefrau 4 Folgen geschaut.
Sicher kein "großes Kino", aber einiges Interessantes (soweit stimmend), einige Lacher, einige nette Rück-Erinnerungen.

Ich nehme mal an, wenn gute Quoten, geht das dann auch noch weiter. Vielleicht etwas flotter und Charly nicht mehr nur im Bett liegend.

Warum man bei Kleinigkeiten ungenau ist, Eintrittspreis 1990, Schädel, Saxon/BG Vorzug in 1991, Unfall, ... verstehe ich nicht.

Weiß jemand, ob es damals wirklich Vorbehalte, nach amerikanischem Satans-Muster, gab?
Also den Grund für den Saxon/BG Vorzug würde ich recht eindeutig beim Spannungsbogen sehen. Man hat das erste Fest relativ in der Mitte und zum Staffel-Finale sollte dann mit Saxon der große Traum der beiden in Erfüllung gehen.

Sicher hätte man irgendwo im Schnelldurchlauf noch 91 rein quetschen können, aber ich glaube bei den 6 Folgen und der Machart der Serie, hätte so ein Zeitsprung dann eher deplatziert gewirkt. Darum war man lieber nicht ganz so faktentreu, hat dafür aber die "bessere" Storyline.
 
Ich meine nicht noch ein weiteres extra Jahr darstellen, aber das war eben erst das dritte in 92, in der Folge lautet alles auf zweites und 91. Das macht für den Anfang doch schon einen Unterschied.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe ein wenig in die Iron Maiden Setlist gespinkst... wenn ihr Euch also überraschen lassen wollt lest am besten nicht weiter!

Glaubt ihr die Band spielt dasselbe Set in Wacken? Das würde bedeuten kein Number of the Beast, kein Run to the Hills und kein Hallowed be thy Name.
Ich persönlich würde ja endlich Fear of the Dark aus dem Set schmeißen, bevor ich Hallowed rausnehme, aber im Grunde genommen begrüße ich das. Ich frage mich nur ob die sich das in Wacken auch "trauen" (in großen Anführungszeichen).

Ich frage ganz bewusst hier, weil ich keine Diskussion über Wacken an und für sich lostreten wollte.
 
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