Welche Scheibe läuft jetzt? Teil VIII

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Sonja - Loud Arriver

Ich hör' sie nicht mehr 5x pro Woche, aber love will be love.
Ich bin in den letzten 7, 8 Monaten echt mal wieder auf zwei Alben so abgestürzt wie damals mit 15, als man halt nur ein paar Sachen hatte und ansonsten quasi nichts verfügbar war, weswegen sich z.B. eine "Imaginations", eine "Draconian Times" oder eine "Jester Race" so tief eingebrannt haben bei mir. (Haha sehr gut, gleich mal mit den allerschwersten Geschützen der Gott-Kategorie in einen Topf werfen. Dahin fehlen aber letztlich einfach auch noch die vorbeigewehten Jahrzehnte, also rein die Zeit als Faktor.)
Diese beiden Alben sind wirklich in meinen allerhöchsten Kreis an Lieblingsalben der letzten Jahre aufgestiegen, sprechen mich nicht nur an, sondern direkt zu mir und tragen das in sich, dem ich stets nachjage, also das, weswegen ich so sehr auf bzw. in Musik abgestürzt bin schon als Kleinkind quasi. Das ist zum einen die "Wiederkehr des Verdrängten" und zum anderen eben die hier. Da passt alles und noch viel mehr als das.
Das sind die Sachen, wo selbst Artwork und Texte 10/10 sind quasi, also Sachen, die nice to have, für mich aber nicht gerade essentiell sind. Und alles andere sowieso. It has always been about the atmosphere, stupid!
Bonusbombe:"Fuck, Then Die" ist einer der geilsten Songs der letzten 20 Jahre.
 
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Herbert Grönemeyer - 4630 Bochum

Hab' draußen nur einzelne Songs gehört und die meiste Zeit über gar nix.
Die hier allerdings hat sich in den letzten Monaten recht heftig in meine Heavy Rotation geschmuggelt. Der Typ hatte schon einen unglaublichen Peak damals. (Wobei ich's nun auch nicht sooo abwägen kann, weil ich ansonsten nur vier Alben von ihm kenne, haha. Aber ich mag seine Musik generell schon recht gern.)


Ich hatte Grönemeyer früher immer gehasst wie die Pest. Seit der Jahrtausendwende hat sich das bei mir um 180° gedreht. Inzwischen schätze ich ihn sehr und höre ihn gerne.

Bei Bochum und Flugzeuge im Bauch bekomme ich immer Gänsehaut. Na gut, ich arbeite auch in Bochum und als ich vor 13 Jahren noch in Hannover studiert habe und damals alle zwei Monate mal für ein Wochenende mit der Bahn nach Hause ins Ruhrgebiet gekommen bin, war Bochum immer das Heimkehrritualied. Currywurst, lecker Stauder, Bochum.

Meinen Lokalpatriotismus für das Ruhrgebiet verdanke ich zu 50% Grönemeyer, zu 30 % meinem Exil in Hannover und zu 20% Kulturhaupstadt 2010 in Essen.

Ääh Glückauf
 
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Schweizer - Hitze der Nacht

Und jetzt ab in die tiefsten Tiefen der Nostalgie. Witzigerweise kenn' ich das Album aber erst seit Anfang des Jahres. Der Titeltrack ist jedenfalls eine unfassbare 80er-Essenz :')
 
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